Angesichts der Popularität der Mixed Martial Arts, insbesondere der UFC, wollen viele in diesen Sport einsteigen und ihn professionell betreiben. Hier erfährst du, wie du am besten mit dem MMA-Training beginnst.
Das ideale Alter, um mit MMA zu beginnen
Der Grund dafür ist, dass der menschliche Körper in jungen Jahren sehr viel lernfähiger ist. Es ist zwar nicht schlecht, mit Mitte bis Ende 20 andere Sportarten zu betreiben, aber um auf höchstem Niveau mithalten zu können, sollte man früher gezielt mit Kampfsporttraining anfangen. Ein sehr berühmter und talentierter Kämpfer wie Connor McGregor begann im Alter von 12 Jahren mit dem Boxen und Taekwondo, später mit dem MMA Training. Daher ist das beste Alter, um mit MMA anzufangen, ein Alter von 14 bis 16 Jahren, wenn man schon mit 18 Jahren antreten möchte. Deshalb ist ein schneller Einstieg enorm wichtig, um ein professioneller Kämpfer zu werden.
Wie lange dauert es, ein Profi zu werden?
Es gibt keine genaue Zeitspanne, die man braucht, um ein professioneller Kämpfer zu werden. Die Lernfähigkeit ist bei jedem unterschiedlich. Aber man muss mindestens 2 Jahre lang regelmäßig trainieren, und zwar am besten an fünf Tagen pro Woche. Danach kannst Du an Amateurkämpfen teilnehmen.
Die Grundlagen für den Einstieg in MMA
Die schnelle Antwort ist nein, aber es hilft enorm, wenn man einen oder mehrere Kampfsportarten gut beherrscht. Jeder große Profikämpfer hat einen Hauptstil, in dem er trainiert hat, aber das muss nicht immer eine Kampfsportart sein. Wenn Du Dich für bestimmte Kampfsportarten entscheidest, solltest Du sie so weit wie möglich auseinanderhalten. Zum Beispiel werden in Judo, Sambo und Ringen oft die gleichen Dinge gelehrt. Wenn Du Zeit in eine Kampfkunst investierst, solltest Du auch darauf achten, dass Du nicht eine wählst, die viele Stile vermischt, wenn Du nur den einen willst.
Unabhängig davon, für welchen Kampfsport Du Dich entscheidest, Du solltest eine Kampfkunst wählen, die sich auf das Schlagen konzentriert, und eine andere, die sich auf die Bodenarbeit konzentriert. Wenn es um die Schlagdisziplin geht, wird Muay Thai oder Boxen weithin als die effektivste Kampfsportart für MMA angesehen. Du kannst als professioneller Kämpfer nicht erfolgreich sein, ohne BJJ zu lernen, denn BJJ ist die effektivste Kunst für den Bodenkampf.
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Fitness und Ernährung
Es ist wichtig, im eigenen Leben gesund zu sein, als Kämpfer ist dies jedoch besonders wichtig, vor allem wenn Du professionell kämpfen möchtest. Wichtig ist eine gesunde, ausgeglichene Ernährung, um immer Gewicht zu machen. Das kann für manche Menschen ein echtes Problem sein, also lerne lieber früher als später, wie Du dich richtig ernährst. Auch die richtige Fitness ist wichtig. Dazu gehört, dass Du Deinen Trainingsplan so zusammenstellst, dass er zu deinem spezifischen Stil passt. Wenn das bedeutet, dass du Kraft und Kondition brauchst, wie wir es bei den Wrestlern erwähnt haben, dann musst Dein Training dahin gehend aufbauen. Du solltest immer dafür sorgen, dass Dein Körper ein allgemein hohes Fitnesslevel hat.
