Japanische Kampfkunst Jiu Jitsu: Geschichte und Techniken

Jiu Jitsu ist die japanische Bezeichnung für eine in Japan entwickelte Technik der waffenlosen Selbstverteidigung mit dem Grundsatz der wirkungsvollsten Kraftanwendung.

Die Bedeutung des Namens

„Jiu“ bedeutet nachgiebig, bereitwillig. Jiu benützt die Kraft des Gegners, um diesen zu überwältigen; es verbindet die Kraft des Rivalen mit der eigenen.

„Jitsu“ verbindet eine Kampfmethode mit den Bugei oder Kriegskünsten.

Ursprünge und Entwicklung

Die Wurzeln des Jiu Jitsu sind wahrscheinlich in Indien zu suchen. Ausgehend von der indischen Massagekunst entwickelte sich schon im Altertum eine zweckbestimmte Kenntnis von schmerzverursachenden Griffen. Vermutlich fand diese Kenntnis ihren Weg von Indien nach China. Dort wurden die Techniken von Angehörigen religiöser Kreise weiterentwickelt.

Es gibt Theorien, nach denen das eigentliche Jiu Jitsu aus China stammen soll. Aber auch alte Chroniken aus Japan erzählen, wie Tatemi Kazuchi 712 n.Chr. Tatemi Nokami durch die Luft warf "als wäre er ein Blatt". Und in Nihon Sho-Ki, 720 n. Chr., wird berichtet, wie Nomino Sukume einen Sumo-Ringer mit einem Tritt tötete.

Lesen Sie auch: Entwicklung des Jiu-Jitsu in Japan

Überlieferungen besagen, daß ein Chinese nach seiner Aufnahme in den Samurai-Stand zuerst die Adligen von Edo (heute Tokio/Japan) in diese geheimnisvolle Kunst einweihte. Diese Kunst wurde gegenüber dem Volk stets streng geheim gehalten. Der Begriff Jiu Jitsu entstand erst im 18.Jahrhundert.

Bereits Ende des 17. Jahrhunderts war Jiu Jitsu eine der ersten Pflichten eines jeden Samurai und wurde im Bushido - dem sogenannten Ehrenkodex der Samurai festgelegt.

In der Hochblüte des Jiu Jitsu entstanden in Japan viele Schulen, wobei jede von ihnen ihrer Kampfkunst einen anderen Namen gab. Jiu Jitsu ist lediglich die bekannteste der vielen anderen Kampfarten, welche sich kaum voneinander unterscheiden.

An den meisten Jiu Jitsu-Ryu wurden auch eine oder mehrere Kampfarten mit Waffen gelehrt. Die Methoden der leeren Hand dienten also der Ergänzung zum Waffenkampf oder als Zusatzwaffe.

Die älteste dieser Schulen soll die von General Shinra Saburo im 12. Daito-Ryu Riki-Ju-Jutsu sein. Die zweitälteste Schule war die Take-No-Uchi-Ryu, die 1532 gegründet wurde. Prinz Takeuchi soll die Techniken im Traum erlernt haben.

Lesen Sie auch: Japanisches Jitsu: Eine Einführung

Ein wichtiger Kampfkunstmeister war Miyamoto Musashi. Sein Name war Araki Mataemon. Yamanmoto Tabizyemon war der Gründer der Shinnoshindo-Ryu. Lords Hitosujanagi, Jiu Jitsu lernte. Yoshin-Ryu das Jiu Jitsu gepflegt.

Geheimhaltung und Tradition

Die meisten Jiu Jitsu -Meister erweiterten ihren Stil, indem sie auch andere Techniken erlernten. Doch wie beim chinesischen Kung-Fu war die Geheimhaltung ein Kennzeichen der meisten Stile. Der Grund dafür war offensichtlich.

Man darf nicht vergessen, daß die heute überall so leicht erhältlichen Bücher früher nicht existierten. Die Techniken waren nur in den Schriftrollen der Ryu niedergeschrieben. Die Mitglieder der Schulen mußten ihre Verschwiegenheit beschwören.

Der Niedergang und die Wiederbelebung

Erst als die Vorherrschaft des japanischen Rittertums im 19. Jahrhunderts mehr und mehr zurückging, verlor die sanfte Kunst langsam an Bedeutung. So merkwürdig es klingen mag, aber ein Deutscher - nämlich Hofrat Dr. Universität in Tokio beschäftigt war, begeisterte das japanische Volk erst wieder für diese Kampfkunst. Er selbst nahm beim ältesten Meister, dem 70jährigen Totsuka, Unterricht.

