Das erste Halbjahr 2025 war für WWE-Fans voller Überraschungen und Rekorde! WrestleMania 41 hat nicht nur Geschichte geschrieben, indem John Cena seinen 17. World Title gewinnen konnte und damit offiziell zum erfolgreichsten World Champion in der Geschichte der WWE wurde.
An den beiden Abenden der Großveranstaltung strömten insgesamt 124.693 Fans ins Stadion - ein neuer Allzeitrekord für ein WWE-Event. Damit übertraf WrestleMania 41 alle bisherigen WrestleMania Shows, sowohl was die Zuschauerzahl vor Ort als auch die Gesamtwirkung auf das Publikum betrifft. Auch auf Streaming- und Digitalplattformen brach WrestleMania 41 alle bisherigen Bestmarken.
Laut WWE stieg die Gesamtanzahl der Zuschauer im Vergleich zum bisherigen Rekordhalter WrestleMania 40 um ganze 114 Prozent. Damit ist WrestleMania 41 nun offiziell die meistgesehene WrestleMania aller Zeiten. Ergänzt wird dieser Erfolg durch unglaubliche 1,1 Milliarden Social-Views während des gesamten WrestleMania-Wochenendes, ebenfalls ein neuer Rekordwert.
Der wirtschaftliche Erfolg spiegelte sich auch in den Merchandise-Zahlen wider. Die Verkäufe vor Ort - in Partnerschaft mit Fanatics - legten im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent zu und markierten damit einen neuen internen Rekord. Noch bemerkenswerter war der Zuwachs im Online-Bereich. Die E-Commerce-Verkäufe stiegen im Vergleich zum bisherigen Höchstwert bei WrestleMania 40 um 86 Prozent.
Auch der offizielle Hospitality-Partner der WWE, On Location, vermeldete Rekordzahlen. Im Rahmen des WrestleMania-Wochenendes fand auch die fünftägige interaktive Fan-Erfahrung „WWE World“ statt, ebenfalls präsentiert in Zusammenarbeit mit Fanatics. Dieses Event wurde zur meistbesuchten Fan-Konferenz in der WWE-Geschichte. Insgesamt nahmen über 50.000 Menschen daran teil - ein Anstieg um 21 Prozent im Vergleich zur letztjährigen Veranstaltung rund um WrestleMania XL.
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Das Ende der Universal Championship
Nach dem geschichtsträchtigen Main Event von WrestleMania 41 - Night 2 hat die WWE eine tiefgreifende und historische Entscheidung getroffen, die die Landschaft der World Titles in der Company langfristig verändert. Im finalen Match der diesjährigen WrestleMania überwand John Cena den damaligen Undisputed WWE Champion Cody Rhodes und krönte sich zum 17-fachen World Champion.
Diese Entwicklung bedeutete gleichzeitig das endgültige Aus für den WWE Universal Championship Titel, der 2016 eingeführt wurde, um dem Raw Roster nach dem Brand Split einen eigenen World Title zu geben. Der WWE Universal Championship, einst eingeführt, um als zweiter World Title für das Main Roster zu dienen, wurde offiziell eingestellt.
Roman Reigns hatte im April 2022 bei WrestleMania 38 beide großen Titel, den WWE Championship und den Universal Championship in einem Winner Takes All Match gegen Brock Lesnar vereinigt. Fortan trat Reigns unter dem Titel „Undisputed WWE Universal Champion“ auf. Die Titelhistorien blieben dennoch offiziell voneinander getrennt.
Nachtrag: Diese Uneindeutigkeit wurde nach WrestleMania 41 weiter konkretisiert. Mit John Cenas 17. World Title Gewinn steht nun auch fest, dass der Undisputed WWE Championship Titel fortan wieder als „WWE Championship“ geführt wird. Damit folgt die WWE einer klareren Linie, die an klassische Zeiten erinnert. Die Einführung des WWE Universal Championship war ein Produkt der Notwendigkeit nach dem Brand Split 2016, und obwohl er zu Beginn teils skeptisch aufgenommen wurde, entwickelte sich der Titel in den Folgejahren zu einem der prestigeträchtigsten in der WWE.
Dass Cody Rhodes nun offiziell als letzter Titelträger in die Annalen eingeht, unterstreicht seine historische Karriere in der WWE.