Das richtige Gym und die richtigen Trainer
Dies kann etwas schwierig sein, da MMA Gyms, die speziell nur MMA-Inhalte trainieren, selten zu finden sind. Es gibt zwar immer mehr davon auf der ganzen Welt, aber sie sind bei weitem nicht so leicht zu finden wie spezielle Kampfsportstudios. Kein ordentliches MMA Gym wird nur einen Trainer haben, denn selbst die besten Profikämpfer werden Dir sagen, dass sie nicht in allem der Beste sind. Dieselben Trainer helfen Dir auch bei der Auswahl der richtigen Ausrüstung. Achten auch auf erreichte Erfolge und Zertifizierungen. Richtige Trainer MÜSSEN zum Beispiel einen schwarzen Gürtel ersten Grades oder höher in ihrer spezifischen Kampfkunst haben. Im Idealfall sollten Sie einen 3. Dan oder einen schwarzen Gürtel des 3. Es ist auch gut, wenn das Kampfsportstudio Mitglied in einer oder mehreren spezifischen Ligen oder Organisationen ist. Der mit Abstand beste Weg, ein professioneller Kämpfer zu werden, ist die Anmeldung in einem der renommierten MMA Gyms, wenn es eines in Deiner Nähe gibt.
Wie man in die UFC kommt
In die UFC zu kommen, ist wahrscheinlich der schwierigste Teil. Im Normalfall musst Du Dir erst einmal einen Namen in der Szene gemacht haben. Die meisten Kämpfer, die verpflichtet werden, werden von der UFC unter Vertrag genommen, nachdem sie anderswo großartige Erfolge gehabt haben. Das bedeutet nicht, dass die Person unbesiegt sein muss, aber sie muss jemand sein, den die UFC als echten MMA-Star für ihr Unternehmen vermarkten kann. Vielleicht hast Du alles richtig gemacht und die UFC ist noch nicht auf Dich aufmerksam geworden. Wenn das der Fall ist, kannst du dich direkt bei der UFC bewerben.
MMA-Trainingsplan
Mit diesem Trainingsplan werden Sie fit wie MMA-Star Alexander Gustafsson. Drei hochintensive Intervall-Einheiten für maximale Erträge bei geringem Zeitaufwand. Mit dem MMA-Trainingsplan sind Sie bereits auf dem besten Weg, ein Kämpfer zu werden. Damit Sie Ihr Ziel noch schneller erreichen, verraten MMA-Profi-Fighter Alexander Gustafsson und Tom Watson die besten und effektivsten Trainings-Tipps.
Profi-Tipp 1: Kampfstärke zeigen
"Basis des Krafttrainings sind mehrgelenkige Übungen, die mehrere Muskelgruppen gleichzeitig trainieren“, sagt MMA-Coach Mike Cüppers. Konzentrieren Sie sich im Gym deswegen auf Klassiker wie Kreuzheben, Bankdrücken und Rudern. Weitere Top-Übungen: Kniebeugen, Klimmzüge und Dips. Ihr Muskeldickenwachstum regen Sie am besten durch 3 Sätze mit je 8 bis 12 Wiederholungen an. Höhere Gewichte, die nur 3 bis 6 Wiederholungen ermöglichen, sprechen zusätzlich auch die am schnellsten kontrahierenden Muskelfasern an und sorgen für eine höhere Maximalkraftentwicklung. Die Athleten, die unser Experte Mike Cüppers trainiert, legen mit 5 bis 6 schweren Sätzen die Grundlagen für explosive Attacken im Ring. Nutzen auch Sie Trainingsphasen mit verschiedenen Wiederholungszahlen, um unterschiedliche Aspekte der Kraft zu fördern. Setzen Sie etwa auf diese 3 Blöcke: 4 Wochen Muskelaufbau, 4 Wochen Maximalkrafttraining und 2 Wochen Kraftausdauereinheiten (3 Sätze mit je 15 bis 25 Wiederholungen). Sie wollen sich speziell auf Maximalkraft konzentrieren? Verändern Sie die Blocklängen! Cüppers: „Entscheidend ist ohnehin, die Trainingsreize regelmäßig zu verändern, um so dauerhaft Anpassungen zu bewirken.“ Motto: variieren statt stagnieren.
