Capoeira: Eine brasilianische Kampfkunst

Capoeira ist eine einzigartige afrobrasilianische Kunstform, die Kampfkunst, Tanz, Akrobatik, Musik und Ritual miteinander verbindet. Mit ihren fließenden Bewegungen, rhythmischer Musik und tief verwurzelten Traditionen ist Capoeira mehr als nur ein Kampfsport - sie ist lebendige Geschichte, Widerstand und Ausdruck zugleich. Capoeira ist eine anmutige Kombination aus Kampfsport und Tanz im Rhythmus afrikanischer Musik. Ursprünglich war es die Kampfkunst afrikanischer Sklaven gegen ihre kolonialen Unterdrücker.

Wie Capoeira entstanden ist

Capoeira wurde von afrikanischen Gemeinschaften in Brasilien entwickelt, insbesondere aus Regionen wie Angola und dem Kongo. Im Jahr 1500 landete der Portugiese Pedro Álvares Cabral in Brasilien. Wie in der Geschichte der Kolonialisierung üblich, wurden zunächst die Einheimischen, brasilianische Indianer, gefangen genommen und versklavt. Sie starben allerdings zu Hunderttausenden in Krieg und Gefangenschaft. Auf Druck der Kirche wurde schließlich die Versklavung der Ureinwohner verboten. Ihre Unterwerfung vollendete die Portugiesen lieber auf dem Wege der christlichen Missionierung. Parallel importierte man die benötigten Arbeitssklaven aus anderen Ländern - in Afrika.

Tausende Sklavenschiffe überquerten den Atlantik und landeten mit Ladungen voller ‚Negersklaven’ an den Ufern Brasiliens. Da 1888 alle Unterlagen über die Grausamkeiten der Sklaverei verbrannt wurden, gibt es leider keine genauen Zahlen. Schätzungen reichen von drei bis 18 Millionen Menschen, die seit 1535 je als Sklaven nach Brasilien kamen. „Nicht die USA sondern Brasilien ist bis heutzutage das Land mit dem größten Anteil afrikanisch-stämmiger Menschen außerhalb Afrikas!“ Die Afrikaner/innen kamen allerdings aus ganz unterschiedlichsten Ländern und Stämmen, vornehmlich Bantu- und Sudanesengruppen aus Angola, Mozambique und dem Kongo. Dabei sollte man beachten, dass sich diese Gruppen, untereinander meist völlig fremd waren und erst im Laufe der Zeit eine neue Gemeinschaft entstand. In dieser Epoche entstand auch Capoeira, etwas flapsig formuliert als eine verbindende „Hip-Hop-Bewegung und Protestkultur der schwarzen Sklaven Brasiiens“.

Capoeira wurde um das 15. Jahrhundert von afrikanischen Sklaven in Brasilien entwickelt. Es entstand ursprünglich als Freiheitskampf der Sklaven in Brasilien. Menschen aus verschiedenen Regionen Afrikas wurden nach Brasilien verschleppt, um dort als Sklaven zu arbeiten. Die Entstehung der Capoeira liegt auf den brasilianischen Zuckerrohrplantagen. Ihre Wurzeln jedoch kamen bereits mit den Sklaven aus Afrika nach Brasilien. Man vermutet, dass Capoeira sich ursprünglich aus Wettkämpfen zwischen jungen Männern oder gar Stämmen entwickelte. Auch öffentliche Kraft- und Mutproben oder Initiationsrituale zum Mann haben zur Entstehung von verschieden Kampfspielen geführt. Diese Kampfspiele haben alle etwas gemeinsam - sie sind ein ganzheitliches Training, um Menschen das Kämpfen beizubringen. Aus diesen Riten und dem Wissen darum entwickelte sich auf Brasiliens Plantagen eine neue Form des Widerstands. Die Sklaven suchten einen Weg, sich gegen ihre Unterdrücker zu wehren und dann zu fliehen. Kampftechniken und Kampfschulungen wurden als scheinbar harmlose Tänze getarnt.

