Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich zu einem Milliarden-Imperium entwickelt, doch wie sieht es mit den Gehältern der Kämpfer aus? Die Wahrheit ist, dass die Einkommen stark variieren.
Durchschnittliche Gehälter in der UFC
Es ist schwierig, eine pauschale Aussage über das durchschnittliche Gehalt eines UFC-Kämpfers zu treffen. Es hängt stark davon ab, was für ein Kampf es ist.
- Fight Pass und Prelims Kämpfer: Ungefähr 10.000 Dollar pro Kampf. Viele dieser Leute haben sogar noch Full Time Jobs, weil sie sonst nicht genügen Geld haben, ihre Miete und das Trainingscamp zu bezahlen. Leute, die nur in den kleinen Fight Nights in den Pre Lims kämpfen, bekommen vielleicht 5000-10000 Dollar pro Kampf.
- Maincard Kämpfer: Die Maincard Kämpfer verdienen 200.000 bis 1 Million Dollar. Aber um so bekannter sie werden und umso länger sie in der UFC sind und in den Rankings hochkommen, umso mehr verdienen sie auch. Aber so die "Standart" Main Card Kämpfer wie Cerrone,Edgar,Weidman verdienen auch sehr gutes Geld.
- Top-Verdiener: Conor McGregor bekommt pro Kampf 2-3 Millionen Dollar, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Top Verdiener ist natürlich McGregor, der in ein paar Jahren Multimillionär durch die UFC geworden ist.
Im Gegensatz zu anderen Sportarten wie Fußball oder der NFL sind die Verdienstmöglichkeiten in der UFC oft bescheiden.
Faktoren, die das Gehalt beeinflussen
Die Höhe des Gehalts eines UFC-Kämpfers hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Bekanntheitsgrad: Je bekannter der Kämpfer, desto höher das Basis-Fixum.
- Erfolge: Bisherige Erfolge spielen eine große Rolle bei der Festlegung des Gehalts.
- Rang in den Rankings: Je höher der Kämpfer in den Ranglisten steht, desto mehr verdient er.
- Art des Kampfes: Titelkämpfe und Main Events bringen höhere Gagen ein.
- Pay-per-View-Verkäufe: Top-Kämpfer erhalten oft einen Anteil an den Einnahmen aus Pay-per-View-Verkäufen.
Grundsätzlich bestehen die UFC Gehälter aus einem Basis-Fixum. Wie hoch das ist, hängt vom Bekanntheitsgrad des Kämpfers und von seinen bisherigen Erfolgen ab. Die Bandbreite der UFC Gage für einen Kampf kann sich von ein paar tausend Dollar bis auf beispielsweise 750.000 Dollar strecken - dieses Fixum kassierte beispielsweise Schwergewichtler Stipe Miocic für seinen Titelkampf bei UFC 252. Noch namhaftere MMA-Superstars wie Khabib Nurmagomedov kassieren Beträge im Millionenbereich als UFC-Gage.
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Ein Sieg bei einem UFC-Kampf bringt eine entsprechende Prämie ein, die vorab vertraglich vereinbart wurde. Zusätzlich gibt es noch das Prämiensystem von UFC-Ausrüster Reebok. Für bekanntesten Octagon-Gladiatoren sind diese Prämien aber nur ein kleines Taschengeld.
Die Zahl der Pay-per-Views (PPV) - also die digitalen Eintrittskarten - über ESPN+ und den UFC Fight Pass belaufen sich auf mehrere Millionen Verkäufe. Zur Verdeutlichung: Der Kampf zwischen McGregor und Khabib im Herbst 2018 hatte fast 2,5 Millionen PPV-Verkäufe erzielt und damit einen UFC-Rekord aufgestellt. McGregor hat damit fast 50 (!) Millionen Dollar verdient. Seine Fix-Gage von der UFC von 3 Mio.