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Cody Rhodes' Weg zum Star
Legenden-Sohn Cody Rhodes steigt bei WrestleMania zum ultimativen neuen Helden von WWE auf - die Liga, die er vor einigen Jahren noch im Zorn verlassen hatte. Es ist keine zweieinhalb Jahre her, dass der neue Megastar von WWE Cody Rhodes noch auf offener Bühne über seinen aktuellen Arbeitgeber gespottet hatte. Es ist viel passiert seitdem. Unglaublich viel.
Es ist der 19. Januar 2022, in der US-Hauptstadt Washington übertrug WWE-Konkurrent AEW seine TV-Show Dynamite. Rhodes stand im Ring und hielt live im TV eine flammende Rede, in der er ein brisantes, kurz zuvor durchgesickertes Gerücht kommentiert: Er hätte seinen Vertrag auslaufen lassen bei der Liga, die er selbst mitgegründet hatte, heißt es - und könnte bald wieder bei WWE zu sehen sein.
Rhodes wirkte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, als ob er es vorhätte. Leidenschaftlich schwärmte er von AEW, bekundete seinen Stolz, das Projekt mit aufgebaut zu haben, das WWE zu diesem Zeitpunkt mächtig ins Schwitzen brachte. Und stichelte gegen den Marktführer, der nichts Besseres zu tun hätte, als an erfolgreichen Wrestlern herumzupfuschen und ihnen höchst alberne Namen wie „Gunther McGillibuddy oder was auch immer“ zu geben.
7. April 2024: Cody Rhodes gewann vor über 70.000 jubelnden Fans in Philadelphia den Hauptkampf der WWE-Megashow WrestleMania 40, triumphierte über Roman Reigns und den an dessen Seite mitmischenden Dwayne „The Rock“ Johnson. Er ist der neue „Undisputed Universal Champion“ von WWE. Der neue Bannerträger des Entertainment-Riesen, der wieder die unumstrittene Nummer 1 der Branche ist und den größten Boom seit Jahrzehnten erlebt.
Es ist eine wilde Geschichte, die zwischen diesen beiden Momenten liegt. Und um zu verstehen, wovon die Rede ist, wenn WWE gerade redet, wenn es heißt „the story is finished“, muss man nochmal fast zwei Jahrzehnte in der Zeit zurückreisen.
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Wie jeder Wrestling-Fan weiß, ist der 38 Jahre alte Cody (eigentlich: Cody Garrett Runnels) der jüngste Sohn des „American Dream“ Dusty Rhodes, einem der populärsten und charismatischsten Wrestler der Geschichte - und seit seinen WWE-Anfängen 2006/07 auf dessen Spuren unterwegs.
Viele stellen sich Cody Rhodes deshalb als privilegierten Adelsspross vor, tatsächlich ist das nur die halbe Wahrheit: Als Cody aufwuchs, war seine Familie in finanziellen Schwierigkeiten, Vater Dusty hatte Millionen Dollar mit einem gefloppten Ligaprojekt versenkt.
Seine Familie habe zwischenzeitlich die Stromrechnung nicht bezahlen können, berichtete Cody vor zwei Jahren: „Wir waren pleite.“ Vater Dusty versetzte Wertgegenstände wie eine goldene Rolex-Uhr, um Codys Schulbildung zu finanzieren (WWE hat sie inzwischen aufgespürt und Cody nach WrestleMania zurückgeschenkt). Dass WWE Dusty 2005 einen neuen Job als Talententwickler gab, half der Familie aus der Not.
Der damals 20 Jahre alte Cody unterschrieb ein Jahr später bei WWE, ein Ruf als Top-Talent eilte ihm schnell voraus, 2008 bekam er seine erste große Rolle als Teil der Gruppierung Legacy mit den anderen Second-Generation-Wrestlern Randy Orton und Ted DiBiase Jr.
Cody Rhodes' Rückkehr zu WWE
Rhodes verließ WWE 2015 im Zorn. Der junge Rhodes versuchte noch viele Jahre lang, sich für den ganz großen Durchbruch zu empfehlen, vollzog viele Look- und Charakterwandlungen („Dashing“ Cody Rhodes, Stardust), nichts jedoch brachte ihn über einen gewissen Punkt hinaus. Gegen Ende seines ersten Engagements versandete der jüngere Bruder von „Goldust“ Dustin Rhodes in der Undercard, hatte mittlerweile den Ruf eines ewigen Talents.
