MMA-Kämpfer in Korea bei "Physical 100"

Mit "Physical: 100" hat uns Netflix 2023 den extremsten Sportwettbewerb seit "Ninja Warrior" präsentiert. In Staffel 2, die am 19. März gestartet ist, nimmt das Kräftemessen noch verrücktere Dimensionen an. Wie gehabt kämpfen in dem Reality-Format einhundert Männer und Frauen in absoluter Topform um die Auszeichnung für den ultimativen Körperbau - von Berufssoldaten über Wrestler, MMA-Kämpfer, Fitnessinfluencer, bis zu Olympioniken und sogar einem Balletttänzer, einem Cosplayer und einer Baumpflegerin.

Die geheime Ankündigung von Physical 100: Asien

Im März 2024 startete die zweite Staffel von Physical 100. Wie schon im Vorgänger treten auch hier die stärksten Menschen aus Südkorea in physischen Wettkämpfen gegeneinander an. Dieses Mal lag der Fokus auf unterirdische Schauplätze - daher die Namenszugabe „Underground“.

In der neunten und letzten Episode wurde dann in einem Duell der Sieger der Staffel gekrönt. Wie gewohnt, liefen zum Abschluss die Credits über den Bildschirm, die sich nur die wenigsten Zuschauer ansehen.

Staffel 3 von Physical 100 wurde aber im letzten Atemzug der Episode mit einem Schriftzug angekündigt, den vermutlich viele Zuschauer verpasst haben: Physical 100 - Asien.

Erweiterung nach Asien in Staffel 3

In Staffel 3 von Physical 100 wird die Suche nach dem perfekten Körper auf ganz Asien ausgeweitet. Während an Staffel 1 und 2 nur MMA-Kämpfer, Bodybuilder, Judoka, CrossFitter, Models oder YouTuber aus Südkorea teilnahmen, werden nun auch Athleten aus Japan, China, Indien, Thailand oder Hongkong dabei sein.

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Mögliche Rückkehr früherer Teilnehmer

Welche Teilnehmer genau an den Start gehen und wo sie herkommen, ist bisher nicht bekannt. Gut möglich aber, dass wir bekannte Gesichter aus vergangenen Staffeln auch in Physical 100: Asien sehen werden.

Schließlich feierte auch Hong Beom Seok ein Comeback in Staffel 2. Der ehemalige Soldat der koreanischen Spezialeinheit und Ex-Feuerwehrmann wurde aufgrund der hohen Zuschauernachfrage ein zweites Mal eingeladen. Habt ihr den Wettkampf verpasst, könnt ihr Staffel 1 und 2 hier auf Netflix sehen.

Bisherige Informationen zu Physical 100

In Staffel 2, die den Beinamen “Underground” trägt, versprechen die Wettbewerbe noch schwerer und die Arena - ein riesiges Bergwerk - noch weitläufiger zu werden.

Die erste Staffel erfreute sich bei Netflix-Abonnenten aus aller Welt großer Beliebtheit und stand sechs Wochen in den Top 10 der Netflix-Charts - kein Wunder, denn “Physical: 100” verbindet den sportlichen Wettbewerbsgeist von “Ninja Warrior” mit der ominösen Atmosphäre von “Squid Game”.

So gibt es bei “Physical: 100” keinen Moderator, sondern nur eine Stimme, die mittels visualisierter Schallwellen auf einer übergroßen LED-Leinwand Anweisungen gibt; auch die fünf Juroren, von denen in der ersten Folge die Rede ist, bleiben anonym und verborgen; es winkt zudem ein Preisgeld von 300 Millionen Won (umgerechnet 223.340 Euro).

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Dass die Antwort auf die Frage, wer den fittesten Körper hat, nicht so offensichtlich ist, wie man denken würde, haben wir in der ersten Staffel jedenfalls verinnerlicht. Denn bei den Wettbewerben von “Physical: 100” müssen die Kandidaten nicht nur ausschließlich physische Kraft, sondern auch Ausdauer und mentale Stärke beweisen. So müssen sich zu Beginn der zweiten Staffel alle 100 Teilnehmer einem Wettrennen auf dem Laufband stellen.