Conor McGregor: Ein Sonderfall
Conor McGregor ist ein Paradebeispiel für einen Kämpfer, der durch die UFC zum Multimillionär wurde. Seine extreme UFC Gage von McGregor ergibt sich daraus, dass der Ire an den Abschlüssen in Australien, Kanada, Irland und England beteiligt ist. Rund 90 Prozent der Einnahmen aus diesen Ländern fließen direkt in die Tasche von McGregor.
Beeindruckend war auch die UFC Gage für McGregor für sein Comeback im Januar 2020 gegen Donald „Cowboy“ Cerrone. 40 Sekunden braucht McGregor für seinen Sieg - 4,4 Millionen Dollar bekam vorab als Fixum. Bombastisch war auch die UFC Gage für seine Kämpfe danach. Wie etwa die PPV-Auszahlung nach „Poirier vs.
Damit ist McGregor mit Abstand der bestverdienende Käfig-Fighter aller Zeiten! Der Ire liegt im ewigen UFC Gehaltsranking auch ohne PPV-Einnahmen und Extra Bonus-Zahlungen meilenweit vor allen anderen Käfig-Gladiatoren - auch vor solchen, die aktuell sogar deutlich erfolgreicher und amtierenden Champions sind. Auch Islam Makhachev - neuer Champion in der Leichtgewicht-Division - kommt bei weitem nicht an die millionenschweren UFC Gagen eines Conor McGregor oder Khabib heran.
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Für seinen bislang letzten UFC-Fight gegen Dustin Poirier im Juli 2021 kassierte er etwa 20 Millionen Dollar. Das McGregor Vermögen wird mittlerweile auf weit über 300 Millionen Dollar geschätzt. Dabei gleicht sein Leben einem Hollywood-Märchen.
„The Notorious“ galt lange Zeit als bester MMA-Kämpfer der Käfig-Welt. Er war der erste der UFC-Geschichte, der in zwei Gewichtsklassen gleichzeitig Champion war. Dazu hat er auch schnell verstanden, sich perfekt zu vermarkten, weil die die Show in er Kampfsportwelt mindestens genauso wichtig ist, wie die richtigen Schläge. Oft verdient nicht der Beste am meisten , sondern der, für den die Zuschauer bei Pay-per-View-Events bezahlen.
Noch krasser war die McGregor Gage gegen Floyd Mayeather. Das war überhaupt der zweitgrößte Kampf am PPV aller Zeiten und brachte dem Iren angeblich satte 130 Millionen Dollar ein. Der McGregor Verdienst sucht aber auch weiterhin in der UFC-Welt seinesgleichen. Für seinen letzten UFC Kämpfe gegen Daniel „Cowboy“ Cerrone und Dustin Poirier betrug die McGregor Gage jeweils 5 Millionen Dollar.
Imposant war das McGregor Einkommen für das Comeback im Januar 2020 gegen Donald „Cowboy“ Cerrone. 40 Sekunden brauchte der Ire für seinen Sieg - 4,4 Millionen Dollar bekam vorab als Fixum. Somit hatte er bei seinem Blitz-Sieg einen Gewinn von 110.000 Euro pro Sekunde (!) gecasht!
Für den Fight gegen Dustin Poirier bei UFC 264 hat Conor McGegor fix 5 Millionen US-Dollar Gage bekommen. Für McGregor vs Poirier 3 wurden insgesamt 1,8 Millionen PPV-Tickets verkauft. Der Preis für ein Ticket betrug damals beispielsweise in den USA satte 69 US-Dollar. McGregor ist seit Jahren an den PPV-Abschlüssen in Australien, Kanada, Irland und England beteiligt.
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Die McGregor Gage aus dem Poirier-Fight machte somit an die 25 Millionen US-Dollar aus - unabhängig von Sieg und Niederlage. Poirier wiederum erhielt von Seiten der UFC ein garantiertes Fixum von 1 Million Dollar und 40% der PPV-Einnahmen.
