Frühes Leben und Karrierebeginn
Chris Töpperwien stammt aus Neuss in der Nähe von Düsseldorf. Er wurde am 26. Februar 1974 geboren. Nach seinem Fachabitur an der Fachhochschule für Betriebswirtschaft in Köln begann Chris Töpperwien seine berufliche Laufbahn im Imbissgeschäft seines Onkels. Rund anderthalb Jahre leitete er die Filiale “Iss was” im Kölner Kaufhof. Anschließend begann er eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation, die er 1996 erfolgreich abschloss. Im Jahr 2003 gründete er eine Werbeagentur in Köln.Der Weg zum "Currywurstmann"
Die Doku-Soap-Reihe “Goodbye Deutschland! Die Auswanderer” auf dem Fernsehkanal Vox war der Start in die Fernsehkarriere von Chris Töpperwien. In mehreren Folgen berichtete Vox über das Leben und Arbeiten als “Currywurstmann” in Los Angeles. 2011 war er in die USA ausgewandert, um sich einen Traum zu erfüllen. An der Westküste der USA wollte er zunächst seinen Lebensunterhalt mit Silberschmuck und dem Label Silverangels verdienen. Als er damit scheiterte wechselte er in die Gastronomie. Mit dem “Nr. 1 Currywurst Truck” bringt er 2012 in Los Angeles die deutsche Currywurst in die USA und kommt damit gut an. Er schaffte mehrere Currywurst-Trucks an, um die deutsche Currywurst in ganz Amerika bekannt zu machen. Chris Töpperwein hat sein Geschäft zudem zu einem Franchise-System ausgebaut und auf zwei Lizenznehmer im US-Bundesstaat Florida ausgeweitet.TV-Karriere und weitere Auftritte
Nachdem er durch die Auswanderersendung “Goodbye Deutschland!” bekannt wurde, trat Chris Töpperwien in mehreren Sendungen im Fernsehen auf. Unter anderem bei taff, Abenteuer Leben Spezial, im Frühstücksfernsehen bei Sat.1, Brisant, Drehscheibe Deutschland oder Punkt 12. 2016 erreichte er zusammen mit seiner damaligen Frau Magdalèna Kalley bei der RTL-Spielshow “Das Sommerhaus der Stars - Kampf der Promipaare” den dritten Platz. Im Januar 2019 war Chris Töpperwien Kandidat der dreizehnten Staffel von “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!”, Er belegte dort den 6. Platz. Anschließend nahm er am Dschungel-Special von “Das perfekte Promi-Dinner” teil. Ende Januar 2019 startete er auf RTL 2 seine eigene Sendung “In 90 Tagen zum Erfolg - Auswandern mit Chris Töpperwien”. Nach fünf Folgen wird die Sendung eingestellt.Dschungelcamp und Eitelkeit
Chris Töpperwien gibt im Dschungelcamp bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sein Bestes. In einem nun veröffentlichten Podcast von RTL spricht der Curry-Gastronom, wohlgemerkt vor seinem Einzug, darüber, worauf er im Camp gut verzichten kann. Er sei, sagt Töpperwien, nämlich auf keinen Fall der Typ, der freiwillig Sport oder Fitness im Dschungel betreibe: "So ein Affe bin ich nicht, da stehe ich nicht drauf", macht er im RTL-Podcast klar. Eitel sei er aber trotzdem, sogar "sehr eitel", ergänzt er. Immerhin hat der "Goodbye Deutschland"-Star Haargel und Haartönung als Luxusgegenstände mit in das Camp genommen. Weiterhin habe er sogar "versucht, mit dem Essen kürzerzutreten, damit ich da nicht wie ein Fettsack reinspaziere". Während Chris Töpperwien auf Linie und Haare also offenbar viel Wert legt, scheint er weniger Probleme mit einer fehlenden Dusche zu haben. "Ich bin auch kein Typ, der stinkt", meint Currywurst-König gelassen. "Es gibt ja Leute, die haben mit Schweißfüßen zu tun." Zu dieser Fraktion gehöre er "Gott sei Dank nicht".Juristische Auseinandersetzungen und Freispruch
Chris Töpperwien steht seit Montag wegen des Vorwurfs der Untreue und Veruntreuung in Österreich vor Gericht. Parallel dazu schildert der „Currywurstmann“ in einer TV-Sendung seine Sicht der Dinge und spricht von „Todesangst“ in der Untersuchungshaft. Dem ehemaligen Ex-Dschungelcamper und "Goodbye Deutschland"-Star wurde Untreue und Veruntreuung vorgeworfen. Laut Informationen von RTL wurde er von seinem ehemaligen Arbeitgeber in Österreich angezeigt, weil er angeblich Privatzahlungen mit der Firmenkarte für einen Gartenschlauch getätigt haben soll. Auch Messer und Grillgewürze seien demnach ein Thema gewesen. Der Kölner saß deswegen insgesamt zwölf Tage hinter Gittern, bis er schließlich nach Österreich ausgeliefert wurde. Dort ließ man ihn dann wieder auf freien Fuß.Der Prozess und das Urteil
