Ob beim intensiven Kickboxen, schweißtreibendem Training mit Gewichten oder knallhartem CrossFit: Fitnessschuhe und Trainingsschuhe sind deine ständigen Begleiter beim Training im Studio. Das gilt ganz besonders im Bereich der Sportschuhe: Für fast jede Sportart gibt es den passenden Schuh, der perfekt darauf ausgerichtet ist, den Fuß beim Sport zu stützen und ihm Halt zu geben.
Was du über Trainingsschuhe wissen solltest
Wenn du regelmäßig im Fitnessstudio trainierst oder ein anspruchsvolles Zirkeltraining im Freien absolvierst, benötigst du passende Sportschuhe, um optimale Trainingsergebnisse zu erzielen. Mittlerweile entwickeln und vertreiben die meisten Sportartikelhersteller unterschiedliche Schuhe für die verschiedensten Sportarten. Oft sind es nur kleine Unterschiede zwischen den Modellen. Doch wenn du anspruchsvolle Workouts durchführst und dich auf ideale Trainingsbedingungen verlassen möchtest, solltest du für ambitioniertes Training zu einem speziellen Fitnessschuh greifen. Um zu wissen, welcher Schuh für welche Disziplin geeignet ist, solltest du die Typen und die wichtigsten Merkmale kennen.
Fitnessschuhe und Trainingsschuhe passen sich perfekt den Bewegungen des Fußes an und unterstützen dabei die Körperpartien, die trainiert werden sollen.
Wichtige Kriterien bei der Wahl von Trainingsschuhen
- Passform: Nur bei richtiger Passform kann ein Trainingsschuh sicheren Halt geben. Der Abstand zwischen Schuhspitze und Zehen sollte etwa 0,5 Zentimeter betragen. So fühlt sich der Fuß nicht eingeengt, hat ausreichend Bewegungsfreiheit, aber dennoch sicheren Halt.
- Flexibilität und Gewicht: Bei den meisten Aktivitäten sind leichte Schuhe die erste Wahl. Sie geben Sicherheit und Stabilität, ohne dass du sie schwer an deinen Füßen fühlst.
- Atmungsaktivität: Wenn du dein Training ernst nimmst und den einen oder anderen Schweißtropfen dabei verlierst, wirst du dich über ein atmungsaktives Obermaterial deiner Trainingsschuhe freuen.
- Stabilität: Beim Gewichtheben steht der stabile Stand an erster Stelle. Ein Fitnessschuh mit möglichst geringer Dämpfung und einem dünnen Luftpolster in der Sohle vermittelt einen unmittelbaren Kontakt zum Boden und ein Barfußgefühl.
- Sohle: Die Sohle von Fitnessschuhen sorgt für guten Grip auf unterschiedlichen Böden.
Fitnessschuhe vs. Crossfitschuhe
Oft sind es nur kleine Unterschiede zwischen den Modellen. Doch wenn Sie anspruchsvolle Workouts durchführen und sich auf ideale Trainingsbedingungen verlassen möchten, sollten Sie für ambitioniertes Training zu einem speziellen Fitnessschuh greifen. Um zu wissen, welcher Schuh für welche Disziplin geeignet ist, sollten Sie die Typen und die wichtigsten Merkmale kennen.
Fitnessschuhe: Grundsätzlich können Sie für ein Einsteiger-Workout im Fitnessstudio, bei dem es hauptsächlich um Ausdauer und Cardio-Einheiten auf dem Laufband, Ergometer oder Crosstrainer geht, auch einen gewöhnlichen, leichten Laufschuh verwenden. Wenn Sie jedoch ein sehr bewegungsintensives Training, wie Aerobic, Zumba oder Kickboxen absolvieren, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Fitnessschuhe sehr flexibel und leicht sind sowie über eine griffige Außensohle verfügen. Die Sohle muss vor allem einen sicheren Halt bei dynamischen Bewegungen in jede Richtung gewährleisten. Wenn Sie sich eher auf Sprünge und forderndes Krafttraining konzentrieren, benötigen Sie zudem einen Sportschuh mit ausgeprägter Dämpfung und stabilisierendem Halt.
