Wie entstehen die Preise für Diamanten und wie wird die Qualität von Brillanten bewertet? Welcher Preis für einen Diamanten ist günstig? Welcher Brillant ist wertvoller und warum? Diese und ähnliche Fragen werden oft gestellt. Hier möchten wir Sie darüber informieren, wie die Diamantenpreise entstehen bzw.
Diamantenpreisliste der IDEX Diamantenbörse
Eine sehr gute Möglichkeit, sich über den aktuellen Marktpreis von Diamanten zu informieren, bieten wir Ihnen exklusiv hier mit der Diamantenpreisliste der IDEX (International Diamond Exchange) an. Sie soll Ihnen als erste grobe Orientierung für den angemessenen Preis von Diamanten dienen. Als eine international sehr bedeutende Diamantenbörse, führt die IDEX Angebot und Nachfrage der Diamantenhändler zusammen und sammelt jeden Monat die aktuellen Diamantenverkaufspreise. Da der genaue Preis eines Diamanten jedoch von vielen einzelnen Faktoren abhängt und diese den Rahmen einer Preisliste schnell unübersichtlich gestalten würde, kann sie nur als Orientierung dienen.
Die IDEX (International Diamond Exchange) stellt die Preise für Diamanten im Brillantschliff in Ihrer Diamantenpreisliste in US-Dollar pro Karat und unterteilt den Diamantpreis bei gleicher Qualität (Farbe und Reinheit), in verschiedene Gewichtsklassen z.B. 1,00 ct. bis 1,24 ct. dann 1,25 ct. bis 1,49 ct. usw.
Beispiel zur Berechnung eines Einkaräter
Als Beispiel soll nun ein 1 Karat Diamant Preis ermittelt werden. Dieser Einkaräter-Diamant liegt in der Range 1,00ct. bis 1,24ct. (siehe rechte Diamantenpreisliste oben). Einkarat Diamanten dieser Größe/dieses Gewichts kosten in der höchsten Qualität der Farbe D und der Reinheit IF 27.130 USD pro Karat (siehe rote Markierung). Dieser Diamant 1 Karat Preis ist bei einem Einkaräter mit bspw. 1,03 Karat dann mit dem Faktor 1,03 zu multiplizieren. Unser Beispiel 1 Karat Diamant Preis liegt somit für einen Einkaräter mit 1,03 Karat bei 27.943,90 USD oder anders formuliert, hat der 1 Karat Diamant einen Wert von 27.943,90 USD.
Sollte der aktuelle Dollar-/Eurokurs bspw. bei 1,20 liegen, teilen Sie 27.943,90 USD durch 1,20 und erhalten mit 23.286,58 Euro den 1 Karat Diamant Wert für unseren Beispieldiamanten. Nicht berücksichtigt sind hier die Mwst.
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Faktoren, die den Diamantenpreis beeinflussen
Der Diamantenpreis unterliegt keiner zentralen Preisfestsetzung, er ist somit ein echter „Marktpreis“, welcher sich aus Angebot und Nachfrage ergibt. Langfristig ist der Diamantenpreis immer gestiegen. Das liegt daran, dass die weltweite Diamantenproduktion, die Nachfrage nach Diamanten, welche zu Schmuck- und Anlagezwecken geeignet sind, meist nicht decken kann. Bis auf wenige kurzfristige Ausnahmen, ist die Nachfrage immer größer gewesen, als die Produktion von hochwertigen Diamanten. Dadurch ist auch der Diamanten-Preis langfristig immer gestiegen und wird es aller Voraussicht nach auch weiter.
Wichtiger Hinweis: Diese Aussage gilt selbstverständlich nur für natürliche Diamanten. Der Diamantenpreis für einen Einkaräter-Diamant in der besten Qualität lag 1960 bei ca. 2.700 $ und kostete 2010 bereits ca. 25.000 $! Die Diamantenvorräte bzw. Diamantenvorkommen sind endlich (begrenzt). Ähnlich anderen Rohstoffen, wie z.B. Rohöl, Gold, seltene Erden, sind auch Diamanten nicht unendlich zu fördern, da ihre Vorkommen immer geringer werden.
Der Aufwand, der von den Minengesellschaften betrieben werden muss, um ein Karat hochwertiger Diamanten zu fördern, wird stetig größer und liegt oftmals schon jetzt an der Schwelle der Wirtschaftlichkeit. Einige ehemals ergiebige Diamantenminen sind erschöpft und geschlossen bzw. werden nicht weiter abgebaut. Eine der weltweit größten und bekanntesten Diamantenminen, die ARGYL-Mine aus Australien, wurde Ende 2020 geschlossen! Das heißt, dass das Angebot in der Zukunft weiter abnehmen wird.
