David Russell: Eine Biographie im Zeichen des Kampfsports

David Russell ist eine Persönlichkeit, deren Name eng mit der Welt des Kampfsports verbunden ist. Soweit bekannt, begann sein Interesse an Kampfsportarten schon in jungen Jahren. Er trainierte sogar Ballett, was ihm später in seiner Kampfkunstkarriere zugutekam.

Es ist bekannt, dass sich David Russell irgendwann für Muay Thai (MT) zu interessieren begann. Wie viele andere Kampfsportler wurde auch er von verschiedenen Vorbildern und Einflüssen geprägt.

Einflüsse und Vorbilder

Bruce Lee und Jackie Chan sind auf ihre Art verspielt, und es macht Spaß, ihnen zuzusehen. Viele Leute erzählen viel Mist, wie so oft im Bereich der Kampfsportarten! Davon sind manchmal auch Hollywoodgrößen nicht ausgeschlossen.

Ein weiterer Name, der oft im Zusammenhang mit Kampfsportarten fällt, ist Jean-Claude Van Damme. Es gab jedoch auch kritische Stimmen bezüglich seiner tatsächlichen Fähigkeiten und seiner öffentlichen Darstellung.

So berichtete unter dem Titel "Aufschneider" das Nachrichtenmagazin "Stern" in der Rubrik "Leute" über die Kampfsportkarriere des Schauspielers Jean-Claude Van Damme u.a. dass er gar kein, wie von ihm des öfteren gern erzählt wurde bzw.

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Ende der 70er Jahre war Geert Lemmens Teamcaptain der Mannschaft der Federation Francophone de Karate, des Clubs, wo auch von Van Damme, damals noch Van Vaerenberghe, trainierte. Geert Lemmens kann sich aber, lt. Interview 02/98 Magazin Tatami, an einen Van Vaerenberghe in der FFK-Mannschaft nicht erinnern.

Erinnern wir uns, dass Van Damme einmal in der Belgischen Karate Mannschaft gegen Deutschland antrat. Er kämpfte gegen "Die Schwalbe". Den nannten wir so, weil er viele Kämpfe gewann, indem er sich nach einem Treffer hinlegte und durch Disqualifikation seines Gegners gewann. Wir nannten das damals: "Ne Schwalbe machen". Wenn ich mich richtig erinnere, gewann Van Vaerenberghe. Es ist unwahrscheinlich, dass Van Damme Europa- oder Weltmeister war.

Sprich ... unser "Allrounder" Van Damme hat Karate (Sport-Karate), Ballett und später Krafttraining (wer hätte das geahnt?) gemacht. Er hatte ein eigenes Studio das er verkaufte und mit dem Erlös nach Amerika auswanderte um dort sein Glück zu suchen.

Nur noch am Rande sei erwähnt, dass Herr van Vaerenberghe als Sportler eh kein guter Werbeträger geschweige denn ein Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen ist. Drogenkonsum, Alkoholexzesse und einige Anzeigen wegen Körperverletzung sprechen Bände. Größenwahn lässt grüßen ...

Es ist wichtig zu beachten, dass es sich hierbei um Meinungen und Berichte handelt, die nicht unbedingt die vollständige Wahrheit widerspiegeln müssen.

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Die Welt der Kampfsportfilme

Kampfsportfilme haben einen großen Einfluss auf die Popularität und das Verständnis von Kampfkünsten. Es gibt viele bemerkenswerte Filme, die das Genre geprägt haben.

Was ist besser, als einen Boxkampf live zu sehen? Natürlich einen Film über das Boxen zu sehen! Menschen jeden Alters lieben es, Boxerinnen und Boxer auf der Kinoleinwand gegeneinander antreten zu sehen. Egal, ob es sich um einen Actionfilm, eine Biografie oder ein intensives Drama handelt, es gibt unzählige Geschichten für alle Fans dieses beliebten Sports und seiner Kultur.

Hier eine Liste von bekannten Kampfsportfilmen:

  1. Rocky (1976)
  2. Raging Bull (1980)
  3. Million Dollar Baby (2004)
  4. The Fighter (2010)
  5. Ali (2001)
  6. Creed (2015)
  7. Cinderella Man (2005)
  8. Southpaw (2015)
  9. Bleed for This (2016)
  10. The Hurricane (1999)

Diese Filme bieten großartige Unterhaltung mit fesselnden Charakteren und spannenden Kampfszenen. Von "Rocky" bis "Ali" decken diese Filme Jahrzehnte und Genres ab und bieten allen Interessierten eine breite Auswahl.

Prizefighter: Die Geburt des Boxens

Der deutsche Titel Prizefighter: Die Geburt des Boxens erweckt den Eindruck, es ginge hier um genau diesen Prozess der Reglementierung. Der englische Originaltitel hingegen schafft Klarheit: Prizefighter: The Life of Jem Belcher handelt vom gleichnamigen Pugilisten, welcher im Jahre 1800 Britischer Meister wurde. Das war damals in etwa mit einem Weltmeister vergleichbar.

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Das Biopic als solches wird oft mit einer Biographie verwechselt. Auch von jenen, die es besser wissen sollten. Es ist ein leicht zu begehender Fehler, weil die Terminologie nicht eindeutig ist. Anders als eine Biographie darf sich ein Biopic jedwede gewünschte Freiheit nehmen, etwa Ereignisse und vorkommende Personen, Zeitabläufe und so weiter verändern. Von diesem Vorrecht macht Prizefighter: Die Geburt des Boxens einigen Gebrauch.

Drehbuchautor und Hauptdarsteller Matt Hookings scheint vom Schicksal dazu bestimmt worden zu sein, Jem Belchers Story zu erzählen. Belcher starb am 30. Juli - Hookings‘ Geburtstag. Belchers Mutter hieß Mary - so wie Hookings‘ Mutter. Belcher kämpfte gegen Henry Pearce um die Meisterschaft (im Film der Endkampf) - Hookings‘ Vater war David Pearce, ebenfalls ein Boxchampion. Sogar Hookings‘ Aussehen entspricht in etwa der Beschreibung von Belcher.

So wenig wie Coach Carter ein Basketballfilm ist, so wenig ist Prizefighter: Die Geburt des Boxens ein Boxfilm. Es ist ein historisches Drama. Über Belcher selbst erfahren wir hier leider nur nicht allzu viel, der Charakter bleibt etwas blass.