Entflohene Sklaven setzten ihre Kunst ein, um zu überleben: Zeugnisse vieler "capitães-de-mato" (Urwald-Kapitäne), wie die gefürchteten Sklavenjäger genannt wurden, die das Hinterland der portugiesischen Kolonie in Brasilien nach Indianern und entflohenen Schwarzen durchstreiften, berichten von "seltsamen Körperbewegungen" der Schwarzen. Als die Niederländer in Brasilien einfielen und den Nordosten von 1624 bis 1630 besetzten, nutzen zahlreiche Schwarzen den Krieg der Weißen, um zu fliehen. So entstanden im Urwald zahlreiche Quilombos, Wehrdörfer freier Schwarzer. Das berühmteste war Palmares, in dem die Schwarzen ihr Leben wie in einem afrikanischen Königreich organisierten. Palmares hatte bis zu 20.000 Einwohner und hielt den Angriffen der weißen Truppen 60 Jahre lang stand. Nach der Befreiung der Sklaven kam die Capoeira mit den nun arbeitslosen Schwarzen in die rasch wachsenden Elendsviertel der Städte. Kriminelle Banden benutzten die Capoeira, um sich gegen Rivalen durchzusetzen. Das Wort Capoeria wurde bald gleichbedeutend mit Bande, und im Strafgesetz von 1890 wurde die "Ausübung körperlicher Übungen auf öffentlicher Straße" mit zwei Jahren Gefängnis bestraft.

Lesen Sie auch: Bad Soden: Kampf und Schach

Erst 1932 erlaubte der populistische Präsident Getulio Vargas die Capoeira. Er suchte jede Art der traditionellen Kultur zu fördern. Capoeira war somit von Anfang an ein illegaler Kampf, der auch noch lange Zeit nach Abschaffung der Sklaverei von der staatlichen Autorität verfolgt (seit 1890 strafrechtlich) wurde. Das Capoeira-Verbot wurde 1937 durch den nationalistischen Diktator Getúlio Vargas aufgehoben, der mit der Capoeira einen nationalen Sport etablieren wollte. Auf diese Idee kam er, nachdem er eine Vorführung von Mestre Bimba (Manuel dos Reis Machado) sah.

Grundelemente der Capoeira

Capoeira ist Kampf und Tanz, sowie vor allem ein Spiel und ein aktiver Dialog. Zuerst hört man nur die Musik und sieht einen Kreis von Menschen, die rhythmisch in die Hände klatschen Alle schauen gespannt in die Mitte des Kreises, wo zwei in Weiß gekleidete Personen miteinander kämpfen. Miteinander ‚spielen’ sagen allerdings die Capoeirista selbst dazu. Ihr Kampftanz wird völlig berührungslos ausgetragen - eine/r tritt zu und das Gegenüber weicht mit einer geschmeidigen Bewegung aus. Eigentlich ist es keine Technik sondern eine Haltung: es gilt allen Schlägen elegant auszuweichen und nur im Notfall zu blocken. Dazu bleibt man in ständig fließender Bewegung und ist deshalb kein leicht zu treffendes Ziel: vereinigt werden Akrobatik, Kampfsport, Rhythmik, Reaktionsfähigkeit, Improvisation und Kreativität.

Allen Bewegungen zugrunde liegt der Grundschritt (Ginga), ein beweglicher Wiegeschritt aus dem heraus der einzelne Spieler mit Kraft. Leichtigkeit und Dynamik agiert. Tiefe Bewegungen in der Hocke wechseln mit Akrobatik kopfüber (Rad, Kopfstand etc.), hohen Sprüngen und schnellen Kreisbewegungen. Alle Umstehenden klatschen derweil den Rhythmus und singen den Refrain. Innerhalb des Kreises spielen die zwei Capoeiristas miteinander. „Am Ende steht kein Gewinner oder Verlierer fest, sondern die Capoeiristas entscheiden selbst, wann sie IHREN ‚Dialog’ beenden. Allerdings kann jeder der Umstehenden versuchen, sich in das Spiel einzukaufen (aus dem portugiesischen: comprar = kaufen). Dabei signalisiert man bestimmt seine Absicht, nämlich das Spiel zu übernehmen, indem man den ausgestreckten Arm zwischen die Spielenden hält.

