Die Bedeutung der Lyrics von "18 Karat Dein Sohn"

Die Reaktionen auf den Disstrack von Yakary ließen nicht lange auf sich warten.

Die Reaktion von Maya (Mrs. Karat)

Maya, die in der Öffentlichkeit auch als Mrs. Karat auftritt, reagierte mit zahlreichen Instagram-Storys. Unter anderem teilte sie erneut das Video, in dem Yakary geschlagen wird. Des Weiteren postete sie ein längeres Statement, in dem sie es als "maximal unangenehm" verurteilt, dass Yakary sich die ganze Zeit mit ihr als Frau streite. Dass sie mit vielen anderen Männern "intim" gewesen sei, so wie er es behaupte, wäre reine Fantasie, meint Maya. Yakarys Disstrack sei ihr zufolge zu "90 % mit Lügen" gefüllt.

Capital Bras Antwort

Capital Bra geht da schon mehr in die Vollen.

Weitere Releases in der Deutschrap-Szene

Neben den Kontroversen rund um 18 Karat gab es auch einige andere bemerkenswerte Releases in der Deutschrap-Szene:

  • Samra & Capital Bra feat. Brudi030, Kalazh44 - Ghetto: Deutschraps most hyped Tag-Team bringt mit „Ghetto“ einen möglichen ersten Vorboten für das angekündigte noch namenlose Kollaboalbum, das in diesem Jahr erscheinen soll. Thema ist die triste Kindheit im Ghetto und der soziale Aufstieg durch Rap, raus aus den bedrückenden Lebensumständen.
  • Eno - Souvenir: Zack, wieder ein Ohrwurm: Eno veröffentlicht das neue Video „Souvenir“ von seinem aktuellen Album „Fuchs“. Der Star des Songs ist ganz klar die Hook, die mit einem melodischen Beat von Iceberg garniert im Ohr bleibt. „Fuchs“ ist nach dem Album „Wellritzstraße“ und dem Debüt-Mixtape „Xalaz“ Enos drittes Release.
  • Adas - Schön: Adas droppt das Video zu seiner ersten Single „Schön“ von seinem Debütalbum „Sexsellent“, das am 3. Adas` Mutter hatte es nicht immer leicht mit ihrem Sohn. Der Rapper aus Wuppertal berichtet in „Schön“ von seiner schwierigen Jugend zwischen Drogen, Tagträumen und langen Nächten. Die Zukunft wird besser aussehen, da ist sich Adas sicher. Adas singt über ein verträumtes Instrumental von Mo Rackzz.
  • Soufian - Imperial / Wieder da: Nach über zwei Jahren meldet sich Soufian wieder zurück. Soufian muss wieder Geld zählen und fickt dabei mal eben die Welt. Das ist der Grund, warum er sich überhaupt zurückmeldet. Das Album „S.O.S.“ erscheint voraussichtlich am 16. August. Den kompletten Longplayer hat ausschließlich SOTT produziert, wodurch der Titel zustande kommt.
  • Massiv - Löwenherz 2: Der Wahlberliner erzählt davon, wie er sich damals im Ghetto behaupten musste und heute den Respekt dafür verdient hat. Die meisten haben sich dem Geld gebeugt. Nach der Single „Psht“ ist „Löwenherz 2“ nun die nächste Auskopplung aus dem am 27.
  • Sero El Mero - Ohne Sinn: Der Newcomer Bremerhaven bleibt seinem Stil treu und liefert wieder einen Sound, der von straight gerappten Parts und einer melodischen Hook geprägt wird. Das Album „Babyfaceflow“ soll am 2.

Adas über sein Album "Sexsellent"

Adas, dein Album „Sexsellent“ ist heute erschienen. Wie würdest du es beschreiben? Das Besondere ist, dass ich dieses Mal nur das gemacht habe, worauf ich Bock hatte. Ich war nicht so verkopft. Alles, was ich auf dieses Album gemacht habe, ist 100% echt. Deshalb fiel es mir auch sehr leicht, das Album zu schreiben.

