Die UFC setzt ihre Expansion im Nahen Osten fort und kehrte am 1. Februar 2025 mit einer spektakulären Fight Night nach Saudi-Arabien zurück. Diese Fight Night markiert einen weiteren Meilenstein für die UFC im Nahen Osten.
UFC Fight Night: Adesanya vs. Imavov im Headliner
Bei der UFC Fight Night „UFC Saudi Arabia“ kommt es mit Adesanya vs. Imavov im Headliner zu einem Kracher aus dem Mittelgewicht. Im Hauptkampf trifft der ehemalige zweifache Mittelgewichts-Champion Israel “The Last Stylebender” Adesanya auf den französischen Top-Kämpfer Nassourdine Imavov.
Datum, Uhrzeit und Übertragung
Mit „UFC Saudi Arabia“ steigt an diesem Wochenende ein großes Event der MMA-Königsklasse. „UFC Saudi Arabia“ findet am Samstag, den 1. Februar in Riad statt. Der Headliner mit Israel Adesanya vs. Nassourdine Imavov steigt ab 20:00 Uhr MEZ. Die UFC Fight Night 250 in Saudi Arabien beginnt am Samstag ab 15:00 Uhr deutscher Zeit.
Die Übertragung des UFC Saudi Arabia-Events wird in Deutschland live bei DAZN zu sehen sein. Wie bei UFC-Events üblich, zeigt auch der hauseigene Kanal UFC Fightpass die Veranstaltung. Dort gibt es alle Kämpfe inklusive der Prelims zu sehen. Der Streamingdienst ist allerdings nur kostenpflichtig verfügbar. Bei DAZN startet die Übertragung von Adesanya vs. Imavov ab 15:00 Uhr deutscher Zeit.
Fight Card: Welche UFC-Kämpfe stehen an?
Die Fight Card für das „UFC Saudi Arabia“-Event am 1. Zum Auftakt stehen sich mit Muhammad Naimov und Kaan Ofli zwei Fighter aus dem Federgewicht gegenüber. Im Anschluss folgt der Leichtgewicht-Kampf zwischen Fares Ziam und Mike Davis. Bei Kampf Nummer drei kommt es mit Said Nurmagomedov vs. Vinicius Oliveira zu einem Duell aus dem Bantamgewicht. Im Co-Mainevent treffen mit Shara Magomedov und Michael Page zwei Mittelgewichtler aufeinander. Kampf Nummer 3 ist ein Duell aus dem Schwergewicht und lautet Sergei Pavlovich vs. Sobald der Gewinner hier feststeht, folgt mit Adesanya vs. Imavov der Headliner des Events.
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| Kämpfe | Gewichtsklasse |
|---|---|
| Israel Adesanya vs. Nassourdine Imavov | Mittelgewicht |
| Sharabutdin Magomedov vs. Michael Page | Mittelgewicht |
| Sergei Pavlovich vs. Jairzinho Rozenstruik | Schwergewicht |
| Said Nurmagomedov vs. Vinicius Oliveira | Bantamgewicht |
| Muhammad Naimov vs. Kaan Ofli | Federgewicht |
Adesanya vs. Imavov: Analyse und Wettquoten
Bei UFC Saudi Arabia kommt es im Headliner zum Mittelgewicht-Kracher zwischen Israel Adesanya und Nassourdine Imavov. Adesanya war über Jahre der Dominator im Mittelgewicht der UFC, musste zuletzt aber zwei empfindliche Niederlagen einstecken. Im Vergleich der Statistiken ergeben sich tendenziell eher Vorteile für Imavov. „The Sniper“ ist mit 4,51 zu 4,00 Schlägen pro Minute etwas aktiver. Auch bei der Genauigkeit seiner Schläge hat er mit 55 zu 48 Prozent die besseren Werte. Das kann einiges aussagen, muss es aber nicht. „The Last Stylebender“ ist einer der besten Mittelgewicht-Kämpfer der UFC-Historie.
Allerdings sind UFC Wetten in Deutschland nicht zugelassen (nur in Österreich).
TKO Group Holdings plant revolutionäre Crossover-Show
Die TKO Group Holdings, Muttergesellschaft von WWE und UFC, arbeitet offenbar an einem revolutionären Konzept, das den Kampfsport neu definieren könnte. Der Plan? Das WWE-Event „Crown Jewel“ abschaffen und stattdessen eine gigantische Crossover-Show mit WWE, UFC und Boxen in Saudi-Arabien veranstalten. Laut Billi Bhatti (The Wrestling Informer Podcast) könnte dieses Event bereits im November an die Stelle von Crown Jewel treten - vorausgesetzt, alle Pläne lassen sich rechtzeitig umsetzen.
TKOs Pläne passen zur jüngsten Expansion im Boxen, die gemeinsam mit der Saudi Arabian General Entertainment Authority vorangetrieben wird. Diese neue Promotion soll von UFC-Boss Dana White und WWE-Präsident Nick Khan geleitet werden. Das Ziel ist klar: Saudi-Arabien soll sich als globales Zentrum für hochklassige Kampfsport-Events etablieren.
