Erfahre hier, wie ein Kickboxen Training abläuft, welche Inhalte du lernst und wie dir als Anfänger am besten der Einstieg in diese Kampfsportart gelingt. Viele berühmte Vorbilder oder erfahrene Trainer können dir den Weg nur zeigen, es liegt am Ende aber ganz bei dir, diesen Weg auch zu gehen. Und eines ist sicher: dieser Weg ist kein leichter. Es ist nämlich nie einfach über seinen Schatten zu springen, den eigenen Schweinehund zu überwinden und sich für das Training zu motivieren. Jedoch zahlt sich die Mühe am Ende aus, denn man wird sehr schnell merken, wie man mit den richtigen Übungen und ein wenig Disziplin, riesige Fortschritte erzielen kann! Werde jetzt fitter im Alltag und selbst ein Vorbild im Sport!
Der Ablauf einer Trainingseinheit
Das Aufwärmen steht am Anfang jeder Trainingseinheit. Übungen, die den Kreislauf fordern, wärmen gleichzeitig die Muskulatur auf. Zum Aufwärmen bieten sich Seilspringen, Laufen und/ oder lockeres Schattenboxen an. Beispielsweise kann man einige Runden in der Halle laufen oder Seilspringen. Denkbar ist auch ein leichtes Boxtraining mit Partner im Form eines Sparrings oder Pratzentraining. Schattenboxen dient beim Kickboxen sowohl der Fitness als auch der Verbesserung der Schnelligkeit. Stehen Sie vor einem Spiegel während des Schattenboxens.
Dehnen für mehr Flexibilität
Ist die Muskulatur warm, und insbesondere die Beinmuskulatur, kann man mit Dehnübungen beginnen. Nach dem Aufwärmen sollten die Muskeln gedehnt werden. Die Sehnen und Bänder der Oberschenkel-Innenseite werden bei hohen Beintechniken besonders stark beansprucht und müssen deshalb gut gedehnt werden.
Techniktraining: Die Basis des Kickboxens
Nachdem man gut aufgewärmt und gedehnt ist, geht man häufig zum Lernen oder Verbessern von Techniken über. Danach werden die Techniken mit einem Partner sowie am Gerät (Schlagpolster, Sandsack) trainiert. Beim Einstudieren der Techniken stellen sich die Trainingsteilnehmer am besten vor einen Spiegel und ahmen die Bewegungen des Trainers nach. Einem guten Trainer gelingt es, den Bewegungsablauf, den Sinn einer Technik sowie häufige Fehler anschaulich und verständlich zu erklären. Auf diese Weise lernen Anfänger zum einen neue Techniken und Fortgeschrittene verbessern ihre Techniken. Danach werden immer neue Techniken und Kombinationen trainiert.
Verbesserung durch ständiges Üben
Die Trainingsteilnehmer sollen sich ständig verbessern, indem sie die Techniken und Kombination immer wieder am Partner, am Boxsack und beim Schattenboxen üben. Das ist der Gundgedanke des Trainings. Die Techniken sollten Sie am Sandsack, beim Schattenboxen und Sparring immer wieder trainieren. Ziel ist es, die Techniken zu beherrschen, sondern auch das richtige Timing.
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Kraft, Ausdauer und Schnellkraft
Beim Kickboxen spielen neben Technik auch Ausdauer und Schnellkraft eine große Rolle. Boxsacktraining und Krafttraining erhöhen die Schlaghärte. Die Arbeit mit Pratzen steigert die Koordination und Reaktionsfähigkeit. Beim Schattenboxen arbeitet man an Technik und Schnellkraft.
Wie du deine Fähigkeiten zu Hause verbessern kannst
Die Ausdauer lässt sich zu Hause bespielsweise durch joggen oder seilspringen, die Schnellkraft durch Boxsacktraining oder Schattenboxen maßgeblich verbessern. Liegestütze auf Fäusten erhöhen die Schlagkraft der Boxtechniken, Kniebeugen den ausgeübten Druck bei Stoßtritten wie dem Front-Kick und dem Side-Kick. Für hohe Präzision bei Fußtritten im Kopfbereich ist außerdem fast tägliches Dehnen notwendig. Viele Dehnübungen sind alleine zu Hause durchführbar. Für die heimischen vier Wände ist beispielsweise eine umfangreiches Spagattrainging bestens geeignet. Hervorragende Dehneffekte erzielt man auch mit einem Partner, der bei den Dehnübungen sanften Druck ausübt. Idealerweise tut man sich hier privat mit Gleichgesinnten zusammen.
Das Training mit Partner
Ein guter Sparringspartner ist eine große Bereicherung für den Trainingsplan. Nicht nur, dass man gemeinsam mehr Spaß hat oder sich gegenseitig motivieren kann, es werden so auch neue Übungsmethoden möglich. Ein Klassiker, den jeder Kampfsportler schon unzählige Male gemacht hat. Auch mit den kleinen Handpratzen oder den großen Trittpolstern kann man die verschiedensten Übungen machen. Das Training ähnelt dabei stark dem Training am Boxsack, allerdings hast du nun einen Partner, der die Übungen aktivbestimmt und der sich dazu noch bewegen und kontern kann, um das Training so zu intensivieren.