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Der Arbeitsprozess

Wie verlief der Arbeitsprozess? Musstest du Hürden überwinden? Ja, tatsächlich gab es da eine kuriose Geschichte. Kurzzeitig stand das Projekt auf der Kippe. Ich habe das Album mit Beats von den Loopkingz gemacht. Ich habe einfach losgelegt. Irgendwann war ich mir dem Album fertig und habe das denen mitgeteilt. Die waren erstmal voll schockiert und meinten - „Ey, Alter.

Hooks und Melodien

Deine Songs haben einen lockeren, melodiösen Vibe, vieles wirkt spielerisch. Schreibst du zuerst die Hooks? Wie kommst du auf die Melodien? Coole Frage. Hm, es gibt kein Schema von A bis Z. Manchmal kann es sein, dass ich einen Beat bekomme und innerhalb einer halben Stunde ist der Track fertig. Ich habe ein Studio zuhause, das kann alles sehr schnell gehen. In Bezug auf die Reihenfolge: Das kann bei mir auch unterschiedlich sein. Manchmal ist zuerst die Melodie da, dann die Hook, dann der Text.

Die Gang

Es handelt sich dabei eher um eine Gruppe von Musiker, die sich gegenseitig unterstützen. Deshalb das „Gang“ im Namen. Wir sind eine Gang. Wir machen jetzt keine Raubüberfälle, aber wir helfen uns halt gegenseitig.

Gründe für die dreijährige Pause

Deine letzte EP „Augen durch und zu“ ist drei Jahre her, wieso hat es drei Jahre gedauert bis zum neuen Projekt? Ja, es ist einiges in der Vergangenheit passiert, was mir da ein bisschen im Weg stand. Es hat an Strukturen gefehlt. Darunter hat die Musik gelitten. Aber die Strukturen haben sich verändert, jetzt sind vernünftige Leute da, die alle wollen. Jetzt wird es immer weiter scheppern. Separates Album kommt bald. Darauf bin ich mehrmals vertreten. Das nächste Release von mir ist auch bereits fertig. Es handelt sich dabei um mehrere Rapper aus Wuppertal. Auch Rapper, die relativ bekannt sind. Ich will noch nicht verraten, wer es alles sein wird. Aber eine Sache kann ich schon mal verraten: Es werden ausnahmslos geklaute Beat sein. Wir haben ein paar Produzenten angeschrieben wegen Beatpaketen und die einfach gepickt. Also ihr Beatproduzenten da draußen: Wenn ihr Glück habt, haben wir einen Beat von euch geklaut!

Kommerzielle Nutzung des Releases

Wird das Release denn kommerziell genutzt? Ja, das wird bei Spotify landen. Nee, im Ernst, wenn einer ein Problem damit hat, dann wird das halt wieder entfernt. Kein Ding. Das ist eher so ein Insiderjoke für uns. Die Produzenten bekommen sowieso ihr Geld. Darum geht es uns nicht.

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Musikalische Ausrichtung

Die drei bisherigen Adas-Releases hören sich sehr kongruent an. Führst du das so weiter? Das ist einerseits mein großes Dilemma: Dass ich nicht weiß, was ich für Musik machen will. Will ich Popmusik machen? Trap? Rap? Aber in der Vergangenheit war es so, dass ich gar keinen Bock hatte, mir darüber Gedanken zu machen. Weil sobald du das als Künstler machst - sobald du da strategisch ran gehst - beginnt es, sellout zu werden. Ich werde niemals sellout sein. Ich sehe viele Rapper in Deutschland, die nachdem sie durch die Decke gegangen sind, Songs im Radio laufen haben, bei denen ich mir nicht vorstellen kann, dass die die hart feiern. Die fühlen sich gezwungen, einen Song zu releasen, um die Radiozielgruppe zu erreichen. Ich will nicht dissen, aber ich kann es nicht verstehen, dass Capital Bra „Cherry Lady“ gemacht hat. Ich denke, früher hätte er den Song gehatet.

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