Mit einer überraschenden Ankündigung hat Dwayne „The Rock“ Johnson die WWE-Welt in Aufruhr versetzt. Er verkündete höchstpersönlich via X, dass er am 21. Februar 2025 live bei SmackDown in New Orleans, Louisiana, zurückkehren wird.
„Kühn und disruptiv. Unberechenbar und gefährlich“, schrieb The Rock auf seinen X- und Instagram-Kanälen. „Der Endgegner kehrt zurück.“
Die Nachricht verbreitete sich rasend schnell, und WWE reagierte umgehend.
Zusätzlich meldete sich WWE Chief Content Officer Triple H persönlich zu Wort: „Schnallt euch an. Wenn der Final Boss zu dieser Jahreszeit auftaucht, weiß das Publikum, dass absolut alles möglich ist.“
Spekulationen über The Rocks Rolle
Die Rückkehr von The Rock bei SmackDown wirft viele Fragen auf. In den letzten Monaten war seine Rolle innerhalb der WWE-Geschichte unklar, besonders nach seinem letzten TV-Auftritt am 7. Januar 2025 bei NXT New Year’s Evil sowie seinem vorherigen Auftritt bei der historischen Premiere von Raw auf Netflix am 6. Januar 2025.
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Bei dieser Gelegenheit überraschte er die WWE-Community, indem er sich an die Seite von Roman Reigns stellte und half, ihn als neuen Undisputed Tribal Chief zu krönen. Jedoch gab es immer wieder Spekulationen, dass sich die Pläne rund um ihn jederzeit ändern könnten.
Mit seiner klaren Botschaft in der Vorschau auf SmackDown machte Triple H deutlich, dass The Rocks Rückkehr weitreichende Folgen haben könnte. Er warnte, dass „absolut alles möglich“ sei.
Sollte The Rock tatsächlich aktiv in die Titelgeschehnisse eingreifen, stellt sich die Frage, auf wessen Seite er stehen wird. Im Januar stellte er sich hinter Roman Reigns und krönte ihn mit der Ula Fala als neuen Undisputed Tribal Chief, was Reigns endgültig als Anführer der samoanischen Blutlinie etablierte.
Da WrestleMania 41 näher rückt, könnte ein erneutes Eingreifen von The Rock entweder für Reigns oder für Rhodes massive Auswirkungen haben. Unterstützt er weiterhin seinen samoanischen Verwandten, oder entscheidet er sich für einen anderen Weg?
The Rock und WrestleMania 41
Diese Nachricht lässt mächtig aufhorchen: Auf dem Weg zu WrestleMania 41 im April und dem nahenden WWE-Großevent No Escape (Elimination Chamber) am 1. März gibt Dwayne „The Rock” Johnson ein zum jetzigen Zeitpunkt überraschendes Comeback bekannt.
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Aktuell wisse laut Rhodes niemand so genau, wann The Rock zu WWE zurückkehren werde. Am Ende von WrestleMania 41 stellten viele WWE-Fans nur eine Frage: Wo war jetzt The Rock?
Dwayne Johnson hat das Mega-Event in Las Vegas ausgelassen - und verspürte nun den Drang, sich öffentlich zu Wort zu melden.
In der „Pat McAfee Show“ offenbarte der Hollywood-Star, die WWE-Mega-Show von zu Hause auf dem Sofa gesehen zu haben.
Als Teil des TKO-Vorstands stellte er gleich klar: „Ich bin sehr glücklich mit der Show!“ Lob ernteten Superstars wie Jey Uso, Jacob Fatu oder Bron Breakker. Rocks Fazit: „Es haben sich neue große Stars hervorgetan!“
Der Main Event am ersten Abend habe ihn gebannt vor dem Fernseher sitzen lassen: „Ich habe jede Sekunde genossen!“
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Johnson offenbarte: „Ich kenne alle Finishes vorab. Aber ich will gar nicht wissen, welche Schritte dahin passieren.“
The Rock über John Cena
Deutlich interessanter wurde das Interview, als Dwayne auf den Main Event des zweiten Abends - John Cena vs. WWE-Champion Cody Rhodes - zu sprechen kam.
Johnsons Lob galt beiden Männern. In seiner Rolle als TKO-Vorstand (nicht als „Final Boss“, das betonte er besonders) nannte er Cody Rhodes einen sehr guten Champion. Und John Cena sei nun endgültig der GOAT (der Größte aller Zeiten), er gehöre auf seinem persönlichen Mount Rushmore ganz nach vorne.
