Barbara Ertl Judo Biografie

Der Tanzsport war seit 1929 schon in Gießen organisiert.

Der Rot-Weiß-Club Gießen, damals in enger Verbindung mit der Tanzschule Bäulke, hatte schon vor dem Krieg glanzvolle Ballveranstaltungen und Meisterschaften ausgerichtet.

Nach dem Krieg bestimmte das erfolgreichste Gießener Turniertanzpaar, Dr. Wilhelm und Hannelore Wolf den Wiederaufbau des Clubs.

Zwar sportlich, aber immer noch im gewissen Maße elitär, wurde der Tanzclub geführt.

Trotz erheblicher Widerstände und mangelnder Unterstützung des Rot-Weiß-Clubs, starteten Bernhard Zirkler und Brigitte Klückes einen Siegeszug durch die unteren Turnierklassen.

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Sie wurden bald das erfolgreichste Gießener Turnierpaar nach Dr. Auch die Trainertätigkeit im damals führenden Gießener Tanzsportclub, mit knapper Mehrheit 1978 gegen Frank Gierok vom Vorstand entschieden, war äußerst erfolgreich.

Die jungen Nachwuchspaare des RWC errangen eine absolute Vormachtstellung in Hessen und die mit Gerd Mohr gegründete Lateinformation „First Lahn Latin Team“ schaffte bei ihrem ersten Turnier schon den Aufstieg in die 1. Ein Vorstandsmitglied des RWC zu B.

Trotz dieser Erfolge hing dem RWC Gießen und seinem damaligen Vorsitzenden Erhard Arnoldt, noch das traditionelle Verständnis eines Gesellschaftsclubs und weniger das eines Jugend- und sportorientierte modernen Vereins an.

Die Zeit der sportlich orientierten Periode von 1971 bis 1976, in der Dr.

27 aktive Sportler und Personen, die ihre Visionen teilten, trafen sich am 13.

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Diese Personen stellten auch den Gründungsvorstand bei der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung am 24.

13. Es waren dies: Cornelia Schuhmann (Kassenwart) Dr. Margrit Schnorr (Sportwart) Brigitte Klückes-Findeis (Schriftwart) Jürgen Müller (Jugendwart) Gisela Quast (Beisitzer) Bernhard Zirkler (Vorsitzender) Gitta Rathmann (Jugendwartin) Florus Schreiber (Pressewart)

Erhebliche Probleme prägten die Anfangszeit.

42 Mitglieder bildeten den Stamm des Gründungsjahres.

Auch die sportlichen Erfolge blieben vorerst noch beim RWC Gießen.

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Der erste Hessenmeistertitel eines TSG Blau-Gold Paares in der Hauptklasse B-Latein von Ralf Burk und Gitta Rathmann am 4.

Aufsehen erregten die Initiatoren des neuen Vereins damals mit ihren Veranstaltungen.

Am 11. September 1982 fand die erste „TANZ-GALA“ in Gießen statt, der „Internationaler Großer Preis der Stadt Gießen“, ein Professional Tanzturnier in den Standardtänzen.

Das Abschiedsturnier von Bernhard Zirkler und Brigitte Klückes.

Im Schauteil hatte Turnierleiter Jürgen Zumholte seine Weltmeister-Lateinformation „TSC Kongress Gelsenkirchen“ mitgebracht.

war das Geburtsjahr von „Burk/Trabert“.

Die erst 15jährige Alice kam mit Unterstützung ihres Fuldaer Vereinstrainers Bernhard Zirkler nach Gießen, um Furore in der neuen Entwicklung des lateinamerikanischen Tanzens zu machen.

Beim Jugendpokal, der Nachwuchsschau der hessischen Vereine, wurde die TSG Zweite, unter anderem mit Michael Schardt und Kerstin Battenberg.

„Großer Preis der Stadt Gießen“ Professional Tanzturnier in den Standardtänzen.

Bei den Hessenmeisterschaften B-Latein siegten Jörg Henseling und Anke Schmidt und auch der Jugendpokal ging erstmals an die TSG.

