In der Ultimate Fighting Championship (UFC) geht es bei den Frauen mächtig zur Sache. Aber, wie sieht es in der Welt der UFC Frauen aus? Wer sind die besten MMA-Fighterinnen und wer macht auch außerhalb des Käfigs eine hervorragende Figur? In der Männer-Abteilung gibt es eine Reihe an Superstars. Wer sind die größten Stars bei den UFC Frauen?
Die Top-Stars der UFC Frauen
Die UFC Frauen, wie Alexa Grasso, ziehen unter den Kampfsport-Fans immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Hier sind einige der herausragenden Kämpferinnen:
Valentina Shevchenko
Das Fliegengewicht der UFC Frauen wurde lange Zeit beherrscht von Valentina Shevchenko. Seit 2015 kämpft die am 7. Die aus Kirgistan stammende Russin holte sich im Dezember 2018 den Goldgürtel im Fliegengewicht und hat diesen danach 7 Mal verteidigt. Ursprünglich kommt Shevchenko aus dem Kickboxen, wo sie 57 ihrer 59 Profi-Kämpfe gewonnen hat.
Bild: Valentina Shevchenko gehört aktuell zu den weiblichen Topstars der MMA-Branche.
Amanda Nunes
Die Brasilianerin ist die erste Frau, die UFC-Champion in zwei Divisionen (Bantam- und Federgewicht) wurde. Nunes ist auch die erste und einzige Kämpferin in der UFC-Geschichte, die zwei Titel verteidigt hat und sie gleichzeitig aktiv hält (Stand: 15.10.2021). Amanda Nunes gilt somit für viele als die beste MMA-Fighterin aller Zeiten. Auch privat dreht sich bei der am 30. Mai 1988 geborenen Brasilo-Fighterin alles um die UFC - sie ist nämlich mit Nina Nunes verheiratet, die ebenfalls in der UFC - und zwar in der Strohgewicht-Klasse - antritt. Am 24.
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Bild: Amanda Nunes - Doppelchampion der UFC-Frauen - gilt als die vielleicht beste Käfig-Kämpferin aller Zeiten.
Alexa Grasso
Karen Alexa Grasso Montes (9. Im März 2023 besiegte sie Valentina Shevchenko und kürte sich damit zum Champion im Fliegengewicht!
Holly Holm
2015 sorgte die am 17. Oktober 1981 geborene US-Amerikanerin für eine der größten Überraschungen in der UFC-Geschichte. Holly Holm, die hübsche Blondine hat schon Ronda Rousey verdroschen. Holm zählt zu den besten Boxerinnen aller Zeiten. Insgesamt verteidigte „The Preacher’s Daughter“ (so ihr Kampfname) ihre Titel in drei Gewichtsklassen insgesamt 18 Mal und war zudem zweifache Ringmagazin-Kämpferin des Jahres (2005, 2006).
Bild: Holly Holm, die Grande Dame unter den MMA-Fighterinnen.
Rose Namajunas
Rose Gertrude Namajunas wurde am 29. Sie wurde Rose (litauisch: Rožė) zu Ehren ihrer Urgroßmutter Rožė Gotšalkaitė Namajūnienė genannt, deren Ehemann Juozas ein unabhängiger litauischer Militäroffizier war. Ihr Mutter war Pianistin, Rose selbst startete als 5-Jährige mit Kickboxen. Seit 2015 ist die MMA-Kämpferin in der UFC und mischt das Strohgewicht auf. 2017 knockte sie überraschend Joanna Jędrzejczyk aus und kürte sich erstmals zur UFC-Meisterin im Strohgewicht.
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Weitere Bekannte UFC Kämpferinnen
- Pearl Gonzalez
- Felice Herrig: Die Kickboxerin hat uns genau im Auge.
- Bec Rawlings: Die Australierin ist zweifache Mutter.
- Kyra Gracie: Bezauberndes Lächeln! Die Jiu-Jitsu-Kämpferin führt die MMA-Dynastie ihrer brasilianischen Familie fort.
- Ronda Rousey: Der weibliche Superstar der UFC nimmt auch die Männer in den Schwitzkasten. Bei der Judoka, die auch in Hollywood-Filmen mitwirkt, avanciert jede Bühne zum Laufsteg.