Prominente Kandidaten

Unter den 100 Teilnehmern der zweiten Staffel sind natürlich bekannte Sportler wie Kim Dong-hyun, der erste koreanische UFC-Kämpfer mit den meisten Siegen in Korea, Lee Won-hee, ein Goldmedaillengewinner im Judo, und der frühere FC-Köln-Kicker Chong Te-se. Aber auch andere Prominente wirken in der Sendung mit, darunter die Schauspieler Lee Jae-yoon ("Weightlifting Fairy Kim Bok-joo"), Lee Kyu-ho ("The Uncanny Counter", “Haus des Geldes: Korea”) und Park Kwan-jae ("Kill Boksoon", Sweet Home") Rapper Lee Jang-jun von der K-Pop-Gruppe Golden Child, sowie “Singles Inferno”-Kandidatin Kang So-yeon.

Erscheinungsdatum von Staffel 3

Ein bestätigtes Startdatum für die dritte Staffel von Physical 100 gibt es bisher nicht. Allerdings können wir spätestens von einem Start im April 2025 ausgehen. Schon die ersten beiden Seasons starteten jeweils Anfang des Jahres - es folgten zwei Episoden pro Woche.

Lange Zeit hielten sich Gerüchte im Internet, dass es sich bei Staffel 3 von Physical 100 um ein Spin-Off handeln könnte. Grund dafür war der Namenszusatz „Asia“, der im Abspann der zweiten Season zu sehen war. Mit den neuesten Informationen von Netflix wurden diese Gerüchte nun jedoch widerlegt.

Kampfkünste und ihre Bedeutung

Die Kampfkünste sind eine kulturelle Errungenschaft und omnipräsent. betreffende Gesellschaft in Kriegs- oder Friedenszeiten befindet. Im Vergleich zu friedlichen Zeiten wird allerdings erst das jeweilige Ausmaß deutlich.

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Kampfkünste und Bildungssysteme. pflegen können. auf wenig Akzeptanz.

Ab dem 16. Jahrhundert wurden Feuerwaffen ergänzt, wodurch sie Reiten einsetzen konnten. Grifftechniken (jpn. Methode im Nahkampf eingesetzt, wenn es darum ging, sich Verdienste zu erwerben. »Verdrehen und Abschneiden» (jpn. Techniken. vermeiden. von Hebelwirkungen oder Würfe anstelle von Tritten und Schlägen einzusetzen.

Als das Tokugawa-Shogunat im frühen 17. Jahrhundert die innerstaatlichen Kriegsführung endgültig beendete, versuchte es, Stabilität zu sorgen. Gelegenheit, sich durch kriegerische Taten hervorzutun. verbrachten ihre Zeit sogar mit verschiedenen Spielen.

Amerika) auch nicht verhindern. war das Werk von Jigoro Kano (1860-1938). war hochgebildet, sprach unter anderem Deutsch und Englisch. das Jujutsu und half, es an die moderne Zeit anzupassen.

Ableger des Jujutsu. körperlichen, moralischen und geistigen Tugenden zu stärken. fortgeschrittene Schüler leichter von Anfängern unterscheiden zu können. weiße Trainingsuniformen (jpn. Schülerschaft zumindest optisch auszugleichen.

Grundschulbildung im Bildungsministerium. in Japan. als Wahlfach für Mittelschüler eingeführt. obligatorischen Schulfach. das Budo rehabilitiert werden. Umstrukturierungsprozesses umgesetzt wurden. z. B. hinsichtlich der Punktevergabe und der Zeitbegrenzung. der Schulen integriert.

Ankunft der Kampfkünste in den Vereinigten Staaten

Im Jahr 1879 besuchte US-Präsident Ulysses S. Grant Japan. von Jujutsu-Kämpfern an, die vor dem amerikanischen Präsidenten auftraten. Yoshiaki ein, einen Kurs im Weißen Haus zu geben. seine Kunst seit 1905 auch an der Marineakademie. Mitsuyo, begann 1906 an der renommierten Princeton University zu unterrichten. USA aufblühen konnten.