Gleichzeitig wird die weltweite Nachfrage nach Diamanten ständig zunehmen, da immer mehr ehemalige Schwellenländer heute zu den Industrieländer zählen und die Nachfrage nach Diamanten von dort immer weiter angetrieben wird. Als weiterer ganz wichtiger Faktor für den Diamantenpreis, gilt die Diamantenqualität. Desto besser die Qualität eines Diamanten ist, desto seltener ist er. Da Diamanten hoher Qualität wesentlich seltener sind als solche in einfachen Qualitäten, sind sie auch gefragter und kosten mehr.
Neben der Größe/dem Gewicht ist das mit Abstand wichtigste Kriterium für den Preis eines Diamanten dessen Qualität.
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Die "4C" der Diamantenqualität
Jeder kennt im Zusammenhang mit einem Diamanten oder Brillanten den Begriff „Lupenrein“. Einigen wird auch der Begriff der „4C“ im Zusammenhang mit Diamanten geläufig sein. Hier erfahren Sie wissenswertes bezgl. „4C“ ist die Abkürzung für die vier englischen Begriffe Carat (Gewicht), Color (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliff). Zusätzlich gibt es noch einige weitere Qualitätsmerkmale.
- Carat (Karat): Das Gewicht eines Diamanten wird international in Carat (englisch) oder Karat (deutsch) angegeben. Die übliche Abkürzung lautet „ct.“. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm.
- Color (Farbe): Ein Diamant ist umso teurer je farbloser/weißer und damit seltener er ist. Die höchste und seltenste Farbstufe ist die absolute Farblosigkeit (Farbstufe D, früher River).
- Clarity (Reinheit): Der wahrscheinlich jedem bekannte Begriff „lupenrein“ bedeutet, dass unter einer 10-fachen Speziallupe durch eine fachlich versierte Person keinerlei Einschlüsse zu erkennen sind. Je weniger Einschlüsse ein Diamant hat, bzw.
- Cut (Schliff): Die Schliffqualität (nicht die Schliff-Form wie z.B. der Brillantschliff) ist ausschlaggebend für die Brillanz und das Feuer eines Diamanten und machen aus ihm erst einen funkelnden und wertvollen, schönen Edelstein.
Diese sind z.B. Politur und Symmetrie, Zertifikat (von welchem Institut stammt das Diamantzertifikat/die Diamantexpertise) und Fluoreszenz (bei vorhandener Fluoreszenz kann der Diamant unter UV-Licht leicht schimmern/leuchten). Als weiteres Qualitätsmerkmal sei hier eine Besonderheit genannt, die in den letzten Jahren eine immer stärkere Beachtung findet, die Herzen & Pfeile (Hearts & Arrows) - ein spezielles Muster, was sich unter einem optischen Gerät zeigt.
Jede einzelne dieser Eigenschaften - und noch mehr - haben einen Einfluss auf den Preis bzw.
Reinheit
Eine beispielhafte (reduzierte) Farbreihe von Brillanten. Ab I1 können Einschlüsse meistens mit dem bloßen Auge erkannt werden (je nach Größe des Diamanten, der Art und Lage der Einschlüsse und deren Farbe für ein geübtes Auge manchmal auch schon ab SI1).
Behandelte Diamanten
Falls Sie in einem Diamant-Zertifikat oder einem Angebotstext einen der Begriffe „color enhanced“ (farbbehandelt / farbverbessert) oder „clarity enhanced“ (reinheitsbehandelt / reinheitsverbessert) finden, bedeutet dies, dass der Diamant nachträglich behandelt wurde! Die Reinheit und/oder die Farbe dieses Diamanten wurde künstlich verbessert, was z.B. durch Laserbohrungen und Befüllung des Bohrkanals mit glasähnlichen Materialien oder Bestrahlungen erzielt werden kann. Manchmal ist auch die Bezeichnung „HPHT“ angegeben, was bedeutet, dass der Diamant unter hohem Druck (HP = High Pressure) bei gleichzeitig hoher Temperatur (HT = High Temperature) farbverändert wurde. Der Wert eines behandelten Diamanten erfährt einen starken Abschlag und ist zur Wertsicherung völlig ungeeignet!