- Cat Zingano: Traumhaft, dieses Selfie im Profil des Fans der Denver Broncos!
- Paige VanZant: Sie wird schon mit 22 Jahren als neue Ronda Rousey gefeiert. Warum? Gewagte Frisurenexperimente, Paige! Aber du kannst es tragen.
- Maegan Goodwin: Wenn die Blondine ihr schnuckeliges Lächeln aufsetzt, scheint sie keiner Fliege wehtun zu könne.
- Anastasia Yankova: Die Muay-Thai-Kämpferin trägt ein kleines Kunstwerk auf ihrer rechten Flanke. Und auch auf der anderen Seite geht's bunt zu bei der rassigen Russin. So sieht die brünette Schönheit mit Klamotten aus.
- Rachael Cummins: Traumhafte Ansichten, von hinten wie von vorne! Auf der Matratze ist zum Glück noch Platz - aber nur für einen von uns.
- Lena Ovchynnikova: Challenge accepted - die Ukrainerin wagt den Mucki-Test.
- Angelica Chavez: Na, wer ist hier wohl die Kämpferin? Hier hat Angie ihre Freundinnen zum Gruppenbild versammelt.
UFC Frauen: Gewichtsklassen und Ranglisten
Von 2012 bis 2017 kamen die Frauen in die UFC. Beginnend mit dem Bantamgewicht folgten in den nächsten Jahren auch noch Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Frauen-Fliegengewicht. Wer in welcher Division antritt, hängt vom Gewicht der Kämpferinnen ab. In diesen vier Gewichtsklassen werden auch die Ranglisten für die UFC-Fighterinnen geführt. Eine UFC Frauen Schwergewicht Rangliste gibt es nicht. In jeder Gewichtsklasse gibt es eine aktuelle Titelträgerin, dahinter führt die UFC in jeder Division ein Ranking mit den Top-10.
Bezahlung der UFC-Fighterinnen
Die UFC-Fighterinnen werden deutlich schlechter bezahlt als die Männer. Das liegt aber auch daran, dass die Männerkämpfe deutlich mehr PPV-Einnahmen und höhere Einschaltquoten generieren als die Kämpfe der Frauen. Dennoch dürfen sich Nunes, Holm & Co. So hat Amanda Nunes einen Vertrag mit der UFC, der ihr pro Kampf satte 450.000 US Dollar einbringt - plus 100.000 Bonus für den Falle es eines Sieges. Valentina Shevchenko, Herrscherin über das Fliegengewicht, kommt als Zweite auf etwa 250.000 Dollar pro Kampf. Dahinter verlaufen die Fix-Gagen recht ausgeglichen. Es hängt auch davon ab, ob es sich um einen Titelkampf handelt oder nicht.
Alina Dalaslan: Ein aufstrebendes Talent im deutschen MMA
Alina Dalaslan hat den nächsten Schritt in ihrer noch jungen Karriere gemacht: Die Athletin aus Stuttgart gewann auch ihren zweiten Profikampf in der Vollkontakt-Kampfsportart Mixed Martial Arts (MMA). Bei Oktagon 72 in Prag bezwang sie am Samstagabend die erfahrene Polin Roza Gumienna - und zwar durch einen technischen Knockout (TKO) in der dritten Runde. Auf dieselbe Art und Weise und ebenfalls im letzten Durchgang hatte Alina „Iron Fist“ Dalaslan ihr Debüt im März in Stuttgart gemeistert, wo sie auf die Tschechin Kamila Simkova getroffen war. Nun legte die 24-Jährige im Bantamgewicht (61,2 Kilogramm) nach.
Erfolge und Unterstützung
Sie habe hart trainiert, „im Kampf alles gegeben und mit dem Ergebnis ja auch abgeliefert“, sagte Alina Dalaslan anschließend. Sie sei froh, dass sie gewonnen und den Kampf zudem vorzeitig entschieden habe. „Meine Gegnerin hatte noch nie durch KO oder TKO verloren, und das konnte ich nun ändern“, erklärte die Siegerin, die im Vorfeld von der Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich Unterstützung erhalten hatte. Die 48-Jährige war auch in Prag dabei. Ebenso wie Familie und Freunde des MMA-Talents. „Mir ist das sehr wichtig, weil mir meine Familie alles bedeutet. Familienmensch eben“, sagte Alina Dalaslan.
