“OKTAGON MMA”, die führende MMA-Promotion in Europa, hat mit dem “Tipsport Gamechanger” eine absolute Sensation in Europa geschaffen.
Während Profikämpfer bisher meist nur wenige Tausend Euro pro Kampf erhalten haben, kämpfen die 16 Teilnehmer des Weltergewichts (bis 77 kg) in diesem Rekordturnier um ein lebensveränderndes Preisgeld in Höhe von insgesamt 1 Mio. Euro.
Um den finanziellen Anreiz und den Ruhm, der mit einem solchen Turniersieg verbunden ist, kämpfen auch die beiden Deutschen Marcel “Mo” Grabinski und Christian “The Kelt” Jungwirth.
Grabinski, die deutsche #2 im Weltergewicht (tapology.com) hat bereits 30 Profikämpfe bestritten und ist mehrfacher Titelträger.
Von seinen 30 Kämpfen, konnte er insgesamt 23 gewinnen, unter anderem sein letztes Duell im Achtelfinale des Gamechanger-Turniers in Ostrava (Tschechien) gegen OKTAGON-Veteran Matej Kertesz (13 Siege, 6 Niederlagen) per Knockout in der ersten Runde.
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Nach diesem Auftritt wird “Mo” von einigen Experten sogar als Geheimfavorit für das gesamte Turnier gehandelt.
Das Kuriose: Er wurde erst 2 Wochen vor Beginn als Reservekämpfer für das Turnier nominiert, dann wenige Tage später in das 16 Mann starke Hauptfeld befördert.
“Ich habe mir den Gegner nicht mal angeschaut, nicht mal eine Sekunde überlegen müssen und dem Ganzen zugestimmt.”, so Grabinski.
Der zweite Deutsche ist in nur wenigen Jahren zu einem absoluten Publikumsliebling bei OKTAGON und in MMA-Deutschland aufgestiegen.
“Mr. Short Notice”, wie Jungwirth mittlerweile genannt wird, ist immer bereit und geht keinem Kampf aus dem Weg.
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So hat er seit seinem OKTAGON-Debüt Ende 2020 unglaubliche 10 Kämpfe in der Organisation bestritten.
Deshalb war es kein Wunder, dass die deutsche #3 im Weltergewicht für den Tipsport Gamechanger nominiert wurde.
Im Achtelfinale konnte er sich gegen den Spanier Tato Primera durchsetzen, obwohl er nur 3 Wochen zuvor in München bei OKTAGON 39 ebenfalls aktiv war und einen Sieg holen konnte.
Bevor die beiden auf ihre potenziellen Halbfinalgegner treffen (OKTAGON-Legende David “Pink Panther” Kozma und der Däne Louis “Spartacus” Glismann), die am 20.5. bei OKTAGON 43 in Prag ermittelt wurden, müssen sie erst einmal ihre Viertelfinal-Kämpfe am 17.6. in Oberhausen erfolgreich bestreiten.
Vor 11.000 Zuschauern treffen die beiden in der Rudolf Weber-ARENA, bei OKTAGON 44, auf zwei ehemalige UFC-Veteranen.
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Christian Jungwirth bekommt es mit dem Serben Bojan Velickovic (22 Siege, 12 Niederlagen, 2 Unentschieden) zu tun, der in der Vergangenheit schon gegen den ehemaligen UFC-Champion Jiri Prochazka gewinnen konnte.
In Ostrava hat Velickovic mit einem Doppel-Knockdown und anschließender Submission für das zweite Highlight des Abends gesorgt.
“2017 hat Bojan in der UFC gegen Darren Till gekämpft. Da habe ich angefangen mit MMA. Das motiviert mich! Von solchen Gegnern habe ich immer geträumt. Das ist eine Real-Life Rocky-Story”, so der Bopfinger.
Grabinskis Geschichte ist eine andere, hat er doch mit 31 schon sage und schreibe 30 Profi-Kämpfe auf der Uhr.
Seine Aufgabe beim Heimspiel nahe seiner Heimat Ratingen, ist aber nicht weniger schwierig: Der Grieche Andreas Michailidis (14 Siege, 6 Niederlagen) hat 2020 noch in der UFC gegen den späteren Champion Alex Pereira gekämpft und tritt jetzt ebenfalls in der europäischen “Champion League des MMA” an, wo er im Achtelfinale mühelos gegen OKTAGON-Veteran Leandro “Apollo” Silva gewinnen konnte.
Trotzdem ist “Mo” siegessicher: “Ich bringe alle Facetten mit. Ich bin diszipliniert, nehme das Training sehr ernst. Ich habe überall auf der Welt gegen die stärksten Leute gekämpft und bin mehr als bereit dafür, dieses Turnier zu gewinnen!”.
Ob für die beiden der Traum vom großen Preisgeld (der Sieger erhält 300.000 Euro) weiterlebt und es vielleicht sogar ein rein deutsches Finale gibt, erfahren die 11.000 Zuschauer bei OKTAGON 44 am 17.6. in der Rudolf Weber-ARENA in Oberhausen.
Neben den beiden “Tipsport Gamechanger”-Duellen wird es einen Interims-Titelkampf im Halbschwergewicht (bis 93kg) zwischen Alexander Poppeck und Pavol Langer sowie viele Topstars der europäischen MMA-Szene wie Ronald Paradeiser, Antun Racic oder Rafael Xavier zu sehen geben.
Informationen und Tickets gibt es bei OKTAGONMMA.de. Wer nicht vor Ort sein kann, verfolgt das Event per Live-Stream auf OKTAGON.tv.
Bereits am Freitag können Fans außerdem live im CENTRO Einkaufszentrum in Oberhausen ab 17:00 das öffentliche Wiegen inkl. Live-Training und Interviews miterleben. Der Eintritt zum Weigh-in am 16.6.