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Wir raten Ihnen generell vom Kauf solcher reinheits- und/oder farbbehandelten Diamanten ab und handeln nicht mit solchen Diamanten! Vorteil: die renommierten Institute (GIA, IGI, HRD) prüfen bei der Diamantzertifizierung auch auf solche Behandlungen und weisen bei deren Vorhandensein in ihren Zertifikaten darauf hin bzw.
Schliffqualität
Die Schliffqualität ergibt sich zum größten Teil aus den Proportionen des Diamanten. Hierbei ist das Verhältnis von Gesamthöhe bzw. Weiterhin sind die Winkel und die Gleichmäßigkeit der angelegten Facetten wichtig. Auch sollte ein Brillant möglichst eine gleichmässige runde Form haben und nicht unrund sein. Die Trennung zwischen Ober- und Unterteil, die Rundiste/Rondiste, sollte möglichst gleichmässig und nicht zu dick bzw. dünn sein. Auch die Spitze, die sog. Kalette, sollte möglichst spitz sein.
Alle diese Kritieren fließen in die Bewertung des Schliffs ein, welcher als Oberbegriff Cut (Schliff) noch um die beiden Unterkriterien Polish (Politur) und Symmetrie ergänzt wird.
Die drei Teilbereiche werden nach folgendem Schema bewertet:
- Excellent = Exzellent
- Very Good = Sehr Gut
- Good = Gut
- Fair = Mittel
- Poor = Gering
Die bestmögliche Graduierung bei Schliff, Politur und Symmetrie ist beim GIA und HRD somit 3x Exzellent. Die Form, in der ein Diamant geschliffen ist, darf nicht mit der Schliffqualität verwechselt werden. Ein Diamant kann in einer Vielzahl verschiedener Formen geschliffen werden, das hat natürlich auch einen Einfluss auf den Brilliant Preis. Die mit Abstand bekannteste und mit einem Anteil von ca. 85% aller geschliffenen Diamanten, beliebteste ist die Form des (runden) Brillianten.
Die Brilliant-Form wird wegen ihrer besonders aufwendigen Schlifform und der dadurch erzielten maximalen Brillianz seit jeher besonders geschätzt und nachgefragt. Die Herstellungskosten sind bei einem Brillianten durch den aufwendigeren Schliff und den größeren Schleifverlust allerdings auch am höchsten. Dadurch sind Brillanten bei ansonsten gleicher Qualität wie Farbe, Reinheit usw. auch immer teurer als Diamanten in anderen Formen. Auch ist nicht jeder Rohdiamant aufgrund seiner ursprünglichen Rohsteinform als Brillant geeignet. Neben dem Marquise, dem Princess, der Herzform, dem Smaragdschliff gibt es noch viele weitere Formen, die alle unter dem Oberbegriff „Fancyschliff“ zusammen gefasst werden.
Fluoreszenz
Als Fluoreszenz wird das leichte Leuchten bzw. Schimmern eines Diamanten unter UV-Licht (auch Sonnenlicht enthält UV-Licht) bezeichnet. Die meist bläuliche Fluoreszenz (seltener auch gelblich) kann bei starker oder sehr starker Ausprägung und hohen Farbgraden (D bis H) den Wert eines Diamanten negativ beeinflussen. Ein zu Anlagezwecken gedachter farbloser Diamant sollte idealerweise keine, max. eine schwache Fluoreszenz aufweisen.
Bei einem für Schmuckzwecke verwendeten Brillanten ist eine mittlere bis etwas stärkere und somit manchmal (unter UV Licht) sichtbare Fluoreszenz auch ganz interessant und in einigen Ländern (z.B. USA) sogar gesucht. Bei den in der Farbtabelle weiter hinten stehenden Farbgraden mit leichter Tönung, kann eine Fluoreszenz vorteilhaft sein, da sich dadurch die leicht gelbliche Tönung weniger stark zeigt, der Diamant somit als „weißer“ empfunden wird (bis zu zwei Stufen).
Zertifikat und Expertise
Als weiterer wichtiger Punkt der preisbildenden Kriterien ist das Zertifikat bzw. die Expertise des Diamanten zu nennen. Ein Zertifikat ist quasi der Pass des Diamanten. In ihm sind neben den genauen Maßen des Diamanten alle identitätsgebenden Merkmale enthalten, mit denen der Diamant zweifelsfrei identifiziert werden kann. Der Wert eines Zertifikates ist dabei nur so gut, wie der Ruf des ausstellenden Institutes.