Zukunftspläne
Und sie blickt bereits voraus. „Ich will in jedem Falle in diesem Jahr nochmal kämpfen“, sagte sie und verwies auf die anstehenden Oktagon-Events, etwa in Frankfurt (20. September) und Köln (18. Oktober). Am liebsten sei ihr eine Kontrahentin, die im Klassement einen besseren Platz einnimmt als sie. „Da bleiben nicht mehr ganz so viele übrig, weil ich mit Roza Gumienna die bisherige Nummer 5 der Rangliste geschlagen habe. Aber ich bin bereit für mehr.“ Das hatte Alina Dalaslan schon vor ihrem zweiten Profikampf im Interview mit Oktagon MMA deutlich gemacht. Sie wolle „so schnell wie möglich um den Titel kämpfen“ und sich „den besten Herausforderungen stellen“, sagte sie. Und: „Ich sehe mich selbst als die Beste in meiner Gewichtsklasse. Besonders, weil ich erst seit zwei Jahren MMA mache und mir schon so viele Fähigkeiten angeeignet habe“, begründete sie gegenüber Oktagon. „Ich arbeite hart daran, mich ständig zu verbessern und mein Repertoire zu erweitern“, erklärte die 24-Jährige. Wann sie wieder den Käfig betreten wird, ist derzeit noch offen.
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Mentorin Regina Halmich
Seit Mai 2025 begleitet sie mich in einer ganz besonderen Rolle: als Mentorin. Regina sagte über mich: „Alina ist eine sehr sympathische junge Frau mit einer tollen Ausstrahlung. Ich erlebe sie als hoch konzentriert, zielstrebig und absolut motiviert. Unsere Verbindung ist mehr als symbolisch - sie ist für mich eine echte Stütze. Ihren ersten Kampf hat Alina Dalaslan souverän gewonnen. Gegen Kamila Šimková aus Tschechien siegte sie in der dritten Runde durch technischen K.o. und zeigte dabei von Beginn an eine dominante Vorstellung. Alina Dalaslan fällt auf, wenn sie die Matte betritt.
Amateur-Karriere
Dass Alina Dalaslan als eines der größten weiblichen MMA-Talente in Deutschland gilt, liegt auch an ihrer kurzen, aber erfolgreichen Amateur-Karriere, die im Stallion Gym in Stuttgart beginnt. Ihren ersten Kampf im September 2023 gewinnt Dalaslan gegen die Österreicherin Narges Mohseni auf der Veranstaltung "Savage 1" im österreichischen Korneuburg. "Als ich sie damals beim Aufwärmen gesehen habe, wusste ich sofort, dass sie ein riesiges Potenzial hat", erinnert sich Veranstalter Marjan Macic zurück. Wenig später wird Alina Dalaslan bereits für die Weltmeisterschaft nominiert, darf für Deutschland antreten: "Es war so eine geile Erfahrung gegen richtig gute Kämpferinnen", erzählt Dalaslan. Am Ende darf sie sich über den Titel freuen: Weltmeisterin der IMMAF (International Mixed Martial Arts Federation). "Mit dem Gürtel nach Hause zu kommen war natürlich der Hammer", sagt sie und freut sich über das Lob aus der Szene. "Sie hat wirklich die größte Chance, irgendwann in die UFC zu kommen und einen Titel zu holen", sagt Mert Özyildirim. Die UFC ist die größte und wichtigste MMA-Organisation der Welt.
Der Weg zum Profi
Alina Dalaslan ist MMA-Kämpferin. Im März gab sie ihr Profidebüt. Und zeigte, was sie in den vergangenen zwei Jahren gelernt hat: schlagen, treten, ringen und den Körper ihrer Gegnerin werfen. Möglichst hart, möglichst präzise. "Und kein sinnloses Draufhauen", sagt Dalaslan im watson-Gespräch. "Wer MMA nur als Gewalt sieht, hat sich noch nie wirklich mit dem Sport beschäftigt."