Die Hessenmeisterschaften der Nachwuchsklassen wurden von TSG-Paaren dominiert: Hkl. B-Latein, 1. Reiner Hubner und Katrin Ott, 2. Holger Kempel und My Dung Wagner Hkl. A-Latein, 1. Reiner Hubner und Katrin Ott, als B-Sieger startberechtigt und sofort Goldmedaille!!, 2.

„Großer Preis der Stadt Gießen“ Deutsche Meisterschaft der Professionals über 10 Tänze.

Es siegten Roman und Michéle Barfusz aus Saarlouis vor Peter Hölters und Mädi Konrad, Osnabrück und Ralf Lepehne und Lydia Weiser, Bonn.

Auch noch am Start: Dieter Kessler und Bedriska Zvelebil, Manfred und Katja Kober, Peter Mangelsdorff und Gaby Opitz.

erstmals wurden Ralf und Alice Hessenmeister in der S-Latein, bei der DM wurden sie Anschlusspaar ans Finale und Siebte.

Andres Perez-Gregorio und Tanja Jäger wurden Hessenmeister der Schüler und in der Jun. A-Latein siegten Schardt/Battenberg.

200 Mitglieder waren erreicht, Ralf und Alice verteidigten ihren Hessenmeistertitel in Darmstadt gegen Robert Wolf und Daniela Mondorf und erreichten erstmals das Finale der DM, bei der sie Fünfte wurden.

In Kanada erreichten sie den Turniersieg und in den USA einen zweiten Platz.

Michael Krutsch wurde als Berichterstatter verpflichtet.

Bei dem unvergessenen Klaus Hallen war die Formationsmusik „Starlight Express“ in Auftrag gegeben worden und die Latein-Formation nahm ihr Training auf.

„Großer Preis von Deutschland“ Professional Tanzturnier in den lateinamerikanischen Tänzen.

Am Aschermittwoch, am 17. Februar fand die MV noch im Keller der Tanzschule statt, am 29. Februar wurde das Training im Tanz-Zentrum aufgenommen und am 10. Juli das ideale Tanzgebäude offiziell eingeweiht.

Zu Ralf Burk war Gerd Mohr als Trainer für die Formation engagiert worden.

Nach zwei Wochen Training stand das erste Turnier der Oberliga in Tübingen an.

Wie auch bei den weiteren vier Turnieren, das letzte in der Volkshalle Watzenborn-Steinberg, siegte die Gießener Gruppe mit allen Einsen.

Ralf und Alice starteten durch.

TANZ-GALA in Gießen mit Amateur Tanzturnier der Sonderklasse in den lateinamerikanischen Tänzen.

270 Mitglieder, 39 aktive Turnierpaare, 360 Einzelstarts bei Turnieren, 118 Platzierungsränge.

Die Lateinformation wird Dritte der Regionalliga Süd und verpasst ganz knapp den Aufstieg in die Bundesliga.

Ralf und Alice werden Deutsche Vizemeister, 8. der EM in Aalborg und 9. der WM in Montreal.

In die Siegerlisten von Hessenmeisterschaften tragen sich ein: Martin Pongs und Karin Hofem (1. Hkl. C-Standard) Andrej Rothermundt und Petra Röll (1. Hkl. B-Standard) Oliver Rostamkhani und Anke Schmidt (3. Hkl. A-Standard und danach 7. der DM) stiegen in die S-Klasse auf und trennten sich danach leider. Felix Orth und Bianca Walldorf (1. Schüler C-Latein) Stefan Theuerl und Tanja Jäger (1.Junioren C-Latein) - es war Tanjas 8. Goldmedaille bei HM!

„TANZ-FESTIVAL GIESSEN“.

Die Sporthalle Ost war zu einem Ballsaal umgerüstet worden und insgesamt fast 2500 Zuschauer sahen eine faszinierende Meisterschaft.

Die Basket- und Handballer, die die Halle sonst nutzten und die Übertragung in der ARD sahen, glaubten nicht, dass es sich um „Ihre“ Halle handelte.

Sieger: Michael Hull und Patsy Hull-Krogull, Osnabrück vor Horst und Andrea Beer, Bremerhaven und Manfred und Katja Kober.

Die Schautanz-Formationen brachten allerdings die Halle zum Kochen!