Nein! Es ist wie im richtigen Leben - wir alle sind Teil eines Spiels und verbunden in einem Kreis. "Capoeira ist alles" schreibt Almir das Areias in seinem Buch über den Afro-Brasilianischen Kampfsport. "Es ist der Kampf eines Volkes". Aber es ist noch viel mehr als das: Die Freiheit von Körper und Geist, Tanz, Musik, Verteidigung, Sport, Kultur, Folklore. Mit Musik und Poesie kämpft Capoeira für die Freiheit und die Würde der Schwarzen.

Capoeira hat viele Seiten: Sie ist eine Mischung aus Kampfkunst, tänzerischem Spiel, Akrobatik, Musik und Rhythmusgefühl. Die Roda ist ein Kreis aus Menschen, die Musik machen. Der Rhythmus der Musik gibt das Tempo und die Stimmung des Spiels vor. In der Roda hast du den Raum, dich selbst kreativ auszudrücken - nicht nur in der Bewegung im Einklang mit deinem Gegenüber. In der Capoeira entsteht ein lebendiger Dialog - zwischen Körpern, Instrumenten und Stimmen. Die Instrumente spielen in der Capoeira eine wichtige Rolle, sie dienen der Verständigung. Wann genau sie Teil der Capoeira wurden, ist nicht bekannt, aber der ursprüngliche Zweck war es, die Sklavenherren und Polizei zu täuschen. Die Sklaven ließen diese Glauben, dass sie nur singen und tanzen, während sie in Wirklichkeit Tritte übten, um sich zu verteidigen.

Lesen Sie auch: Alleine Kampfsport lernen – So geht's!

Musik ist das Herzstück der Capoeira. Sie ist weit mehr als nur Begleitung: Sie gibt den Rhythmus, die Intensität und sogar den Sinn des Spiels vor. Das zentrale Instrument der Capoeira. Lieder sind meist in portugiesischer Sprache und werden in Frage-Antwort Stil gesungen - eine Vorsängerin ruft, die Gruppe antwortet. So lernen Schüler nebenbei eine neue Sprache. Die Texte sind oft bildhaft.

Stile der Capoeira

Heute werden zwei Arten von Capoeira gelehrt. Die "Capoeira Angola" steht für Tradition und pflegt bewusst die afrikanischen Wurzeln des Spiels. Die Bewegungen sind langsamer und weniger spektakulär als bei der modernen und mehr auf Akrobatik angelegten "Capoeira regional". Bei der Capoeira Angola ist der Rhythmus wichtiger als die Akrobatik und die meisten Bewegungen werden mit Beinen und Füssen ausgeführt. Angola-Capoeiristas bewegen sich dicht am Boden. Ihre stärkste Waffe ist die "malicia", die Tücke. Kämpfer können sich unendlich lange um einander herum bewegen, scheinbar ohne einen Angriff zu versuchen, um dann plötzlich, wie aus dem Hinterhalt, den Gegner von den Füssen zu fegen.

In den 1930er-Jahren entwickelte Mestre Bimba einen strukturierteren Trainingssystem und einem schnelleren, athletischeren Spiel. Regional vereint Technik mit Disziplin und machte Capoeira erstmals offiziell in Brasilien anerkannt. Mestre Bimba erreichte die Abschaffung des Capoeira-Verbots. Zur Abgrenzung zum Regional Stil prägte Mestre Pastinha den Begriff der Capoeira Angola. Eine traditionelle Capoeira Form, mit tiefen, langsamen Bewegungen, viel List (malícia) und einem starken Fokus auf Ritual und Kultur. Ein moderner, freier Stil, der Elemente aus Angola und Regional kombiniert. Er integriert oft Akrobatik, kreative Bewegungen und Einflüsse aus anderen Künsten - Ausdruck der weltweiten Weiterentwicklung Capoeiras.

