Nicht nur bei den Männern geht es im Ring beim Mixed Martial Arts heiß her, auch die weiblichen Kämpferinnen nehmen ihre Konkurrentinnen im Ring bei Veranstaltungen oder Turnieren auseinander.
Bekannte Namen im MMA
Einige Kämpferinnen haben sich in der Welt des MMA einen Namen gemacht. Hier sind einige Beispiele:
Joanna Jędrzejczyk
Joanna stammt aus Polen und hat sich beim MMA einen echten Namen gemacht. Vor sieben Jahren debütierte sie beim Mixed Martial Arts und hat sich seitdem nicht nur eine große Fangemeinde erarbeitet, sondern auch zahlreiche Erfolge erzielt, wie zum Beispiel den UFC-Titel im Papiergewicht. Insgesamt fünfmal konnte sie ihren Titel erfolgreich verteidigen, doch 2018 verlor sie das Finale im Madison Square Garden gegen Rose Namajunas. Seitdem kämpft sie in der Leichtgewichtsklasse und musste sich dort nur Valentina Shevchenko geschlagen geben.
Joanna Jędrzejczyk gewann auf der UFC 193 - Gala nach Punktestand gegen Valérie Létourneau. Für die aus Olsztyn stammende Jędrzejczyk war es bereits die zweite erfolgreiche Titelverteidigung in der Gewichtsklasse „Strawweight“.
Weitere internationale Kämpferinnen
Auch andere internationale Kämpferinnen haben im MMA Erfolge gefeiert:
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- Valentina Shevchenko: Die gebürtige Kirgisin hat eine beeindruckende Kampfhistorie vorzuweisen: von 19 Kämpfen konnte sie 16 Begegnungen gewinnen. Sie legt einen beeindruckend flexiblen Kampfstil an den Tag und feierte ihre größten Erfolge im Leichtgewicht, als sie 2018 Joanna Jedrzejczyk bezwang und den entsprechenden UFC-Titel gewann. Da sie ihre aktive UFC-Karriere erst 2015 begann, wird man wohl auch in Zukunft noch eine Menge von Valentina Shevchenko erwarten können.
- Ronda Rousey: Ronda Rousey gehört schon lange zum Personal beim Mixed Martial Arts. Ihre Wurzeln liegen jedoch in einem anderen Kampfsport, also sie 2008 in Peking die Bronzemedaille im Judo gewann. Nachdem sie Judo an den Nagel hängte, startete sie beim MMA durch und wurde die erste Titelträgerin im Bantamgewicht. Rousey hat ihre Kämpfe häufig früh entscheiden und mehrere Championate verteidigen können.
- Amanda Nunes: Nunes stammt aus Brasilien und konnte in 20 Kämpfen 16 Siege einfahren - eine Spitzenquote. Schon 2013 stand sie im UFC-Ring und begann dort, sich einen Namen im Mixed Martial Arts zu machen. Im Bantamgewicht konnte sie bereits einen Titel gewinnen und im Finale ihre Konkurrentin auf die Plätze weisen.
MMA in Deutschland
Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen.
Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben Kämpfer wie Dennis Siver, Ottman Azaitar, Nasrat Haqparast, Abusupiyan Magomedov und Nick Hein bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert.
Dennis Siver ebnete als Pionier den Weg für viele andere, während aufstrebende Talente wie Ottman Azaitar, Nasrat Haqparast und Abus Magomedov zeigen, dass der Traum vom UFC-Gold für deutsche Athleten längst nicht unerreichbar ist.
Polnische MMA-Organisation KSW
Am Samstag steigt in Lublin die 48. Kampfnacht der KSW, Europas größter und wichtigster MMA-Organisation. Seit Monaten freuen sich die polnischen Fans auf dieses Event!
Das Main Event von „KSW48“! Es geht um den Interims-Titel im Federgewicht. Da der Pole Mateusz Gamrot seinen Titel bei der kommenden KSW-Ausgabe nicht verteidigen kann, wird ein Übergangs-Champions gesucht.
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Weitere polnische Kämpfer
Neben den bereits genannten Kämpfern gibt es noch weitere Athleten, die in der polnischen MMA-Szene aktiv sind:
- Gracjan Szadziński
- Filip Wolański
- Michal Michalski
- Cezary Kęsik
- Hubert Szymajda
Alina Dalaslan
Nach ihrem überzeugenden Sieg im Profidebüt im März in der Stuttgarter Schleyerhalle darf sich MMA-Kämpferin Alina Dalaslan auf ein noch größeres Publikum freuen. Die Stimmung ist gut rund vier Wochen nach ihrem souveränen Sieg durch technischen K.o. über die Tschechin Kamila Simkova.
Alina Dalaslans Debüt Anfang März bestätigt die Experten. Über drei Runden dominiert sie die deutlich erfahrenere Tschechin Kamila Simkova beinahe nach Belieben. Simkova kann sich nicht mehr verteidigen, Referee Gerd Richter springt dazwischen - technischer Knockout für Dalaslan, die sogleich freudestrahlend auf den Käfigzaun klettert und sich feiern lässt.
Kein Wunder, dass der Veranstalter OKTAGON direkt den nächsten Kampf für die Wahl-Balingerin bereithält. Mittendrin: Alina Dalaslan und ihre Kontrahentin Roza Gumienna aus Polen.
Alina werde perfekt vorbereitet sein, sagt Angelo Tanga und gibt dennoch zu, dass er aufgeregt sei.
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Auch wenn Gumienna mit der Erfahrung aus bereits neun MMA-Profikämpfen anreist, zeigt sich Dalaslan siegesgewiss. Es sei nicht selbstverständlich, schon so früh in der Karriere eine so große Bühne zu erhalten: "Beim zweiten Kampf schon so eine Chance zu bekommen zeigt, wie viel Potential sie in mir sehen.
