Die besten UFC-Kämpferinnen: Eine Übersicht

Nicht nur bei den Männern geht es im Ring beim Mixed Martial Arts so richtig heiß her, auch die weiblichen Kämpferinnen nehmen ihre Konkurrentinnen im Ring bei Veranstaltungen oder Turnieren gerne komplett auseinander.

Bekannte UFC-Amazonen

Hier eine Auswahl von UFC-Kämpferinnen, die im Ring eine gute Figur machen:

  • Pearl Gonzalez
  • Jordan McDonald
  • Felice Herrig
  • Holly Holm
  • Bec Rawlings
  • Kyra Gracie
  • Ronda Rousey
  • Cat Zingano
  • Paige VanZant
  • Maegan Goodwin
  • Anastasia Yankova
  • Rachael Cummins
  • Lena Ovchynnikova
  • Angelica Chavez

Top-Stars im Frauen-MMA

Wer sind die größten Stars bei den UFC Frauen? Das Fliegengewicht der UFC Frauen wurde lange Zeit beherrscht von Valentina Shevchenko.

Valentina Shevchenko

Die gebürtige Kirgisin hat eine beeindrucke Kampfhistorie vorzuweisen: von 19 Kämpfen konnte sie 16 Begegnungen gewinnen. Sie legt einen beeindruckend flexiblen Kampfstil an den Tag und feierte ihre größten Erfolge im Leichtgewicht, als sie 2018 Joanna Jedrzejczyk bezwang und den entsprechenden UFC-Titel gewann. Da sie ihre aktive UFC-Karriere erst 2015 begann, wird man wohl auch in Zukunft noch eine Menge von Valentina Shevchenko erwarten können.

Seit 2015 kämpft die am 7. Die aus Kirgistan stammende Russin holte sich im Dezember 2018 den Goldgürtel im Fliegengewicht und hat diesen danach 7 Mal verteidigt. Ursprünglich kommt Shevchenko aus dem Kickboxen, wo sie 57 ihrer 59 Profi-Kämpfe gewonnen hat.

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Valentina Shevchenko

Bild: Valentina Shevchenko gehört aktuell zu den weiblichen Topstars der MMA-Branche.

Amanda Nunes

Nunes stammt aus Brasilien und konnte in 20 Kämpfen 16 Siege einfahren - eine Spitzenquote. Schon 2013 stand sie im UFC-Ring und begann dort, sich einen Namen im Mixed Martial Arts zu machen. Im Bantamgewicht konnte sie bereits einen Titel gewinnen und im Finale ihre Konkurrentin auf die Plätze weisen.

Die Brasilianerin ist die erste Frau, die UFC-Champion in zwei Divisionen (Bantam- und Federgewicht) wurde. Nunes ist auch die erste und einzige Kämpferin in der UFC-Geschichte, die zwei Titel verteidigt hat und sie gleichzeitig aktiv hält (Stand: 15.10.2021). Amanda Nunes gilt somit für viele als die beste MMA-Fighterin aller Zeiten. Auch privat dreht sich bei der am 30. Mai 1988 geborenen Brasilo-Fighterin alles um die UFC - sie ist nämlich mit Nina Nunes verheiratet, die ebenfalls in der UFC - und zwar in der Strohgewicht-Klasse - antritt. Am 24.

Amanda Nunes

Bild: Amanda Nunes - Doppelchampion der UFC-Frauen - gilt als die vielleicht beste Käfig-Kämpferin aller Zeiten.

Alexa Grasso

Karen Alexa Grasso Montes (9. Im März 2023 besiegte sie Valentina Shevchenko und kürte sich damit zum Champion im Fliegengewicht!

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Holly Holm

2015 sorgte die am 17. Oktober 1981 geborene US-Amerikanerin für eine der größten Überraschungen in der UFC-Geschichte. Ihre Karriere startete richtig durch, als sie beim UFC 2017 die amtierende Meisterin schlug und Zuschauer und Gegnerinnen im Madison Square Garden überraschte.

Holm zählt zu den besten Boxerinnen aller Zeiten. Insgesamt verteidigte „The Preacher’s Daughter“ (so ihr Kampfname) ihre Titel in drei Gewichtsklassen insgesamt 18 Mal und war zudem zweifache Ringmagazin-Kämpferin des Jahres (2005, 2006).

Holly Holm

Bild: Holly Holm, die Grande Dame unter den MMA-Fighterinnen.

Rose Namajunas

Rose Gertrude Namajunas wurde am 29. Sie wurde Rose (litauisch: Rožė) zu Ehren ihrer Urgroßmutter Rožė Gotšalkaitė Namajūnienė genannt, deren Ehemann Juozas ein unabhängiger litauischer Militäroffizier war. Ihr Mutter war Pianistin, Rose selbst startete als 5-Jährige mit Kickboxen. Seit 2015 ist die MMA-Kämpferin in der UFC und mischt das Strohgewicht auf. 2017 knockte sie überraschend Joanna Jędrzejczyk aus und kürte sich erstmals zur UFC-Meisterin im Strohgewicht.

Joanna Jedrzejczyk

Joanna stammt aus Polen und hat sich beim MMA einen echten Namen gemacht. Vor sieben Jahren debütierte sie beim Mixed Martial Arts und hat sich seitdem nicht nur eine große Fangemeinde erarbeitet, sondern auch zahlreiche Erfolge erzielt, wie zum Beispiel den UFC-Titel im Papiergewicht. Insgesamt fünfmal konnte sie ihren Titel erfolgreich verteidigen, doch 2018 verlor sie das Finale im Madison Square Garden gegen Rose Namajunas. Seitdem kämpft sie in der Leichtgewichtsklasse und musste sich dort nur Valentina Shevchenko geschlagen geben.

