Professionelle MMA-Karriere
Katharina Dalisda, eine professionelle MMA-Fighterin, ist ein Beispiel für eine erfolgreiche Karriere im Kampfsport. Sie gewann zehn von 13 Profikämpfen und holte als erste Deutsche den "Oktagon MMA"-Titel im Strohgewicht.MMA (Mixed Martial Arts) setzt sich aus verschiedenen Kampfdisziplinen zusammen, darunter Kickboxen, Ringen und Jiu-Jitsu. Gekämpft wird sowohl im Stehen mit Schlägen und Tritten als auch am Boden mit Würge- und Hebeltechniken.
Katharina trainiert zehnmal die Woche, wobei die Einheiten in Ringen, Jiu-Jitsu und Striking aufgeteilt sind. Sparring-Einheiten, in denen alle Disziplinen angewendet werden, sind ebenfalls wichtiger Bestandteil des Trainings. Ihr Alltag ist zu hundert Prozent auf den Sport ausgerichtet, inklusive Regeneration und angepasster Ernährung.
Allerdings ist eine Karriere als MMA-Fighter zeitlich begrenzt. Es gibt kaum Kämpfer:innen, die älter als 40 sind. Die Haupteinnahmequelle ist die Kampfgage, die stark variieren kann. Zusätzliche Einnahmen können durch Sponsorengelder und Beteiligung an Ticketverkäufen generiert werden.
Selbstverteidigungstrainer: Eine Alternative
Eine weitere Möglichkeit, mit Kampfsport Geld zu verdienen, ist die Tätigkeit als Selbstverteidigungstrainer.Die Nachfrage nach professioneller Selbstverteidigung ist seit der Silvesternacht 2015/16 in Köln deutlich angestiegen, insbesondere bei Frauen und Jugendlichen. Selbstverteidigungstrainer vermitteln Techniken und Maßnahmen zur Abwehr von Angriffen und stärken das Selbstbewusstsein ihrer Schüler.
Voraussetzungen:
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- Körperliche Fitness
- Beherrschung von Selbstverteidigungstechniken
- Psychologisches Wissen zur Deeskalation und Gewaltprävention
- Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen für Notwehr
Businessplan:
Ein Businessplan ist essenziell für die Existenzgründung als Selbstverteidigungstrainer. Er sollte folgende Punkte umfassen:
- Analyse der Ausgangslage (Nachfrage, Konkurrenz)
- Zielgruppe und Kursangebot
- Räumlichkeiten und Finanzierung
- Marketingstrategie
Marketing:
Um Kunden zu gewinnen, ist eine Kombination aus Offline- und Online-Marketingstrategien wichtig:
- Flyer, Zeitungsannoncen, Eröffnungsevents
- Optimierte Homepage mit relevanten Keywords
- Videos von Trainingseinheiten
- Nutzung sozialer Netzwerke
Rechtliches und Versicherungen:
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Selbstverteidigungstrainer sollten eine Gewerbeanmeldung vornehmen oder den Status Freiberufler prüfen lassen. Eine Berufshaftpflichtversicherung ist unerlässlich, um sich vor Forderungen im Falle von Verletzungen zu schützen.
Eigene Kampfsportschule gründen
Der Traum von der eigenen Kampfkunstschule lässt sich verwirklichen, erfordert aber sorgfältige Planung und Engagement.Fünf Mythen, die dich davon abhalten, deinen Traum von der eigenen Kampfkunstschule zu verwirklichen:
- Du brauchst mehrere schwarze Gürtel und >10 Jahre Erfahrung, bevor du gründest
- Du musst ein top Kämpfer / Kampfsportler sein, um eine eigene Schule gründen zu können
- Eine Kampfkunstschule lohnt sich nicht mehr, gerade seit Corona ist es schwer, mit einer Kampfsportschule Geld zu verdienen
- Eine Kampfkunstschule kann man nicht nebenberuflich aufbauen, wenn dann ganz oder gar nicht
- Eine Kampfkunstschule zu gründen ist jahrelange harte Arbeit und macht wenig Spaß
Leitfaden: Eine eigene Kampfsportschule gründen
- Wähle deinen Kampfkunst-Stil: Selbstverteidigung, Karate, Kung Fu, WingTsun, Wushu, Sanda, Ninjutsu, Kendo, Muay Thai, Judo, Aikido, Sambo, Krav Maga, Boxen, Kickboxen, Fechten, HEMA, Schwertkampf, Historische Kampfkünste, Jiu-Jitsu, BJJ, Capoeira, Luta Livre, Vale Tudo, Jeet Kune Do, Savate oder Mixed Martial Arts.
