Regenwasseraufbereitung zu Trinkwasser mit Judo und INTEWA Systemen

Wasser ist die Grundlage allen Lebens und besonders dem begrenzten Trinkwasser messen wir eine große Bedeutung bei. Wenn wir Regenwasser intensiv und breit nutzen, können wir uns umfassend und sicher mit Wasser versorgen und gleichzeitig die Grundwasserreserven schonen. Werden Sie Teil der Wasserwende.

Forschende messen weltweit und auch in Deutschland sinkende Grundwasserspiegel und schwindende Oberflächenwasser. Doch Niederschläge wird es auch in Zukunft immer geben - wenn auch mit saisonalen Schwankungen. Machen wir uns das Zunutze!

Regenwasser hat eine sehr gute Qualität, ist dezentral, kostenlos, fast überall auf der Welt verfügbar und kann in großen Mengen gesammelt und aufbereitet werden. Im Haushalt ist es vielfältig einsetzbar: Als Nutzwasser und mit entsprechender Behandlung auch als Trinkwasser.

Warum Regenwasser nutzen?

Unser wertvollstes Gut, welches Tag für Tag eine zentrale Rolle in unserem Leben einnimmt ist das Wasser. Es ist unser wichtigstes Lebensmittel und das meistverwendete Pflegeprodukt. Verzichten Sie nicht auf Qualität, seien Sie anspruchsvoll und gönnen Sie sich Wasser in bestmöglicher Qualität. So rein, wie es die Normen und Gesetze verlangen. So weich, wie Sie es sich wünschen.

Nutzen Sie Ihr Haus als eigene Wasserquelle, indem Sie den Regen, der als Geschenk vom Himmel fällt, sammeln und mit unserer eigens entwickelten Technologie aufbereiten. Regenwasser ist kalkarm und damit sehr weich und eignet sich daher ideal als Trinkwasserquelle für Einfamilienhäuser.

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Vorteile der Regenwassernutzung

  • Kosten einsparen: Wasser ist kostbar - und manchmal auch kostspielig. Die Preise für das Wasser und dessen Entsorgung sind dabei weltweit äußerst unterschiedlich. In Deutschland z.B. liegen sie im Durchschnitt bereits bei 5,00 €/ m³.
  • Keine Medikamentenreste: In Deutschland nimmt jeder im Durchschnitt 1-2 Medikamente pro Tag. Jährlich werden 600 Millionen Packungen Medikamente verschrieben. Arzneimittel die wir täglich einwerfen, landen zum großen Teil wieder in der Toilette. Alleine Antibiotika werden zu 70 % unverändert wieder ausgeschieden und gehen direkt ins Abwasser.
  • Keine lästigen Kalkflecken: Hartes und kalkhaltiges Wasser verursacht lästige Kalkflecken auf Armaturen, Duschkabine, Keramik und Edelstahlspüle.
  • Höhere Sicherheit durch dezentrale Wasserversorgung: Bei der eigenen Wasserversorgung findet die Aufbereitung und Filterung direkt vor Ort statt. Dies kann eine höhere Sicherheit gegenüber einer zentralen Wasserversorgung bieten, da auf dem teilweise sehr langen Weg Verschmutzungen in das Leitungssystem gelangen können. Ein weiterer Aspekt ist die theoretische Gefahr einer zentralen Kontamination oder gar eines Anschlages auf das zentrale Wasserversorgersystem. Mit der eigenen Wasserquelle wird eine solche Gefahr minimiert.
  • Weiches Wasser für Haut und Haare: Die Haut ist nicht nur das größte, sondern auch das vielseitigste Organ des menschlichen Organismus. Das heißt, über ihre Grundfunktionen hinaus dient sie unter anderem zur Wahrung des inneren Gleichgewichtes, fungiert als Kontakt- und Sinnesorgan und auch als Repräsentationsorgan. Weiches Wasser vermindert vor allem bei empfindlichen Menschen auch die Gefahr von Hautreizungen. Insbesondere bei Menschen, die an Neurodermitis leiden, kann der meist quälende Juckreiz durch weiches Wasser abgemildert werden. Dies gilt für Ekzemerkrankungen jeglicher Genese. Selbst bei Schuppenflechte und allergisch bedingten Ekzemen der Kopfhaut konnte eine Linderung der Beschwerden beobachtet werden. Das weiche Regenwasser steigert somit nicht nur das Wohlgefühl und macht die Haut geschmeidiger, sondern es kann auch medizinischen Nutzen beanspruchen. Das weiche Regenwasser steigert somit nicht nur das Wohlgefühl und macht die Haut geschmeidiger, sondern es kann auch medizinischen Nutzen beanspruchen.
  • Schonung von Textilien: Da Kalk sich auch auf der Kleidung absetzt, können Fasern ihre natürliche Geschmeidigkeit verlieren und Ihre Wäsche wird dadurch zusätzlich strapaziert. Sie sparen nicht nur Waschmittel, sondern können Ihren Lieblingspulli auch länger tragen.
  • Besserer Teegenuss: Wahre Teekenner wissen es schon seit langem: Weiches Wasser ist unentbehrlich für ein vollendetes Geschmackserlebnis. Sogar die altehrwürdige englische Royal Society of Chemistry bezeichnet in ihrer Studie über die perfekte Teezubereitung weiches Wasser als unerlässlich. Und auch Kaffeefreunde haben es schätzen gelernt, dass weiches Wasser die Aromastoffe optimal löst.
  • Ideal für Haustiere und Pflanzen: Haben sie die Auswahl zwischen Regen- und Leitungswasser wird das natürliche Regenwasser bevorzugt. Das weiche Regenwasser ist ideal für Pflanzen im Garten geeignet.

