Die Welt des Karate und der Kampfkünste ist oft von Disziplin, Stärke und körperlicher Fitness geprägt. Doch auch in diesem Bereich gibt es tragische Ereignisse und mysteriöse Todesfälle, die Fragen aufwerfen und Spekulationen anheizen.
Der Fall Bruce Lee
Denkt man an Karate-Filme, dann denkt man automatisch an Bruce Lee. Er war das Idol für Millionen und so war sein plötzlicher Tod ein Schock für seine Fans. Bis heute ist nicht ganz klar, was passierte. Bruce Lee drehte gerade in Hongkong, als er bei einem Anfall zusammenbrach. Im Krankenhaus wurde er behandelt und überlebte dieses Ereignis auch. Doch ein paar Monate später beschwerte Lee sich immer wieder über massive Kopfschmerzen. Er nahm eine Aspirin Tablette und wurde Stunden später tot aufgefunden. Einige behaupteten sogar, dass die chinesische Mafia, die Triade, für seinen Tod verantwortlich sei oder dass ein böser Fluch auf seine Familie gelegen haben könnte. Die Menschen, die das glaubten sahen sich 1993 bestätigt als Brandon Lee, der Sohn von Bruce Lee, bei einem Unfall am Set ums Leben kam.
Am 20. Juli 1973 verstarb er unerwartet mit nur 32 Jahren an den Folgen eines Gehirnödems in Hong Kong.
Weitere mysteriöse Todesfälle
Neben Bruce Lee gibt es weitere prominente Beispiele für unerwartete Todesfälle im Kampfsport:
- Chad McQueen: Im Alter von nur 63 Jahren ist Chad McQueen, der einzige Sohn von Leinwand-Legende Steve McQueen, gestorben.
- Harry Voerthmann: Nun ist ein weiterer Protagonist aus der Zeit gestorben: Harry Voerthmann. Nach Angaben der „Mopo“ ist er in einem Pflegeheim nahe Itzehoe gestorben. Voerthmann lebte nach Angaben der Zeitung zuletzt völlig verarmt und bezog Hartz IV. Er litt zudem seit Jahren an Demenz.
- Hakaraia Wilson: Hakaraia Wilson, ein MMA-Kämpfer aus Neuseeland, ist am ersten Tag des neuen Jahres gestorben. Die Polizei teilte mit, dass keine Hinweise auf Fremdverschulden vorliegen. Die genaue Todesursache wird derzeit von der Gerichtsmedizin untersucht.
Der Fall Matthew Perry
«Friends»-Star Matthew Perry ist nach Angaben der zuständigen Gerichtsmedizinbehörde von Los Angeles an den Auswirkungen des Narkosemittels Ketamin gestorben. Hinzu seien unter anderem Ertrinken, eine Herzkrankheit und die Auswirkungen eines Mittels zur Behandlung von Opioid-Abhängigkeiten gekommen, hieß es in einem Bericht. Der Tod sei ein Unfall gewesen. Perry war Ende Oktober tot in einem Whirlpool in seinem Haus in Los Angeles gefunden worden. Er wurde nur 54 Jahre alt. Zuvor hatte der Schauspieler wiederholt öffentlich über seinen Kampf gegen die Sucht unter anderem nach Alkohol und Drogen gesprochen.
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Unerklärliche Todesursachen
Auch in anderen Fällen bleiben die Umstände unklar:
- Dolores O'Riordan: Die Leadsängerin der irischen Rock-Band The Cranberries, Dolores O'Riordan, starb unerwartet im Alter von nur 46 Jahren am 15. Januar 2018 in einem Hotelzimmer in London. Ihr Tod wurde als "unerklärlich", aber nicht verdächtig eingestuft.
Todesfälle durch Gewalt
Einige Todesfälle im Umfeld des Kampfsports sind auf Gewalt zurückzuführen:
- Tupac Shakur: Auf Rapper Tupac Shakur wurde 1996 ein Dutzend Mal geschossen, als ein Cadillac neben seinem Auto an einer roten Ampel hielt. Er verstarb sechs Tage später, am 13. September. Die Motive konnten nie geklärt werden und bis heute weiß man nicht, wer die tödlichen Schüsse abgab.
- The Notorious B.I.G: Nur sechs Monate nach dem Tod von Tupak Shakur ereilte Star-Rapper The Notorious B.I.G alias Christopher Wallace ein ähnliches Schicksal. Er war gerade einmal 24 Jahre alt, als er am 9. März 1997 eine Party verließ und bei einer Drive-by-Schießerei ermordet wurde. Bis heute wurde niemand für seinen Mord zur Rechenschaft gezogen, genauso ist das Motiv nicht bekannt.
Weitere Beispiele mysteriöser Todesfälle
Die Liste der mysteriösen Todesfälle von Berühmtheiten ist lang und umfasst auch Fälle, die nicht direkt mit Kampfsport in Verbindung stehen, aber dennoch Fragen aufwerfen:
- Brittany Murphy: Ihr Tod im Dezember 2009 soll auf eine Kombination aus Lungenentzündung, Drogenmißbrauch und einem Eisenmangel zurückzuführen sein, so die Gerichtsmedizin. Seltsamerweise starb auch ihr Mann Simon Monjack nur fünf Monate später.
- Marilyn Monroe: Am 5. August 1962 fand man sie tot in ihrem Haus in Los Angeles. Man nimmt an, sie habe mit Hilfe von Medikamenten Suizid begangen. Viele Menschen glauben bis heute, dass sie ermordet wurde und dass die Kennedy-Familie etwas damit zu tun gehabt haben könnten.
- David Carradine: Seit Tod ereilte ihn in einem Hotelzimmer in Thailand. Genauer gesagt, im Kleiderschrank des Hotelzimmers. Die Behörden vermuteten Suizid. Aber seine Familie gab eine private Autopsie in Auftrag und und diese ergab, dass Selbstmord in der Position unmöglich gewesen wäre. Aus diesem Grund kam man zu dem Schluss, dass autoerotische Erstickung die wahrscheinlichste Todesursache war
- Prince: Offiziell starb der Sänger an einer versehentlichen Überdosis, allerdings konnte keine Untersuchung klären, von wem er das Opiod bekam.
- Jim Morrison: Der Künstler verstarb am 3 Juli 1971 in seiner Wohnung in Paris. Als Todesursache nimmt man eine Herzinsuffizienz an. Da eine offizielle Untersuchung nach französischem Recht nicht erfoderlich war, konnte dies aber nie bewiesen werden und seine Fans glauben bis heute nicht daran.
- Heath Ledger: Am 22. Januar wurde Ledger mit gerade einmal 28 Jahren tot in seiner New Yorker Wohnung aufgefunden. Als offizielle Todesursache wurde Herzstillstand aufgeführt, der durch eine Vergiftung von verschreibungspflichtigen Medikamenten verursacht wurde. Ob dies zufällig oder vorsätzlich passierte, ist unbekannt.
Fazit
Die Welt des Karate und der Kampfkünste ist nicht immun gegen Tragödien und mysteriöse Todesfälle. Viele dieser Fälle bleiben ungeklärt und bieten Raum für Spekulationen. Sie erinnern uns daran, dass das Leben unvorhersehbar ist und dass selbst die Stärksten unter uns nicht vor dem Tod gefeit sind.
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