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Crossfitschuhe: Crossfitschuhe heben sich etwas von anderen Fitnessschuhen ab, denn Sie müssen einen Kompromiss aus unterschiedlichen Eigenschaften bilden. Sie sollten zum einen sehr robust und enganliegend sein, um den Sportlerinnen und Sportlern ausreichend Stabilität bei anstrengenden Kraftübungen zu verleihen und müssen zum anderen ausreichend Flexibilität gewährleisten, damit Sie in den Schuhen auch ein extrem dynamisches Training betreiben können.
Eignung für verschiedene Sportarten
- Cardio und Ausdauer: Fitnessschuhe eignen sich für Ausdauer- und Cardio-Einheiten auf dem Laufband, Ergometer oder Crosstrainer.
- Bewegungsintensives Training: Für Aerobic, Zumba oder Kickboxen sind flexible und leichte Fitnessschuhe mit griffiger Außensohle ideal.
- Gewichtheben: Beim Gewichtheben steht der stabile Stand an erster Stelle.
- Yoga und Pilates: Wer nicht barfuß trainieren möchte, sollte sich für ein leichtes und biegsames Modell entscheiden.
- Spinning: Für eine optimale Kraftübertragung auf die Pedale eignen sich Trainingsschuhe mit einer harten Sohle.
- CrossFit: CrossFit-Schuhe müssen einen Kompromiss aus unterschiedlichen Eigenschaften eingehen, da die Sportart Krafttraining, verschiedene Fitness-Disziplinen, Turneinheiten und Sprints vereint.
Outdoor-Training
Besonders in der warmen Jahreszeit wird Crosstraining gern im Freien durchgeführt. Ein Vorteil vom Fitnessstudio ist, dass sich dort mehr Geräte befinden, um das Training abwechslungsreicher zu gestalten, sodass besonders in den kühleren Monaten durchaus auch im Studio trainiert wird. Crossfitschuhe sind daher meist mit einer vielseitigen Sohle ausgestattet, die sowohl auf Hallenboden als auch auf Asphalt oder Gras und Schotter einen sicheren Grip bietet.
Zusätzliche Merkmale
- Klettverschluss: Mit Klettverschluss sind die Fitnessschuhe nicht nur ruckzuck an- und ausgezogen, sie lassen sich auch schnell im Sitz korrigieren und nachspannen.
- Drehpunkt: Der Drehpunkt ist ein Element im Schuhprofil, der bei schnellen Bewegungen die Bodenhaftung um die senkrechte Körperachse reduziert, ohne die Stabilität bei Schritten nach vorne, hinten oder zur Seite zu verlieren.
Bekannte Marken
Zahlreiche unserer Top-Marken bieten Trainingsschuhe an. Jede Marke hat ihre spezielle Passform, deshalb ist es wichtig, den Schuh anzuprobieren, um einen richtig passenden Schuh zu finden.
- Reebok
- Nike
- Under Armour
- Skechers
- New Balance
Worauf du beim Kauf achten solltest
Wenn Sie Indoortraining bevorzugen und auch bei Tanz- und Aerobic-Kursen oder anderen dynamischen Übungen mitwirken möchten, sollten Sie darauf achten, dass die Außensohle kein starkes Profil besitzt und flexibel ist. Für optimale Beweglichkeit und eine dennoch stabilisierende Passform sind Fitnessschuhe vergleichsweise enganliegend. Damit Sie auch bei schweißtreibenden Aktivitäten ein trockenes Klima im Schuhinneren genießen können, sind nahezu alle Fitnessschuhe mit einem sehr atmungsaktiven Mesh-Gitter im Obermaterial versehen.