Da Diamanten weltweit gehandelt werden und ihre Preise ebenso weltweit entstehen, sind auch nur Zertifikate von Diamantinstituten zu empfehlen, welche weltweite Anerkennung geniessen. Diese sind das „GIA - Gemological Institute of America“, das „IGI - International Gemological Institute“ und der „HRD - Hoge Raad Voor Diamant“. Diese drei Institute sind weltweit anerkannt und ihre Zertifikate geniessen eine sehr hohe Wertschätzung in der Branche. Daher handeln wir auch ausschließlich mit Diamanten, die mit einem Zertifikat dieser Institute ausgestattet sind.
Auch wenn die Mehrheit der anderen, hier nicht genannten Diamantinstitute und -Labors, eine ebenfalls ordentliche und objektive Bewertung durchführen, sind diese Zertifikate dieser Institute schon aus dem Grund nicht zu empfehlen, da sie keine weltweite Bedeutung und Anerkennung haben und ein Verkauf solcher zertifizierter Diamanten immer mit einem mehr oder weniger hohen Abschlag verbunden ist.
Generell ist bei höherpreisigen Diamanten von sog. Juwelierzertifikaten oder Schmuckpässen abzuraten, bei welchen der Juwelier selbst das Diamant-Zertifikat ausstellt. Hier soll in keinster Weise die vorhandene Fachkenntnis oder Seriösität der Juwelierbranche in Misskredit gebracht werden. Nur sind diese „Haus- oder Schmuck-Expertisen“, international gesehen, meist wertlos. Die meisten Juweliere bieten hochwertige Diamanten ohnehin mit Expertisen von namhaften Instituten an, auch wenn sie die Steine als Schmuck weiterverarbeitet haben und stellen zusätzlich noch eigene Zertifikate aus, die das Schmuckstück (z.B.
Einfluss von Farbe und Reinheit auf den Preis
Die folgende Aufstellung zeigt den Einfluss von Farbe und Reinheit auf den Preis von Diamanten und soll Ihnen als grober Leitfaden dienen. Lesebeispiel:Maßstab bzw. Ausgangspunkt ist hier der Diamant mit den bestmöglichen Werten in Farbe (D) und Reinheit (IF) oben links mit 100%. Gemessen an seinem Wert/Preis werden für die anderen Diamant-Qualitäten entsprechende Abschläge vorgenommen. Ein Diamant in Farbe G und Reinheit VS2 sollte somit einen Preis von nur noch 30% haben (minus 70%). Bei einem angenommenen Preis für einen Einkaräter Brillant in Farbe D und Reinheit IF von 22.000,00 Euro ergibt sich somit ein rein rechnerischer Preis von 6.600,00 Euro für unseren Beispieldiamanten in Farbe G und Reinheit VS2 (22.000 ./.
Bekannte Diamanten und ihre Werte
Wenn Diamanten als „teuer“ bezeichnet werden, heißt das nicht immer, dass es einen festen hohen Preis gibt: Manche Diamanten sind unverkäufliche Kronjuwelen, deren Werte nur geschätzt werden können. Andere wurden öffentlich versteigert - hier gelten Auktionsergebnisse als belastbare Referenz. Preisbildend sind die 4C (Carat/Karat, Color/Farbe, Clarity/Reinheit, Cut/Schliff) im Zusammenspiel. Dazu kommen Provenienz und Story: Ein königlicher Vorbesitz, ein legendärer Fundort oder ein ikonischer Auftritt in der Popkultur können Werte massiv erhöhen. Raritäten bei Farben, zum Beispiel Fancy Vivid Blue oder Pink, treiben die Nachfrage zusätzlich in die Höhe.
Hier sind einige Beispiele:
- Koh-i-Noor: Sein Marktwert ist nicht bezifferbar, Schätzungen reichen bis mindestens eine Milliarde Euro.
- Cullinan I: Schätzungen verorten Cullinan I bei bis zu 350 Millionen Euro.
- Blue Moon of Josephine: Geschätzter heutiger Wert: rund 250 Millionen Euro.
- Pink Star: 2017 setzte er bei Sotheby’s Hongkong mit fast 67 Millionen Euro einen Rekord - nach zuvor geplatzten Zuschlägen.
- Golden Jubilee: Schätzpreis trotz Größe „nur“ etwa zehn Millionen Euro. Das ist ein Beleg dafür, dass Farbe und Nachfrage stärker als Karatzahl wirken.
