750er Gold: Wie viel Karat hat es?

Gold wird seit Jahrtausenden für die Herstellung von Schmuck genutzt. Das funkelnde Material wird unter anderem wegen seiner Seltenheit, Beständigkeit und der einzigartigen Farbe sehr geschätzt. Reines Gold (Feingold) wird für die Schmuckherstellung in der Regel mit Silber und Kupfer legiert (vermischt), sodass die Härte, Festigkeit und Polierbarkeit optimiert werden können, denn Feingold ist extrem weich und somit nicht sehr stabil und alltagstauglich.

Was bedeutet 750er Gold?

Die Zahl 750 steht für den Feingehalt einer Goldlegierung, d.h. 750er Gold enthält 75% reines Gold. Die hochwertigste und beliebteste Legierung für Goldschmuck in der Schweiz ist 18 Karat (750), die auch wir nutzen. In unserem Goldschmiedeatelier arbeiten wir vorwiegend mit 750er bzw. 18 Karat Gelbgold, Roségold sowie Weissgold.

Je kleiner die Zahl des Feingehalts (750, 585 etc.), desto weniger Gold ist effektiv in der Legierung enthalten. In Deutschland gibt es zudem noch 333er Gold. Die beigemischten Bestandteile sind wesentlich günstiger als Gold, weshalb der Preis mit sinkendem Goldgehalt tiefer wird. Optisch sind für Laien die unterschiedlichen Legierungen meist nur am Feingehaltsstempel erkennbar (z.B.

Die Karat-Skala

Auf einen Blick: Karat ist eine Angabe für den Feingehalt von Gold. Gold mit 24 Karat besteht zu 24/24 Teilen (99,99%) aus purem Gold und wird auch als 999er Gold genannt. 18-Karat-Gold besteht zu 18/24 Teilen (75,00%) aus purem Gold und wird auch 750er Gold genannt. Der Unterschied von 24-Karat-Gold und 18-Karat-Gold liegt also im unterschiedlichen Feingehalt.

Das Karat - abgekürzt kt. oder C - ist eine Maßeinheit für die Reinheit von Gold und wird seit der Spätantike verwendet. Die Reinheit von Gold wird dabei in 1/24-Schritte unterteilt, die auch Grade genannt werden. 24-karätiges Gold entspricht der höchsten Reinheitsstufe.

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Karat-Skala in der Übersicht

Anhand der Karat-Skala lässt sich Gold in unterschiedliche Grade einteilen, welche Aufschluss über den Goldanteil in einer Goldlegierung geben:

  • 24 Karat: 99,99% Goldanteil
  • 22 Karat: 91,7% Goldanteil
  • 21 Karat: 87,5% Goldanteil
  • 18 Karat: 75,0% Goldanteil
  • 14 Karat: 58,5% Goldanteil
  • 9 Karat: 37,5% Goldanteil
  • 8 Karat: 33,3% Goldanteil

Für Goldbarren und Goldmünzen wird der Goldgehalt in Promille angegeben.

Zwar wird das Karat auch heute noch zur Bestimmung des Feingehalts von Schmuck herangezogen, bei Goldbarren und Goldmünzen hat sich allerdings die Angabe in Tausendsteln - oder Promille (‰) - durchgesetzt.

Die Angabe in Promille bzw. Tausendsteln drückt aus, wie viel Promille des Gesamtgewichts einer Goldlegierung aus reinem Gold bestehen. Im Falle des hier gezeigten PAMP-Goldbarrens beträgt der Goldgehalt 999,9/1000, was einer Reinheit von 99,99% Prozent entspricht:

Aus dem Promille-System leiten sich auch häufige Bezeichnungen wie zum Beispiel 999er Gold (999/1000) oder 917er Gold (917/1000) ab und das Promille-System kann - wenn auch etwas umständlich - in die Karat-Skala umgrechnet werden:

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Umrechnung von Promille in Karat

  • 999er Gold entspricht: 999/1000-Gold oder 24-Karat-Gold
  • 917er Gold entspricht: 917/1000-Gold oder 22-Karat-Gold
  • 750er Gold entspricht: 750/1000-Gold oder 18-Karat-Gold
  • 585er Gold entspricht: 585/1000-Gold oder 14-Karat-Gold

Die Formel, um von Promille in Karat umzurechnen, ist: (Feingehalt in Promille/1000) x 24

Beispiel: Die Krugerrand-Goldmünze hat einen Feingehalt von 916,7. Dies entspricht 22 Karat (916,7/1000 x 24 = 22 Karat).

Eigenschaften von 750er Gold

Eine 18 Karat (750er) Legierung besteht in der Regel aus Feingold, Silber und Kupfer. Die Anteile an Silber und Kupfer variieren wie erwähnt je nach gewünschter Goldfarbe. Bei Roségold wird etwas mehr Kupfer als Silber verwendet, sodass die Farbe etwas rötlicher wird als beispielsweise bei Gelbgold. 18 Karat Gelbgold hat durch den hohen Goldanteil (75 %) eine wunderschöne warme Gelbgoldfarbe.