Rhodes ging neue Wege, zu einem Zeitpunkt als WWE noch de facto das Monopol hatte. Er nahm Independent-Engagements in kleinen Hallen an (unter anderem auch für die deutsche wXw in der Turbinenhalle Oberhausen), bereiste oft die Wrestling-Hochburg Japan und wurde dort Teil der populären Kult-Gruppierung „The Bullet Club“.
Der „American Nightmare“, der damals begann, sich die Haare wie Legende Ric Flair platinblond zu färben, baute sich ein neues Image auf. Und er schloss Freundschaft mit den Bullet-Club-Kollegen Kenny Omega und Nick und Matt Jackson (The Young Bucks), die es damals ebenfalls schafften, sich abseits der WWE-Welt eine große Fanbasis aufzubauen.
Die Viererbande wurde zur Keimzelle der neuen Liga AEW, die Rhodes und Co. 2018/19 gemeinsam mit Tony Khan gründeten: Der Milliardärssohn und Wrestling-Fan erkannte am Erfolg des Bullet Club, dass zwei Jahrzehnte nach dem Untergang von WCW wieder ein Markt für eine ambitionierte WWE-Alternative vorhanden war.
WWE nutzte die Gunst der Stunde und lockte den verlorenen Sohn nach dem Vertragsende Anfang 2022 zurück. Der damals noch amtierende WWE-Patriarch Vince McMahon überzeugte Rhodes mit ungewohnten kreativen Freiräumen und Plänen für eine Main-Event-Rolle. Und mit „einem absurden Haufen Geld“, wie Rhodes selbst die finanzielle Ebene umschrieb.
Die Multi-Millionen-Dollar-Investition zahlte sich aus, mehr als womöglich jede andere der jüngeren WWE-Geschichte: Die Fans empfingen den Rückkehrer euphorisch, der „Nightmare“ wurde den Vorschusslorbeeren gerecht, indem er sich ihnen in der Form seines Lebens präsentierte, auch körperlich.
Der gereifte Rhodes - schon immer ein herausragender „Storyteller“ am Mikro und im Ring - erzählte fulminant die große Geschichte seiner Jagd nach dem Titel, den auch Vater Dusty nie gewonnen hatte. Seine unglaubliche Energieleistung bei Hell in a Cell 2022, als er über 20 Minuten mit einem gerissenen Brustmuskel und einem riesigen inneren Bluterguss gegen Seth Rollins antrat, vergrößerte die Helden-Aura weiter.
John Cena: Vom Mobbingopfer zum WWE-Champion
Bösewicht im Ring, sensibel im Privatleben: John Cena lässt endlich die Maske fallen und offenbart Ungewöhnliches. Unter anderem, dass er einst gemobbt wurde. Er ist aktuell der unsympathischste WWE-Superstar. Regelmäßig beleidigt er die Fans, demontiert Gegner verbal und inszeniert sich als arroganter Egomane. Vermächtnis wünsche. Es ist mir egal. ein komplett fiktiver Traumjob. Früher wusste ich nie, wie sehr ich ihn in meinem Leben brauche. lang drehte sich in seinem Leben alles um Sports-Entertainment. sein gesamtes Leben danach aus. „Von Stadt zu Stadt, von Show zu Show.
Gleichzeitig ist ihm aber klar, wo er herkommt: „Ich WWE. Selbstläufer. Ring. perfekt sein. Sondern weil ich keine Ahnung hatte, wer ich überhaupt bin.“ Die Wende kam durch Zufall. Stephanie McMahon hörte. neuen Generation. Er stieg zur zentralen WWE-Figur der 2000er-Jahre auf.
Ein Kreisschluss. Hulk Hogan im Madison Square Garden den Titel gewann. „Rock-’n’-Wrestling-Connection“ war für ihn der Einstieg in eine neue Welt. „Das war alles so überlebensgroß, so krass. jungen Kopf. Soundtrack seiner Jugend. Grundstücke weiter. eigentlich nicht hören durfte. Two Live Crew aus Miami und N.W.A. Westküste. aufgesogen.“
Aber Aufmerksamkeit hatte ihren Preis. High-Top-Fade. echt gemobbt“, offenbarte der WWE-Champion. Und er zog seine Konsequenzen. „Ich wollte nicht kämpfen. werde, lassen die mich vielleicht in Ruhe!“ Darum begann er mit dem Krafttraining. durfte. Ich konnte meine Rapmusik hören. Niemand hat sich eingemischt.“
Nach dem College wusste Cena nicht, wohin mit sich. Keine Chance! er scheiterte. Schließlich lebte er in seinem Auto. Wrestling.