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Profi-Tipp 2: Körpermitte pushen
Nicht die muskelbepackten Beine und Arme, sondern der Rumpf ist die wichtigste Körperpartie eines MMA-Athleten. Meistertrainer Cüppers erläutert: „Bei jeder Kampfsport-Technik kommt die Kraft immer aus einer stabilen Körpermitte.“ Altbewährte Crunches, aber auch dynamische Übungen mit Kugelhanteln, einem Schlingentrainer oder schweren Seilen fordern das Körperzentrum. „Jeden Tag 3-mal 20 Sit-ups zu machen, bringt auf Dauer nichts. Abwechslung ist wichtig“, erklärt der Experte. UFC-Fighter Watson turnt gar an olympischen Ringen: „Dabei werden Muskeln gefordert, die sonst nur sehr selten angesprochen werden. Die beeindruckende Körperspannung eines Turners spricht ja für sich.“ Übungen, die ein hohes Maß an aktiver Stabilisationsarbeit erfordern, aktivieren nämlich auch vermehrt die tiefer liegenden Rumpfmuskeln. Ob Sie nun Fußballer, Golfer, Tennisspieler oder Kampf- sportler sind: Ein starker Rumpf bildet in jedem Fall das Fundament Ihrer Leistungsfähigkeit.
Profi-Tipp 3: Blitzkraft nutzen
Große Kraft ist erst dann effektiv, wenn sie im Kampf auch blitzschnell eingesetzt werden kann. Oft entscheiden Hundertstelsekunden darüber, ob Sie treffen oder getroffen werden. „Der erste Schritt bei einer Attacke ist wie der Start eines Sprinters aus dem Startblock“, sagt Cüppers. Sprung- und Antrittsschnelligkeit schult der Meistertrainer mit Kastensprüngen, aber auch durch einfaches Seilspringen. Ein weiteres Tool, auf das sowohl Trainer Cüppers als auch UFC-Star Gustafsson schwören, ist die "Koordinationsleiter". Mit verschiedenen Kombinationen aus Richtungswechseln, Sidesteps und diagonalen Schrittfolgen trainieren die Profis Wendigkeit und schnelle Füße. Beispiel: Sie durchlaufen die Leiter vorwärts mit 3 Kontakten pro Quadrat, dann mit Sidesteps und nur 2 Kontakten. Zum Schluss starten Sie neben der Leiter und arbeiten sich im Zickzack mit 2 Kontakten pro Quadrat und einem Kontakt außerhalb voran. Und wo kommen die schnellen Fäuste her? Dafür hämmern die Kämpfer in prasselnden Schlagserien auf den Sandsack ein oder sie schleudern Medizinbälle mit schulterhohen Druckpässen gegen Wände. „Diese einarmigen Stoßbewegungen schulen den Einsatz der Hüfte und die Schulterrotation bei der Schlagbewegung. Die Übungen sollten die wirkliche Kampfbewegung stets so genau wie möglich abbilden“, sagt Cüppers.
Profi-Tipp 4: Ausdauer aktivieren
Spielt die Ausdauer bei einer Kampfdauer von höchstens 15 Minuten überhaupt eine Rolle? Na klar, und was für eine! Der Gegner im Käfig wartet schließlich nur auf eine minimale Schwächephase, um Sie dann mit voller Wucht zu attackieren. Zeit zum Durchatmen: keine. Dementsprechend sind Ausdauereinheiten für MMA-Kämpfer besonders wichtig. Cüppers’ Training ist mehrstufig aufgebaut: „Erstens: lange, moderate Läufe für die Grundlagenausdauer; zweitens: harte Intervallläufe, um auch unter hohen Belastungen leistungsfähig zu bleiben; drittens: Sparring, also die Trainings- Fights für die Wettkampfhärte.“ Setzen auch Sie auf abwechselnde Belastungen zwischen längeren Läufen von bis zu 60 Minuten und Einheiten mit vielen Tempowechseln, etwa 4-mal 4 Minuten hohe Belastung, dazwischen je 3 Minuten aktive Pause. Dieser Mix fordert den Körper ganzheitlich. Die ideale Ergänzung zu Intervallläufen bildet ein Zirkeltraining, das wegen seiner kurzen Pausen und wechselnden Belastungen den Puls dauerhaft hochjagt - so wie es in Gustafssons Workouts der Fall ist.