Kasernen immer beliebter und für eine breitere Öffentlichkeit interessant. Universitätsebene. Vereinigten Staaten beschränkt. Europa. (Selbstverteidigung) und »sportlichen« Aspekten der Kampfkünste.

Kampfsportart. zurückzuführen ist. (Weiter-)Entwicklung der Kampfkünste am besten gelingen kann. a. werden kann. Kampfkünste beeinflussen können. Kampffähigkeit auswirkt.

Muay Thai (Thaiboxen)

Muay Thai, in unseren Breitengraden auch als Thaiboxen bekannt, ist ein Vollkontakt-Sport aus dem früheren Siam und heutigen Thailand. Der geistige Aspekt spielt bei der Kampfkunst eine übergeordnete Rolle. Muay Thai (Thaiboxen) birgt einen starken spirituellen Hintergrund in sich. Diese geistige Basis nennt sich "RAM MUAY" (Übersetzung: "Boxtanz") oder "WAI-KRUH" (Übersetzung: "Respekt gegenüber dem Trainer / Meister"). Dieses tanzähnliche Ritual wird vor jedem Wettkampf ausgeführt. Ein Kämpfer bringt seine Hochachtung vor seinem Trainer bzw. Meister damit zum Ausdruck. Außerdem zollt man beim "RAM MUAY" Respekt an Buddha, König Rama und die eigenen Eltern.

Üblich ist es, das jeder Kämpfer den "Ram Muay" / "Wai-Kruh" der eigenen Schule beherrscht, denn daran kann man erkennen aus welcher Schule der Kämpfer stammt. Wichtiger Bestandteil des Muay Thai-Wettkampfes ist auch der traditionelle Kopf- und Armschmuck der Thaiboxer. Man nennt sie "MONG KON" (Kopfkranz) und "PRAJEAT" (Armbänder). Der "Mongkon" wird vom Meister für das Ritual überreicht und währenddessen anbehalten. Früher schrieben die Meister sogar Glückwünsche darauf, um dem Kämpfer ihren eigenen und den Segen Buddhas mit auf den Weg zu geben. Im Kampf wird der "Mongkon" nicht getragen. Lediglich die "Prajeat" an den Armen werden auch im Kampf getragen.

Wenn sich ein Kämpfer seinen "Mongkon" und "Prajeat" verdient hat, darf nur er und höhere Meister bzw. Trainer diese berühren. Man muss sie stets mit Sorgfalt behandeln und darf sie nicht auf den Boden legen oder gar unsachgemäß behandeln. Die Farben der Schmuckstücke fallen unterschiedlich aus.

Muay Thai (Thaiboxen) ist mehr als nur Kampf, mehr als nur Sport und nicht nur hartes Training! Denn diese Elemente können nur durch eine starke Basis bestehen. Die Wettkampfkleidung bzw. -ausrüstung besteht aus Mundschutz, Boxbandagen, Boxhandschuhen (8 Unzen oder 10 Unzen), kurzer Hose und Tiefschutz.

Anhand dieser einschränkenden Regeln und Bestimmungen kann schnell erkannt werden, dass die Vorurteile eines regellosen "Hauersports" ungerechtfertigt sind.

Man vermutet, dass Einwanderer aus Süd-China diese Kampfkunst vor über 2000 Jahren nach Thailand gebracht haben, es gibt jedoch keine offiziellen Dokumente, die dies belegen können. Es wird gesagt, dass deren Absicht darin lag den thailändischen Widerstandskämpfern Hilfestellung gegen die Nachbarvölker zu leisten. Sicher ist, dass diese Kunst des Kampfes im Krieg mit damaligen Nachbarvölkern wie Burma, Korea oder Vietnam kreiert wurde.

