Karate Prüfung Orange Anforderungen

Regelmäßig fallen Shotokan-Gürtelprüfungen an, mit denen das Fortschreiten der Schüler dokumentiert werden soll.

An Gürtelprüfungen kann man sehr schnell die Seriosität eines Budo-Vereins oder einer Kampfkunstschule erkennen. Wer z. schon nach 3 Wochen eine Prüfung macht, kann nichts gelernt haben... Eine "geschenkte Prüfung" nimmt dem ganzen Prüfungsgeschehen die Würde.

Die Prüfungsordnung ist in vier Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe werden besondere Schwerpunkte in der Ausbildung gesetzt.

Die Gürtelfarben im Karate

Beim Karatetraining tragen die Teilnehmer Gürtel in unterschiedlichen Farben. Diese geben an, welchen Ausbildungsstand der Karateka bislang erreicht hat.

Es existieren 9 Schülergrade und 10 Meistergrade, welche Ihr durch das Ablegen einer Karate Prüfung erreichen könnt. Es gibt neun Schüler (weiß bis braun) und zehn Meistergrade (alle schwarz bzw.

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Um aufzusteigen muss eine Prüfung absolviert werden, darin werden Techniken, Trainingsabfolgen abgefragt bzw.

Die Schülergrade (Kyu-Grade)

  • 9. Kyu: Weißer Gurt
  • 8. Kyu: Gelber Gurt
  • 7. Kyu: Orangener Gurt
  • 6. Kyu: Grüner Gurt
  • 5. Kyu: Blauer Gurt (oder violetter Gurt, je nach Verband)
  • 4. Kyu: Zweiter blauer Gurt
  • 3. Kyu: Erster brauner Gurt
  • 2. Kyu: Zweiter brauner Gurt
  • 1. Kyu: Dritter brauner Gurt

Die Meistergrade (Dan-Grade)

  • 1. Dan bis 10. Dan: Schwarzer Gurt
  • 10. Dan: Weiß-roter Gurt (nur im japanischen System)

Die Prüfung zum 7. Kyu (Orangener Gurt)

Der 7. Kyu (Orange = Unterstufe). Mit diesem Gürtel erreicht der Karateka das Ende der Unterstufe.

Orange steht für Feuer und die Wärme der Sonne. Im Japanischen sagt man über den orangefarbenen Gürtel : " Die Sonne erwärmt die Erde und macht sie fruchtbar " Das bedeutet, dass der Karate-Schüler die Anweisungen des Trainers oder Meisters besser umsetzen kann.

Die letzte Zwischenprüfung liegt zwischen dem grünen und dem blauen Gurt. Später wurden für Kinder sogar noch Zwischenprüfungen eingeführt. eingeführt um insbesondere Kindern und ungeduldigen Schülern eine Motivationshilfe zu geben.

In der Prüfung zum orangen Gürtel muss ein Karateka zusätzlich die Kata “Heian Nidan” und eine erste Kombination beherrschen. Den Abschluss der Unterstufe bildet der 7.Kyu, der den Übergang zur Mittelstufe vorbereiten soll.

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Prüfer und Prüfling achten vor allem auf sichere Stände, korrekte Techniken und Ausholbewegungen. Die aufrechte Haltung des Oberkörpers ist ein wichtiges Merkmal.

Die Prüflinge zum 7. Kyu müssen bereits gute Ansätze von innerer und äußerer Spannung zeigen. Im Kumite ist die kontrollierte Ausführung der Techniken und die richtige Distanz beider Partner besonders zu beachten.

In der Kata sind sowohl korrekte Abläufe, die beim 7. Die Selbstverteidigung ist ein natürlicher Bestandteil des Karate. Das Erlernen der Kampfkunst soll den Karateka zur Selbstbehauptung und zur Selbstverteidigung befähigen.

Inhalte der Karate Prüfung zum Orangenen Gurt (7. Kyu)

Diese Karate Prüfung enthält im Kihon eine erste Kombination und die Kata Heian Nidan. In der Kumite Prüfung müsst Ihr nun auch die ersten Fußtritte abwehren können.

Die Karate Prüfung zum 9. Kyū, dem Weißgurt, enthält grundlegende Techniken und ist die einzige Prüfung, welche übersprungen werden kann.

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Die meisten von Euch werden mit der Prüfung zum Gelbgurt, dem 8. Kyū, beginnen. Hier erwarten Euch einige Einzeltechniken sowie eine neue Fußposition im Kihon und die Kata Heian Shodan.

Inhalte der Prüfung

Gürtelfarbe Prüfungsinhalt
Weißer Gurt Grundlegende Techniken, Taikyoku Shodan (6 Techniken, einfache Kata)
Gelber Gurt Einzeltechniken, neue Fußpositionen im Kihon, Kata Heian Shodan
Orangener Gurt Erste Kombination im Kihon, Kata Heian Nidan, Abwehr von Fußtritten im Kumite

Weitere Informationen

Shotokan Karate Stade e. V. fördern und fordern ihre Schüler gewissenhaft und konsequent.

Es ist ein Unterschied, ob man einmal oder dreimal die Woche trainiert. Voraussetzungen - dafür können sich die Karateschüler durch andere Möglichkeiten, wie z. B. Trainingsfleiß auszeichnen.

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass man niemals eine Prüfung ohne Empfehlung seines Trainers machen sollte.

Regelmäßig fallen Shotokan-Gürtelprüfungen an, mit denen das Fortschreiten der Schüler dokumentiert werden soll.