Die verschiedenen Niveaustufen beim Partnertraining
Man unterscheidet dabei in drei Niveaustufen. Auf Stufe eins stehen du und dein Partner still und versuchen lediglich die Technik der einzelnen Übungen zu betrachten und zu verbessern. Auf Stufe zwei kommt Bewegung ins Spiel. Nun lauft ihr im Uhrzeigersinn, während ihr dabei vor allem versucht, die Schläge und Tritte aus der Bewegung heraus zu bringen. Stellt euch dabei vor, ihr würdet beide ein Hindernis umkreisen, ohne dabei zu großen Abstand zueinander einzunehmen. Auf Stufe drei kommen jetzt noch die Konter hinzu, was bedeutet, dass auch der Sportler mit den Pratzen agieren wird und versucht, bei dir einen Treffer zu landen.
Sparring: Die Königsdisziplin
Die Königsdisziplin des Kampfsports. Sparring nennt man Übungskämpfe in Schutzanzüge, bei denen ein echter Kampf möglichst authentisch nachgestellt wird. Erst danach ist man bereit ist für das Sparring (= Übungskampf). Nur beim Sparring lernen Sie das Timing der Techniken. Ziel ist es hierbei nicht sich selbst oder den Partner zu verletzen, sondern voneinander zu lernen, gewisse Ängste zu überwinden und sein eigenes Talent zu schulen. Der Gegner ist kein festes bzw. berechenbares Ziel. Vielmehr müssen Sie auf die Angriffe des Gegners durch Meidbewegungen und Paraden reagieren und mit Kontern eigene Angriffe einleiten. Besonders die Hemmung davor, Schläge einzustecken oder auch auszuteilen, ist eine Hürde, die viele Sportler zurückhält, ihr wahres Potenzial zu erreichen, weshalb man hierbei gezielt darauf hinarbeitet, den Sportlern ihrer Stärke bewusst zu machen. Es gibt keine bessere Übung, um schnellstmöglich große Fortschritte zu erzielen. Allerdings ist das Sparring auch sehr intensiv und sollte möglichst mit einem gleichstarken Partner ausgeführt werden.
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Tragen Sie beim unbedingt einen Kopfschutz, Boxhandschuhe, Tiefschutz und einen Mundschutz. Legen Sie vorher die Rundenzeit als auch die Anzahl der Runden fest. Zwischen jeder Runde machen Sie eine Pause und trinken etwas Wasser. Wenn Sie zu müde oder verletzt sind, beenden Sie den Kampf. Kämpfen Sie mit einem besseren Kickboxer als Sie es sind und der die Ihnen Ihre Fehler zeigt.
Kickboxen für Frauen
Du denkst, Boxen ist nur was für Männer? Nope! Kickboxen bietet dir als Frau viele Vorteile. Lass' den stressigen Alltag hinter dir und löse dich von altem Ballast. Don't worry: Beim Kickboxen handelt es sich in 1. Linie nicht um Kampfsport. Stattdessen ist es ein effektiver Mix aus Flexibilität, Koordination und Ausdauer. Dabei stehst du auch nicht im (Box-)Ring, sondern arbeitest gemeinsam im Team, bzw. Durch die Übungen bekommst du ein besseres Gefühl für deinen Körper und deine Kraft. Einer der wohl größten Vorteile ist, dass du beim Kickboxen viele Kalorien verbrennst. Jede Bewegung fordert deinen Body. In 1 Stunde verbrauchst du ca. 800 Kalorien. Du dehnst dich, drehst dich, springst und gehst zu Boden. Beim Kickboxen für Frauen stärkt du auch deine Muskeln - und zwar überall. Die Übungen werden auf Koordination, Schlag und Bewegung abgestimmt. So richtig auspowern und den Stress aus dem Alltag vergessen? Das schaffst du mit Kickboxen. Du legst deine ganze Kraft in die Bewegungen. Dadurch merkst du aber auch, dass dein Geist „gereinigt“ wird. Dafür braucht es nicht mal viel Körperkontakt, wie es beim Boxen sonst der Fall ist. Frauen haben beim Training im Kickboxen nachweislich viel Spaß. Mit dem coolen Mix aus flexiblen Trainingseinheiten, Muskeldefinition und verschiedenen Bewegungen fühlst du dich besonders wohl in deinem Körper. Kickboxen ist eine Kombination aus Bewegen, Dehnen, Straffen und jeder Menge Kicks. Deine Muskeln werden zuerst mit einem Warm up auf die Belastungen vorbereitet. Dabei ist es auch wichtig, dass dein Kreislauf in Schwung kommt. Hier wird teilweise unterschiedlich gearbeitet, z. B. Eines der Ziele beim Kickboxen für Damen ist es, deine optimale Technik zu finden. Dafür arbeitest du zunächst mit einer Kurs-Teilnehmerin zusammen.