Aber auch die zweite Auflage von McGregor vs Poirier bei UFC 257 im Januar 2021 war sehr gefragt. Mit 1,6 Millionen Pay-Per-View-Buys war dies der dritterfolgreichste Kampf der UFC-Historie. Somit hat die McGregor Gage für den Fight gegen Poirier allein durch die PPV-Verkäufe umgerechnet etwa 16 Millionen Euro betragen - zusammen mit seiner UFC Antrittsprämie von 5 Mio. Und das für eine Niederlage in Runde 2 nach insgesamt 7:32 Minuten oder 452 Sekunden. Umgerechnet bedeutet das: Gegen Poirier hat die McGregor Gage satte 45.000 Euro PRO SEKUNDE betragen! Pro Minute kassierte er in etwa 2,7 Mio. Somit verwundert es wenig, dass McGregor eine lebende Gelddruckmaschine ist.
Weitere Einkommensquellen
Neben den Kampfprämien gibt es weitere Einnahmequellen für UFC-Kämpfer:
- Sponsorengelder: Verträge mit Sponsoren können eine bedeutende Einnahmequelle darstellen.
- Ticketverkäufe: Einige Kämpfer werden an den Ticketverkäufen beteiligt.
- Reebok-Sponsoring: Die UFC hat eine Partnerschaft mit Reebok, die den Kämpfern zusätzliche Prämien bietet. Laut einem der Kämpfer am 6.5.2015 zugesandten Papier liegt das Maximum an Einnahmen durch das Sponsoring von Reebok bei 40.000$ pro Kampf. Das ist allerdings nur für Champions einer Gewichtsklasse der Fall, bei Herausforderern auf einen Titel gibt es noch 30.000$ pro Kampf. Der Deal wird zur UFC 189 im Juli in Kraft treten, gefallen tut das allerdings so gut wie keinem Fighter der UFC.
UFC 300 Gagen
Nicht nur beim Jubiläumsevent im April 2024 konnten die Fighter groß kassieren, Zahltag ist bei allen sogenannten „Nummern-Events“.
Der Topverdiener bei UFC 300 war Alex Pereira, der im Hauptkampf der Jubiläumsveranstaltung seinen Titel gegen Hill verteidigen konnte. 2,8 Millionen US-Dollar beträgt die UFC Gage für Pereira, der für diesen Verdienst nur 3:14 Minuten brauchte, da er in Runde 1 durch TKO gewonnen hat. Die Nummer 2 auf der Liste der UFC Gehälter bei der UFC 300-Party war Justin Gaethje, der trotz seiner Niederlage gegen Max Holloway beeindruckende 2.369.000 Dollar kassiert hat. Holloway selbst kassierte für seinen KO-Sieg in Runde 5 satte 2,1 Mio. Auf dem dritten Platz der Gagen bei UFC 300 landet mit Zhang Weili eine Frau. Die Chinesin streifte $ 2.250.000 ein. Jamahal Hill, der im Headliner den Titelfight gegen Pereira verloren hat, durfte sich mit einer UFC Gage von 540.000 Dollar trösten - 500.00 davon war seine Antrittsgage.
Gehälter der UFC-Kämpferinnen
Auch die UFC Gagen und Gehälter, die um die Titel in das Octagon steigen, sind deutlich höher. Wer im Käfig erfolgreich ist, kassiert nämlich nicht nur die fixen Antrittsgagen der UFC, sondern auch Titelprämien sowie einen Boni für „Performance of the Night“.
Dennoch dürfen sich die erfolgreichen Damen über recht üppige Gagen freuen. Andererseits fühlte sich die frühere UFC-Kämpferin Paige van Zant extrem unterbezahlt und ließ ihren UFC-Vertrag sogar auslaufen. Für ihren Geschmack deutlich zu wenig.
Dana White: Der Mann an der Spitze
Der UFC-Boss verdient schätzungsweise rund 20 Millionen US-Dollar pro Jahr. 2001 kaufte White gemeinsam mit den Fertitta-Brüdern die MMA Organisation für 2 Millionen Dollar. Unter seiner Führung wurde die UFC zu einem Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen und er selbst hielt dabei 9% der Anteile.