Profi-Tipp 5: Vielseitigkeit üben
Kaum ein Sportler ist so variabel wie ein MMA- Fighter. Die Kämpfer müssen jedoch nicht nur selber agieren, sondern abhängig vom Gegner auch auf verschiedenste Attacken reagieren können. Cüppers erklärt: „Die Athleten haben oft bestimmte Präferenzen. Gustafsson und Watson etwa boxen seit ihrer Jugend. Wichtig ist im Endeffekt jedoch die Kombination von mehreren Stilen.“ MMA-Neulinge lernen erst die Teildisziplinen Boxen und Ringen sowie den Bodenkampf. Dann wird alles zum MMA zusammengeführt. Das Training der Profis ist also sehr abwechslungsreich. Im Wochenplan von Cüppers’ Athleten werden Kampfstile täglich gewechselt und miteinander kombiniert: montags Bodenkampf, dienstags Boxen und Thai-Boxen, mittwochs wieder Bodenkampf, donnerstags Thai-Boxen und Ringen, freitags Boxen, samstags Luta Livre und sonntags Thai-Boxen, dazu Kraft- und Ausdauereinheiten. So werden die Fighter körperlich und mental gefordert. Für Sie als Nicht-Kampfsportler heißt das: die Augen offen halten, lernwillig bleiben, regelmäßig neue Methoden ausprobieren.
Profi-Tipp 6: Fighter-Food essen
Ich mache keine spezielle Diät“, sagt MMA-Star Watson. Vielmehr hält sich der Brite an einen einfachen Grundsatz: „Eat simple, fight easy.“ Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist ihm wichtiger als abgedrehte Essenspläne. Auch Cüppers bevorzugt einfachste Vorgaben: „Nehmen Sie komplexe Kohlenhydrate, hochwertiges Fett aus Ölen oder Nüssen sowie viel Eiweiß und viel Gemüse zu sich. Trinken Sie dazu reichlich Wasser oder Tee. Zucker sollten Sie möglichst meiden.“ Der heißeste Tipp aus seinem Kölner Gym ist zuckerfreies Protein-Eis. Dazu einfach Magerquark und ein wenig Jogurt, gefrorene Beeren und das natürliche Süßungsmittel Stevia in einem leistungsstarken Mixer vermischen. Stevia bewirkt keinen übermäßigen Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit auch keine erhöhte Produktion des blutzuckersenkenden Hormons Insulin. Das bedeutet: kein verspäteter Heißhunger durch einen wiederum zu rasanten Abfall des Blutzuckers. Und für den Tagesablauf empfiehlt Cüppers: „Morgens Kohlenhydrate, um genug Power für den Tag zu haben, abends dann viel Eiweiß, um im Schlaf Muskeln auf- und Fett abzubauen.“ Damit bereiten Sie Ihren Körper optimal vor, um die Kraft und Athletik eines MMA-Fighters aufzubauen.
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MMA Training zu Hause
Abgesehen, daß das optimale MMA Training von einem erfahrenen Trainer geleitet werden, sowie ein Trainingsbereich mit Tatami, Boxsack und anderen harten Gegenständen für das Schlagtraining vorhanden sein sollten. Auch zu Hause und ohne Hilfsperson ist es möglich, die Kondition auf akzeptablem Niveau zu halten, bis man auf die Installationen zugreifen kann.
Übungen für Verbesserung der Leistung beim MMA
Sehen wir uns mal die Profis an, genauer gesagt Conor McGregor, wie man speziell arbeiten kann. McGregor und seine Berufskollegen arbeiten nicht nur an der Muskulation, am Sparring und Jiu Jitsu für einen Kampf. Um ein angemessenes Niveau an Konzentration und Können zu erreichen, braucht man ausreichend Kontrolle über jeden Teil deines Körpers und deiner Psyche.
Mit dieser Übungsserie kannst du ein komplettes MMA-Training für zu Hause entwickeln. Mit dabei im Heimtraining, die exklusiven Drills von McGregor mit Ido Portal, die für ein Gegenüber beim UFC angewandt wurden. Optional, wenn du Striking-Techniken zufügen möchtest, kannst du dies mit einem günstigen Boxsack und markenspezifischen MMA-Handschuhen, indem du abwechselnd die Übungen durchführst.
Um progressiv die Intensität zu erhöhen, sollten die Übungen in dieser Reihenfolge geschehen:
- Dehnung und Aufwärmen für MMA zu Hause: Zu Beginn, führe die basic Dehn-Übungen für Martial Arts aus. Wechsel diese mit Gelenkbewegungen, um die Muskeln mit mehr Blut zu füllen. Stell eine Uhr daneben, um durch Ablenknung nicht zu schnell zu arbeiten. Es sollte mit diesen Übungen ca. 5 bis 10 Minuten angewandt werden.
