In einer minutiösen Recherche gehen die drei Podcaster, ganz ohne Hilfe eines Reporter-Netzwerks oder Journalisten der „ZEIT“ auf Spuren Suche. Was sie entdecken ist menschliches Versagen in bisher ungeahntem Ausmaß. Es entsteht ein erschütternder Bericht, der zeigt wie skrupellos die Haupttäterin Barbara S. handelte und wie folgenschwer die Verletzungen ihres Opfers sind. Tatort ist die Verleihung des deutschen Fernsehpreises in Köln. Ein Abend der zunächst für 1 Bub schön und freudvoll begann, um dann seine dramatische Wende zu nehmen.
Manche Dinge klingen schier unbegreiflich. Meistens genau so lange, bis sie einem selbst passieren. Ein ganz ähnlicher Fauxpas ist nun den beiden Profi-Podcastern Jakob Lundt & Thomas Schmitt unterlaufen. Klar, ein gewisser Teil der Verantwortung ist auch Klaas anzulasten.
Der wiederum kann aber zu seiner Verteidigung vorbringen, dass die Firma „Peroni“ erstmals im Jahr 2025 ein neues Getränk namens „Peroncino” auf den Markt gebracht hat. Das sind etwas kleinere Peroni-Glasflaschen. Die bleiben länger kalt, haben ein schickes Etikett - und wenn etwas erst mal gekauft ist, kann man das ja nicht einfach alles wegschmeißen. Die Latenz des Zugeschalteten wird natürlich von den anderen sofort ausgenutzt, indem sie Heufer-Umlauf spüren lassen, dass eine halbe Sekunde Delay in der Podcast-Währung direkt ein Timing-Bankrott bedeuten kann.
Was man ausserdem in dieser Ausgabe lernen kann: Die Arbeit zur Erhaltung des Planeten und seiner Arten wird gerecht aufgeteilt. Der Sänger der Böhsen Onkelz kümmert sich um den Klimawandel & um den Fortbestand von Bienen. Donald Trump schenkt Selenski eine schicke Mütze aus dem MAGA Gift Shop, damit der nicht immer so traurig guckt. Währenddessen reist Jakob ab sofort Carsten Maschmeyer hinterher, in der Hoffnung von dessen Schulterpolstern noch etwas von Elton Johns St. Tropez Sonnencreme zu kratzen.
So hat jeder sein Puzzlestück zum Einsetzen parat und wenn wir alle mal ein paar Meter Abstand nehmen, erkennen wir das sog.
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Sie erinnern sich an Matthew McConaughy (Schreibweise gegoogelt), wie er in „Interstellar“ im schwarzen Loch gefangen ist und verzweifelt durch ein Bücherregal (sic!) versucht, sein eigenes Ich vor Fehlern zu bewahren? Genau so fühlt sich Schmitt nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub. Ein Mojito, ein Wimpernschlag und schon sitzt er wieder in Pfeifes schwarzem Loch (Physik!). Sein müder Geist liegt noch am Strand von Griechenland, während sich sein Körper vergeblich dagegen wehrt, wieder in den Arbeitsalltag gezogen zu werden.
Der Ort, an dem sich die Zeit verlangsamt und der Trübsinn schneller expandiert als das gottverdammte Universum. Willkommen zurück aus dem Urlaub, Schmitt - was haben sie uns mitgebracht? Soso, StartUp-Ideen, ja? Einstieg in das Poolnudel-Business? Gerne würden ihre Podcastkollegen sie vor diesem Schwachsinn bewahren, aber Signore Lundt ist zu beschäftigt und muss seinen strammen Urlaubs-Zeitplan wegarbeiten. Champagner-Frühstück um 9:00, Golfcartabholung, 9:05 Uhr, Ankunft Beachclub, 9:20 Uhr. Liegen & Saufen bis 12:30, Lunch bis 13:30, zurück auf die Liege bis…und das war erst der Montag. Also da ist nix zu erwarten. Klaas, wie siehts bei Ihnen aus?
Achso, sie fahren mit einem Zwei-Wochen-Vorrat Alkohol in einem klapprigen Mietwagen durch Süditalien, sind auf der Flucht und schreien immer „Die Bienen! Totalausfall, der Mann. „Ja aber, aber…hat diese Folge Baywatch Berlin denn irgendwas Sinnvolles zu bieten?“ höre ich sie stammeln, die verzweifelten HörerInnen dieser Audio-Tourifalle. Naja, kehren wir mal die inhaltlichen Krümel zusammen: Lundt beschwert sich über verbotene Gerüche in der Businessclass, ein ergoogeltes Bettwanzendilemma wird zur genredefinierenden Checkerfrage hochgejazzt und Klaas Chat GPT verboomert. That‘s it folks. Wenn McConaughey, (oder wie der heißt) dieses Elend durch seine interstellare Bücherwand hören könnte, würde er ganz schön Theater machen.