Aktuelle Entwicklungen und Wrestlepalooza
Die WWE hat das Titelmatch für Wrestlepalooza offiziell bestätigt. Am kommenden Samstag wird Cody Rhodes die WWE Championship gegen Drew McIntyre verteidigen. Die Veranstaltung markiert das erste Premium Live Event der Liga, das exklusiv über die ESPN-App ausgestrahlt wird.
Die Ankündigung erfolgte während Monday Night Raw, nachdem Rhodes bereits am Freitag bei SmackDown überraschend zurückkehrte. Dort attackierte er McIntyre und sprach zugleich die Herausforderung für das Titelduell aus. Zuvor war Rhodes über einen Monat nicht im TV zu sehen. Hintergrund war eine Storyline-Verletzung, die Anfang August durch einen Angriff McIntyres erklärt wurde.
Damals hatte der Schotte seinen Rivalen nach einem Match attackiert und ihm per Dropkick den Kopf durch den Kommentatorentisch befördert. In Wirklichkeit pausierte Rhodes, um seine Rolle im kommenden „Street Fighter“-Film zu drehen. Zusätzlich wurde angekündigt, dass Rhodes bei der kommenden SmackDown-Ausgabe am Freitag auftreten wird - nur einen Tag vor Wrestlepalooza.
World Wrestling Entertainment Wrestlepalooza - 20. September 2025
- Singles Match: John Cena vs. Brock Lesnar
- WWE Championship Singles Match: Cody Rhodes (c) vs. Drew McIntyre
- Tag Team Match: CM Punk & AJ Lee vs. Seth Rollins & Becky Lynch
- WWE Women’s World Championship - vakant Singles Match: IYO SKY vs. Stephanie Vaquer
- Tag Team Match: The Usos (Jimmy Uso & Jey Uso) vs. The Vision (Bron Breakker & Bronson Reed)
Apropos Cody Rhodes. Der 40-Jährige war in den vergangenen Wochen in Australien am Set des kommenden Street Fighter-Films, wo er die Rolle von Guile übernimmt. Während seiner Abwesenheit von WWE arbeitete der aktuelle WWE Champion an den Dreharbeiten und erhielt nach Angaben von Fightful Select viel Lob von Kollegen am Set. Besonders hervorgehoben wurde seine Professionalität sowie die Art und Weise, wie er sich in die Produktion einbrachte. Zudem soll Rhodes möglicherweise auch einem früheren Weggefährten eine Chance verschafft haben: So wird berichtet, dass Hirooki Goto eine Rolle im Film erhalten könnte, nachdem Rhodes ein gutes Wort für ihn eingelegt hatte.
WWE Champions (Stand: 11. Juli 2023)
Inzwischen gibt es bei der WWE zahlreiche verschiedene Gürtel zu gewinnen. Doch welche Stars sind aktuell die Champions? Derzeit sind ganze zehn Titel bei der größten Wrestling-Liga der Welt im Umlauf.
Die WWE ist in zwei Shows unterteilt. Montags steigt die wöchentliche Veranstaltung Raw, am Freitag SmackDown. Dementsprechend teilen sich die beiden Brands auch die Titel untereinander auf.
Darüber hinaus gibt es seit einigen Jahren zwei große Titel und eine Tag-Team-Championship für die weiblichen Stars. Mehr Informationen zur Women's Division findet Ihr hier.