Weissgold gibt es in dieser dunkelgrauen Farbe nicht in der Natur. Um der Legierung die gelbe Goldfarbe weitgehend zu entziehen, werden Edelmetalle wie z.B. Palladium, Platin oder Silber beigemischt. Um den Gelbstich noch weiter zu minimieren, wird Weissgoldschmuck am Schluss oftmals noch mit einer Schicht Rhodium überzogen.

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Vorteile von 750er Gold

Die goldene Farbe trägt sich nicht ab, wie dies bei vergoldetem Schmuck im Laufe der Zeit unweigerlich geschieht. Die wunderschöne Goldfarbe bleibt ein Leben lang erhalten. Gold ist härter als Silber und somit insgesamt robuster und widerstandsfähiger. Feingold oxidiert nicht, d.h. es läuft nicht an.

Auch bei Goldschmuck mit niedrigem Feingehalt (z.B. Bei 750er Goldlegierungen sind keine allergenen Bestandteile enthalten.

Verwendung von 750er Gold

750er Gold ist das beliebteste Material bei der Schmuckherstellung. Das liegt unter anderem an den guten Verarbeitungseigenschaften in der Schmuckherstellung und and der hervorragenden Optik. Durch zugabe von Silber, Kupfer, Palladium oder Nickel kann das Gold in vielen Farben erscheinen lassen.

Carat bietet Goldschmuck in 2 Legierungen an: 18 Karat und 9 Karat. Beide Gold-Legierungen sind in den 3 Farbnuancen Weissgold, Gelbgold und Roségold erhältlich.

Goldankauf

Sie möchten uns eine Goldkette verkaufen. Wir überprüfen ob die Kette wirklich aus Gold ist und ob es wirklich 750er Gold ist die Frabe sprich ob Gelbgold, Rotgold oder Weissgold ist egal. 50 gr. x 0.750 = 37.5 gr. Der Tagespreis kann sich je nach Edelmetallkurs verändern.

Besuchen Sie uns im Ladengeschäft (Anfahrt /Lageplan) zu den angegebenen Öffnungszeiten oder senden Sie uns Ihre Ware eingeschrieben und gut verpackt gem. Wir kaufen jede Art von Edelmetall, Gold und Silber egal in welcher Form; Goldschmuck, Goldringe, Goldketten, Münzen, Goldmünzen, Golduhren, Goldmedaille, Zahngold, Tafelsilber, Bestecke, Uhren, Golduhren, Ohrringe, Broschen, usw.

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Goldrecycling

Gold ist ein Edelmetall das schwierig zu gewinnen ist, aus diesem Grund ist die Goldgewinung duch Goldrecycling eine sinnvolle Sache! Dies ist ein Beitrag zum Umweltschutz.

Reinheit von Gold

Die Reinheit von Gold ist wichtig für seine Qualität. Doch was hat das mit Karat zu tun? Wir klären auf und zeigen die Unterschiede zwischen 24 und 18 Karat!

Goldbarren und Goldmünzen bleiben ein unverzichtbares Anlageprodukt für diejenigen, die in Edelmetalle investieren möchten. Aber Gold ist nicht gleich Gold, denn in Sachen Reinheit können sich Goldprodukte voneinander unterscheiden. Dieser Unterschied wird - unter anderem - in Karat angegeben. Wir zeigen Ihnen, was es mit der Karat-Skala auf sich hat und was der Unterschied zwischen 18-Karat-Gold und 24-Karat-Gold ist.

Feingehalt

Der Feingehalt, ein Maßstab für die Qualität von Gold So gut wie jede Investition hat ihre eigene Fachsprache und Gold macht da keine Ausnahme! Ein entscheidener Faktor, um die Qualität unterschiedlicher Goldprodukte miteinander vergleichen zu können, ist der sogenannte Feingehalt. Dieser gibt an, wie viel pures Gold in einem Goldprodukt enthalten ist. Umgangsprachlich wird der Feingehalt daher auch als Reinheit bezeichnet.

Anlagegold

Damit der Handel von Gold weitgehend steuerfrei gestaltet werden kann, ist es für Investoren entscheidend, dass ihre Werte als Anlagegold anerkannt werden. Anlagegold ist in der Europäischen Union über die Sonderregelungen für Anlagegold unter anderem durch die folgenden Punkte definiert:

“[…] Gold in Barren- oder Plättchenform mit einem von den Goldmärkten akzeptierten Gewicht und einem Feingehalt von mindestens 995 Tausendsteln […]”

“[…] Goldmünzen mit einem Feingehalt von mindestens 900 Tausendsteln, die nach dem Jahr 1800 geprägt wurden, die in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sind oder waren und die üblicherweise zu einem Preis verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts um nicht mehr als 80 % übersteigt […]”

Festhalten lässt sich, dass Goldanleger im Falle von Goldmünzen mindestens 900er Gold (900/1000 bzw. 21,6 Karat) und im Falle von Goldbarren mindestens 995er Gold (995/1000 bzw. 23,9 Karat) kaufen sollten.