Halbzeit bei den „Summerbreeze“-Sommerferien. Wer jetzt keinen Kurschatten hat oder alternativ einen fiesen Sonnenbrand im Nacken, der farblich aussieht wie das Innere einer Teewurst, der muss sich sputen, wenn er noch auf einen erfüllten Urlaub aus ist.
Bei Schmitti schlägt die Urlaubsuhr mittlerweile schon 5 vor 12. Er hat schon alles erlebt, was geht: verlauste Katzen angefüttert, Hintertür mittels Poperzen-Cleaner frisch lackiert und jetzt neu den Strand mit einem Nazi geteilt. Was soll da noch kommen? Genau: nichts! Pflichtgemäß reist der Wahlberliner auch mit Erscheinen dieses Podcasts ab nach Hause.
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Klaas Heufer-Umlauf ist derweil trotz 3 Wochen Urlaub im ersten Drittel der schönsten Zeit des Jahres angelangt. Lundt wiederum hat seinen Urlaub gerade erst mit dem Säbel entkorkt und befindet sich trotz bester Vorzeichen in einer misslichen Lage: Er ist mit nur einer Unterhose in Saint-Tropez und fordert eine Hilfsaktion aller Exil-Deutschen.
Vielleicht war es dieses Zitat, das Schmitt im Kopf hatte, aber nicht mehr über die Lippen brachte, als er wenige Stunden vor dem Deutschen Fernsehpreis, zitternd und schwitzend, in einer Kreuzberger Textilreinigung stand und in das entsetzte Gesicht der Reinigungsprofis blickte. Dabei klang es so harmlos: Den dunklen Anzug, den Schmitt zuletzt auf der Florida Weihnachtsfeier (!) getragen hatte, „nochmal kurz“ auffrischen lassen. Doch was als harmlose Last Minute-„shit, ich muss noch“-Aufgabe begann, entwickelte sich zu einem morbiden Albtraum, einem Kampf gegen die Zeit und zu einer Cringe-Kernschmelze, die nicht nur Lundt und Klaas fassungslos verstummen lässt.
Nach dieser Einstiegsstory verläuft der Rest des Podcasts wie nach einem sehr lauten Knall: man ist benommen und hat ein helles Fiepen im Ohr. Nach Spaß und Gags ist hier niemandem mehr und so versucht man mit Anekdoten über Klaas waghalsigen Motorradtrip durch den Nebel des Grauens, einem Selfieduell mit einem Baywatch Berlin Hörer und einer präzisen Blutmond-Analyse die Laune wieder auf Normal-Null zu hieven. Da will sich Schmitt natürlich auch nicht lumpen lassen und bringt sich artig ein, natürlich mit einem absoluten Gute Laune-Thema: Er will mit seinen Kollegen eine Serienkiller-Ausstellung besuchen. Herrgott, Schmitt! Bring dein Gemüt zur Reinigung und lass unser Baywatch Berlin in Frieden!
Baywatch Berlin ist zugegebenermaßen kein Anfängerpodcast. Zu komplexe Handlungsstränge, die einzelnen Ebenen teils so verworren, dass selbst inhaltlich eng eingebundene Kollegen wie Kultkonsti oder Pfeifenheinrich regelmäßig den Überblick verlieren, zwischen welchen und wie vielen Layern hier gerade agiert wird. Das sind Folgen, die unregelmäßig eingestreut werden, in denen die intellektuelle Zugbrücke ABSICHTLICH etwas weiter heruntergelassen wird, um neuen Menschen Zugang zur Zauberwelt Baywatch Berlin zu gewähren.
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Neue Folge „Baywatch Berlin“ guter Zustand. Baywatch: Guten Tag, werter Interessent. Die Folge ist sehr gut: Klaas verbietet ein Wort und Schmitti hängt jetzt an der Spritze. Dafür hat Jakob eine peinliche Bestellung abgegeben und Stress bei EBay Kleinanzeigen. Interessent: Was is letzte Preis? Baywatch: Sie meinen einen Rabatt? Na gut, es gibt dieses Mal zwar wieder eine Checker Frage und einen Tipp - dafür fehlt es aber an der Rubrik „Lassen sie das“.
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