Angola ist die traditionellste Form der Capoeira. Sie wurde von Mestre Pasthinha gegründet (Geburtsname Vicente Ferreira Pastinha, geboren am 5. April 1889 in Salvador da Bahia, Brasilien, gestorben am 13. November 1981). Die Bewegungen im Capoeira Angola wirken oft träge und manchmal sinnlos. Sie finden häufig in Bodennähe statt. Dies alles dient aber zur Tarnung von plötzlichen, schnellen Angriffen. Regional betont die Kampfaspekte deutlich stärker. aufrechter, und die Kicks sind schnell und kraftvoll. als der König der Capoeira und war ein großer Reformer.

Zur Zeit ihrer Verfolgung war Capoeira eine Sache der Gauner, Fuhrleute, Lagerarbeiter und Stauer. Einer von ihnen war Mestre Bimba, der Begründer der Lehrmethode für Capoeira und ein herausragender Angoleiro. Irgendwann begann sich die Capoeira Angola zurückzuentwickeln. Sie wurde nur noch von Pseudocapoeristas für Vorführungen auf Plätzen genutzt, um ihre täglichen Brötchen zu verdienen. Als Kampfsport, fand Bimba, ließ die Capoeira Angola außerdem einiges zu wünschen übrig, denn sie bestand nur aus einer sehr begrenzten Anzahl an Tritten. Also hat Bimba es sich zur Aufgabe gemacht, aus der Capoeira Angola unter dem Einfluss anderer Kampfsportarten eine Abwandlung zu entwickeln, die Capoeira Regional. Dadurch gingen traditionelle Aspekte spielerischer, spiritueller und musischer (künstlerischer) Natur zwar verloren, jedoch wurde die Capoeira sportlich strukturiert: Bimba kreierte Trainingssequenzen und Capoeiraregeln. 1936, vier Jahre nach der Gründung seiner Akademia, erreichte Bimba die Anerkennung seiner Schule und die Eintragung in das Amt für Kultur, Gesundheit und Schulwesen.

Lesen Sie auch: Liste der Kampfspiele für PC

Musikinstrumente in der Capoeira

Die Musik bestimmt außerdem den Rhythmus und die Art des Spiels, welches in der Capoeira-Roda gespielt wird.

  • Berimbau: Die Berimbau wurde im 1500 Jahrhundert von Bantu Sklaven aus Afrika nach Brasilien gebracht. Sie begleitet den berühmten Kampftanz namens Capoeira (eine Art von Kampfkunst) bei der zwei Kämpfer trainieren. Es gibt 3 verschiedene Größen Viola, Media und Kunga die sich vom Klang unterscheiden. Die Berimbau war auch ein Mittel der Kommunikation und leitete die Roda (Kreis), sie gilt als ein heiliges Instrument der Sklaven.
  • Pandeiro: Das Pandeiro kommt ursprünglich aus Ostafrika, es ist eine Art Tamburin. Der Kopf des Pandeiros kann aus Leder, Schlangenleder oder Kunststoff hergestellt werden. Capoeira, Samba, Reggae und viele andere Formen der brasilianischen Musik nutzen dieses Instrument.
  • Atabaque: Die Atabaque ist eine große Handtrommel. Der Körper ist in der Regel vom Jacaranda-Holz, der Kopf wird um den Körper mit Seilen befestigt, das Fell ist aus Kalbsleder oder Ziegenleder gefertigt. Die Atabaque hält den Takt und sichert das Tempo des Rhythmus, der in der Roda gespielt wird. Es gibt drei Größen von diesem Instrument: Rum (der höchste mit dem niedrigsten Ton), Rum-pi (mittlere Größe und mittlerer Ton) und Le (kürzeste mit dem höchsten Ton). Mehrere Atabaques werden in Maculelê und Candomblé Zeremonien verwendet, aber auch in der Roda der Capoeira Angola.
  • Agogo: Das Agogo ist ein afrikanisches Musikinstrument, dessen Name "Glocke" bedeutet. Es besteht aus zwei Hohleisenzapfen, die mit einem Stock geschlagen werden. Die Glocken sind in der Regel abgestimmt und ein Viertel oder ein Fünftel auseinander. Das Agogo wird auch in Candomblé verwendet.
  • Reco-reco: Das Reco-reco ist ein Abschnitt des Bambus, an deren Seite Kerben eingeschnitzt sind. Es wird durch Reiben eines Stocks (hin und her über den Rillen) gespielt. Das Reco-reco so wird angenommen, stammt von den indianischen Völkern Brasiliens. Es wird auch beim Samba und Reggae eingesetzt.