Durch einen Verkauf der UFC an die Talent Agentur WME-IMG im Jahr 2016 konnten 4 Milliarden US-Dollar eingenommen werden. Dana White selbst blieb jedoch Präsident der UFC und unterschrieb 2019 einen 7-Jahres-Deal, für den er aktuell einen Gewinnanteil von 9% kassiert, was etwa 20 Millionen Dollar pro Jahr entspricht. Hochgerechnet besitzt Dana White ein geschätztes Vermögen von rund 500 Millionen Euro.
MMA-Kämpferin Katharina Dalisda
Katharina Dalisda ist professionelle MMA-Fighterin. Von den insgesamt 13 Profikämpfen, die sie bisher hatte, gewann sie zehn. Im September gewann sie als erste Deutsche den “Oktagon MMA”-Titel im Strohgewicht, bis 52,2 Kilogramm.
„Als professionelle Kämpferin trete ich gegen andere Wettkämpferinnen an. MMA steht für Mixed Martial Arts und setzt sich aus verschiedenen Kampfdisziplinen zusammen, darunter zum Beispiel Kickboxen, Ringen oder Jiu-Jitsu. Beim Ringen liegt der Fokus auf Takedowns, also darauf, den Trainingspartner vom Stand auf den Boden zu bringen. Beim Jiu-Jitsu arbeitet man hauptsächlich mit Würge- und Hebeltechniken. Damit lässt sich der Gegner am Boden kontrollieren oder zur Aufgabe zwingen. Gekämpft wird im MMA also sowohl im Stehen mit Schlägen und Tritten als auch am Boden. Ich trete oft in Deutschland an, reise aber auch in andere Länder. Ich habe zum Beispiel schon in London, in der Slowakei oder in Tschechien gekämpft. Die Königsklasse des MMA befindet sich aber in den USA: die Ultimate Fighting Championship, kurz UFC.
Wie oft ich tatsächlich kämpfe, hängt von den Rahmenbedingungen ab. Ich bin mit einem Gewicht von 52,15 Kilo eine relativ leichte Frau, Gewichtsklasse Strohgewicht. Dadurch ist es nicht einfach, Gegnerinnen zu finden. Deshalb dauert es manchmal, bis der nächste Kampf stattfinden kann. Männer haben es da leichter. Von denen gibt es einfach mehr im MMA. In meinem bisher aktivsten Jahr hatte ich fünf Kämpfe.
„Ich trainiere zehnmal die Woche, also wochentags meistens zweimal am Tag. Die Sporteinheiten sind dabei gesplittet in Ringen, Jiu-Jitsu und Striking, also Schlag- und Tritttechniken aus dem Boxen und Kickboxen. Außerdem mache ich Sparring-Einheiten. So nennt man die Trainingskämpfe, in denen ich alle Disziplinen anwende. Am Samstag mache ich nur eine Einheit, das ist dafür die intensivste der Woche. Das ist auch eine Sparring-Einheit, aber schon sehr ähnlich zum Wettkampf. Darum ist sie konditionell sehr anstrengend. Sonntags habe ich frei. Das ist viel Training, aber es ist auch sehr abwechslungsreich. Weil ich in unterschiedlichen Disziplinen trainiere, ist die Belastung immer eine andere. Darum wird es nie langweilig.
Bei Einheiten, die technischer sind, trainieren wir Situationen ohne Gegenwehr, weil man sich auf die Details der Bewegungen konzentriert. Außerdem machen wir sowohl Kraft- als auch Konditionsübungen, die den Bewegungsabläufen entsprechen, die man auch bei den verschiedenen Disziplinen benötigt. Im Sommer gehen wir einmal die Woche auf die Laufbahn. Dort mache ich Sprints und Sprünge. Die Sprints sind nur etwa 20 Meter lang. Man braucht diese Explosivität beispielsweise beim Ringen, wenn man nach vorne geht, um den Kontakt zum Gegner zu suchen. Oft machen wir auch 400 Meter-Intervalle mit je einer Minute Pause dazwischen. Die Rundenpausen beim Kampf sind genauso lang.
