Geschichte des Judo und Schwimmens in Zehlendorf

Am 15.02.2020 begann die diesjährige Sportassistentenausbildung (SpAB) mit 16 Judokas aus neun Vereinen. Hier hat noch niemand von uns geahnt, welche Herausforderungen auf uns alle noch warten werden. Im März wurden dann sämtliche Termine im Judo-Verband Berlin „bis auf Weiteres“ verschoben oder gar abgesagt.

Im Sommer wurde dann klar: Wir können die SpAB fortsetzen! Wie alle anderen auch, mussten wir die besonderen Regeln natürlich beachten und konzeptionell umsetzen. Dank einer tollen Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Berlin und innerhalb unseres Verbandes, gelang uns die Weiterführung der Ausbildung. Zum ersten Mal in der Geschichte des JVB haben wir am 15. November die Prüfung online durchgeführt.

Zahlreiche Wettkampferfolge zeichneten seinen Weg. So gewann er zahlreiche Medaillen bei Katameisterschften auf Landes- und Bundesebene. Hervorzuheben sind hier die Deutschen Meistertitel in der Katame no Kata 2008 und 2015. Seit 2019 agiert Uwe auch vom Mattenrand als Kata Wertungsrichter für die Nage no Kata.Uwe ist seit September 2011 u.a. tätig.

Die Geschichte des Schwimmens

Vom Schwimmen an sich gibt es schon vor langer grauer Vorzeit Zeugnisse. Das reicht bis ins 9. - bis 4. Jahrtausend vor Christus zurück; da fand man in der Höhle der Schwimmer in der Nähe von Wadi Sora in Ägypten erste Funde dazu. Aus griechisch und römischer Zeit sind Schwimmlehrer und Hilfsmittel (Binsengürtel, luftgefüllte Schläuche oder Korkschwimmgürtel) bekannt.

Bei den Römern entstanden erste große Schwimmbecken (Thermen). 1538 erschien von Nikolaus Wynmann das erste Schwimmlehrbuch mit dem Titel „Der Schwimmer oder ein Zwiegespräch über die Schwimmkunst“. 1872 gab es erste Wettkämpfe im Schwimmen in England; ab 1883 folgten die Deutschen mit ersten Titelkämpfen.

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Von Goethe sind nicht nur seine vielen literarischen Werke bekannt sondern auch, dass er als Sportler sehr intensiv tätig war und zwar als Schwimmer, Bergsteiger, Langstreckengeher, Reiter, Schlittschuhläufer und Turner. Laut dem Abrechnungsbuch seines Dieners Seidel hat Goethe für seinen Badeanzug (eine leinwandne Weste und Hosen mit blauem Band) 10 Silbergroschen gezahlt.

Aus der Jugend Goethes ist über den Dichter Wilhelm Heinse bekannt, dass er in ihm den „schönen Jungen, der vom Wirbel bis zur Zehe Genie, Kraft und Stärke ist“ sah.

Die Schwimmabteilung von Z88

Dem Sport Schwimmen hat man allerdings auch früher schon bei Z88 gefrönt. Das Schwimmen ist ein Sport, der in Regel nicht so überstrapaziert wie andere Sportarten (kaum je ist ein Schwimmer nach seinem Wettkampf japsend am Beckenrand gelegen, wie es bspw. Das Schwimmen formt in der Regel knackige allround geformte Körper. Mir liegt eine Schrift aus dem Jahr 1939 vor.

Aus dieser geht hervor, dass eine Schwimmabteilung von Z88 in der Regel im Winter in der Halle auf dem Reichssportfeld schwamm. Ab Mitte Mai ging es dann ins Freiwasser. In der Regel in der Badeanstalt „Krumme Lanke“, die aber im Jahr 1939 ihre Pforten schloss. Nach dem Krieg lag das Thema Schwimmabteilung anscheinend im Argen, bis dann im Jahr 1964 eine Schwimmabteilung wieder gegründet wurde, die der BSV dann auch gleich mit aufgenommen hat.

Gleichzeitig wurde an der Schwimmhalle in der Clayallee gebaut, die Mitte 66 eröffnet wurde. Man begann dann wohl mit zwei Stunden an zwei Tagen auf drei Bahnen dienstags und donnerstags, vor allem auch mit der Schwimmausbildung bei den Kindern. In Zehlendorf gab es damals wohl verhältnismäßig viele Nichtschwimmer, da in Zehlendorf ein Hallenbad bis dahin fehlte. Im Jahr 1966 begann die Schwimmabteilung mit ca. 100 Mitgliedern und man freute sich auf die neuen Badehosen und Badeanzüge.