OKTAGON Gamechanger: Ein Überblick
Das OKTAGON Gamechanger-Turnier hat die europäische MMA-Szene nachhaltig geprägt und setzt neue Maßstäbe in der Welt des Kampfsports.
Insgesamt 16 Athleten traten im Turnier-Modus gegeneinander an, um ein Gesamtpreisgeld von einer Million Euro zu kämpfen.
Im großen Finale am 29. Dezember in Prag stehen Bojan Velickovic und Andreas Michailidis gegenüber, wobei der Sieger ein Preisgeld von 300.000 Euro erhält und der Verlierer immerhin noch 130.000 Euro mit nach Hause nimmt.
Ondrej Novotny, Gründer von OKTAGON, betont die enorme Reichweite der ersten Ausgabe des Tipsport Gamechanger.
„Für uns haben sich neue Türen in vielen europäischen Ländern geöffnet“, so Novotny.
Nach dem großen Erfolg im Weltergewicht wird die zweite Ausgabe des Turniers im Jahr 2024 stattfinden, diesmal mit den besten Leichtgewichts-Athleten Europas.
Die erste Turnier-Runde ist für „OKTAGON 54“ am 2. März 2024 in Ostrava geplant.
Eine Besonderheit des OKTAGON Gamechanger ist die Einbindung der Fans in wichtige Turnierentscheidungen.
Fans können online einen „Lucky Loser“ wählen, der bei einer Verletzung eines Fighters wieder ins Turnier zurückkehren kann.
Preisgeldverteilung im OKTAGON Gamechanger
Die Verteilung des Preisgeldes im OKTAGON Gamechanger-Turnier ist wie folgt strukturiert:
- Niederlage in der Eröffnungsphase: 15.000 Euro Preisgeld
- Niederlage im Viertelfinale: 40.000 Euro Preisgeld
- Niederlage im Halbfinale: 80.000 Euro Preisgeld
- Niederlage im Finale: 130.000 Euro Preisgeld
- Turniersieg: 300.000 Euro Preisgeld
Insgesamt werden über 1 Mio. Euro Preisgeld ausgeschüttet, der Sieger bekommt die dicke Prämie von 300.000 Euro.
Es gibt auch Preisgelder für Verlierer in Reserve-Kämpfen:
- Verlierer in der Eröffnungsrunde des Reserve-Kampfes: 4.000 Euro Preisgeld
- Gewinner in der Eröffnungsrunde des Reserve-Kampfes: 6.000 Euro Preisgeld
- Verlierer der Viertelfinal-Reserve-Kämpfe: 8.000 Euro Preisgeld
- Gewinner der Viertelfinal-Reserve-Kämpfe: 11.000 Euro Preisgeld
- Verlierer der Halbfinal-Reserve-Kämpfe: 11.000 Euro Preisgeld
- Gewinner der Halbfinal-Reserve-Kämpfe: 14.000 Euro Preisgeld
- Verlierer im letzten Reserve-Kampf: 14.000 Euro Preisgeld
- Sieger im letzten Reserve-Kampf: 18.000 Euro Preisgeld
Vergleich mit anderen MMA-Organisationen
Die UFC Gagen liegen mittlerweile im Millionen-Bereich. Die Ultimate Fighting Championship UFC - sozusagen die „Königsklasse“ der furchtlosen Käfig-Kämpfer - ist in den letzten Jahren zu einem Milliarden-Imperium aufgestiegen.
Grundsätzlich bestehen die UFC Gehälter aus einem Basis-Fixum. Wie hoch das ist, hängt vom Bekanntheitsgrad des Kämpfers und von seinen bisherigen Erfolgen ab.
Die Bandbreite der UFC Gage für einen Kampf kann sich von ein paar tausend Dollar bis auf beispielsweise 750.000 Dollar strecken - dieses Fixum kassierte beispielsweise Schwergewichtler Stipe Miocic für seinen Titelkampf bei UFC 252.
Noch namhaftere MMA-Superstars wie Khabib Nurmagomedov kassieren Beträge im Millionenbereich als UFC-Gage.
Ein Sieg bei einem UFC-Kampf bringt eine entsprechende Prämie ein, die vorab vertraglich vereinbart wurde.
Zusätzlich gibt es noch das Prämiensystem von UFC-Ausrüster Reebok.
Für bekanntesten Octagon-Gladiatoren sind diese Prämien aber nur ein kleines Taschengeld.
Die Zahl der Pay-per-Views (PPV) - also die digitalen Eintrittskarten - über ESPN+ und den UFC Fight Pass belaufen sich auf mehrere Millionen Verkäufe.
Zur Verdeutlichung: Der Kampf zwischen McGregor und Khabib im Herbst 2018 hatte fast 2,5 Millionen PPV-Verkäufe erzielt und damit einen UFC-Rekord aufgestellt.
McGregor hat damit fast 50 (!) Millionen Dollar verdient.
Seine Fix-Gage von der UFC von 3 Mio. Diese extreme UFC Gage von McGregor ergibt sich daraus, dass der Ire an den Abschlüssen in Australien, Kanada, Irland und England beteiligt ist.
Rund 90 Prozent der Einnahmen aus diesen Ländern fließen direkt in die Tasche von McGregor.
Beeindruckend war auch die UFC Gage für McGregor für sein Comeback im Januar 2020 gegen Donald „Cowboy“ Cerrone. 40 Sekunden braucht McGregor für seinen Sieg - 4,4 Millionen Dollar bekam vorab als Fixum.
Bombastisch war auch die UFC Gage für seine Kämpfe danach. Wie etwa die PPV-Auszahlung nach „Poirier vs.