- Beginne Schritt für Schritt mit dem Unterrichten: Nutze jede Gelegenheit, die sich dir bietet, gib einen kleinen Kampfsport Kurs für deine Freunde, biete ein öffentliches Schnupper-Training im Park an.
- Sei mehr als nur Kampfsportler, sei Lernender, Lehrer, Inspirierer & Businessman: Du musst es schaffen, einen eigenen Persönlichkeitsstil zu entwickeln, einen eigenen Unterrichtsstil, den die Menschen ansprechend finden, zu dem sie sich hingezogen fühlen und der dich (zumindest ein klein wenig) einzigartig macht.
- Wähle deine Unternehmensform / deine Rechtsform: Freiberuflicher Einzelunternehmer oder Gemeinnütziger Verein.
- Rechtliche Risiken ausschließen: Ist der Begriff, wie du deine Kampfsportart nennst, geschützt? Sind die Angaben in deinem Online-Auftritt rechtssicher, sodass du nicht abgemahnt werden kannst?
- Diversifikation und Krisen-Resilienz: Gerade Corona hat ja ziemlich deutlich gezeigt, wie schnell eine Kampfkunstschule an der Wand enden kann, wenn sie sich nicht rechtzeitig diversifiziert hat.
- Gründe aus den richtigen Gründen: Bist du nur auf der Suche nach einer Option, nebenbei schnell Geld zu verdienen? Oder möchtest du wirklich etwas bewegen, etwas weitergeben, Menschen begeistern?
- Menschen begeistern, Neukunden gewinnen: Das Herzstück eine Kampfkunstschule ist immer das Team, nur wenn du es schaffst, die richtigen Menschen für deine Schule zu begeistern und unter diesen Menschen einen positiven Team-Spirit zu fördern, nur dann kann eine wahrlich großartige Kampfsportschule langfristig bestehen.
Karate Geiger: Ausbildung mit Stipendium
Karate Geiger bietet eine interessante Möglichkeit, die Leidenschaft zum Beruf zu machen.Sensei-Ausbildung mit Stipendium:
- Anerkannter Ausbildungsweg, zertifiziert von der IHK
- Dreijährige Ausbildung zum Trainer:in für Kinderkarate, Selbstverteidigung, Koordination und Wertepädagogik
- Praxis: Leitung echter Kurse mit Kindern ab Woche 1
- Theorie: E-Learning-Einheiten, Fortbildungen und Seminare
- Begleitung: Betreuung durch erfahrene Ausbilder:innen
- Bezahlung fürs Lernen (Stipendium)
MMA: Der Weg zum Profi
Angesichts der Popularität der Mixed Martial Arts, insbesondere der UFC, wollen viele in diesen Sport einsteigen und ihn professionell betreiben.Das beste Alter, um mit MMA anzufangen, ist ein Alter von 14 bis 16 Jahren, wenn man schon mit 18 Jahren antreten möchte. Deshalb ist ein schneller Einstieg enorm wichtig, um ein professioneller Kämpfer zu werden.
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Was die Zielgruppe angeht, so rücken vor allem Frauen und Jugendliche in den Fokus, die keinesfalls in die Opferrolle fallen wollen.
Um ein professioneller Kämpfer zu werden, muss man mindestens 2 Jahre lang regelmäßig trainieren, und zwar am besten an fünf Tagen pro Woche. Danach kannst Du an Amateurkämpfen teilnehmen.
Gehalt: Die UFC Kämpfer am unteren Niveau verdienen ca. 10.000 - 30.000 US Dollar pro Kampf.
Kampfsportarten: Du solltest eine Kampfkunst wählen, die sich auf das Schlagen konzentriert, und eine andere, die sich auf die Bodenarbeit konzentriert. Wenn es um die Schlagdisziplin geht, wird Muay Thai oder Boxen weithin als die effektivste Kampfsportart für MMA angesehen.
Gesundheit: Wichtig ist eine gesunde, ausgeglichene Ernährung, um immer Gewicht zu machen. Auch die richtige Fitness ist wichtig. Dazu gehört, dass Du Deinen Trainingsplan so zusammenstellst, dass er zu deinem spezifischen Stil passt.
MMA Gyms: Achten auch auf erreichte Erfolge und Zertifizierungen. Richtige Trainer MÜSSEN zum Beispiel einen schwarzen Gürtel ersten Grades oder höher in ihrer spezifischen Kampfkunst haben.