Der zehnfache World-Champion ging auf fortwährende Kritik ein, Cena sei kein überzeugender Bösewicht: „Niemand muss glauben, dass er ein Bad Guy ist. Das ist er auch gar nicht. Er spricht über sein verdrehtes Verhältnis zu den Fans einfach nur die Wahrheit.“
The Rock und die Ticketverkäufe
The Rock offenbarte, wie er ursprünglich Teil dieser Geschichte wurde.
Johnson: „Ich habe einen Monat vor "Elimination Chamber" einen Anruf von Ari Emanuel (dem TKO-Vorstandsvorsitzenden) erhalten. Er meinte, die Ticketverkäufe für die Veranstaltung in Toronto wären etwas schwach. Der Gedanke: Können wir etwas kreieren, damit die Leute bei 'Elimination Chamber' dabei sein wollen?“
Nach dem Telefonat habe Johnson darüber nachgedacht und WWE-Präsident Nick Khan, WWE-CCO Paul Levesque und Emanuel dann den Vorschlag gemacht, der „Final Boss“ würde es auf Codys Rhodes’ Seele absehen.
Johnson: „Wie würden die Fans darauf reagieren? Wir wollten einfach mal die Temperatur testen.“
Rock sprach offen darüber, dass er den Cody-Heel-Turn in ferner Zukunft weiterhin vor Augen habe. Eines Tages könne man zu dieser Idee zurückkehren.
Der Vorschlag für den Cena-Turn bei „Elimination Chamber“ sei dann von Paul Levesque gekommen. Eine ähnliche Aussage hatte Triple H kürzlich auch in einem Interview gemacht.
Die Zukunft der Story
Johnson von Scott-Auftritt überrascht, die Arbeit für den „Final Boss“ sei bereits bei „Elimination Chamber“ getan gewesen
Damit blieb weiterhin die Frage offen, warum die Wrestling-Fans den „Final Boss“ seit „Elimination Chamber“ nicht mehr bei WWE gesehen haben.
Johnsons Meinung: „An dieser Stelle war die Arbeit für den ‚Final Boss‘ getan. Ich wollte sie (nach dem Turn) ihr Ding machen lassen.“ Für den "Final Boss"-Charakter hätte es keinen Sinn ergeben. Sein WWE-Charakter sollte nun wieder in den Hintergrund treten, damit das gesamte Scheinwerferlicht auf John Cena gerichtet ist.
Auf dem Weg zu WrestleMania hätte Dwayne ein paar Kleinigkeiten anders gemacht, das betonte er wiederholt.
Johnson bestätigte die Ansicht, dass viele Zuschauer spätestens mit seinem Auftritt bei WrestleMania rechneten, als Travis Scott herauskam.
The Rock gestand gegenüber Pat McAfee ein: „Ich war auch überrascht, ihn (Travis Scott) zu sehen.“ In diesem Moment sei die Erwartung an den "Final Boss" hochgedreht worden, die Fans warteten auf ihn.
Auch wenn Johnson während des Interviews die ganze Zeit lächelte, schien er nicht ganz zufrieden.
Er rechtfertigte sein Fernbleiben bei WrestleMania: „Wenn ich mich ins Finish eingebracht hätte, welchen nächsten Schritt wären wir dann gegangen?“ Johnson habe schließlich viele weitere Verpflichtungen. Mit anderen Worten: Er hätte dann für kein weiteres Follow-up zur Verfügung gestanden.
Die Story für 2025 würde sich vielmehr um John Cena und seine Aussage drehen, er werde das Wrestling für uns alle ruinieren.
Johnson versicherte zu seiner „Seelen“-Geschichte aber auch: „Wir werden darauf zurückkommen.“
Damit ließ das Interview in Bezug auf WrestleMania weiterhin einige Fragen offen - und erinnerte irgendwie an das Zurechtbiegen der WrestleMania-Story aus dem Vorjahr, für die noch extra eine ausführliche Dokumentation gedreht wurde.
Für die WWE-Fans ist damit allerdings endgültig sicher: Zu WrestleMania wollte Johnson gar nicht erscheinen, auch wenn er in einem viel diskutierten Tweet im vergangenen Oktober noch etwas anderes in Aussicht gestellt hatte.
Neuer Rock-Look: Das Ende bei WWE?
Dwayne „The Rock“ Johnson legt nach über 25 Jahren seinen Look als Muskelberg ab. Er will in Hollywood offenbar sein Image ändern - ist seine Ringkarriere bei WWE damit endgültig vorbei?
Mehr als 25 Jahre kannte ihn die Welt als Muskelberg - nun hat sich Megastar Dwayne „The Rock“ Johnson optisch völlig verändert.