Boxschuhe: Mehr als nur Schuhe
Wenn du dich im Boxsport weiterentwickeln willst - sei es im Training oder im Wettkampf - solltest du auf keinen Fall an der falschen Stelle sparen. Und genau hier kommen Boxschuhe ins Spiel. Viele unterschätzen, welchen Unterschied das richtige Schuhwerk im Ring macht. Wer einmal mit normalen Sportschuhen geboxt hat, kennt das Problem: mangelnder Halt, zu viel Dämpfung, schwammiges Gefühl beim Gleiten auf dem Boden. Boxen verlangt präzise Beinarbeit - und genau dafür sind Boxschuhe gemacht. Gerade Anfänger im Kampfsport merken schnell, wie viel sicherer und dynamischer sich ihr Stand mit den richtigen Schuhen anfühlt.
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Die wichtigsten Eigenschaften von Boxschuhen
- Gewicht: Je leichter der Schuh, desto besser für die Beinarbeit.
- Passform: Der Schuh sollte eng anliegen, aber nicht drücken.
- Knöchelstütze: Einer der Gründe für die Verwendung von Boxschuhe ist die Knöchelunterstützung und die Fußschutz.
- Atmungsaktiver Stoff: Ein gutes Paar Boxschuhe muss aus einem atmungsaktiven Material bestehen, das den Schweiß und die Feuchtigkeit, die während des Kampfes entstehen, ableitet. Dies ermöglicht die Fuß immer trocken für besser Komfort unter Training und im Ring.
Die Materialien des Boxschuhe müssen sehr robust und gleichzeitig sehr leicht sein. Ein leichter Schuh erleichtert die Bewegungen der Beine und verringert die Ermüdung.
Warum spezielle Boxschuhe?
Die oben genannten Merkmale machen uns klar, dass traditionelle Schuhe Gymnastik oder Laufen, gut für eine Training (Laufen, Gymnastik, Stretching usw.) für den Boxsport nicht geeignet sind.
Krav Maga Schuhe
Krav Maga Schuhe für das Training sollten bequem und zweckmäßig sein. Da es sich bei Krav Maga um eine Selbstverteidigung handelt, und eine Selbstverteidigungs-Situation nun mal außerhalb des Dojos oder Trainingsraumes passiert, sollte das Training für eine solche Situation so nah an der Realität wie möglich sein. Deshalb empfiehlt es sich in Schuhen zu Trainieren, die du auch im Alltag anziehst. Dass du das Training als Frau nicht in Stöckelschuhen absolvierst dürfte wohl klar sein, dennoch ist zu empfehlen auch in hohen Schuhen von Zeit zu Zeit zu trainieren um das Gefühl zu festigen sich auch mit hohen Schuhen verteidigen zu können oder den Schuh sogar als „Common Objekt“ zu nutzen. Normale Sportschuhe sind also für das Training völlig ausreichend sofern es sich um eine Trainingslocation ohne Mattenboden handelt.
Mattenschuhe
Wenn deine Trainingslocation mit Kampfsportmatten ausgelegt ist, darfst du diese Matten in der Regel nur barfuß oder mit speziellen Mattenschuhen betreten. Wenn es sich um eine Krav Maga Location mit ausgelegten Matten handelt, könnte der Hausherr dir das Training mit normalen Schuhen verbieten, da du damit eventuell die Matten schädigen kannst. Kläre also vor deinem Training ab, welche Schuhe du mitbringen sollst. Zur Not kannst du auf der Matte immer noch barfuß oder in Socken trainieren. Um deine Füße zu schützen solltest du dir allerdings Mattenschuhe bzw. Ringerschuhe zulegen. Bekannte Ringerschuhe sind zum Beipsiel der Adidas Aq3325 oder der Asic Snapdown 2. Die knöchelhohen Ringerschuhe bieten außerdem noch Schutz vor dem Umknicken der Fußgelenke. Wenn du lieber in flachen Schuhen trainieren möchtest ist der Kwon Premiere Plus eine gute Wahl. Eine kostengünstige Variante wäre der DanRho Atlantis Trainingsschuh.
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