Der Judo-Club Bad Krozingen-Hausen e.V. bietet seit 1982 Judo an und hat ungefähr 110 aktive Mitglieder an derzeit zwei Trainingsstandorten.
Vereinsgeschehen und Aktivitäten
Am 08. Juli 2024 waren neben den Mitgliedern des Judoclubs Bad Krozingen Hausen auch 4 Mitglieder mit Helferin vom befreundeten TV Gundelfingen 1905 e.V. mit am Start.
Knapp 30 Stunden intensives Programm einschl. Auf- und Abbau lagen vor den ca. 10 ehrenamtlichen Trainern einschließlich einer großen Schar helfender Eltern.
Zur eigentlichen Safari waren bis zu 20 Erwachsene zeitgleich in das Geschehen als Trainer und Helfer involviert.
Am Samstag Nachmittag startete die Judo-Safari mit der traditionellen Sommer-Gürtelprüfung für Kinder und Jugendliche vor Publikum wie Eltern, Geschwister, Freunde und Verwandte.
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Parallel hierzu konnten die gerade nicht auf der Matte stehenden Kinder draußen an verschiedenen Stationen Spiele wie Kypp (Wikinger-Schach), Mephisto und Carrom, oder auch Fahrzeuge wie Einrad, Pedalos, Skateboards, oder Stelzenlauf ausprobieren.
Als Abschluss der Gürtelprüfung wurde neben der inzwischen traditionellen Judo-Vorführung auch eine spannende Jiu-Jitsu-Demonstration gezeigt, da der Judoverein nun auch dies als reguläres Training für Jugendliche und Erwachsene anbietet.
Der gemeinsame Teil des Safari-Wochenendes mit allen Judoka und deren Eltern endete im Anschluss in einer schönen Sommernachts-Grillfeier mit phantastischem Salat-und Kuchen-Buffett.
Danach wurden die Eltern nach Hause geschickt, die obligatorische Nachtwanderung über Stoppelfelder und Wirtschaftswege stand noch an.
Insgesamt übernachteten im Anschluss über 40 Kinder mit Betreuern in der Halle oder in mitgebrachten Zelten hinter der Halle.
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Am Sonntag morgen fand nach einem ausgiebigen Frühstück die eigentliche Judo-Safari statt.
Um über 60 Kinder in Kleingruppen zu 4-6 Kinder gegeneinander antreten zu lassen, mussten über 10 Stationen sowohl in der Sporthalle als auch auf dem angrenzenden Fußballfeld angeboten werden.
Neben den klassischen Judo-Aufgaben wie Technik-Station und Randori musste auch Weitsprung-aus-dem-Stand, Wettlaufen, Weitwerfen, Turnen, ein Geschwindigkeits-Parcour und sogar ein Eierlauf absolviert werden.
Bevor es aber zur Siegerehrung kam, wurde nach dem Mittagessen, welches parallel zur Safari von weiteren ehrenamtlichen Helfern frisch zubereitet wurde, erst noch ein Parcours in der gesamten Halle aufgebaut.
Sämtliche in der Sporthalle zur Verfügung stehende Sportgeräte wurden hierzu zu einem Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen verbaut.
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So gelang es, nicht nur die Kleinsten zu begeistern, sondern auch ältere Kinder und Jugendliche zu sportlichen Grenzerkundungen zu bewegen.
Als Abschluss fand die Siegerehrung der Judosafari wieder im Beisein der Eltern statt.
Dadurch, dass die Punktevergabe an den einzelnen Safari-Stationen nur innerhalb der eigenen, möglichst homogenen Kleingruppe gemessen wird, können auch schon jüngere Judoka hohe Tierabzeichen wie z.B. die grüne Schlange oder den blauen Adler erreichen.
Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung mussten Halle und Küche wieder geräumt und geputzt übergeben werden, sodass der harte Kern der Helfer erst am frühen Sonntag-Abend den Heimweg antreten konnte.
Obwohl das Safari-Wochenende für alle ehrenamtlichen Trainer und Helfer ein durchaus sehr anstrengendes und forderndes Wochenende ist, steht schon heute fest: Nächstes Jahr gibt es wieder ein Judo-Safari-Gürtelprüfungs-Vereins-Wochenende!
Stellenangebot
Der Judo-Club Bad Krozingen-Hausen e.V. sucht einen Trainer in Teilzeit 60%. Bei einer möglichen Kooperation mit zwei weiteren Vereinen ist auch eine 100% Stelle möglich.
