Bernd Linn: Judo-Biographie und Wirken

Bernd Linn, Jahrgang 1964, geboren im Saarland, ist eine bedeutende Persönlichkeit im Judo. Er ist Träger des 5. Dan Judo, 1. Dan Jiu-Jitsu und Inhaber der Trainer B-Lizenz.

Derzeit ist er als Lehr- und Prüfungsreferent und Kata-Beauftragter für den Saarländischen Judo-Bund e.V. tätig.

In zahlreichen Lehrgängen und Workshops, wie auch als Buchautor stellt er immer wieder sein umfangreiches Wissen zu Themen des Judo (Lehr- und Prüfungswesen für Kyu- und Dan-Grade, Kata, judobezogene Selbstverteidigung) dem interessierten Judoka zu Verfügung.

Bernd Linn als Buchautor

Sein Buch ist sehr übersichtlich, denn die Reihenfolge der vorgestellten Prüfungsaufgaben entspricht exakt dem Aufbau der Kyu- und Dan-Prüfung des DJB zu diesem Thema.

Die dort geforderten Aufgaben mit den dazugehörigen Lösungsbeispielen können so leicht in die Trainingsarbeit und die Prüfungsvorbereitung eingebunden werden.

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Eine Checkliste am Ende jeder Lehrstufe hilft, das Geübte zu überprüfen.

Zuvor werden jedoch noch einmal die Grundlagen der Atemi-Techniken, so wie alle benötigten Hebeltechniken (Finger-, Hand-, Arm-, Genick-, Fuß- und Beinhebel) ausführlich gezeigt und erklärt.

Weiterhin gibt es zahlreiche Tipps zum Training der Selbstverteidigung.

Inhalt und Struktur des Buches

Das Nachschlagewerk legt jedem Judoka - vom Prüfling über den Trainer bis hin zum Prüfer - den kompletten Inhalt für das Prüfungsfach "Judobezogene Selbstverteidigung" des Deutschen Judo-Bundes zielgerecht und übersichtlich dar.

In mehr als 660 Farbfotos und bewusst kurz gefassten, informativen Begleittext werden alle für die Kyu- und Dan-Prüfungen benötigten Techniken anhand von Beispielen ausführlich dargestellt und erklärt.

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Das Buch ist sehr übersichtlich, denn die Reihenfolge der vorgestellten Prüfungsaufgaben entspricht exakt dem Aufbau der Kyu- und Dan-Prüfung des DJB zu diesem Thema.

Die dort geforderten Aufgaben mit den dazugehörigen Lösungsbeispielen können so leicht in die Trainingsarbeit und die Prüfungsvorbereitung eingebunden werden.

Eine Checkliste am Ende jeder Lehrstufe hilft das Geübte zu überprüfen.

Zuvor werden jedoch noch einmal die Grundlagen der Atemi-Techniken, so wie alle benötigten Hebeltechniken (Finger-, Hand-, Arm-, Genick-, Fuß- und Beinhebel) ausführlich gezeigt und erklärt.

Weiterhin gibt es zahlreiche Tipps zum Training der Selbstverteidigung.

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Kritische Betrachtung des Buches

Was mich, wo ich es nun etwas langer durchgeschaut habe, etwas stört ist, dass es im Ganzen, wieder einmal ein Judo-Bilder-Buch ist.

Eine große Anhäufung von Technikbildern mit Beschreibung dazu. In diesem Umfang sicher einzigartig, aber tatsächlich nichts neues.

Jemand - wie z.B. ich - der sehr viel Judobücher hat, wird hier wenig neues finden.

Warum kaufe ich mir ein Buch?

Was nun den Bereich Kata angeht, haben wir alle Kodokan Kata und die Rensa no Kata abgebildet.

Leider, wie immer bei Kata-Darstellungen, kein Wort zu Sinn und Hintergrund, also wieder nur die Darstellung der Form, das ist so nicht neu und hier geht das Buch in guter Gesellschaft mit Kodokan-Judo (ok, dort fehlt die Rensa No kata), aber wo ist der Zusatznutzen?

Ich denke, für jemanden, der noch gar kein Judo Buch hat, ist es eine Option, weil man ein recht umfangreiches Werk hat.