Wichtige Tipps für das Training
Kennst du deine Grenzen? Beim Kickbox-Training für Frauen ist natürlich auch Ausdauer gefragt. Bei den Übungen wird u. a. auch dein Herz-Kreislauf-System trainiert. Du hast nach der 1. Stunde das Gefühl, nicht lange durchhalten zu können? Keine Sorge! Nach dem Boxtraining ist es auch für Frauen wichtig, dem Körper die Chance zum Abkühlen zu geben. Mit effektivem Stretching sorgst du dafür, dass sich dein Herz-Kreislauf-System wieder beruhigt. Außerdem schützt es dich davor, dir beim Kickboxen Verletzungen zuzuziehen. Du hast Lust, beim Fitnessboxen für Frauen durchzustarten? Sport ist ein wichtiger Ausgleich zum Schul- und Lernstress, gerade bei Jugendlichen. Kickboxen für Mädchen hält fit und stärkt das Selbstvertrauen. Auch wenn es beim Kickboxen nicht ums reine Kämpfen geht, brauchst du Schutz. Dazu gehören spezielle Box-Handschuhe. Außerdem sind Schoner für Beine und Füße hilfreich.
Beim Kickboxen für Frauen ist es wichtig, dass du dich gut auf deine Partnerin konzentrierst. Dadurch verletzt ihr euch weniger. Gehe deswegen mit klaren Gedanken in jedes Box-Workout. Achte beim Training also darauf, dass du immer gut vorbereitet bist. Versuche, spätestens beim Aufwärmen den Alltagsstress hinter dir zu lassen. Alle Kampfsportarten sind herausfordernd und verbrennen viele Kalorien. Dein Körper braucht dafür Flüssigkeit und Energie. Komm' daher möglichst nicht mit vollem Magen oder hungrig zum Training! Ein leichter Fitness-Snack, z. B. 1 Stunde vor dem Workout, ist sinnvoll. Beim Fitnessboxen für Frauen wird dein Körper stark gefordert. Das ist auch für deinen Geist anstrengend. Umso wichtiger ist es, dass du dir anschließend Zeit zum Regenerieren nimmst.
Kickboxen in Berlin
Mit dem Training für Einsteiger gibt Ihnen Elite Kickboxing Berlin die Möglichkeit, ohne jegliche Vorkenntnisse in diesen beliebten Kampfsport hineinzuschnuppern - und sich vielleicht auch vom Kickboxing-Virus infizieren zu lassen … Mitbringen müssen Sie nur etwas Kondition, Lust auf Bewegung und bequeme Sportkleidung. In unserem Anfängerkurs erlernen Sie die elementaren Grundtechniken und Bewegungsabläufe und können herausfinden, ob Kickboxing zu Ihnen passt. Bestimmt werden auch Sie von der Vielseitigkeit dieser Kampfsportart begeistert sein. Sie trainieren gleichzeitig Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit und werden sich schon nach wenigen Stunden deutlich fitter und stärker fühlen. Durch die Kombination aus Arm- und Beintechnik wird die Muskulatur im gesamten Körper beansprucht. Um eine der häufigsten Fragen gleich vorwegzunehmen: Sie können in unserem Kickboxing-Studio in Berlin auch dann professionell trainieren, wenn Sie keine Lust auf Wettkämpfe haben. Wir drängen niemanden zum Sparring.
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Bekommen Sie nach den ersten Trainingsstunden aber Lust auf die Herausforderung, begleiten wir Sie gerne auf dem Weg zu Ihrer Wettkampfstärke. Bei den meisten unserer Teilnehmer steht jedoch der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Das - zugegebenermaßen schweißtreibende - Training stellt für viele Neueinsteiger einen willkommenen Ausgleich zum Berufsalltag dar und gibt ihnen Energie und innere Ausgeglichenheit zurück. Wir freuen uns darauf, Sie zu einem unverbindlichen Probetraining begrüßen zu dürfen. Das Anfängerkickboxen steht allen Interessierten offen. Lassen Sie sich nicht von ein paar Kilos zu viel auf den Hüften oder Ihrem Alter davon abhalten, diese facettenreiche Kampfsportart kennenzulernen.
Die Bedeutung des Trainings
Es ist nicht denkbar beim Kickboxen Spitzenleistungen erbringen zu wollen, ohne eine physische Basis zu haben. Aus diesem Grund kommt dem Training eine besondere Bedeutung zu. Zu Beginn eines jeden Kickbox-Trainings steht eine Aufwärmphase, um das Training effektiver zu gestalten bzw. um das Verletzungsrisiko zu minimieren (Zerrungen usw.).