Muay Thai gilt als härteste Kampfkunst der Welt und es ist üblich im Kampf Ellenbogen, Knie, Faust und Fußtechniken anzuwenden. Da diese Kunst so erfolgreich war, entwickelte sich daraus schnell ein Trainingsprogramm, welches von der thailändischen Armee übernommen wurde.

Während der Ayudhtaya-Zeit (um 1700 n.Chr.) herrschte der Tigerkönig Pra Cho Sri Sampetch VIII. Dieser König kämpfte in Dörfern vor Tempeln und auf Jahrmärkten und machte sich damit schon zu seinen Lebzeiten einen Namen. Während der Zeit von Ratanakosin wurde das Muay Thai als Wettkampfform im ganzen Land verbreitet. Man nutzte es um auf religiösen Festen Kämpfe auszutragen.

König Rama interessierte sich sehr für diese Wettkämpfe und lies viele Kämpfer auszeichnen. Er war ständig auf der Suche nach neuen Talenten und förderte so das Entstehen vieler Thaiboxcamps. In der Zeit von Rama VI wurde dies noch stärker manifestiert.

Nai Kanom Dtom war einer der erfolgreichsten Helden des Muay Thai. Burmesische Gruppen nahmen ihn gefangen. Man versprach ihm die Freiheit , wenn er die 12 besten Krieger Burmas besiegen würde. Dies Aufgabe meisterte er geschickt und sorgte so für sehr viel Aufregung.

Der erste offizielle Ring wurde im Jahre 1921 in Suan Kularp genutzt, um diese Kunst prunkvoller erscheinen zu lassen. 1929 wurden erstmals Boxhandschuhe verwendet (davor kämpften die Kämpfer lediglich mit Hanfbandagen). Der Tiefschutz bestand aus einer Kokosnussschale.

1945 errichtete man das erste Stadion, das Rajadamnoen-Stadion. Dort wurden verschiedene Champions in verschiedenen Gewichtsklassen ermittelt. Außerdem gründete man später das Stadion Lumpini.

Im April 1993 wurde das damals noch nicht so bekannte Amateur Muay Thai stärker gefördert. Man gründete die International Amateur Muay Thai Federation (IAMTF). Sie hat volle Unterstützung vom Department of Physical Education, auch bekannt als thailändisches Bildungsministerium. Diese Organisation strebte es an, das Muay Thai in seiner originalen Form weltweit zu verbreiten.

Bei den Amateuren wurde es eingeführt, mit Schutzausrüstung zu kämpfen. Bei den Profis wird auf zusätzliche Schutzausrüstung, wie zum Beispiel Kopfschtuz oder Schienbeinschutz, verzichtet (hier müssen lediglich Mund-, Tiefschutz und Boxhandschuhe getragen werden).

Entwicklung des Kickboxens in Amerika

Nach dem 2.Weltkrieg fanden asiatische Kampfsportarten ihren Weg nach Amerika. Die asiatischen Kampfsportarten erfreuten sich schnell großer Beliebtheit. In Amerika wurden Karate Turniere ab 1967 ausgetragen. Diese Turniere unterschieden sich von den ursprünglichen Turnieren darin, dass der harte Kontakt bei den einzelnen Techniken der Kämpfer nicht erlaubt war.

Im Januar 1970 fand der erste Kickboxkampf in den USA statt. Dieser wurde von dem Karateka "Joe Lewis" nach den neuen Regeln, nämlich voller Kontakt und kein Punktstop, ausgetragen. Dieser Kampf fand mit Boxhandschuhen und Tennisschuhen statt. Erlaubt waren Fausttechniken, Würfe und Fußtechniken oberhalb der Gürtellinie. "Lewis" gewann diesen Kampf im Schwergewicht. Heute gilt er als Kampfsportlegende und gibt Seminare überall in der Welt.