Nach Freispruch! Chris Töpperwien ist von den Vorwürfen der Untreue und Veruntreuung freigesprochen worden. Chris Töpperwien, 50, kann aufatmen: Der Prozess gegen den TV-Star und Unternehmer vor dem Landesgericht Wiener Neustadt endet mit einem Freispruch, wie die "Austria Presse Agentur" (APA) berichtet. Auf Bildern, die ihn nach der Verkündung des Freispruchs zeigen, ist ein sichtlich erleichterter, in Tränen aufgelöster Töpperwien zu sehen. "Ich bin natürlich megahappy", zitiert ihn die APA. Die Gerechtigkeit habe gesiegt. "Es war die schlimmste Situation in meinem ganzen Leben und ich wünsche das meinem ärgsten Feind nicht. Das war für mich ein Albtraum, und jetzt ist er endlich vorbei."Es gehe nicht darum, ob er moralisch immer korrekt gehandelt oder buchhalterisch Fehler gemacht habe, erklärte die Einzelrichterin laut APA zum Freispruch. Es gehe um die Beurteilung, ob strafrechtlich relevantes Verhalten vorliege. Dem Beschuldigten sei kein Schädigungsvorsatz und kein Vorsatz für unrechtmäßige Bereicherung nachzuweisen. "Nur weil eine Rechnung oder ein Beleg fehlt", heiße das nicht, dass ein Untreuetatbestand oder ein sonstiger Tatbestand bestehe. Im Zweifel werde für den Angeklagten entschieden.Feier nach dem Freispruch
Seinen Sieg weiß er danach gebührend zu feiern! Auf Instagram teilt Influencerin Meli (melpel911) zwei Storys mit dem 50-Jährigen und zeigt damit, wie er seinen Freispruch feiert. Die erste Story ist ein Selfie der beiden, welches offenbar noch vor dem Gerichtsgebäude gemacht wurde und dazu schreibt sie lediglich "Geschafft". Feiernde Emojis sollen hier vermutlich die große Freude über den Freispruch unterstreichen. Danach hat sich das Duo direkt auf den Weg in ein schickes Restaurant gemacht. Auf einem Foto ist der sichtlich erleichterte Töpperwien zu sehen, der mit seiner Begleitung anstößt. Zwei weitere Bilder ermöglichen einen Blick auf den kühlen Sekt. Die vierte Aufnahme ist ein Selfie von Meli, auf dem sie ebenfalls ein Glas Sekt hält. Dazu kommentiert sie "Freispruch".Psychische Probleme und Therapie
Töpperwien leide aber unabhängig davon unter großen Existenzängsten. „Seit 23 Jahren habe ich ein psychisches Problem. Das ist nicht einfach“, so der Auswanderer. Er kämpfe auch gegen seine Lebensunlust, ständige Traurigkeit und Müdigkeit. Mittlerweile ist der TV-Star in Therapie und versucht, seine Ängste zu überwinden. Eine große Stütze ist dabei sein mittlerweile zwei Jahre alter Sohn Lino. Töpperwien ist klargeworden, dass er durch seinen Sohn auch mehr Verantwortung übernehmen muss. „Jetzt habe ich wieder einen weiteren Menschen, um den ich mich kümmern muss“, meint der Auswanderer.Privatleben
Das Liebesleben von Chris Töpperwien hat in der Vergangenheit schon einige Schlagzeilen gemacht. Doch womöglich hat er in Freundin Nicole nun wirklich die Frau fürs Leben gefunden. Chris Töpperwien wird zum ersten Mal Vater. Das verkündeten der TV-Auswanderer und seine Frau Nicole auf Instagram. Erst Ende Mai hatte der Gastronom verkündet, dass er den Bund der Ehe eingegangen sei.Zu einer Bilderreihe, die das Paar - und sogar den gemeinsamen Familienhund - fein herausgeputzt zeigte, schrieb er an seine Ehefrau Nicole gerichtet: "Du bist die Person, mit der ich bestimmt bin, den Rest meines Lebens zu verbringen. Nicole Katharina, ich liebe dich!"Vermögen
Hier eine Tabelle mit den wichtigsten Fakten zu Chris Töpperwien:| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Geschätztes Vermögen | 200.000 € |
| Alter | 51 |
| Geboren | 26.02.1974 |
| Herkunftsland | Deutschland |
| Quelle des Reichtums | Unternehmer |
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