Der Begriff "Wachsamkeit" beschreibt, wie man aufmerksam das Geschehen in der Welt verfolgt. Man will Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Gewalt, Umweltzerstörung, Massentierhaltung und andere Übel daraus entfernen, indem man seine Stimme erhebt, in den Massenmedien und in den sozialen Medien, auf der Straße und auf den Plätzen, in Schulen, Hochschulen und Unternehmen. Und woke bedeutet laut Duden: „In hohem Maß politisch wach und engagiert insbesondere gegen rassistische, sexistische, soziale Diskriminierung“.
Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung von "Schwingen der Wachsamkeit" als exotische Waffe in Destiny 2 und diskutiert die Kontroverse um den Begriff "Wokeness" in der deutschen Politik.
Schwingen der Wachsamkeit in Destiny 2
Bei Destiny 2 sind die Schwingen der Wachsamkeit ein exotisches Impulsgewehr mit extravagantem Design. Die Schwingen der Wachsamkeit sorgten kurz nach dem Launch von Destiny 2 für große Augen bei den Hütern. Als die ersten Spieler diese Waffe erhielten, dachten einige direkt, es müsse ein Fehler vorliegen: Denn dieses Exotic hat einen unverkennbaren “Trials of Osiris”-Look und dass diese Waffe einfach so droppen kann, das kam vielen nicht ganz geheuer vor.
Inzwischen wissen wir: Doch, da ist alles korrekt. Ihr müsst also entweder auf den Zufall hoffen oder 29 Legendäre Bruchstücke in der Kasse haben, wenn Xur Schwingen der Wachsamkeit mitbringt. Hinter den “Schwingen der Wachsamkeit” steckt ein exotisches Impulsgewehr, das Kinetik-Schaden anrichtet. Es hat eine hohe Reichweite und Stabilität und überzeugt allgemein mit soliden Stats.
Allgemeine Daten des Impulsgewehrs „Schwingen der Wachsamkeit“
- Waffe: Impulsgewehr
- Typ: Primärwaffe / Kinetik
- Schadensart: Normal (weiß)
- Beschreibung: „Das Auge bleibt offen. Der Leuchtturm bleibt erleuchtet.“ - Bruder Vance
- Englischer Name: Vigilance Wing
Fundort / Freischalten der exotischen Waffe „Schwingen der Wachsamkeit“
Wie die meisten Exotics hat auch das Schwingen der Wachsamkeit keinen festen Fundort oder eine bestimmte Mission, in der ihr das seltene Impulsgewehr erhalten könnt. Die exotische Waffe erscheint als:
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- Zufälliger Fund in Quests
- Zufällige Belohnung in heroischen öffentlichen Events
- Zufällige Belohnungen in Dämmerung-Strikes, Raids und im Schmelztiegel
- Möglicherweise in Zukunft bei speziellen Händlern wie Xur
Waffen-Perks
- Harte Wahrheiten Die Waffe feuert einen Feuerstoß aus 5 Projektilen. Wird ein Verbündeter in der Nähe getötet, erhält der Besitzer der Schwingen der Wachsamkeit erhöhtes Bewegungstempo und Gesundheitsregeneration.
- Korkenzieher-Drall Ausbalancierter Lauf: Erhöht Reichweite und Stabilität leicht • Erhöht Waffenbereitschaftstempo leicht
- Legiertes Magazin Erhöhtes Nachladetempo bei leerem Magazin.
- Das letzte Gefecht Wenn der Besitzer der Waffe das letzte lebende Mitglied eines Einsatztrupps ist, verbesser sich die Waffenleistung.
- Kompositschaft Die Waffe hat einen vielfältig verwendbaren Doppelzweckschaft: Erhöht Stabilität leicht • Erhöht Waffenbereitschaftstempo leicht
Waffen-Mods
- Waffenangriff-Mod Wird das Waffenangriff-Mod einer exotischen oder Kinetikwaffe hinzugefügt, steigt der Angriffswert der Waffe.
- Standardornament Setzt die Waffe auf ihre Standard-Erscheinung zurück.
Harte Wahrheiten: Diese Waffe feuert einen 5er-Feuerstoß ab. Wenn ein Verbündeter in der Nähe getötet wird, erhält man Gesundheitsregeneration und ein erhöhtes Bewegungstempo.Das letzte Gefecht: Verbesserte Waffenleistung, wenn der Besitzer das letzte lebende Mitglied eines Einsatztrupps ist.
Mit den 5 Schüssen pro Salve wird die Waffe zu einem einzigartigen Impulsgewehr, das im PvP keine Fehler verzeiht. Denn wenn Ihr einmal daneben schießt, müsst Ihr die 5 Schüsse abwarten, bis Ihr erneut schießen könnt. Wenn Ihr Euch hingegen geschickt positioniert, wichtige Spots auf der Map ins Visier nehmt und alle 5 Schüsse im Feind versenkt, ist das Exotic ein Monster. Die Lanes könnt Ihr so hervorragend verteidigen.