- Spezielle Kniebeugen für MMA: Die Beweglichkeit der Knie ist essenziell beim häufigen Wechsel von Ausweichen und Attacke, die im Achteck stattfinden. Zu Beginn solltest du die Übungen langsam und vorsichtig angehen und das Gewicht auf die Arme verlagern, um die Gelenke nicht zu sehr zu belasten. Man legt die linke Ferse hinter das rechte Knie, wie auf dem Bild. Dann folgt eine weiche kontrolierte Bewegung, indem die Hüfte runtergeht (Gesäß bis zur Ferse, die auf dem Boden ist). Als Variante kannst du auch die Hüfte von Seite zu Seite bewegen. Halte 10 Sekunden die Position und wechsel dann das Bein.
- Tiefe Squats halten: Stell dich wie auf dem Bild hin und halte diese Position 5 Sekunden lang. Mach eine Hüftstreckung (wieder hoch in den Fußstand) und achte stets darauf, daß der Rücken dabei gerade bleibt. Wiederhole dies 3x 5 Wiederholungen. Wenn möchtest, kannst du auch 3x 10 Squats wiederholen. Mit dieser Übung werden Kniesehnen und Hüfte gedehnt und gleichzeitig in isometrischer Position die Innenbein und Bauchbereich gestärkt.
- Schulter-Drehungen in Achten gegen die Wand: Dies ist die erste MMA-Trainingsübung von Conor McGregor, die zu Hause ohne Hilfe durchgeführt weden kann. Sie stammt aus den Sitzungen, die Ido Portal The Notorious gegeben hat. Es handelt sich um Drehungen. Führe die Bewegung jeweils im Wechsel mit jedem Arm 2x 30 Wiederholungen aus.
- Betrunkener Stock: Diese Übung ist eine kreative und dinamischere Weiterentwicklung des Side To Side Lunge. Die Bewegung ist nicht so exakt und aktiviert essentielle Reflexe eines Kampfes. Nimm einen Stab oder einen Stiel (Besenstil) und stelle ihn vertikal aufrecht auf den Boden. Da dieser nun von selbst umfällt, ist die Übung, den Stab vorm Aufkommen auf den Boden mit der Hand abzufangen. Die Bewegung ist, auf der entsprechenden Seite das Knie zu beugen und so tief wie möglich runter zu gehen, den Rücken dabei gerade halten. Wiederhole die Bewegung rasch hintereinander innerhalb 30 Sekunden und mach 20 Sek. Pause bis du 5 Serien durchgeführt hast.
- Seitliche schwingende Liegestütz: Die Startposition ist eine Liegestütze mit breiten Beinen und mit Gesicht und Brustkorb runter zur Matte, ohne den Boden zu berühren. Die Arme sind angewinkelt, die Füße aufgestellt. Schwing den Körper nun sanft nach rechts, die Hüfte dreht sich etwas nach oben und der entgegengesetzte Arm streckt sich, der rechte Arm stützt den Körper. Die Füße helfen dabei, das Gleichgewicht zu halten. In einer überleitenden Bewegung geht es dann zur anderen Seite. Mach 3 Wiederholungen mit je 15 Schwingungen zu beiden Seiten abwechselnd.
- Sprünge mit halbgebeugten Knien: Mini-Sprünge vor und zurück in 10 Sekunden Dauer, 10 Sekunden Pause und weitere 10 Sekunden Sprünge, insgesamt 5 Mal wiederholen.
- Frosch: Hier wird die Figur des Frosch gezeigt, die Übung besteht darin, die Arme aufgestellt zu Lassen und nur die Beine zu bewegen. Wiederhole die Übung 10 Mal in 3 Serien.
- Hüftdrehung “Brücke”: Hier ist es notwendig, etwas Platz zu schaffen, um die Bewegung durchführen zu können. Dreh nun die Hüfte wie im Video herum, der Arm geht über den Kopf mit, bis du wieder in den Vierfußstand kommst. Dreh dich 5 Mal hintereinander, bevor du eine kurze Pause machst. Das ganze 4 Mal.