Wir bieten:
- Festanstellung für 60-100%
- Regelmäßige Trainerfortbildungen
- Training an derzeit 2-4 verschiedenen Standorten im Raum südlich von Freiburg (Bspw.: Bad Krozingen, Bad Krozingen-Hausen, Hartheim)
Wir suchen einen Trainer für:
- Regelmäßige Trainingszeiten unter der Woche ab nachmittags bis in den Abend hinein
- Kooperation mit Ganztagsschulen im Bereich Mittagsbetreuung/ Judo-Angebote
- Wettkampfbegleitung an einzelnen Wochenenden
- Durchführen von Ferien-Judo-Freizeiten
- Aufbau weiterer Trainingsstandorte in der Region
Besonderheiten:
Sie bringen mit:
- Gutes Deutsch in Wort und Schrift, mindestens aber als verständlich gesprochene Fremdsprache
- Trainerlizenz „Trainer C“ oder eine vergleichbare Lizenz
- Fundierte Kenntnisse für Trainings sowohl im Bereich Breitensport, als auch im Wettkampftraining
- Großes pädagogisches Geschick und herausragende methodische / didaktische Fähigkeiten im Bereich des Kinder- und Jugendtrainings
- Erweitertes Führungszeugnis
- Führerschein PKW
Geschichte von Hausen
Hausen hat eine ebene Lage zwischen Freiburg und Breisach, eine fruchtbare Gemarkung und wohlhabende Leute, wusste man 1814 in Karlsruhe, als das Dorf kurz zuvor an das Großherzogtum Baden gekommen war.
Schon früh suchten auswärtige Herrschaften den Zugriff auf die ertragreichen Höfe.
Bereits im Hochmittelalter waren die Klöster Günterstal, St. Ulrich, St. Peter und St.
Die Ortsherrschaft war im Spätmittelalter Eigentum der Herren von Staufen, von denen sie über Kloster Günterstal 1621 an die Herren von Falkenstein kam, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts größter Grundherr in Hausen waren.
Zugleich gehörte Hausen zur Landgrafschaft im Breisgau und ging mit dieser im 15. Jahrhundert an die Habsburger.
Hausen war damit bis 1805 Teil des vorderösterreichischen Breisgau, mit dem es in der Folgezeit an das Großherzogtum Baden fiel.
Seit dem 17.
Als der Krozinger Handelsmann Johann Franz Litschgi in den 1730er Jahren im Auftrag Österreichs die Holzlieferungen aus dem Schwarzwald zur Festung Breisach übernahm, wurde auf der Markung Hausen der sogenannte Litschgi-Kanal gebaut, auf dem das Holz mit Hilfe des Wassers der Möhlin verflößt wurde.
Durch seine Lage an der Möhlin wurde Hausen immer wieder Opfer von Hochwassern.
Bei einem besonders verheerenden Hochwasser 1744 sollen große Teile des Dorfs zerstört worden sein.
In der Mitte der Falkensteiner Straße steht die 1360 erstmals erwähnte St.-Johannes-Kirche.
Sie war Filial der Pfarrkirche Feldkirch und gehört heute zum Seelsorgebezirk Bad Krozingen.
Die Kirche wurde 1787-1789 neu gebaut.
Eine politische Gemeinde lässt sich in Hausen schon im 15. Jahrhundert nachweisen.
Die aufgrund der vermögenden Landwirtschaft selbstbewusste Gemeinschaft wurde zum 1.
Mit dem Bau der Autobahnanschlussstelle in unmittelbarer Nähe des Orts im Jahr 1960 veränderte sich die Gemeinde innerhalb weniger Jahre grundlegend.
Für Pendler wurden im Nordwesten des Dorfkerns Baugebiete angelegt; im Südosten entstand ein Gewerbegebiet.
Mitte der 1960er Jahre bauten die Stadtwerke Freiburg ein großes Wasserwerk auf der Gemeindemarkung, über das auch - ein bedeutender politischer Erfolg für die Gemeinde - die Wasserversorgung von Hausen sichergestellt wurde.
Breitbandnetz in Hausen
In einer europaweiten Ausschreibung konnten wir einen Netz-Betreiber für Hausen finden: Die Firma Stiegeler Internet Service GmbH & Co.KG (Paradiesstraße 18, 79677 Schönau) stellt zukünftig über das neu geschaffene Breitbandnetz schnelles Internet zur Verfügung.
Informationen zum Angebot der Firma finden Sie auf der Homepage www.stiegeler.com.
Bitte kündigen Sie die laufenden Verträge nicht selbst!!
Das Breitbandnetz in Glasfasertechnik wird auch als Next Generation Network bezeichnet, also als die Technik, die bereits jetzt für die zukünftigen Anwendungen ausreicht.
Damit sind die neuen Techniken wie Cloud-Dienste, IP-TV oder Video on Demand ohne Einschränkungen möglich.
Vermietung der Halle und Mehrzweckräume
Bad Krozinger Bürgern ist es möglich, die Halle, Küche sowie die Mehrzweckräume anzumieten.
Von Montag bis Freitag ist die Halle, sowie auch die Mehrzweckräume durch Vereinssport und Proben belegt.
Auch am Wochenende finden häufig Veranstaltungen statt.
Freie Termine können Sie in der Ortsverwaltung in Hausen absprechen.
Ist Ihr Wunschtermin dann tatsächlich noch frei, können Sie vor der endgültigen Entscheidung eine Besichtigung mit unserem Hausmeister vereinbaren.
Etwa vier Wochen vor Ihrer Veranstaltung oder Feier treffen wir uns in der Ortsverwaltung um den Mietvertrag und auch die Bezahlung zu regeln.
