Schönheit liegt im Auge des Betrachters, besonders bei Diamanten. Die Wahl Ihres Diamanten hängt von Ihrem persönlichen Empfinden und Geschmack ab, aber es gibt objektive Qualitätskriterien.
Die 4 C
Vier Kriterien bestimmen den Wert eines Diamanten und damit auch seinen Preis: Cut (der Schliff), Colour (die Farbe), Clarity (die Reinheit) und Carat (sein Carat-Gewicht). Keine zwei Diamanten sind gleich, selbst wenn sie dem bloßen Auge identisch erscheinen.
Cut (Schliff)
Erst der wohlproportionierte Schliff verleiht dem Diamanten sein unverwechselbares Leuchten. Der Schliff ist das Kriterium, das der Mensch direkt beeinflussen kann - die anderen hat die Natur bei jedem Stein vorgegeben. Ein guter Schliff reflektiert das sprichwörtliche Feuer eines Diamanten durch richtige Proportionen und die Anordnung seiner Facetten (Flächen, die das Licht in bestimmten Winkeln reflektieren).
Die meisten Diamanten werden mit 57 (oder 58 inklusive der Kalette) Facetten geschliffen. In einem geschliffenen Diamanten mit guten Proportionen wird das Licht von einer Facette zur anderen reflektiert und strahlt dann durch das Oberteil des Steines zurück.
Es ist wichtig, den rein technischen Vorgang des Schleifens von der Form des Diamanten zu unterscheiden: Die Wahl der Form unterliegt dem persönlichen Geschmack. Sehr beliebt ist der runde Brillantschliff.
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Colour (Farbe)
Bekannt ist der Diamant als farbloser Edelstein. Hochfeines Weiß ist jedoch äußerst selten. Es ist das Ideal eines Kristalls, der es vermag, weißes Licht wie ein Prisma in alle schillernden Regenbogenfarben aufzubrechen. Diamanten mit einer deutlichen reinen Farbe sind äußerst selten; sie werden "Fancies" genannt und kommen in fast allen Farben vor.
Um die exakte Farbe zu bestimmen, gibt es eine international gültige Einteilung. Hierbei wird jeder Farbstufe ein Buchstabe zugeordnet um eine Vergleichbarkeit zu erzielen. Bitte beachten Sie: Die Internationale Farbskala beginnt mit dem Buchstaben D. Die Buchstaben A-C sind nicht vergeben. Die Farbgrade "D" bis "H" sind nur sehr schwer zu unterscheiden und sehen für einen Laien farblos aus.
Clarity (Reinheit)
Die Reinheit eines Diamanten wird daran erkannt, in welchem Maße er frei ist von irgendwelchen Einschlüssen - den so genannten "Fingerabdrücken der Natur". Fast alle Diamanten zeigen Einschlüsse von nicht kristallisiertem Kohlenstoff - also des Stoffes, aus dem sie entstanden sind. Oft sind die Einschlüsse mit bloßem Auge nicht zu sehen und werden erst bei vielfacher Vergrößerung erkennbar.
Je reiner ein Diamant ist, desto seltener ist er auch. Ein lupenreiner 1 Karat Diamant, der unter 10-facher Vergrößerung keine Einschlüsse oder Unreinheiten aufweist, ist, verglichen zu einem Diamanten mit sichtbaren Unreinheiten, sehr viel mehr wert.
Ein Diamant gilt als lupenrein, wenn bei zehnfacher Vergrößerung weder Einschlüsse (Unreinheiten im Inneren) noch Verunreinigungen (äußere Unvollkommenheiten) sichtbar sind. Der höchste Reinheitsgrad von Diamanten ist FL, Flawless (Lupenrein).
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Carat (Karat)
Das Gewicht und damit auch die Größe eines Diamanten werden in Carat gemessen. Das Carat ist in 100 Punkte unterteilt. Ein Diamant von 50 Punkten wiegt also ein halbes Carat. Abgeleitet wird die Einheit Carat vom Samen des Johannisbrotbaums, wobei 1 Carat (abgekürzt ct) = 0,2 Gramm entspricht (seit 1907).