Die Schwingen der Wachsamkeit sind daher eher für einen langsamen, bedachten Spielstil aus sicherer Distanz gedacht. Ihr volles Potential kann die Waffe nur entfalten, wenn Ihr in einem Einsatztrupp unterwegs seid. Wenn Verbündete sterben oder Ihr das letzte lebende Mitglied seid, erhaltet Ihr Boni und könnt das Blatt vielleicht noch wenden. Möglicherweise erhaltet Ihr in Trials so den entscheidenden Vorteil, um die Runde zu gewinnen.
Ein Blick auf den Trials-Report zeigt, dass die Schwingen der Wachsamkeit zu den Top-Ten der Waffen, die im PvP die meisten Kills hinlegen, gehören. Neben dem MIDA Multi-Werkzeug, das weiterhin auf Platz 1 thront, ist das exotische Impulsgewehr das zweite Exotic, das sich in den Top-Ten behaupten kann.
Kurzum: Falls Ihr die Schwingen der Wachsamkeit noch nicht besitzt, greift zu! Sie ist keine Pflicht-Waffe, die in jedes Hüter-Inventar gehört, da es bessere, nicht-exotische Alternativen für den Kinetik-Slot gibt, allerdings könnt Ihr mit den Schwingen der Wachsamkeit einige hübsche Kills im PvP erzielen.
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Der politische Kampfbegriff "Wokeness" in Deutschland
Als politischer Kampfbegriff fand Wokeness jetzt auch Eingang in die deutsche Politik. Bei der AfD ebenso wie bei der Union. Die Union greift ihn als Synonym für ein vermeintlich übertriebenes Bewusstsein für Diskriminierungen auf. Die Behauptung, es gäbe so etwas wie eine linke Cancel Culture, stützt sich darauf, bizarr erscheinende Einzelfälle bewusst zu überbetonen oder einseitig darzustellen.
Kritik an Missständen bezeichnet man als Angriff auf die bestehende Ordnung. Nicht die Missstände werden angeprangert, sondern deren Kritiker. Meinungsfreiheit gilt nur für die eigene Meinung, nicht aber für die Meinung der anderen. Ob Winnetou oder Layla, kein Anlass ist zu nichtig, um die Wokeness-Keule zu schwingen.
„Wir wollen Polizisten auf der Straße, aber keine Sprachpolizei im Bierzelt“, sagt CSU-Chef Markus Söder. Und auf Instagram schreibt er: „Bayern ist anders als Berlin, wir lehnen Wokeness, Cancel Culture und Genderpflicht ab. Bei uns darf man essen was man will, sagen und singen, was einem gefällt.“
Dabei scheut man nicht vor Fake News zurück. Keiner wird gezwungen, dem Irrweg des Sprachgenderns zu folgen, der keiner Frau gegen Lohnrückstand, Altersarmut und mangelnde Gleichheit in Politik und Wirtschaft hilft. Auch die Behauptung, Münchner Kitas würden weder Fleisch noch Wurst anbieten, ist schlichtweg falsch. Das gilt auch für die Schreckensmeldung, die ARD wolle keine Winnetou-Filme mehr zeigen, weil das Wort „Indianer“ falle. Wahrer Grund ist der Übergang der Senderechte auf das ZDF.
Besonders pikant ist der Einsatz für einen frauenverachtenden Bierzelthit, der eine „geile Puffmutter“ verherrlicht. Wird das auch für den eben erst mit Video vorgestellten Nachfolgesong gelten, in dem es um - hier sträubt sich mir die Feder - „bumsbare“ Nonnen geht? Gehört das auch zum christlich-konservativen Wertebestand, den man verteidigen muss - noch dazu in einem Land, in dessen Amtsstuben Kreuze hängen und dessen Schutzheilige, die Gottesmutter Maria, als Patrona Bavariae verehrt wird?
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Dass es im Wahlkampf Zuspitzungen, Übertreibungen und verbale Entgleisungen gibt, ist nicht neu. Auch ein bewährtes Feindbild gehört dazu. Aber warum nimmt man den rechtspopulistischen Kulturkampf sogar in ein Grundsatzprogramm auf, das ein nachhaltiger Kompass für viele Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte sein soll? Will man wirklich gemeinsame Sache mit dem Gedankengut von nationalen und internationalen Rechtspopulisten und Rechtsradikalen machen?
Soll die im Oktober 2016 von Viktor Orban in München verkündete „in Europa einzigartige Waffenbrüderschaft“ wieder aufleben? Die CSU hat es nicht nötig, sich auf diese Weise bei Wählern, die rechten Ideen zuneigen, anzubiedern. Sie ist in Bayern als Regierungspartei alternativlos, weil sie es auch in den Krisen der Vergangenheit immer verstanden hat, als christliche und soziale Volkspartei nicht nur den Wohlstand, sondern auch den Zusammenhalt der Bevölkerung zu sichern.
Es kann ihr in der anstehenden Landtagswahl sogar gelingen, wie die SPD im Saarland mit 43,5 Prozent die absolute Mehrheit der Sitze zu erringen, wenn der Anteil der sonstigen, nicht im Parlament vertretenen Parteien nur genügend groß ist.
