Raul Rosas Jr. ist mit seinen jungen Jahren bereits eine bemerkenswerte Figur in der Welt des Mixed Martial Arts (MMA) geworden. Er wurde 2004 geboren und ist mit 18 Jahren der jüngste UFC-Fighter aller Zeiten.
Frühe Karriere und Debüt
Mit 15 Jahren gab Rosas Jr. seinen ersten Amateur-Kampf, zwei Jahre später dann das Profi-Debüt. In knapp zehn Monaten kämpfte der Mexikaner sechsmal und gewann alle Fights. Sein letzter Sieg bei der UFC-Nachwuchs-Liga „Dana White's Contender Series“ bescherte ihm dann einen UFC-Vertrag.
Am letzten Samstag gab der Mexikaner bei UFC 282 sein Debüt im Oktagon. In der ersten Runde besiegte Rosas Jr. seinen elf Jahre älteren Gegner mit einem brutalen Würgegriff und schrieb UFC-Geschichte. Kein anderer Kämpfer war bei einem Sieg im Oktagon jünger als „El Nino Problema“ („Das Problemkind“).
Nach dem Fight wurde der 18-Jährige mit der „Performance of the Night“ ausgezeichnet, die einen stolzen Bonus von 50.000 US-Dollar mit sich bringt - und Rosas Jr. weiß schon genau, wofür er dieses Geld ausgeben wird. Er erklärte, dass er das Geld bräuchte, um seiner Mutter einen Minivan kaufen zu können, damit diese ihn künftig zu dem berühmten 'Performance Institute' der UFC fahren könne. Sein Wunsch ging in Erfüllung.
Hindernisse und Unterstützung
Um in der UFC zukünftig voll durchstarten zu können, brauchte der Teenager eine spezielle Erlaubnis von seinen Eltern. Denn eigentlich erlaubt es die Kommission nicht, Minderjährige kämpfen zu lassen. Rosas Jr.: „Der älteste Gegner von mir war 33 oder 34, der jüngste 25 oder 26. Ich bin anders als andere in meinem Alter. Während die auf Partys waren oder im Sommer-Urlaub, habe ich hart gearbeitet.“
Lesen Sie auch: Raul Rosas Jr. im Rampenlicht
UFC-Boss Dana White schwärmt bereits von dem Riesen-Talent: „Er ist besonders. Er ist anders. Du siehst keine anderen 17-Jährigen, die so sind wie er. Ich habe noch nie so etwas gesehen.“
Ziele und Ambitionen
Aktuell ist Jon Jones immer noch der jüngste UFC-Weltmeister aller Zeiten, war zum Titelgewinn 23 Jahre alt. Rosas Jr. hat jedoch große Ziele: „Respekt für jeden, aber ich werde mit 20 Jahren Weltmeister sein, vielleicht sogar schon früher.“
UFC 309: Jones vs. Miocic
An diesem Wochenende schauen Kampfsport-Fans nach New York, wo UFC 309 stattfindet. Im Headliner trifft der aktuelle Schwergewicht-Champion Jon Jones auf Stipe Miocic. UFC 309 findet in der Nacht zu Sonntag (17. November) im Madison Square Garden in New York statt.
Die Übertragung von UFC 309 mit dem Schwergewicht-Titelkampf zwischen Jon Jones und Stipe Miocic gibt es live bei DAZN zu sehen. Ab 4:00 Uhr werden zunächst die Duelle der Main Card gezeigt. Der Titelfight von Jones vs. Miocic wird ab 6:00 Uhr MEZ beginnen. Zusätzlich laufen beim Fightpass Hintergrundberichte und Interviews - allerdings nur mit englischem Kommentar.
UFC 309 Wettquoten für Jones vs. Miocic
Wie die UFC 309 Wettquoten der UFC Buchmacher und die Prognosen der MMA-Experten zeigen, betritt Jon Jones den Käfig als klarer Favorit. Und das aus mehreren Gründen! Der in Rochester, New York geborene MMA-Star ist einer der besten UFC-Akteure in der Geschichte, was unter anderem auch die MMA-Bilanz zeigt.
Lesen Sie auch: Schwarzgurt-Prüfung im Taekwondo: Was erwartet dich?
Fest steht: Bei diesem Headliner treffen zwei UFC-Größen aufeinander, die zu den besten Schwergewichtlern aller Zeiten gehören. Mit 4.29 (Jones) zu 4.82 (Miocic) landen beide über 4 Treffer pro Minute. Auch die prozentualen Werte können sich mit 57 gegenüber 53 sehen lassen. Leichte Vorteile zugunsten von Jones ergeben sich bei den absorbierten Treffern pro Minute. Hier hat Miocic mit 3.82 zu 2.22 klar das Nachsehen.
UFC 309 Fight Card
UFC 309 hält eine Top-besetzte Main Card mit dem Headliner Jones vs. Miocic als Höhepunkt bereit.
| Kämpfe | Gewichtsklasse |
|---|---|
| Jon Jones (c) vs. Stipe Miocic | Schwergewicht |
| Viviane Araújo vs. Karine Silva | Fliegengewicht - Frauen |
| Bo Nickal vs. Paul Craig | Mittelgewicht |
| Mauricio Ruffy vs. James Llontop | Leichtgewicht |
Doping in der UFC
Doping ist in der UFC seit jeher ein Thema. Mixed Martial Arts ist eine der härtesten Sportarten der Welt. Die besten Fighter zeigen ihre Kampfkunst in der UFC. Es ist nicht verwunderlich, dass der eine oder andere Profi zu illegalen Hilfsmitteln greift. In der Liste der UFC-Dopingsünder sind mehrere der Top-Kämpfer zu finden.
Die UFC hat nach der Häufung der Dopingvergehen in den zurückliegenden Jahren reagiert. Die Zusammenarbeit mit den Testern der USADA wurde Ende 2023 gestoppt. Neuer Anti-Doping Partner der UFC ist die Drug Free Sport International (DFSI).
Die DFSI hat bis zum 20. September 2024 in diesem Jahr insgesamt 3.667 Dopingtests durchgeführt. Interessanterweise wurde dabei Conor McGregor elf Mal getestet, obwohl die Rückkehr des Iren in den Octagon immer noch nicht zu 100% feststeht.
Lesen Sie auch: 2013: Orton an der Spitze der WWE