Anlagegold muss in der EU bestimmte Anforderungen an den Feingehalt erfüllen. Im Falle von Goldmünzen liegt diese bei mindestens 900/1000, bei Goldbarren bei mindestens 995/1000. Außerdem gilt in einigen europäischen Ländern ein Mindestgewicht, dass ein Goldprodukt wiegen muss, um als Anlagegold kategorisiert zu werden. Anlagegold genießt steuerliche Vorteile.

Beliebte Anlage-Goldmünzen

Wie bereits erwähnt müssen Anlage-Goldmünzen einen Feingehalt von mindestens 90% aufweisen.

Darüber hinaus müssen sie in ihrem Herkunftsland als Zahlungsmittel gelten oder gegolten haben und nach dem Jahr 1800 geprägt worden sein. Außerdem darf ihr Verkaufswert nicht den Metallwert der Münze um mehr als 80% übersteigen.

Im deutschprachigen Raum erfüllen diverse Anlagemünzen diese Vorgaben, wobei die folgenden Goldmünzen zu den beliebtesten zählen:

  • Wiener Philharmoniker: Aufgrund ihres Feingehalts von 999,9 zählt diese Münze zu den meistverkauftesten Europas.
  • Krugerrand: Die erstmals 1967 geprägte Münze hat einen Feingehalt von 22 Karat (91,67%)
  • Britischer Sovereign: Die Münze hat einen Feingehalt von etwa 22 Karat (91,67%). Auf der Vorderseite der Münze befindet sich das Profil des Souveräns von England.
  • Maple Leaf: Die Maple Leaf-Goldmünze gehört zu den bekanntesten Prägungen weltweit und hat eine Reinheit von 999,9.

Goldbarren als Wertanlage

Goldbarren sind eine weitere Möglichkeit, langfristig Vermögen durch die Investition in Edelmetalle aufzubauen oder Risiken bestehender Portfolios zu streuen.

Dabei sollten Anleger einige Dinge beachten: Der Reinheitsgrad sollte mindestens 995 Tausendstel (23,9 Karat) betragen und der Barren sollte von einem bekannten Hersteller sein.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihren Goldbarren liefern zu lassen, sollte er in einer versiegelten Verpackung mit einer Siegelnummer (oder einem Echtheitszertifikat) sowie einer Rechnung, die auf Ihren Namen lautet, geliefert werden.

Wenn Sie sich entscheiden, Ihren Goldbarren in einem sicheren Tresor aufzubewahren, sollten Sie ein Eigentumszertifikat erhalten, das Ihren Namen, Ihre Adresse, den Produktnamen und die Menge enthält.

Ihr Goldbarren sollte mit einer Seriennummer und dem Siegel der Scheideanstalt versehen sein.

Das Wesentliche auf einen Blick

Was ist Karat bei Gold?

Karat ist eine Maßeinheit, welche den Gewichtsanteil von Gold in Goldlegierungen angibt. Je höher die Karat-Angabe ist, desto mehr pures Gold ist in der Legierung enthalten. Die Karat-Skala ist in Grade von 1/24 unterteilt, wobei 24-karätiges Gold eine Reinheit von 99,9% hat.

Was bedeutet 24-Karat-Gold?

24-Karat-Gold ist Gold, dass eine Reinheit von 999/1000 aufweist. Das bedeutet, dass der Gesamtanteil puren Goldes in einer Legierung mindestens 99,9% beträgt.

Was ist das höchste Karat bei Gold?

Das höchste Karat bei Gold ist 24-karätiges Gold. 24-Karat-Gold hat eine Reinheit von mindestens 99,9% und wird auch als Feingold bezeichnet. Goldbarren, die zu Anlagezwecken gekauft werden, haben in der Regel eine Reinheit von 24 Karat.

Welche 24-Karat-Goldmünzen gibt es?

Einige der beliebtesten Anlagegoldmünzen haben eine Reinheit von 24 Karat, darunter der kanadische Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker und die Britania.

Wie viel Karat haben Goldbarren?

Goldbarren, welche als Anlagegold gehandelt werden, müssen zu mindestens 995 Teilen (23,9 Karat) aus Gold bestehen.

Was sind beliebte 24-Karat-Goldbarren?

Bei unseren Kunden beliebte Hersteller von 24-Karat-Goldbarren sind PAMP, Argor-Heraeus, Heimerle + Meule und C.