UFC Ranglisten, Champions und Gewichtsklassen: Ein Überblick

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als führende Organisation im Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. In der UFC gibt es Champions in insgesamt zwölf Gewichtsklassen: acht für Männer und vier für Frauen.

UFC Gewichtsklassen der Männer

Die acht UFC Gewichtsklassen der Männer, von oben nach unten gereiht:

  1. Schwergewicht
  2. Halbschwergewicht
  3. Mittelgewicht
  4. Weltergewicht
  5. Leichtgewicht
  6. Federgewicht
  7. Bantamgewicht
  8. Fliegengewicht

UFC Gewichtsklassen der Frauen

Bei den Frauen wurden nach und nach auch eigene Ranglisten erstellt. Begonnen hat es mit der Bantamgewicht-Division. Es folgten danach das Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Fliegengewicht.

Geschichte der UFC Gewichtsklassen

Im Gründungsjahr 1993 der Ultimate Fighting Championship (UFC) gab es keine Gewichtsklassen. Zunächst gab es aber nur zwei UFC Gewichtsklassen - das Schwergewicht mit allen Kämpfern ab 91 kg (200 Pfund) und das Leichtgewicht mit allen Akteuren bis 90 kg (199 Pfund). Im Jahr 2001 stieg die Gesamtzahl der UFC Ranglisten auf fünf Gewichtsklassen an: Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht.

Doppel Champions

Zehn Mal kam es in der UFC-Geschichte bislang vor, dass eine Person zwei Titel in unterschiedlichen Gewichtsklassen gewonnen hat. Randy Couture war der erste Titelträger in zwei verschiedenen Gewichtsklassen. In der jüngeren Vergangenheit kürten sich Alex Pereira und Ilia Topuria zu UFC Champions in zwei Gewichtsklassen.

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Hier ist eine Liste der Kämpfer, die Titel in zwei verschiedenen Gewichtsklassen gewonnen haben:

  1. Randy Couture (Schwergewicht, Halbschwergewicht)
  2. B.J. Penn (Weltergewicht, Leichtgewicht)
  3. Conor McGregor (Federgewicht, Leichtgewicht)
  4. Georges St-Pierre (Weltergewicht, Mittelgewicht)
  5. Daniel Cormier (Halbschwergewicht, Schwergewicht)
  6. Amanda Nunes (Bantamgewicht, Federgewicht)
  7. Henry Cejudo (Fliegengewicht, Bantamgewicht)
  8. Jon Jones (Halbschwergewicht, Schwergewicht)
  9. Alex Pereira (Mittelgewicht, Halbschwergewicht)

Längste Regentschaft in der UFC

Die längste Regentschaft in einem UFC Ranking hat Anderson Silva. Der Brasilianer regierte insgesamt 2.457 Tage im Mittelgewicht. Das schaffte er mit zehn Titelverteidigungen.

Die Top 5 der längsten Regentschaften in der UFC-Geschichte:

  1. Anderson Silva: 2.457 Tage (Mittelgewicht)
  2. Demetrious Johnson: 2.142 Tage (Fliegengewicht)
  3. Georges St-Pierre: 2.064 Tage (Weltergewicht)
  4. Amanda Nunes: 1.981 Tage (Bantamgewicht - Frauen)

Jon Jones ist wiederum in der UFC Rangliste der meisten Titelfights die Nummer 1 der MMA-Königsklasse. Insgesamt 17 Mal trat er im Halbschwer- bzw.

Aktuelle UFC Champions (Stand Februar 2025)

Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions:

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  • Jon Jones (Schwergewicht)
  • Alex Pereira (Halbschwergewicht)
  • Dricus du Plessis (Mittelgewicht)
  • Leon Edwards (Weltergewicht)
  • Islam Makhachev (Leichtgewicht)
  • Ilia Topuria (Federgewicht)
  • Sean O’Malley (Bantamgewicht)
  • Alexandre Pantoja (Fliegengewicht)

Wichtige Faktoren im UFC-Ranking

Die Position im UFC-Ranking wird durch Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität, Siegesart und die Organisation, in der gekämpft wurde, beeinflusst. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions.

  • Bilanz
  • Gegnerqualität
  • Aktivität
  • Siegesart
  • Organisation

Deutsche UFC Kämpfer

Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen.

Die fünf erfolgreichsten deutschen Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben:

  1. Dennis Siver
  2. Ottman Azaitar
  3. Nasrat Haqparast
  4. Abusupiyan “Abus” Magomedov
  5. Nick Hein

UFC 318: Holloway vs. Poirier

Der UFC-Kalender 2025 hat mit UFC 318 ein besonderes Event zu bieten. UFC 318 findet am Samstag, den 19. Juli 2025 in New Orleans (USA) statt. Den Hauptkampf bestreiten Dustin Poirier gegen Max Holloway, die sich um den inoffiziellen „BMF“-Titel prügeln.

In Deutschland werden die UFC-Events komplett beim Sportstreaming-Dienst DAZN übertragen. In der DAZN-Übertragung von UFC 318 enthalten sind die Vorkämpfe (Prelims) die vier Fights der Main Card sowie natürlich auch das Duell von Holloway vs. Poirier, das um 6:00 Uhr deutscher Zeit beginnen wird.

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Die Maincard der UFC 318 Fight Card beginnt mit dem Gefecht aus dem Leichtgewicht zwischen Michael Johnson und Daniel Zellhuber. Wenn die beiden miteinander fertig sind, steigen die Weltergewichte Kevin Holland und Daniel Rodriguez in den Käfig, gefolgt vom Co-Mainevent bei dem es zum Aufeinandertreffen von Paulo Costa vs.

Bei UFC 318 steigt Dustin Poirier am Samstag in New Orleans zum letzten Mal wettkampfmäßig in ein Oktagon. Seit Januar 2011 (!) war der heute 36-jährige US-Amerikaner aus Lafayette, Louisiana, in der UFC aktiv.

Max Holloway war mehrfacher Champion im Federgewicht, der sich immer wieder im Leichtgewicht versucht. Und mit Dustin Poirier hat er noch zwei Rechnungen offen. Erstmals standen sich Holloway und Poirier im Februar 2012 im Käfig gegenüber. Poirier siegte durch Submission. Das zweite Duell gab es im April 2019 und der Sieger war wieder Poirier.

Die UFC-Geschichte ist geprägt von beeindruckenden Titelverteidigungen und legendären Siegesserien. Anderson Silva dominierte die Middleweight-Division mit einer unglaublichen Titelserie von 2.457 Tagen. Seine 16 aufeinanderfolgenden Siege sind bis heute unerreicht. Demetrious Johnson setzte mit 11 Titelverteidigungen im Flyweight einen beeindruckenden UFC-Rekord. Im Weltergewicht glänzte Georges St-Pierre mit neun erfolgreichen Verteidigungen.