Der Actionfilm "Der Auftragskiller - Der Meister des Thaiboxens" aus dem Jahr 2009 von Thanapon Maliwan mit Russell Wong und Patharawarin Timkul spielt in Thailand und thematisiert den Kampf um religiöse Reliquien. Ein Mafiaboss, seine Schergen und der Auftragskiller geraten aneinander.
Handlung und Hintergrund
Ende des 19. Jahrhunderts in Thailand stehlen Mitglieder eines kriminellen Clans königliche Reliquien. Bevor sie für ihr Verbrechen bestraft werden können, verstecken sie die Beute. Hundert Jahre später will ein Mafiaboss diese Kostbarkeiten finden und heuert einen korrupten Archäologen an. Ein Nachfahre der damaligen Wächter will dies verhindern, insbesondere nachdem sein Zwillingsbruder bei einem Anschlag ums Leben gekommen ist.
Weitere Handlungsstränge mit Bezug zu Kampfsportarten
- Ein junger Mann und seine Freunde kämpfen gegen eine Bande, die Frauen entführt.
- Vier westliche Touristen verschulden sich beim Glücksspiel bei einem Gangsterboss in Bangkok.
- Eine thailändische CIA-Agentin und eine japanische Schwertkämpferin jagen einen Top-Terroristen.
- Ein Jugendlicher aus Qatar lernt in Thailand Kampfsport.
- Ein junger Mann schlägt sich nach dem Mord an seinem Vater als Tauchführer und Thai-Box-Prügelknabe durch.
Diese vielfältigen Geschichten spiegeln die Bedeutung von Kampfsportarten und den Kampf für Gerechtigkeit wider, oft eingebettet in die thailändische Kultur und Geschichte.
Diskussion über Wing Tsun (WT) und seine Effektivität gegen Ringen und andere Kampfsportarten
Es gibt eine Diskussion darüber, wie effektiv Wing Tsun (WT) gegen andere Kampfsportarten wie Ringen ist. Einige Argumente und Standpunkte sind:
- Sicherheit der Beine: Es ist wichtig, die Beine in Sicherheit zu bringen und mit einer Gewichtsverlagerung der Bewegung des Gegners entgegenzuwirken.
- Chum Kiu Rückwärtsschritt: Dieser Schritt kann gegen einen Takedown nützlich sein, wenn er extrem als Sprawl ausgeführt wird.
- Überraschungsmoment: In der Selbstverteidigung ist die Überraschung entscheidend. Ein Angriff kann den Gegner überraschen und den Unterschied ausmachen.
- WT im Sparring: Kritiker bemängeln, dass im Sparring oft wenig von WT übrigbleibt.
Vergleich mit anderen Kampfsportarten
Es wird oft diskutiert, ob WT mit anderen Kampfsportarten wie Thaiboxen, Boxen oder Ringen mithalten kann. Ein wichtiger Punkt ist, dass das Können eines durchschnittlichen WT-Lehrers nicht mit dem Können von Vollprofis in anderen Disziplinen verglichen werden sollte. Ein Selbstverteidigungssystem sollte durchschnittlichen Leuten mehr Schutz bieten, aber nicht unbedingt mit jedem Spezialisten aufnehmen können.
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Einige Teilnehmer an der Diskussion betonen, dass WT in realen Selbstverteidigungssituationen durchaus effektiv sein kann, insbesondere wenn es darum geht, den Gegner schnell niederzustrecken, bevor er sein Repertoire auspacken kann. Es wird auch darauf hingewiesen, dass es im Wing Tsun Konzepte gibt, die gegen Takedowns helfen können.
Es gibt auch Meinungen, dass WT nicht alle Bereiche abdeckt und dass andere Kampfsportarten wie MMA (Mixed Martial Arts) umfassender sind, da sie verschiedene Bereiche wie Kicken, Boxen, Clinchen, Takedowns und Bodenkampf abdecken.
Die Realität der Selbstverteidigung
In realen Selbstverteidigungssituationen spielt die Überraschung eine große Rolle. Wenn man in den Gegner hineingeht und selbst angreift, anstatt ängstlich zu reagieren, kann dies den entscheidenden Unterschied ausmachen. Ein Selbstverteidigungssystem kann nicht alles bis zum Profiniveau abdecken, aber es kann Strategien nutzen, die im Wettkampf nicht möglich sind, um den Gegner schnell zu überwältigen.
Es ist wichtig, den Angreifer nicht zu unterschätzen, aber auch nicht zu überschätzen. Die Straße ist kein Ring, und die Fähigkeiten im Ring lassen sich nicht immer auf reale Situationen übertragen.
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