Training und Einstellung
Wenn man Dalaslan mustert, ihre stählernen Schultern, ihr Sixpack, ihre ausgeprägten Venen, durch die mit jedem Schlag mehr und mehr Blut gepumpt wird, dann versteht man ihre Kritik. Und auch, was genau sie an der Sportart fasziniert. "Es fordert dich körperlich, aber vor allem mental." "Man muss im Chaos ruhig bleiben", erklärt sie. Jeder Kampf, jedes Training sei anders. Sie habe gelernt, mit Druck umzugehen, aber auch, sich auf sich selbst zu verlassen. Der Sport hat ihr in den vergangenen zwei Jahren "extrem viel" über sich selbst gezeigt. Und zwar wie viel "Disziplin, Fokus und Durchhaltevermögen" in ihr steckt. Sie trainiert mit Männern, schwerer, stärker, aber nicht vorsichtiger. "Ich brauche ehrliches Sparring", sagt sie. Dass sie auf dem Trainingsplan nicht in rosa Sonderfarbe steht, ist für sie selbstverständlich. Dass sie so stark sei wie ein Mann, nimmt sie als Kompliment. Ihre Diäten hält sie durch. Drei Tage ohne Kohlenhydrate? "Gehört halt dazu."
Kindheit und Jugend
Dalaslan ist im idyllischen Illertissen in Bayern groß geworden. Sie ist die Älteste von vier Geschwistern. Einen ihrer Brüder hat sie mal zum Kickboxen begleitet. Eigentlich nur, weil ihre Mutter nicht wollte, dass er allein im Training ist. Dann erkannte der damalige Trainer ihr Talent und überzeugte sie weiterzumachen. Quasi der Anfang von ihrer Karriere im Kampfsport. Doch den Grundstein für ihre physischen Fähigkeiten legte sie weit vorher. Dalaslan war Kunstturnerin. "Ich hab's viele Jahre gemacht und bin im Nachhinein mega froh darüber." "Körpergefühl, Koordination, Disziplin" - das alles seien Dinge, die sie in Kindheitstagen gelernt habe.
MMA im Wandel der Zeit
MMA wurde von den Medien lange Zeit gemieden, TV-Übertragungen waren zeitweise sogar verboten. Warum löst der Sport mittlerweile trotzdem eine so große Faszination aus? Dalaslan: Ich glaube, dass das stark mit OKTAGON MMA (MMA-Organisation in Europa, Anm. d. Red.) zusammenhängt, die den Sport hierzulande auf die Karte gesetzt hat. Die können ihre Athleten einfach richtig gut vermarkten. Und wenn man sich mehr mit dem Sport befasst, sieht man, dass es nicht einfach nur rohe Gewalt ist, sondern ein sehr technischer und auch taktischer Sport dahintersteht. Ich kannte MMA auch lange nicht - als ich mit dem Kickboxen begonnen habe, war mir das noch kein Begriff, obwohl ich aktiv Kampfsport ausgeübt habe. Die Aufmerksamkeit in Deutschland und allgemein in Europa hat damals noch ein bisschen gefehlt. Aber der Sport ist krass gewachsen und wird es noch mehr.
Regina Halmich über MMA
Halmich: Um 2000 herum war MMA auch noch verpönt als rohe Gewalt. Mein Vater hat sich als Rettungssanitäter mal einen MMA-Kampf angeguckt und war schockiert. Ich kann auch ein Stück weit nachvollziehen, dass der Sport nichts für jeden ist. Aber er hat trotzdem eine Daseinsberechtigung. Und aus der Sicht einer Kampfsportlerin sehe ich, was die Kämpfer alles leisten: MMA-Kämpfer sind die perfekten Athleten, die den Bodenkampf, das Kicken und Boxen beherrschen müssen - und einen guten "Fight-IQ" brauchen, um das alles zu verbinden. Aber für einen Laien mag das mitunter auch brutal aussehen, weil der Kampf eben auch am Boden weitergeht. Ich sage auch ganz klar: Das ist eine Sportart für Erwachsene und nichts für Kinder.