1972 entwickelte der in Amerika lebende Koreaner "Jhoon Rhee" eine Schutzausrüstung für Karatekämpfer aus hartem, gummiähnlichem Schaumstoff. Es handelte sich dabei um einen einem Boxhandschuh ähnlichem Faustschützer, bei dem die Finger freigelegt waren, wodurch das greifen ermöglicht wurde. Für die Füße wurde eine Art Gummischuh entwickelt, der sich um die Ferse und den Spann legte. Die Fußsohle war frei. Diese Schutzausrüstung ermöglichte es nun, Karatekämpfe mit Kontakt auszutragen und die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Aus dem damaligen Karate entwickelte sich ein Turniersystem, welches sich zu Anfang "Sportkarate" oder "Pointkarate" nannte.

Das Semikontaktkickboxen ist eine Kampfsportart, die heute auf der ganzen Welt als spektakuläre Kampfweise vertreten ist. Das Regelwerk ermöglicht Kämpfern aus verschiedenen Stilrichtungen gegeneinander anzutreten. Ziel im Semikontaktkickboxen ist es, ähnlich wie im olympischen Fechten, einen Treffer beim Gegner zu erlangen und dadurch einen Punkt zu erhalten.

1972 revolutionierte die Schutzausrüstung das Karate und ermöglichte es, mit vollem Kontakt und ohne Punktstop, wie von "Lewis" demonstriert, gegeneinander zu kämpfen. Man wollte sich jedoch von den Boxern distanzieren und so nannte man die neu erschaffene Kampfsportart "Fullcontactkarate". Gekämpft wurde damals auf einer abgegrenzten Mattenfläche und nicht im Ring. Es waren Würfe aus dem Judo erlaubt, Fausttechniken aus dem Boxen, sowie Handkantenschläge aus dem Karate. Fußtechniken waren nur über der Gürtellinie erlaubt.

Zu den ersten Weltmeisterschaften im Fullkontactkarate 1974 in Los Angeles/Kalifornien waren 10 000 Zuschauer gekommen. Die Kämpfe wurden vom Fernsehen übertragen, die Veranstaltung war ein großer Erfolg. Im Laufe der Zeit und auch durch den Druck der Fernsehgesellschaft veränderten sich die Regeln. Die ersten Fullkontactkaratekämpfe fanden in Amerika statt. Die Amerikaner begannen nun auch in Übersee zu kämpfen. Sie genossen in Europa den Ruf, unschlagbar zu sein. Ein amerikanisches Team kämpfte 1976 in Paris gegen eine Auswahl Kämpfer aus Europa. Alle fünf Kämpfe gewannen die Amerikaner. In Europa wurde das Fullcontaktkarate immer populärer.

In Asien sah die Situation ein wenig anders aus. Einige amerikanische Fullcontactkämpfer und auch einige Europäer kämpften in Japan und Thailand nach den Regeln des Thai-Boxens. Fast alle Kämpfe wurden damals von den Asiaten durch K.O. gewonnen. Als Grund für die Niederlagen der amerikanischen und der europäischen Kämpfer ist wohl die unterschiedliche Kampfweise anzuführen.

Thai Boxen ist der thailändische Nationalsport. Das Thai Boxen ist eine alte Kriegskunst, die auf eine jahrhundertalte Tradition zurückzuführen ist. Hinzu kommt, dass Thai Boxen eine Vollkontakt-Kampfsportart ist. Im Thai Boxen sind sowohl Kniestöße, als auch Ellenbogenschläge erlaubt, sowie auch Tritte unterhalb der Gürtellinie. Die Schutzausrüstung besteht nur aus Boxhandschuhen, vor 1929 waren die Fäuste nur mit Bandagen umwickelt. Die meisten K.O. erfolgten durch "Lowkicks" - Halbkreistritte auf die Oberschenkel - die es nach einigen Treffern unmöglich machten, sich auf den Beinen zu halten. Diese Technik war der Hauptgrund, warum die Amerikaner und die Europäer nahezu reihenweise K.O. getreten wurden.

Man begann nun ein Regelwerk zu entwickeln, welches beiden Stilrichtungen gerecht wurde. Knie- und Ellenbogentechniken, Clinch und Würfe wurden verboten, Boxtechniken, Lowkicks und Fußtechniken über der Gürtellinie waren erlaubt. Dieses Regelwerk, das ca.