Der Überlieferung nach, sollen die Samen annähernd ein gleiches Gewicht aufweisen, weshalb das Carat in der Antike ein Standardgewichtsmaß war. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die Samengewichte in einer üblichen Streuung auftreten, so wie bei anderen Samen auch.
Der Wert und Preis eines 1 Karat Diamanten
Die Investition in Diamanten erfolgt rein physisch, d.h. wer einen Diamanten als Wertanlage kauft, erwirbt ihn auch körperlich. Diamanten gelten als mobilster Sachwert mit höchster Wertkonzentration („Wertspeicher“): So entspricht z.B. der Wert eines lupenreinen Fünfkaräters in bester Qualität (1 Karat = 0,2 Gramm) dem Wert von etwa 10 Kilogramm Gold.
Der Preis für Diamanten hat sich in den vergangenen 25 Jahren positiv entwickelt. Die Prognosen für die nächsten Jahre gehen bei steigender Nachfrage vor allem aus den asiatischen Ländern bei gleichzeitiger Stagnierung der Fördermengen von einem langfristig steigenden Diamantpreis aus.
Anlagediamanten wie der 1 Karat Diamant sollten als Brillanten geschliffen sein, dem runden Klassiker mit 56 Facetten. Mit einem Anteil von über 96 % an allen geschliffenen Diamanten ist er am weitesten verbreitet.
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Im Vergleich zum Goldpreis, der pro Gramm oder Unze berechnet wird und derzeit bei 50-60€ liegt, kann ein Einkaräter mit einem Gewicht 0,2 Gramm (= 1 Karat) je nach preisbestimmenden Kriterien (4C's) mehrere tausend Euro Wert sein.
Was macht den Wert eines 1 Karat Diamanten aus?
Es hat sich international durchgesetzt, dass sich der Wert eines Diamanten unabhängig seines Gewichts im Wesentlichen an den 4C bemisst:
- CLARITY - die Reinheit
- COLOUR - die Farbe
- CUT - die Schliffqualität
- CARAT - Das Gewicht
Diese und weitere qualitative und quantitative preisbestimmenden Merkmale eines Diamanten müssen in einem Zertifikat dokumentiert sein. Entscheidend dabei ist, wer dieses Zertifikat ausstellt.
Für den Wert des Diamanten ist es heute neben den 4Cs ein wichtiges Kriterium, wie hoch die internationale Reputation des prüfenden Diamantlabors bewertet wird. Man spricht daher heute schon bei der Wertfeststellung eines Diamanten vom 5. C = Certificate.
Was ist bei Diamanten zur Wertanlage zu beachten?
Bei Sachwerten hat es sich immer bewährt, auf Spitzenqualitäten zu setzen. Ein Diamant zur Wertanlage sollte lupenrein sein, von höchster weißer Farbe und in perfekter Ausführung als Brillant geschliffen sein. Seine qualitativen und technischen Eigenschaften müssen in einem international anerkannten Zertifikat (GIA) dokumentiert sein.
Das weltweite Ansehen eines Diamant-Zertifikates ist heute für die Wertbestimmung eines Diamanten von großer Bedeutung. Jeder gekaufte Diamant sollte mit einer handschriftlich unterschriebenen Bestätigung versehen sein, dass dieser Stein aus ethisch einwandfreien Quellen stammt und in vollem Umfang in Übereinstimmung mit den Compliance-Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft und den entsprechenden UN-Regulationen steht.
Warum ist ein weltweit gültiges Zertifikat für Ihren 1 Karat Diamanten so entscheidend?
Ein lupenreiner Diamant zur Wertanlage muss unbedingt über ein Zertifikat des international renommiertesten Diamantprüflabors GIA (Gemological Institute of America) verfügen - eine unabhängige Stiftung mit großer Tradition. Auf diese Beurteilungen verlassen sich Diamantprofis auf der ganzen Welt.
Kein anderes Zertifikat reicht an die Bedeutung von GIA heran. Der Preis eines Diamanten wird heute vor allem auch an seinem Zertifikat festgemacht. Zur Identifikation des Diamanten mit seinem GIA-Zertifikat sind die jeweilige Zertifikats-Nummer und das GIA-Logo direkt mit Laser auf dem Diamanten angebracht.