Ein Problem bei der Sache könnte allerdings sein, dass WWE den Royal Rumble 2026 bereits für Saudi-Arabien gebucht hat. Sollte dann das übergreifende Event im November auf Crown Jewel stoßen, würde man innerhalb weniger Monate drei große Events im Arabischen Königreich veranstalten.
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Saudis steigen ins Boxen ein: Neuer Mega-Deal
Saudi-Arabien setzt das nächste Zeichen auf dem Weg zur alles überstrahlenden Box-Macht! Turki Alalshikh, Sportfunktionär und Entertainment-Boss der Saudis, hat am Mittwoch verkündet, dass er gemeinsam mit UFC-Präsident Dana White und WWE-Chef Nick Khan eine neue Box-Promotion gegründet hat.
Alalshik in einer offiziellen Mitteilung: „Diese wegweisende Partnerschaft zwischen Branchenriesen bietet Boxern und Fans ein unvergleichliches Erlebnis. Gemeinsam entwickeln wir die nächste Generation von Talenten und liefern erstklassige Events zu einer Zeit, in der der Sport für weitere Veränderungen bereit ist.“ Einen Namen hat das Promoter-Projekt bislang nicht, das erste Event ist aber bereits für 2026 geplant. Fakt ist: Es soll ein hoch-strukturiertes System zur Entwicklung neuer Talente aus aller Welt geschaffen werden.
Boxer werden Zugang zum hochmodernen UFC Performance Institute haben, mit Standorten in Las Vegas, Mexiko-Stadt und Shanghai. Für Alalshik und die Saudis ist es das nächste Projekt, um den Status als kommende Box-Großmacht zu untermauern.
Im November kaufte Alalshik „The Ring“, das weltweit renommierteste Box-Magazin (erscheint seit 1922). Gemeinsam mit der Box-Publikation veranstaltet er am 2. Mai ein Event mitten auf dem New Yorker Times Square, wo Box-Stars wie Ryan Garcia, Devin Haney und Teofimo Lopez in den Ring steigen.
Jetzt wird in der Box-Szene gemunkelt, dass Alalshikh, White und Khan - die drei aktuell einflussreichsten Personen im Kampfsport - mit ihrer gemeinsamen Firma eine Art Box-Liga aufbauen. Im Gegensatz zur UFC, die White zu einem milliardenschweren Imperium aufgebaut hat, ist das Boxen zersplittert und titel-überlastet. Es gibt je vier große Weltverbände mit dementsprechend vier Weltmeistern in insgesamt 17 Gewichtsklassen.
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Möglich, dass Alalshikh, White und Khan den Verbänden (WBA, WBC, WBO und IBF) mit ihren Liga-Plänen bald gehörig in die Suppe spucken. White macht damit sein lange gehegtes Vorhaben wahr, in den Boxsport einzusteigen - und will die Kämpfe so spektakulär aufziehen, wie es bereits in der UFC praktiziert wird: »Das Modell hat bewiesen, die Kämpfe zu liefern, die die Fans sehen wollen.
Weitere Entwicklungen im Kampfsport
Laut einem Bericht von WrestleVotes soll bei WrestleMania 41 etwas neues rund um Alexa Bliss enthüllt werden. Auch soll das alles mit den Wyatts zu tun haben. Sie wissen noch nicht genau in welcher Form, aber werden weiter die Augen offen halten. Seit Monaten gibt es Gerüchte, dass Bliss nach ihrer Rückkehr eine Storyline mit der Wyatt Sicks bekommen könnte. Ihre Vergangenheit mit Bray Wyatt und die subtilen Andeutungen in ihren letzten TV-Auftritten haben diese Spekulationen weiter angeheizt. Mit Bo Dallas (Uncle Howdy) als Anführer der Wyatt Sicks wäre eine Verbindung naheliegend, da Bliss früher an der Seite von Bray Wyatt auftrat und ein Teil der düsteren „Fiend“-Storyline war.
Tyler Breeze denkt über eine Rückkehr ins Wrestling nach - für ihn ist es lediglich eine Frage der richtigen Gelegenheit. Seit seiner Entlassung bei WWE im Jahr 2021 hatte sich der ehemalige „NXT“-Star eine Auszeit vom Ringgeschehen genommen, ist inzwischen jedoch wieder in der Independent-Szene aktiv. In der Show „GABBY AF“ sprach Breeze mit Gabby LaSpisa darüber, ob er den aktiven Teil des Wrestlings vermisse. „Natürlich vermisse ich es, ein Teil des Geschehens zu sein. Ich wollte nie so lange wegbleiben. Es war einfach eine Mischung aus verschiedenen Faktoren. Nach meiner Entlassung wurde ich quasi sofort wieder eingestellt, allerdings in einer anderen Rolle. Ich habe zwar weiterhin Matches bestritten, aber nicht in den großen Ligen, da ich mich auf andere Projekte konzentrierte. Außerdem habe ich es genossen, morgens einfach aufzuwachen, mir Zeit für das Frühstück zu nehmen und mit meinen Hunden zu verbringen.