Regenwasseraufbereitung mit INTEWA AQUALOOP

Mit der AQUALOOP Aufbereitungstechnik erhalten Sie Ihr eigenes Trinkwasser, welches in den lokalen Trinkwasserverordnungen festgelegten Grenzwerten nicht überschreitet (außer bei sehr hoher Luftverschmutzung). Zudem verfügt das eigene Wasser oft über weitere Vorteile gegenüber dem Stadtwasser.

Die Qua­li­tät des Re­gen­was­sers und die Rei­ni­gungs­leis­tung der An­la­ge wur­den durch Pro­ben an ver­schie­de­nen Stel­len des Ge­samt­sys­tems während der Erprobungsphase un­ter­sucht. Die Ana­ly­se­er­geb­nis­se zei­gen, dass die bak­te­ri­el­le Be­las­tung des Regenwas­sers aus der Zis­ter­ne be­reits sehr nied­rig ist. Durch die Ana­ly­se des auf­be­rei­te­ten Was­sers nach der Mi­kro­fil­tra­ti­on, in der keine co­li­for­me Bak­te­ri­en und Bak­te­ri­en­ko­lo­ni­en nach­ge­wie­sen wur­den, kann das Auf­be­rei­tungs­po­ten­zi­al der Mem­bran be­legt wer­den.

AQUALOOP-direct (AL‐direct) ist eine Direktfiltrationseinheit mit Ultrafiltrationsmembrane. Durch die Membrantechnologie werden auch kleinste Partikel im Wasser, wie Mikroorganismen, Bakterien und Viren, die größer als 0,02 μm sind, zurückgehalten.

Funktionsweise der AQUALOOP-Anlage

  1. Das vom Dach aufgefangene Re­gen­was­ser wird gefiltert, bevor es in einer Zisterne gesammelt wird.
  2. Die in der Zisterne installierte Pumpe fördert das Wasser in einen im Keller aufgestellten Behälter, in dem die AQUALOOP Mem­bran­sta­ti­on das Re­gen­was­ser durch die Mem­bran­fa­sern mit einer Po­ren­grö­ße von 0,2 µm mi­kro­fil­triert (Ent­kei­mung).
  3. Aus diesem Speicher fördert die Membranstation das Wasser in einen zweiten, den sogenannten Klar­was­ser­spei­cher.
  4. Das so ge­rei­nig­te Was­ser wird durch das dreh­zahl­ge­steu­er­te Haus­was­ser­werk RAIN­MAS­TER Favorit / Fa­vo­rit SC in das be­ste­hen­de Lei­tungs­sys­tem zu den Ent­nah­me­stel­len im Haus ge­pumpt.
  5. Trinkwasser des Wasserversorgers wird nur dann benötigt, wenn kein Regenwasser im Speicher vorhanden ist. Diese Trinkwasser-Nach­spei­sung erfolgt direkt in den DVGW-zer­ti­fi­zier­ten RAIN­MAS­TER.

Ist kein Stadtwasseranschluss vorhanden, ist anstatt eines RAIN­MAS­TERS Fa­vo­rit / Favorit-SC z.B.

Zudem ist eine einfache Nachrüstung möglich durch Nutzung des bestehenden Leitungssystems. Eine solche Anlage kann somit in viele bestehende Häuser nachgerüstet werden.