Diamanten als Wertanlage
Diamanten gelten als mobilster Sachwert mit höchster Wertkonzentration („Wertspeicher“): So entspricht z.B. der Wert eines lupenreinen Fünfkaräters in bester Qualität (1 Karat = 0,2 Gramm) dem Wert von etwa 10 Kilogramm Gold. Der Preis für Diamanten hat sich in den vergangenen 25 Jahren positiv entwickelt. Die Prognosen für die nächsten Jahre gehen bei steigender Nachfrage vor allem aus den asiatischen Ländern bei gleichzeitiger Stagnierung der Fördermengen von einem langfristig steigenden Diamantpreis aus.
Anlagediamanten wie der 1 Karat Diamant sollten als Brillanten geschliffen sein, dem runden Klassiker mit 56 Facetten. Mit einem Anteil von über 96 % an allen geschliffenen Diamanten ist er am weitesten verbreitet. DIAMONDAS-Kunden bauen sich nach eigenen Angaben Diamant-Portfolios von ca. 5 % ihres Gesamtvermögens auf. Ihr Anlagehorizont ist langfristig ausgerichtet, oft schon in Hinsicht auf eine Vermögenssicherung für die nächsten Generationen.
Was ist bei Diamanten zur Wertanlage zu beachten?
Bei Sachwerten hat es sich immer bewährt, auf Spitzenqualitäten zu setzen. Ein Diamant zur Wertanlage sollte lupenrein sein, von höchster weißer Farbe und in perfekter Ausführung als Brillant geschliffen sein. Seine qualitativen und technischen Eigenschaften müssen in einem international anerkannten Zertifikat (GIA) dokumentiert sein. Das weltweite Ansehen eines Diamant-Zertifikates ist heute für die Wertbestimmung eines Diamanten von großer Bedeutung.
Jeder gekaufte Diamant sollte mit einer handschriftlich unterschriebenen Bestätigung versehen sein, dass dieser Stein aus ethisch einwandfreien Quellen stammt und in vollem Umfang in Übereinstimmung mit den Compliance-Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft und den entsprechenden UN-Regulationen steht.
Warum ist ein weltweit gültiges Zertifikat für Ihren 1 Karat Diamanten so entscheidend?
Ein lupenreiner Diamant zur Wertanlage muss unbedingt über ein Zertifikat des international renommiertesten Diamantprüflabors GIA (Gemological Institute of America) verfügen - eine unabhängige Stiftung mit großer Tradition. Auf diese Beurteilungen verlassen sich Diamantprofis auf der ganzen Welt. Kein anderes Zertifikat reicht an die Bedeutung von GIA heran. Der Preis eines Diamanten wird heute vor allem auch an seinem Zertifikat festgemacht.
Zur Identifikation des Diamanten mit seinem GIA-Zertifikat sind die jeweilige Zertifikats-Nummer und das GIA-Logo direkt mit Laser auf dem Diamanten angebracht. Aber nicht nur beim Kauf spielt das Zertifikat eine bedeutende Rolle, ebenso wichtig ist es für den Wiederverkauf. Mit der unbestrittenen Reputation von GIA-Zertifikaten sind beim Wiederverkauf für Diamanten zur Geldanlage optimale Preise auf den wichtigsten Nachfragemärkten zu erzielen.
Worauf sollten Sie achten?
In der Welt der Diamanten haben Erfahrung und Fachwissen höchste Priorität. Schon kleinste, kaum wahrnehmbare Nuancen haben einen großen Einfluss auf den Preis und auch auf die Wiederverkäuflichkeit eines Diamanten. So sollten Diamanten auch nur bei Spezialisten erworben werden, die über eine langjährige Erfahrung in diesem speziellen Metier verfügen. Aus unserer 40jährigen Erfahrung bieten wir bei DIAMONDAS Diamanten zur Wertanlage ausschliesslich in diesen exklusiven Qualitäts-Kategorien an:
- lupenreine Diamanten
- in den höchsten Farben
- in exzellentem Schliff
- mit GIA-Zertifikat und Expertisen von HRD und PREMIUM VALUE
- nur in den gesuchten Größen
Preisbestimmende Kriterien
Es hat sich international durchgesetzt, dass sich der Wert eines Diamanten unabhängig seines Gewichts im Wesentlichen an den 4C bemisst:
- CLARITY - die Reinheit
- COLOUR - die Farbe
- CUT - die Schliffqualität
- CARAT - Das Gewicht
Diese und weitere qualitative und quantitative preisbestimmenden Merkmale eines Diamanten müssen in einem Zertifikat dokumentiert sein. Entscheidend dabei ist, wer dieses Zertifikat ausstellt. Die Grundvoraussetzung ist eine nachhaltige Fachexpertise und höchste Sorgfalt bei der Qualitätsbestimmung. Für den Wert des Diamanten ist es heute neben den 4Cs ein wichtiges Kriterium, wie hoch die internationale Reputation des prüfenden Diamantlabors bewertet wird. Man spricht daher heute schon bei der Wertfeststellung eines Diamanten vom 5. C = Certificate.