Die Faszination MMA
Halmich: Ich kenne MMA durch die UFC (MMA-Veranstalter in den USA, Anm. d. Red.) schon ein bisschen länger und habe mir verschiedene Kämpfe auf YouTube angeguckt. Auch so manche Boxerin hat später MMA gemacht, beispielsweise Holly Holm, mit der ich zusammen in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Das hat mich interessiert, ich habe es dann geguckt und fand es wahnsinnig spannend. Es ist eine Sportart, bei der die K.o.-Quote auch sehr hoch ist, was die Zuschauer natürlich fasziniert.
Die Rolle der Frauen im MMA
Sie sind beide als Frauen in einer vermeintlichen Männerdomäne erfolgreich. Hat man dadurch gleich einen gemeinsamen Nenner? Halmich: Absolut, Alina ist im MMA in Deutschland eine der Pionierinnen, das muss man sagen. Ich kenne in Deutschland sonst nicht viele Frauen, die Mixed Martial Arts machen. Dalaslan: Es gibt mit Katharina Dalisda aus Frankfurt noch eine Kämpferin, die ich persönlich kenne, aber ansonsten ist das echt rar in Deutschland - gerade im Profibereich. Immerhin starten einzelne Amateure jetzt langsam durch, weil der Sport mehr und mehr Aufmerksamkeit bekommt. Ich sehe es auch bei uns im Gym - mein Coach Peter hat mir gesagt, dass sich die Frauenkurse bei uns immer mehr füllen, seit ich da bin.
Vorbilder und Zusammenhalt
Halmich: Im Prinzip kann man sagen: Dass was sie erlebt, ist eins zu eins das Gleiche, was ich im Boxen erlebt habe - nur eben im MMA. Sie können ihre Situation also gut nachvollziehen? Halmich: Total! Bei mir war es genau das gleiche, als ich angefangen habe. Auf einmal kamen mehr Boxerinnen ins Gym und haben angefangen zu trainieren. Man braucht eben immer Vorbilder. Mit Sicherheit gab es auch schon vor ein paar Jahren wahrscheinlich MMA-Kämpferinnen, aber die standen eben noch nicht so im Fokus wie sie jetzt. Und durch den Fernsehvertrag zwischen OKTAGON MMA und RTL+ gibt es noch eine ganz andere Reichweite in den Medien. Das würden sich die Boxer wünschen, aber jetzt hat das MMA diese Chance und nutzt sie sehr gut. Wie Alina auch gesagt hat, durch die Vermarktung, die heute so wichtig ist. Es nützt nichts mehr, wenn du eine gute Kämpferin bist. Du musst auch ein Charakter sein. Dalaslan: Die Leute interessieren sich für deine Persönlichkeit, nicht nur für den Kämpfer. Das ganze Drumherum spielt eine große Rolle. Es ist heute wichtiger, dass man präsent ist und mit den Fans interagiert, dass sie dich auch fernab der Kämpfe sehen. Ich meine, wie oft kämpft man pro Jahr? Vielleicht drei oder vier Mal. Es gibt aber noch viele andere Wochen und Monate, in denen du dich zeigen musst.
Der Frauenmangel im MMA
Woran liegt denn der Frauenmangel - daran, dass sich weniger dafür interessieren oder es der Sport einem schwer macht? Halmich: Bei MMA schreckt viele Frauen wahrscheinlich die Härte ab. Und natürlich, dass du erst mal gar nichts verdienst, du machs...
MMA: Eine Kombination verschiedener Kampfsportarten
Ursprünglich entstanden aus der Frage, welche Disziplin die wirksamste ist, sind die Mixed Martial Arts (zu deutsch: Gemischte Kampfkünste) eine Kombination vieler verschiedener Kampfsportarten. Kritisiert wird der Sport noch immer für seine brutale Gangart, weshalb TV-Übertragungen in Deutschland bis 2015 verboten waren und in einigen US-Bundesstaaten gar nicht gekämpft werden durfte. Und trotzdem boomt MMA weiter und füllt mittlerweile auch in Deutschland Stadien. Als einer der großen Veranstalter in Europa fungiert dabei Oktagon MMA, während in den USA die UFC dominiert.