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Die Abteilungsleiter bzw. auch die sportlichen Leiter waren verdiente Leute, die z.T. Auch damals schon war es üblich, dass Ermahnungen abgegeben werden musste, mit den vorgefundenen Materialien pfleglich umzugehen. Auch mussten die Vereine einen „Ordnungsdienst“ abstellen, der gewährleistete, dass nur Vereinsschwimmer in die Halle kamen (was mal mehr und einige Male leider auch weniger gut klappte). Auch musste immer wieder gemahnt werden, dass die Kinder in der Halle nicht rennen, damit keine Unfälle passierten.

Im Jahr 66 ist dann auch schon unser Ehrenmitglied Editha Mirsch (die früher selber eine bekannte Schwimmerin war) im Übungsbetrieb eingespannt gewesen; auch Karin Spieß, deren Mann Wolfgang 1969 Jugendwart und dann später mal Abteilungsleiter Schwimmen wurde. Ab dem Jahr 67 gab es dann schon zwei Tage mehr Training und eine erste Vereinsmeisterschaft.

In diesem Jahr war die Schwimmabteilung mit rund 450 Mitgliedern die mitgliederstärkste Abteilung im Verein. Auch begann das Wettkampfsystem etliche Schwimmer bei Z88 zu locken und man wurde erfolgreicher. Man fuhr jetzt öfter zu Wettkämpfen außerhalb Berlins ins Bundesgebiet. Mit dem Ziel einer besseren „Schlagkraft“ wurde die SG Zehlendorf gegründet (Zusammenschluss Z88 und der VfL Zehlendorf); diese wurde leider aus verschiedenen Gründen Anfang der 70er Jahre wieder aufgegeben.

Nach und nach wurden eigene Wettkämpfe (72 das 1. Nachwuchsschwimmfest; dieses wurde Anfang der 90er Jahre erst mangels Beteiligung, da es zu viele Wettkämpfe gab, eingestellt; den Sprintcup mit dem Namen unterschiedlicher Sponsoren gibt es bitte heute noch) veranstaltet oder große Wettkämpfe (wie Berliner Meisterschaften) für den BSV ausgerichtet.

Christine war Mitglied der Jugendnationalmannschaft, nahm an den Europameisterschaften in Stockholm teil und nahm neben vielen weiteren wichtigen Wettkämpfen an den WM 1982 als 17jährige in Ecuador teil, wo sie mit der Freistilstaffel einen 4. Platz errang (Anm.

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Im Jahr 1980 schloss sich der Z88 (die Truppe war doch zu klein und dadurch nicht schlagkräftig genug ) mit dem BSV 92 und der SG Schöneberg zur SGS Berlin zusammen. Diese Zusammenarbeit ergab eine schlagkräftige Gruppe mit etlichen Erfolgen. Im Laufe der 80er Jahre wurde eine Talentsichtung in der Schwimmabteilung etabliert.

Die Geschichte der Schwimmabteilung von Z88 in den letzten 25 Jahren (1988 - 2013) ist eine Geschichte großer sportlicher Erfolge und herausragender Persönlichkeiten. Das Bewusstsein diesen nachzueifern ist bei unseren Schwimmern fest verankert und treibt sie täglich zu großartigen Leistungen in Training und Wettkampf. Die Schwimmabteilung von Z88 legt seit je her einen besonderen Wert auf ihre leistungssportliche Ausrichtung.

Leistungssport zu leben und ihn als ein sinnstiftendes Lebensmodell zukünftigen Schwimmergenerationen zu vermitteln, ist unser Hauptanliegen. Sven Lodziewski, 3. Aufstieg 2. Aufstieg 2.

Die Erfolge der Schwimmabteilung sind eng verbunden mit dem Einsatz unseres Cheftrainers Roland Mütz. Erste Früchte seiner Arbeit konnten 1993 geerntet werden, als die 14-jährige Stefanie Jourdan bei einem renommierten internationalen Vergleichswettkampf für Z88 schwimmt und siegt. Hinzu können weitere Erfolge auf regionaler und nationaler Ebene eingefahren werden, bei denen zunehmend die Brüder Stefan und Adrian Haß eine große Rolle spielen.

Unterstützung fanden die Aktiven in der Abteilungsleitung S. Standfuß, J. Behrendt, H. Hass, W. Maleika, H. Unsere Schwimmer nehmen teil an Wettkämpfen in Berlin und im Bundesgebiet und wir veranstalten selbst Wettbewerbe wie „Swim & Run“ an der Krummen Lanke und den bundesweit renommierten „Sprint-Cup“ (bereits zum 41. Fricke, Dr.