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Weitere Komponenten des INTEWA Systems

  • PURAIN Vorfilter: Das sogenannte „Dachablaufwasser“ wird zunächst über einen Vorfilter PURAIN vorgefiltert, bevor es in die Zisterne gelangt. Der Skimmerüberlauf des PURAIN Filters entfernt die Oberflächenverschmutzungen. Die integrierte Rückstauklappe verhindert das Eindringen von Kleintieren und Schmutz in die Zisterne.
  • Beruhigungstopf: Der Beruhigungstopf verhindert ein Aufwirbeln der Bodensedimente.
  • RAINMASTER Favorit: Die Pumpanlage RAINMASTER Favorit 40-SC saugt das Regenwasser aus der Zisterne über einen Saugleitung mit schwimmendem Ansaugfilter an und drückt es durch die AQUALOOP direct Ultrafiltrationseinheit.
  • Ausdehnungsgefäß: Druckstöße werden über ein Ausdehnungsgefäß abgepuffert.
  • UV-Einheit: Nach dieser Membranfiltration durchläuft das Wasser noch eine zusätzliche UV-Einheit zur redundanten Desinfektion, bevor es zu den Verbrauchern gelangt.

Wasseraufbereitung mit Judo Systemen

Neben der Regenwassernutzung bietet Judo auch Systeme zur Verbesserung der Trinkwasserqualität aus der öffentlichen Versorgung.

Deshalb stehen die Wasserversorger in der Pflicht, uns ein Trinkwasser zu liefern, das chemisch, biologisch und hygienisch einwandfrei ist und der Trinkwasserverordnung sowie der DIN2000 (Deutsches Institut für Normung) entspricht. Und trotzdem: Wasser kann im Haushalt auch Probleme verursachen- zum Beispiel, wenn es zu hart ist. Kalkflecken im Bad sind ein erstes Anzeichen dafür.

Die Folgen sind nicht nur lästig, sondern auch teuer. Kalkablagerungen erhöhen den Putzaufwand, sind unschön, verstopfen Armaturen und Rohre und verursachen nicht zuletzt auch Funktionsstörungen in technischen Geräten. Verkalkte Wärmetauscher arbeiten weniger effizient - die Heizkosten steigen. Auch unser Komfortbedürfnis lässt sich mit hartem Wasser nicht immer in Einklang bringen.

Judo i-Soft Enthärtungsanlage

Der I-Soft von Judo schützt Trinkwasserinstallationen und Armaturen vor den fatalen und teuren Folgen von Kalk. Das Gerät arbeitet nach dem Ionen-Austauscher-Prinzip, dass dem Wasser die Härtebilder entzieht.

Der I-Soft von Judo kann sogar noch mehr. Er misst die vom Wasserwerk gelieferte Wasserqualität und passt seine Anlageneinstellungen vollautomatisch daran an. Die Wunschwasserqualität ist dabei per Knopfdruck einstellbar. Rohre, Armaturen und Geräte sind somit auch bei schwankenden Wasserqualitäten rund um die Uhr geschützt, der Komfort ist stets gewährleistet.

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Judo SOFTwell Enthärtungsanlagen

Der SOFTwell S ist das Einsäulen-Modell der SOFTwell Klasse. Während der Regenerationszeit kann die Anlage kein weiches Wasser zur Verfügung stellen. Betrieb ohne stehendes Wasser. Zwangsdurchströmte Enthärtersäulen. Kleine Mengen an Hochleistungsharz. Optimierte Regenerationsintervalle. Automatische Hygienisierung.

Sämtliche Anlagenfunktionen lassen sich einfach und bequem über die Folientastatur steuern. Die Menüstruktur ist übersichtlich und selbsterklärend. Besonders praktisch und nur bei Judo: das Signal-Display. Über einen Farbwechsel und eine Meldung im Display melden die Anlagen rechtzeitig, wenn Salz nachgefüllt werden sollte.

Parallel zur Enthärtung bekämpft der SOFTwell P und K Keime: bei jeder Regeneration wird das Ionen-Austauscherharz desinfiziert. Bei der echten Enthärtung, dem millionenfach bewährten Ionenaustauschverfahren, werden mit Hilfe von Austauscherharz in Lebensmittelqualität Calcium- und Magnesium-Ionen gegen Natrium-Ionen ausgetauscht.

Judo Multiflex Discfilter

Der „Judo Multiflex Discfilter“ erreicht durch den Einsatz der Multiflex-Technik hohe Sicherheit und Präzision bei der Filtration von Brauchwasser. Die Filter sind bei Bedarf umrüstbar und ermöglichen eine Filterfeinheit von 20 bis 200 μm. Durch die modulare Bauweise sind sie dazu jederzeit erweiterbar und benötigen einen geringen Platzbedarf. Weiterhin haben sie durch die Multiflex-Technik einen minimalen Spülwasserbedarf, wobei nur 0,5 bis 1 % der Filtratleistung gebraucht wird. Die Anlagen sind robust und beständig gegen Rost, Korrosion und Chemikalien.