„Mein ganzes Leben ist zu hundert Prozent auf den Sport ausgerichtet. Nach dem Training achte ich darauf, mich zu regenerieren und sinnvoll zu essen. Gerade in der Wettkampfvorbereitung nehme ich recht viel Eiweiß, Ballaststoffe und Kohlenhydrate zu mir, dafür möglichst kein Zucker und kein Fett. Außerhalb der Vorbereitung esse ich mehr Kohlenhydrate und hin und wieder auch mal fettige oder zuckerhaltige Speisen. Nach einem anstrengenden Trainingstag hat man abends nicht groß Lust, um die Häuser zu ziehen. Dadurch ist es nicht immer einfach, den Kontakt zu Freunden zu halten. Mein Freund ist auch MMA-Kämpfer. Das ist praktisch, weil er genau weiß, was ich durchmache. Tatsächlich habe ich außerhalb des Sports nur wenige Freunde. Die sehe ich nur alle paar Wochen mal zum Abendessen oder bei besonderen Anlässen. Aber das liegt auch daran, dass sie in anderen Städten wohnen.
Schwieriger ist die Beziehung zu Arbeitskollegen, denn um mich zu finanzieren, habe ich noch einen Teilzeitjob in einer Sportmarketing-Agentur. Weil mein Alltag so durchgetaktet ist, bleibt für Zwischenmenschliches nicht viel Zeit. Das wirft mir aber niemand vor. Ich lebe in Frankfurt, meine Familie in der Nähe von München. Daher sehe ich sie nur selten. Meistens besuche ich sie nach Kämpfen für ein paar Tage, weil ich mich in dieser Zeit regeneriere und sowieso nicht trainiere. Man kann den Sport nur für eine begrenzte Zeit machen. Es gibt kaum Kämpfer:innen, die älter als 40 sind. Natürlich kommt es darauf an, wie gut der Körper die Kämpfe wegsteckt, aber man hat nur sehr begrenzt Zeit, Karriere zu machen.
Der Weg zum UFC-Kämpfer
Angesichts der Popularität der Mixed Martial Arts, insbesondere der UFC, wollen viele in diesen Sport einsteigen und ihn professionell betreiben. Der Grund dafür ist, dass der menschliche Körper in jungen Jahren sehr viel lernfähiger ist. Es ist zwar nicht schlecht, mit Mitte bis Ende 20 andere Sportarten zu betreiben, aber um auf höchstem Niveau mithalten zu können, sollte man früher gezielt mit Kampfsporttraining anfangen.
Ein sehr berühmter und talentierter Kämpfer wie Connor McGregor begann im Alter von 12 Jahren mit dem Boxen und Taekwondo, später mit dem MMA Training. McGregor hat im Alter von 18 Jahren sein Debüt im Mixed Martial Arts in einem Amateurkampf gegeben, den er leicht gewann. Nach diesem Kampf wurde er Profi.
Daher ist das beste Alter, um mit MMA anzufangen, ein Alter von 14 bis 16 Jahren, wenn man schon mit 18 Jahren antreten möchte. Deshalb ist ein schneller Einstieg enorm wichtig, um ein professioneller Kämpfer zu werden.
Es gibt keine genaue Zeitspanne, die man braucht, um ein professioneller Kämpfer zu werden. Die Lernfähigkeit ist bei jedem unterschiedlich. Aber man muss mindestens 2 Jahre lang regelmäßig trainieren, und zwar am besten an fünf Tagen pro Woche. Danach kannst Du an Amateurkämpfen teilnehmen.
Tipps und Ratschläge für angehende MMA-Kämpfer
Hier sind einige Tipps und Ratschläge für angehende MMA-Kämpfer:
- Wähle die richtigen Kampfsportarten: Konzentriere Dich auf eine Schlagdisziplin (z.B. Muay Thai oder Boxen) und eine Disziplin für den Bodenkampf (z.B. BJJ).
- Achte auf Deine Gesundheit: Eine gesunde, ausgeglichene Ernährung und die richtige Fitness sind entscheidend.