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Ronda Rousey

Ronda Rousey gehört schon lange zum Personal beim Mixed Martial Arts. Ihre Wurzeln liegen jedoch in einem anderen Kampfsport, also sie 2008 in Peking die Bronzemedaille im Judo gewann. Nachdem sie Judo an den Nagel hängte, startete sie beim MMA durch und wurde die erste Titelträgerin im Bantamgewicht. Rousey hat ihre Kämpfe häufig früh entscheiden und mehrere Championate verteidigen können.

Ronda Rousey ist die beste Kämpferin der Welt im Mixed Martial Arts, ein Bad Girl im Ring und auf dem Weg zu einem Superstar zu werden, die über ihren Sport hinausragt. Ein Ellbogengelenk auszukugeln, hat Ronda Rousey jüngst bei Sports Illustrated erzählt, fühle sich an, wie das Bein eines Truthahns auszulösen. Und wenn eine Frau auf der Welt als Gewährsperson für das Auskugeln von Ellbogengelenken gelten darf, dann ist es die 28-jährige Kalifornierin. Ronda Rousey, da sind sich die Kampfsport-Experten recht einig, ist die derzeit beste Kämpferin, die die Mixed Martial Arts (MMA) zu bieten haben. Ihre Profibilanz: Elf Kämpfe, elf Siege, ein Weltmeistertitel des Verbandes UFC im Bantamgewicht. Einer Ihrer Spitznamen: "Arm Collector", "Arm-Sammlerin". Weil sie ihre Gegnerinnen mit Vorliebe durch das Überstrecken des Ellbogengelenks zur Aufgabe zwingt.

Rousey ist nicht nur die Frau, die MMA-Kämpfe von Frauen in den USA nicht nur gesellschaftsfähig, sondern zum gesellschaftlichen Ereignis gemacht hat. Ronda Rousey, 1,70 Meter groß, Kampfgewicht 61 Kilo, ist auf dem deutlich erkennbaren Weg ein Superstar zu werden, der noch viel größer als das Millionengeschäft MMA ist. Im Actionfilm "The Expendables 3" spielte sie neben Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger. In "Fast & Furious 7", seit 1. April in den deutschen Kinos, ist sie mit Vin Diesel, Kurt Russell und Dwayne "The Rock" Johnson zu sehen. Mit dem bescheidenen Ziel, eines Tages die "bestbezahlte Schauspielerin der Welt" zu sein.

Rousey geht in den größten US-Talkshows ein und aus, hat im vergangenen Jahr einen Multimillionen-Dollar-Deal mit Ausrüster Reebok abgeschlossen. Für die "Swimsuit Edition" der Sports Illustrated hat sie sich (fast) ganz ausgezogen.

Ihre Mutter war 1984 die erste amerikanische Judo-Weltmeisterin. "Sie hat mir den Armbar beigebracht", sagt Rousey, eben ihren bevorzugten Aufgabegriff. Sie wurde selbst Judoka, gewann 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking Bronze. "Dafür gab es 10.000 Dollar und einen feuchten Händedruck", sagt Rousey.

Am 27. März 2011 gab Rousey ihr Profidebüt. Ihre Gegnerin Ediane Gomes hielt gerade 25 Sekunden durch, bevor sie aufgab, in Rouseys Armbar gefangen. Die weitere Bilanz: makellos. Nur eine einzige Gegnerin, Miesha Tate am 28. Dezember 2013, hielt länger als eine Runde durch, ehe sie in der dritten doch entkräftet aufgab. Rousey hielt zu diesem Zeitpunkt schon den UFC-Titel, die Weltmeisterschaft im Ultimate Fighting Championship - der Liga, die die einst als hirnlos-brutal geltenden Käfigkämpfe mit neuen Regeln und neuem Marketing Mainstream-tauglich machte.

In ihrem jüngsten Kampf, am 28. Februar, fertigte sie Cat Zingano in ihrer neuen Rekordzeit von 14 Sekunden ab. Natürlich per Armbar.

Im achteckigen Ring und vor ihren Kämpfen hat Rousey diesen Blick, der zugleich Zuversicht und den Willen ausstrahlt, bis ans Äußerste zu gehen. Der ihrer Gegnerin sagt: Ich will es mehr als du.

UFC Frauen: Gehalt

Die UFC-Fighterinnen werden deutlich schlechter bezahlt als die Männer. Das liegt aber auch daran, dass die Männerkämpfe deutlich mehr PPV-Einnahmen und höhere Einschaltquoten generieren als die Kämpfe der Frauen. Dennoch dürfen sich Nunes, Holm & Co. freuen. So hat Amanda Nunes einen Vertrag mit der UFC, der ihr pro Kampf satte 450.000 US Dollar einbringt - plus 100.000 Bonus für den Falle es eines Sieges. Valentina Shevchenko, Herrscherin über das Fliegengewicht, kommt als Zweite auf etwa 250.000 Dollar pro Kampf. Dahinter verlaufen die Fix-Gagen recht ausgeglichen. Es hängt auch davon ab, ob es sich um einen Titelkampf handelt oder nicht.