Bei der Vorstellung seines neuen Films „Smashing Machine“ auf dem Filmfestival von Venedig präsentierte sich der 53-Jährige an der Seite von Co-Star Emily Blunt mit einem radikal neuen, dünneren Look. US-Medien schätzen, dass er etwa 27 Kilo verloren hat. Als Wrestler bei WWE soll sein Kampfgewicht bei etwa 118 Kilo gelegen haben.
Das Makeover scheint mit dem Versuch zusammenzuhängen, sich in Hollywood ein neues Image zuzulegen - und wirft die Frage auf, ob es das leise, endgültige Ende seiner Showkampf-Karriere bedeutet.
Dwayne Johnson will sich neu erfinden
Johnson - zu diesem Zeitpunkt wohl muskulöser als je zuvor - porträtiert in „Smashing Machine“ den MMA-Pionier Mark Kerr und dessen Kampf gegen eine fast tödliche Schmerzmittelsucht. Es ist eine anspruchsvolle Rolle - und seine schauspielerische Leistung ist bei den Kritikern gut angekommen.
Es gab in Venedig Standing Ovations, die Johnson zu Tränen rührten. Diverse Filmkenner bringen Johnson nun auch als Oscar-Kandidat ins Spiel. Passend dazu hat Johnson in einem BBC-Interview verkündet, dass er weg will von seinem Ruf als Blockbuster-Star und sich mehr als Charakterdarsteller beweisen will.
Die Maschinerie in Hollywood habe ihn „in eine gewisse Ecke gedrängt“, wird Johnson zitiert. Er habe die Blockbuster, für die er berühmt wurde, gern gedreht, wolle nun aber mehr verkörpern: „Da ist dieses brennende Verlangen, diese Stimme, die sagt: Was wäre, wenn da mehr geht? Was, wenn ich auch das könnte?“
Das aktuelle Filmprojekt Johnsons geht ebenfalls in Richtung Anspruchskino, er spielt in „Breakthrough“, dem neuen Werk von Darren Aronofsky („The Wrestler“, „Black Swan“, „The Whale“) einen dubiosen Selbsthilfe-Guru.
Johnson hat nicht bestätigt, dass sein neuer Look im Zusammenhang mit seinem Wunsch steht, aus dem Blockbuster-Image auszubrechen und sein Rollen-Tableau zu erweitern. Naheliegend wäre es allerdings - und viele Spekulationen gehen in diese Richtung. Und in diesem Zusammenhang drängt sich auch die Frage auf, ob das Kapitel Wrestling damit für ihn vorbei ist.
The Rock noch 2024 im WWE-Ring
Zur Erinnerung: Sein Vollzeit-Engagement bei WWE hat The Rock schon 2003 zugunsten seiner Schauspielkarriere beendet. Er feierte seitdem jedoch mehrere Comebacks, erst 2024 gab es ein großes WrestleMania-Match mit seinem „Blutsbruder“ Roman Reigns gegen Cody Rhodes und Seth Rollins - und Spekulationen über Pläne für ein Einzelduell mit Rhodes oder Reigns.
Mit seinem derzeitigen Look wird Johnson allerdings kaum noch in den Ring steigen, als 90-Kilo-Cruisergewicht würde er nicht mehr in die Welt passen, die ihn einst zum Star gemacht hatte. Sollte Johnson dauerhaft beim „Normalo-Look“ bleiben, dürfte sein Match bei WrestleMania 40 sein letztes gewesen sein.
Johnson ist noch immer aktiv bei WWE involviert, er sitzt im „Board of Directors“, dem Führungsgremium des Mutterkonzerns TKO.
Keine baldige Rückkehr geplant?
Wie Bodyslam.net unter Berufung auf interne WWE-Quellen berichtet, gibt es derzeit keinerlei Hinweise darauf, dass Dwayne „The Rock“ Johnson in naher Zukunft zu WWE zurückkehren wird. Insbesondere eine Beteiligung an SummerSlam 2025 sei demnach nicht vorgesehen.
Dies betrifft auch die zuletzt angedeutete Dreiecks-Storyline mit Cody Rhodes und John Cena, die bei früheren Auftritten des Hollywood-Stars angedeutet wurde. Laut Bericht sollten Fans aktuell nicht mit einem Fortschreiten der Fehde rechnen - zumindest nicht in unmittelbarer Zukunft. Eine Rückkehr zu einem späteren Zeitpunkt bleibt offen, konkrete Pläne gibt es laut den Quellen derzeit jedoch nicht.