Das ist zu beachten bei einem späteren Verkauf von Einkarätern
Diamanten werden als Sachwerte gekauft, um als mobiler Wertspeicher einem breit aufgestellten Vermögens-Portfolio beigemischt zu werden, oft sogar als Familienschatz für Generationen. Wir haben Sie ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Diamanten als Sachwert nur dann geeignet sind, wenn sie langfristig in Ihrem Vermögen gehalten werden. Diamanten sind nicht geeignet für kurzfristiges „Parken“ liquider Mittel oder gar als Spekulationsobjekte.
Wie auch bei vielen anderen Sachwerten gibt es für Diamanten keinen geregelten Zweitmarkt. Bitte berücksichtigen Sie auch, dass aufgrund der geltenden Umsatzsteuergesetze bei einem Verkauf an gewerbliche Unternehmen die beim Erwerb gezahlte Mehrwertsteuer nicht ersetzt werden kann.
Bei dem Verkauf Ihrer Diamanten kommt dem Thema Mehrwertsteuer eine wichtige Rolle zu: Bei dem Verkauf an gewerbliche Unternehmen kann Ihnen aus umsatzsteuerrechtlichen Gründen die ehemals gezahlte Mehrwertsteuer nicht vergütet werden. Eine Preisberechnung kann also nur auf Basis des Nettowarenwertes erfolgen, da das Unternehmen gesetzlich verpflichtet ist, angekaufte Diamanten wieder unter Hinzurechnung der Mehrwertsteuer zu verkaufen Daher raten wir schon bei dem Erwerb von Diamanten zur Wertanlage zu einer Haltedauer von mindestens 10+ Jahren, damit die Möglichkeit besteht, die vorher gezahlte Mehrwertsteuer durch positive Preisentwicklungen zu kompensieren.
Anders verhält es sich, wenn Sie Ihre Diamanten an Privatpersonen verkaufen: Auf der Ebene der Anleger und Konsumenten verhält sich die Mehrwertsteuer bei Kauf und Verkauf neutral, weil der Diamantpreis in jedem Falle die Mehrwertsteuer enthält.
DIAMONDAS steht seinen Kunden bei einem Verkauf ihrer Diamanten zur Seite und berät und unterstützt sie bei den unterschiedlichen Möglichkeiten der Verwertung. Darüber hinaus bieten internationale Auktionshäuser wie Sotheby’s, Christie’s o. a. die Möglichkeit, auch ungefasste Diamanten zur Verwertung zu bringen.
Wir sind davon überzeugt, dass es bereits in naher Zukunft wie jetzt schon bei Autos, Kunst oder Uhren auch Online-Plattformen geben wird, die Käufer und Verkäufer von Investment-Diamanten weltweit direkt zusammenführen. Auch hier wird es von großem Vorteil sein, über das international anerkannteste Diamant-Zertifikat von GIA zu verfügen.
Tabelle: Einfluss von Farbe und Reinheit auf den Diamantenpreis
Die folgende Tabelle veranschaulicht den Einfluss von Farbe und Reinheit auf den Diamantenpreis, basierend auf einem Diamanten mit den bestmöglichen Werten (Farbe D und Reinheit IF) als Ausgangspunkt (100%).
| Farbe | IF | VVS1 | VVS2 | VS1 | VS2 | SI1 | SI2 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| D | 100% | 90% | 80% | 70% | 60% | 50% | 40% |
| E | 95% | 85% | 75% | 65% | 55% | 45% | 35% |
| F | 90% | 80% | 70% | 60% | 50% | 40% | 30% |
| G | 85% | 75% | 65% | 55% | 45% | 35% | 25% |
Hinweis: Die angegebenen Prozentsätze dienen lediglich als grobe Orientierung und können je nach Marktbedingungen und weiteren Faktoren variieren.