Verbreitung und Anerkennung

Heutzutage ist Capoeira in Brasilien weit verbreitet. Capoeira begeistert immer mehr Menschen auch über die Grenzen Brasiliens hinaus durch elegante und spektakuläre Techniken. Ab den 80er Jahren hat Capoeira auch in Europa Einzug gehalten. Im Jahr 2003 wurde von der UNESCO das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. Die brasilianische Kampfkunst wurde nun in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Die ästhetische Kampfkunst aus Brasilien ist inzwischen weltweit verbreitet und auch oft in Filmen, Werbungen oder Computerspielen zu sehen. Capoeiristas untermalen beispielsweise das Musikvideo "Maria Maria" von Carlos Santana und auch in dem US-Film "Ocean's 12" gibt es eine Szene mit einer Capoeira Darbietung.

Capoeira lernen

Capoeira kann man in jedem Alter lernen. vermittelt Selbstvertrauen, Respekt und Verantwortungsgefühl. Capoeira hat viele Seiten: Sie ist eine Mischung aus Kampfkunst, tänzerischem Spiel, Akrobatik, Musik und Rhythmusgefühl, so dass kein Spiel dem anderen gleicht und es keine einstudierten Choreographien gibt. Komm einfach vorbei und probiere es aus! Zeig deine Begeisterung für Capoeira auf T-Shirts, Pullovern und Accessoires.

Beim Capoeira trainieren alle unabhängig von Alter, Geschlecht oder Können zusammen. Das ist gerade für Anfängerinnen toll, denn du kannst bei allem mitmachen, zuschauen und dir das abgucken, was du trainieren möchtest. Gemeinsam beginnen alle mit dem Warm-up und den ersten Grundbewegungen. Dazu gehören der Grundschritt, Verteidigungs- und Ausweichbewegungen. Natürlich wirst du als Anfängerin nicht ins Kalte Wasser geworfen. Sobald es an die komplizierteren Bewegungen geht, versammeln sich die Neulinge, um die Basics zu verinnerlichen.

Das Training zielt vor allem darauf ab, deine Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer zu schulen. Kraft brauchst du für akrobatische Elemente wie Kopf- und Handstand und um das eigene Körpergewicht auszubalancieren. Rechne lieber mit einem gehörigen Muskelkater nach den ersten Trainingseinheiten! Die größere Anstrengung rührt daher, dass die fließenden Bewegungen die Muskeln anders beanspruchen als der Alltag oder viele andere Sportarten. Viele Übungen kommen dir aber auch aus dem Gym bekannt vor: Der Grundschritt, Ginga genannt, wird aus der Kniebeuge-Position ausgeführt, die langen gedehnten Bewegungen ähneln dem Faszientraining, außerdem es gibt viele Ausfallschritte.

Capoeira ist der perfekte Mix aus Kampfsport und Tanz. Nicht nur der DJ bringt dich mit brasilianischen Beats ins Schwitzen - das schafft auch Capoeira, ein Mix aus Cardiotraining, Akrobatik und Musik. Die fließenden Bewegungsabläufe sind sehr viel anstrengender, als sie aussehen. Capoeira eignet sich also sehr gut für Frauen, die nach einem intensiven Workout suchen und dabei Ihr Körper- und Rhythmusgefühl trainieren wollen.