Aber nicht nur beim Kauf spielt das Zertifikat eine bedeutende Rolle, ebenso wichtig ist es für den Wiederverkauf. Mit der unbestrittenen Reputation von GIA-Zertifikaten sind beim Wiederverkauf für Diamanten zur Geldanlage optimale Preise auf den wichtigsten Nachfragemärkten zu erzielen.
Worauf Sie achten sollten: Diamanten brauchen Erfahrung und Sachkenntnis
In der Welt der Diamanten haben Erfahrung und Fachwissen höchste Priorität. Schon kleinste, kaum wahrnehmbare Nuancen haben einen großen Einfluss auf den Preis und auch auf die Wiederverkäuflichkeit eines Diamanten. So sollten Diamanten auch nur bei Spezialisten erworben werden, die über eine langjährige Erfahrung in diesem speziellen Metier verfügen.
Aus unserer 40jährigen Erfahrung bieten wir bei DIAMONDAS Diamanten zur Wertanlage ausschliesslich in diesen exklusiven Qualitäts-Kategorien an:
- lupenreine Diamanten
- in den höchsten Farben
- in exzellentem Schliff
- mit GIA-Zertifikat und Expertisen von HRD und PREMIUM VALUE
- nur in den gesuchten Größen
Das ist zu beachten bei einem späteren Verkauf von Einkarätern
Diamanten werden als Sachwerte gekauft, um als mobiler Wertspeicher einem breit aufgestellten Vermögens-Portfolio beigemischt zu werden, oft sogar als Familienschatz für Generationen. Wir haben Sie ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Diamanten als Sachwert nur dann geeignet sind, wenn sie langfristig in Ihrem Vermögen gehalten werden.
Diamanten sind nicht geeignet für kurzfristiges „Parken“ liquider Mittel oder gar als Spekulationsobjekte. Wie auch bei vielen anderen Sachwerten gibt es für Diamanten keinen geregelten Zweitmarkt.
Bitte berücksichtigen Sie auch, dass aufgrund der geltenden Umsatzsteuergesetze bei einem Verkauf an gewerbliche Unternehmen die beim Erwerb gezahlte Mehrwertsteuer nicht ersetzt werden kann.
Daher raten wir schon bei dem Erwerb von Diamanten zur Wertanlage zu einer Haltedauer von mindestens 10+ Jahren, damit die Möglichkeit besteht, die vorher gezahlte Mehrwertsteuer durch positive Preisentwicklungen zu kompensieren.
Anders verhält es sich, wenn Sie Ihre Diamanten an Privatpersonen verkaufen: Auf der Ebene der Anleger und Konsumenten verhält sich die Mehrwertsteuer bei Kauf und Verkauf neutral, weil der Diamantpreis in jedem Falle die Mehrwertsteuer enthält.
DIAMONDAS steht seinen Kunden bei einem Verkauf ihrer Diamanten zur Seite und berät und unterstützt sie bei den unterschiedlichen Möglichkeiten der Verwertung. Darüber hinaus bieten internationale Auktionshäuser wie Sotheby’s, Christie’s o. a. die Möglichkeit, auch ungefasste Diamanten zur Verwertung zu bringen.
Wir sind davon überzeugt, dass es bereits in naher Zukunft wie jetzt schon bei Autos, Kunst oder Uhren auch Online-Plattformen geben wird, die Käufer und Verkäufer von Investment-Diamanten weltweit direkt zusammenführen. Auch hier wird es von großem Vorteil sein, über das international anerkannteste Diamant-Zertifikat von GIA zu verfügen.
Lupenreine 1 Karat Diamanten in Schmuck verarbeiten
Oft wird uns die Frage gestellt, ob man Anlagediamanten auch in Schmuck verarbeiten kann. Wenn es sich um eine fachgerechte und vertrauenswürdige Schmuckanfertigung handelt, ist das überhaupt kein Problem. Der Wert eines Diamanten bleibt bei sachgerechter Behandlung und pfleglichem Umgang auch dann in vollem Umfang erhalten, wenn er in einen Ring oder ein anderes Schmuckstück fachkundig eingefasst wird.