- Finde ein renommiertes MMA Gym: Achte auf qualifizierte Trainer und eine gute Trainingsumgebung.
- Sammle Erfahrung in kleineren Promotionen: Starte lokal und arbeite Dich hoch.
- Sei geduldig und beharrlich: Der Weg in die UFC ist hart und erfordert viel Zeit und Engagement.
Gehaltsunterschiede nach Gewichtsklasse und Geschlecht
Geld verdienen gehört dazu, ein MMA-Kämpfer zu sein, aber auch in den Kopf getroffen zu werden. Zuerst haben wir uns das durchschnittliche Karriereeinkommen von Männern nach Gewichtsklasse angesehen. , insgesamt über 2,1 Millionen US-Dollar im Laufe einer Karriere. Interessanterweise verdienten Leichtgewichtskämpfer mit 1,7 Millionen US-Dollar am zweithäufigsten, gefolgt von Weltergewichtskämpfern, die durchschnittlich 1,5 Millionen US-Dollar verdienten. Die Klasse, die am wenigsten verdiente, war das Fliegengewicht, das durchschnittlich 626.000 US-Dollar erreichte.
Overeem setzte sich mit 36.542 US-Dollar pro Schlag auf den Kopf durch, gefolgt von McGregor, der 35.210 US-Dollar pro Kopfschlag verdient. Als nächstes haben wir uns die durchschnittlichen Schläge eines Kämpfers der UFC-Männerabteilung angesehen. . Mit fast 45% dieser Schläge auf den Kopf sind sie mit durchschnittlich 296 während ihrer Karriere auch in dieser Kategorie führend.
Dann haben wir uns die durchschnittlichen Schläge pro Kampf angesehen. Schwergewichtler Daniel Cormier landete durchschnittlich 159 Schläge pro Kampf und nahm einige weniger auf - 102. , während die Bantamgewichtsklasse durchschnittlich 371.663 US-Dollar verdiente. Wir haben dann die Mathematik gemacht, um herauszufinden, welche Frauen am meisten pro Schlag auf den Kopf verdient haben. Amanda Nunes setzte sich hier durch und verdiente 8.469 US-Dollar pro Kopfschlag, gefolgt von Julianna Pena mit 7.711 US-Dollar und Valentina Shevchenko mit 7.361 US-Dollar.
Strohgewichtskämpfer nahmen mit einem Karrieredurchschnitt von 245 Schlägen die meisten Schläge auf den Kopf, was über 100 mehr war als in der Bantamgewichtsklasse. Fliegengewichtskämpfer erlebten mit 128 über eine Karriere am wenigsten. Wir haben auch überprüft, welche einzelnen Kämpferinnen die meisten Schläge gemacht haben. , was ein bisschen mehr ist als die Frau, die Zweite wurde (Bantamgewicht Irene Aldana mit 71).
Die finanzielle Realität des MMA
Der Einstieg in eine Sportart, in der der Sieg auf wiederholten Schlägen beruht, kann definitiv riskant sein. Kämpfer verbringen wahrscheinlich einige Zeit damit, darüber nachzudenken, ob es sich finanziell lohnt, professionell zu kämpfen, besonders wenn viele dieser Schläge direkt auf Kopf oder Gesicht landen.
Top-10-Verdiener pro Kampf in der UFC (ungefähre Angaben)
| Kämpfer | Verdienst pro Kampf (USD) |
|---|---|
| Conor McGregor | 9.500.000 |
| Alex Pereira | 2.800.000 |
| Justin Gaethje | 2.369.000 |
| Zhang Weili | 2.250.000 |
| Max Holloway | 2.100.000 |
Die Daten spiegeln nur das Geld wider, das mit UFC 46 Forward (2004) verdient wurde. Diese Zahlen enthalten nur gemeldete Gehälter und Boni, die veröffentlicht wurden. Zusätzliche Boni, Pay-per-View-Einnahmen und Sponsoring-Dollars sind nicht enthalten. Offizielles UFC Reebok Sponsoringgeld ist ab UFC 189 enthalten.