Vorteile des MMA- Trainingsplans für zu Hause von Conor McGregor
Wenn du diese Übungen bisher noch nicht gemacht hast, probiere sie aus, denn sie sind ganz schön anstrengend und somit fördernd. Mit diesem Training das man alleine zu Hause durchführen kann, erhälst du mehr Kontrolle über deinen Körper während der Bewegungen und aktivierst deine tiefere Muskulatur, welche dir Stabilität und Gleichgewicht verleiht. Conor McGregor hat mit diesen Techniken eine solide Basis erstellt und lernte damit den Schwerpunkt des Köprpers während eines Kampfes besser zu kontrollieren. Vielleicht sind die Übungen am Anfang etwas schwieriger auszuführen, da sie ungewohnt sind. Wenn du langsam beginnst, wird es schnell einfacher und flüssiger. Sobald die Übungen “sitzen”, können sie wie beschrieben ausgeführt werden. Viel Erfolg dabei!
MMA-Trainingsplan: Ein Beispiel
Um das meiste aus deinen Mühen zu holen und Übertraining zu vermeiden, solltest du mit einem qualifizierten Coach oder Trainer sprechen.
Jeder von uns hat einen anderen Rhythmus, aber ein typischer Trainingsplan könnte in etwa so aussehen:
- Montag:
- Morgens: Intervall-Training (Tabata) auf dem Laufband
- Nachmittags: Schlag-Training
- Dienstag:
- Morgens: Training auf dem Boden
- Mittwoch: Pause und aktive Regeneration
- Donnerstag:
- Morgens: Krafttraining
- Nachmittags: Grapple- und Wurfübungen
- Freitag: Zirkeltraining
- Samstag: Pause und aktive Regeneration
- Sonntag:
- Morgens: Krafttraining
- Nachmittags: Sparring-Sessions
Dein persönlicher Trainingsplan wird an deine Ziele und deinen Fortschritt angepasst, sodass er sich von diesem unterscheiden kann. Aber in jedem Fall solltest du viel Wert auf deine Regeneration legen, denn nur so kannst du das Meiste aus deinem Training herausholen.
Das beste Konditionstraining für MMA
MMA ist ein Sport, bei dem dein ganzer Körper gefragt ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, Übungen zu machen, die deinen ganzen Körper konditionieren. Hier sind ein paar Übungen, die du in deinen Plan aufnehmen kannst:
- Offset Overhead Lunges
- Battle Ropes
- Kettlebell Swings
- Sled Drags
- Torpedo Buoy Twist Slams
Equipment für MMA-Kämpfe
Während eines offiziellen Wettkampfes musst du eine spezifische Ausrüstung tragen, die den Regeln entspricht. Dazu zählen Handschuhe, die deine Knöchel bedecken, aber deine Finger und Daumen frei leisen. Darunter trägst du Handbandagen, die deine Gelenke und Knochen schützen sollen. Manche Vereine verlangen zudem, dass du einen Helm trägst, um deinen Kopf vor harten Schlägen zu schützen.
Darüber hinaus gibt es das ein oder andere, das du dir vielleicht für dein Training zulegen möchtest. Beispiele wären Handschuhe, die deine Hände im Ganzen schützen oder Polster für deine Füße und Schienbeine, um Tritte auf diese Stellen weniger schmerzhaft zu machen. Wenn du öfter alleine trainieren musst, kannst du dir auch einen Boxsack zulegen.
Was deine Kleidung angeht, solltest du während eines Wettkampfs unbedingt etwas tragen, indem du dich gut bewegen kannst und das bequem ist. Gut geeignet wäre etwas aus Lycra oder Baggy Short, aber die Entscheidung liegt bei dir. Als Shirt ist ein enges Top oder auch Sport-BH geeignet. Während deines Trainings kannst du tragen, was du willst. Aber denk daran, dass du vermutlich sehr viel schwitzen wirst. Wir empfehlen dir daher ein leichtes Shirt oder etwas, dass Schweiß ableitet wie unser Engage Performace T-Shirt. Unsere Engage Shorts oder unsere Engage Baselayer Leggings halten dich schön kühl und sorgen für eine gute Belüftung. Und für Frauen ist unser Engage Power Sport-BH eine gute Option. Für mehr MMA-geeignete Kleidung solltest du einen Blick auf unsere Combat-Kollektion werfen.
