Die Welt der Mixed Martial Arts (MMA) ist vielfältig und umfasst Athletinnen aus aller Welt. Auch aus Russland kommen immer wieder talentierte Kämpferinnen, die sowohl im sportlichen Bereich als auch abseits der Matte für Aufsehen sorgen.
Tragischer Tod einer jungen MMA-Kämpferin
Ein tragisches Beispiel ist der Tod der 15-jährigen Irina Rybnikova. Die aufstrebende junge Mixed-Martial-Arts-Kämpferin starb durch einen Stromschlag in ihrer Badewanne. Ihr am Ladekabel hängendes Smartphone war ins Wasser gefallen.
Irina war erst vor zwei Monaten russische Meisterin im Pankrations-Boxen geworden - eine aus dem alten Griechenland stammende Box-Disziplin, die weitgehend ohne Regeln ausgeführt wird. Sie sollte in die Nationalmannschaft berufen werden, wie mehrere Medien berichten.
Schwester Tatiana sagt: „Sie hat immer von großem Erfolg im Sport geträumt.“ Ohne Irina sei das Leben „ganz leise und leer“.
Tödliche Stromschläge in der Badewanne häufen sich im Zeitalter von Tablets und Smartphones, wenn Menschen beim Entspannen im heißen Wasser telefonieren, lesen oder netzwerken wollen.
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Gehen Sie also am besten auf Nummer sicher und ziehen Elektrogeräte wie Telefon, Rekorder, Radio, Fön und Rasierer in Wassernähe vom Netzstecker! Auf Elektrogeräte unter der Dusche oder in der Wanne sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer verzichten!
Kontroverse um Anastasia Luchkina
Für Kontroversen sorgte die russische MMA-Kämpferin Anastasia Luchkina. Ein Video, in dem sie einen Orang-Utan an ihrer E-Zigarette ziehen lässt, löste Empörung aus.
Die 24-jährige Anastasia Luchkina filmte sich dabei, wie sie einem Orang-Utan in einem Zoo ihre E-Zigarette durch den Zaun reichte und das Tier mehrfach daran ziehen ließ.
Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge im Taigan Safari Park auf der Krim. In dem Video, das Luchkina selbst in sozialen Medien teilte, ist zu sehen, wie sie zunächst selbst an der pinken E-Zigarette zieht, bevor sie diese durch den Zaun des Geheges reicht.
Das zehnjährige Tier, das laut der russischen Nachrichtenagentur Izvestia den Namen Dana trägt, imitierte das Verhalten der Sportlerin und zog mehrfach an der E-Zigarette, wie in dem Video zu sehen ist. Nach dem ersten Zug atmet der Orang-Utan eine Dampfwolke aus und zieht sich dann zurück. Nach nicht einmal einer Minute hat Dana den Umgang mit dem Gerät durchschaut und wartet mit gespitzten Lippen auf weitere Züge. Orang-Utans sind hochintelligent und teilen sich 97 Prozent ihrer Gene mit Menschen.
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Luchkinas Trainer sagte der russischen Nachrichtenagentur Tass, der Sportlerin drohten Strafen bis hin zum Ausschluss aus der Mannschaft. Es sei klar, "dass wir diesen Vorfall besprechen werden". Auch der russische Boxverband verurteilte laut TVrain das Verhalten der Sportlerin.
Peta verurteilte den Vorfall scharf. Mimi Bekhechi, Vizepräsidentin von Peta UK, kritisierte die Boxerin mit deutlichen Worten. "Anastasia Luchkina muss zu viele Schläge auf den Kopf bekommen haben, wenn sie denkt, es sei ein Spaß, einem Orang-Utan einen Vape zu geben", zitiert die britische "Sun" die Tierschützerin.
In sozialen Netzwerken löste das Video eine Welle der Empörung aus.
Ungleiche Kämpfe in Russland
In Russland sind ungleiche MMA-Kämpfe zwischen Mann und Frau keine Seltenheit. Dabei trat Aleksandra Stepakova (29/59 Kilo) gegen Grigory Chistyakov (32) an - der satte 240 Kilo auf die Waage bringt!
Glücklicherweise endete der unfaire Kampf jedoch nicht in einem blutigen Knock-out. Trotz zahlreicher Schläge, die Stepakova von ihrem deutlich größeren und stärkeren Gegner einstecken musste, schaffte es die Kämpferin, das Duell erst in den Punkten zu verlieren.
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Kurios: Dabei konnte sie sich auch die Hilfe des Publikums verlassen. In der zweiten Runde hatte ein Fan scheinbar schon genug von der Prügelei gesehen und stürmte ins Oktagon. Der Zuschauer trat Chistyakov in den Rücken und sorgte für eine unfreiwillige Kampfpause!
Stepakova konnte den massiven Chistyakov vor allem mit Kicks immer wieder treffen, um den enormen Reichweitenvorteil zu kontern.
Vor zwei Jahren trat Chistyakov schon mal gegen eine Frau an. Damals wurde er aber von Darina Madzyuk, die knapp 175 Kilo weniger wog, ausgeknockt.
