Seit seiner Gründung im Jahr 1926 ist der TSV Ummendorf ein fester Bestandteil der Gemeinde. Es war dem Verein immer ein Anliegen, seinen Mitgliedern, vor allem den Kindern und Jugendlichen, die Möglichkeit zu geben, ihre Freude am Sport zu fördern und auszuleben. Der TSV Ummendorf besteht aus acht Abteilungen.
Jugendarbeit und Talentförderung
Wir sind überglücklich, dass nach Jahren wieder eine A-Jugend gestellt werden kann. Auch in der kommenden Saison bieten wir ein spezielles Talentfördertraining an. Rainer Weiß wird die jungen Talente einmal wöchentlich trainieren. Trainer/Betreuer sind in jeder Altersklasse herzlich willkommen. Wir freuen uns im Übrigen in allen Altersklassen über Neuzugänge.
Nicht zuletzt deshalb freuen wir uns über jeden, der gerne in unserem Jugendbereich mitarbeiten möchte. Bei der Trainer-/Betreuersuche konnten wir in den letzten Jahren auf einen verlässlichen Stamm von Trainern zurückgreifen.
Trainingszeiten
- ab 17.08.2023, Di. & Do.
- ab 22.08.2023, Di. & Do.
- ab 21.08.2023 immer Mo. & Mi.
Karate: Mehr als nur ein Sport
Karate ist mehr als nur ein Wettkampfsport. Es geht um Disziplin, Ausdauer, Loyalität - Werte, die in der schnelllebigen Gesellschaft immer mehr ins Hintertreffen geraten. Denn das Wort „Karate“ bedeutet übersetzt „Leere Hand“, steht also für den unbewaffneten Kampf.
Bescheidenheit gehört zu den höchsten Tugenden des Karatekämpfers.
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Eugen Landgraf: Ein Vorbild im Karate
Eugen Landgraf hat als Einziger im deutschen Karateverband S.K.I.D. den 7. Dan erreicht, eine der höchsten Auszeichnungen weltweit. Vorgeschlagen wurde er dafür vom Europäischen Karateverband, denn selbst kann sich kein Karatekämpfer für solch eine hohe Prüfung bewerben. „Ich bin noch ziemlich jung für diese Stufe, deshalb war ich über die Nominierung sehr überrascht“, erklärt Landgraf, der sich schon als 16-Jähriger der Kampfkunst verschrieb und seitdem nicht mehr davon losgekommen ist.
Und das, obwohl der Urvater der Karateabteilung bei der TSG bis dahin mit Sport gar nicht viel am Hut gehabt hat. Deshalb warnt sein langjähriger sportlicher Weggefährte und Freund Antonio Ceferino (6. Dan) in seiner Laudatio: „Wer Eugen Landgraf zuhört, wie er über Karate erzählt, wird schnell in den Bann gezogen. Ich bin nicht der Erste, bei dem Karate zur Sucht geworden ist.“ Mit dem Samuraischwert wird Landgraf auch nicht kämpfen, es ist vielmehr ein Symbol für den Geist, der hinter der japanischen Kampfkunst steckt.
Mit dem 7. Dan sind für den stellvertretenden Vorsitzenden des S.K.I.D. neue Aufgaben und Ziele verbunden: „Sowohl im Verband als auch bei der TSG möchte ich die Jugendarbeit wieder voranbringen“, nennt Landgraf seine Priorität. In den vergangenen Jahren sind immer mehr Kampfsportarten entstanden, deren Konzept der schnelle Erfolg ist. „Es haben sich jede Menge Verbände gegründet, die eigene Meisterschaften ausrichten. Das lockt natürlich vor allem Jugendliche mehr als mein Sport, bei dem viel Geduld und Ausdauer gefragt ist.“
Doch gerade darin kann der Reiz an der technisch anspruchsvollen Sportart liegen, die gleichzeitig Ratgeber in schwierigen Lebenssituationen sein kann. Wer nur wenige Sätze mit Eugen Landgraf wechselt, dem wird dies schnell bewusst. Denn er haucht der abstrakten Kampfkunst mit seinen Worten Leben ein. Das macht ihn zu einem herausragenden Leitbild für seinen Sport.
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