Seit dem Event "Money In The Bank" besitzen zwei Stars zudem das Recht, zu jedem erdenklichen Zeitpunkt einen Titelkampf einzufordern. Den begehrten Koffer haben IYO SKY bei den Frauen und Damien Priest bei den Männern inne.
| Title (Raw) | Title (SmackDown) | Champion |
|---|---|---|
| World Heavyweight Championship | - | Seth Rollins |
| Women's World Championship | Rhea Ripley | |
| - | Universal Championship | Roman Reigns |
| - | WWE Championship | Roman Reigns |
| - | WWE Women's Championship | Asuka |
| Intercontinental Championship | - | Gunther |
| - | United States Championship | |
| Raw Tag Team Championship | - | Kevin Owens und Sami Zayn |
| - | SmackDown Tag Team Championship | Kevin Owens und Sami Zayn |
| Women's Tag Team Championship | Raquel Rodriguez und Liv Morgan |
Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass Roman Reigns zwei der Hauptitel (WWE Championship und WWE Women's Championship) besitzt. Der Cousin von WWE-Legende Dwayne "The Rock" Johnson genießt eine Art Sonderstatus in der WWE, was unter den Fans auch sehr kritisch gesehen wird. Seit August 2020 ist er der Träger der Universal Championship, bei WrestleMania 38 am 3. April 2022 holte er sich die WWE Championship von Dauer-Rivale Brock Lesnar in einem Vereinigungskampf.
John Cena besiegt Cody Rhodes bei WrestleMania 41
John Cena besiegt bei WWE WrestleMania 41 mit Hilfe von Rapstar Travis Scott Cody Rhodes und schreibt damit Geschichte: Er ist nun der Rekord-Champion der gesamten Wrestling-Welt. An Abend 2 der Megashow im NFL-Stadion von Las Vegas gewann Megastar John Cena mit Hilfe von Rapstar Travis Scott das Gigantenduell mit WWE-Champion Cody Rhodes.
Der 47-Jährige ist damit der allererste Wrestler überhaupt - laut offizieller WWE-Zählung -, der zum 17. Mal einen bedeutsamen World Title gewonnen hat. Cena, der seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt hat, überflügelte damit die Ikone Ric Flair als Rekordchampion der Branche.
Zum ersten Mal seit 22 Jahren trat das langjährige WWE-Aushängeschild Cena wieder als böser „Heel“ an. Das Match gegen Rhodes - gegen den er sich im Februar gewandt hatte, zusammen mit Scott und seinem alten Rivalen Dwayne „The Rock“ Johnson - war auf die Rolle zugeschnitten.
Das Duell lief lange wie ein typisches „Big Match“ bei WWE, in dem die beiden Protagonisten versuchten, sich mit ihren jeweiligen Spezialaktionen niederzuringen, ohne Erfolg. Eine neue Richtung bekam der Showdown, als nach einem K.o. des Ringrichters plötzlich Scott auftauchte, einen fast sicheren Sieg Rhodes' durch Herausziehen des Ringrichters verhinderte und sich dann einmal mehr mit dem „American Nightmare“ anlegte.
Rhodes wehrte Scott mit seinem Finisher Cross-Rhodes ab - und rächte sich damit für das blaue Auge, das Scott ihm im Februar verpasst hatte -, lief dann aber in eine Falle Cenas. Cena schnappte sich den Titelgürtel Rhodes' und wollte damit auf ihn einschlagen. Rhodes rechnete zwar damit, blockte ab und griff sich den Gürtel selbst.
Rhodes zögerte dann allerdings, den Gürtel gegen den bettelnden Cena einzusetzen und sich damit auf dessen Niveau zu begeben - genau das war zentrales Motiv der verbalen Duelle vorab. Cena nutzte es mit einem Tritt in Rhodes' Weichteile aus und gewann so letztlich das Match.
Cena feierte den Meilenstein zusammen mit Scott und einer Pyro-Show. Rhodes' Regentschaft als Champion - zu der Cena ihm bei der vergangenen WrestleMania mitverholfen hatte - endete nach fast genau einem Jahr.
Die Kommentatoren von WWE diskutierten nach dem Match die Frage, ob Cena mit seinem Titelgewinn nun endgültig der GOAT („Greatest Of All Time“) der Liga ist oder ob er sein Vermächtnis durch die unfaire Natur seines Titelgewinns befleckt hat. US-Chefstimme Michael Cole wies dabei darauf hin, dass der übertrumpfte Flair selbst als „Dirtiest Player in the Game“ bekannt war - und die Art und Weise von Cenas Triumph so gesehen nur passend sei.
Nachdem die Übertragung der Show schon beendet war, letzte Cena passend dazu mit einer Provokation nach: Er schnallte sich den Gürtel verkehrt herum um seinen Hintern - und unterstrich damit ultimativ die Story seines nicht mehr vorhandenen Respekts für die WWE-Fans und seine früheren Prinzipien.