Die Techniken waren nur in den Schriftrollen der Ryu niedergeschrieben. Die Mitglieder der Schulen mußten ihre Verschwiegenheit beschwören. Erst als die Vorherrschaft des japanischen Rittertums im 19. Jahrhunderts mehr und mehr zurückging, verlor die sanfte Kunst langsam an Bedeutung.

Lesen Sie auch: Jiu Jitsu Techniken erklärt

Jigoro Kano und die Entwicklung des Judo

Die Meiji-Periode (1868) führte zum Niedergang der Samurai. In dieser Zeit wandte sich ein Student, Jigoro Kano, entgegen dem allgemeinen Trend in Tokio, dem Jiu Jitsu zu. Er lernte bei Meistern verschiedener Schulen, am wichtigsten sind Hachino-suke Fukunda (Tenshin Shinyo ryu), Iikubo Tsunetoshi(Kito ryu). 1882 gründete er eine kleine Übungsstätte mit 12 Matten, die er Kodokan nannte.

Jiu Jitsu im 20. Jahrhundert

In Europa wurde Jiu Jitsu zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt. Der wichtigste Lehrer, der ins Ausland ging, war Katsukuma Higashi. Erich Rahn, der Begründer des Jiu Jitsu in Deutschland, lernt hauptsächlich von Higashi.

Inzwischen hat sich auch in Deutschland die Geschichte des Jiu Jitsu weiterentwickelt. Bedingt durch die beiden Weltkriege gab es auch hier Höhen und Tiefen zu überwinden. 1945 verboten die Alliierten durch das Kontrollrat-Gesetz die Ausübung des Jiu-Jitsu. Erst in den 50er Jahren gelang es nach zähen Verhandlungen, dieses Gesetz wieder aufzuheben. Seither hat sich das Jiu Jitsu wieder stärker in Deutschland etabliert.

Die Techniken des Jiu Jitsu

Durch das Training von JIU JITSU - Techniken in realistischen Selbstverteidigungsaktionen soll der Jiu Jitsuka in seiner Gesamtheit (Körper, Geist und Seele) geschult werden.

Jiu-Jitsu zählt innerhalb der Kampfsportarten zu den sog. (nachgebenden) Stilen und geht bis in die Zeit um ca. 1600 zurück.

Jiu-Jitsu-Techniken an. Auf diese Weise können sich z.B. Jiu-Jitsu-Selbstverteidigung den Beinamen „Gentlemens Arts“ ein.

Jiu Jitsu ist eine japanische Kampfkunst, deren Gründungslegenden bis in das 17.Jahrhundert zurückreichen (siehe auch Geschichte des Jiu Jitsu). Es war diese Kampfkunst, die die Samurai anwendeten, wenn sie im Kampf ihre Waffen verloren hatten und sich so ohne Waffen bewaffneten oder unbewaffneten Angreifern stellen mussten.

Der Begriff Jiu Jitsu setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Jitsu bedeutet Technik, handwerkliches Können, Kunst. Jiu Jitsu wird daher gern als „Die Kunst des Ausweichens“ oder „Die sanfte Kunst“ übersetzt. Gemeint ist, dass im Jiu Jitsu nicht Kraft gegen Kraft gesetzt wird, wie in einem einfachen Schlagabtausch. Jiu Jitsu versucht hingegen die Kraft des Gegners umzuleiten, ins Leere laufen zu lassen oder durch Ausnutzung von Hebelgesetzen und Schwung gegen ihn selber zu richten.

Jiu Jitsu ist eine der umfassendsten Kampfkünste. Sie beinhaltet sämtliche Entfernungen der waffenlosen Verteidigung.

Jiu Jitsu umfasst Tritte und Schläge, wie man sie auch im Tae Kwon Do oder Karate kennt, es umfasst Würfe, wie man sie aus dem Judo kennt, Hebel wie im Aikido, Würgetechniken und Bodenkampf.

Jiu Jitsu versteht sich dabei als Selbstverteidigung. In der typischen Trainingssituation simulieren wir einen Angriff auf uns durch einen oder mehrere Angreifer. Dazu gehören sowohl haltende Angriffe, wie Umklammern, Würgen, Griff in die Haare, aber auch Angriffe durch Schläge und Tritte sowie Angriffe mit Waffen, insbesondere mit Stöcken oder Messern. Diese Angriffe werden auf adäquate Weise abgewehrt. Wichtig ist uns hierbei die Verhältnismäßigkeit von Verteidigung und Angriff.

Jiu Jitsu enthält daher viele Techniken, die dazu dienen, den Gegner zu kontrollieren. Es ist nicht notwendig jeden Angreifer sofort krankenhausreif zu prügeln. Ein Hebel, der ihn am Boden fesselt, reicht häufig aus.

Durch die Vielzahl der Techniken im Jiu Jitsu ist das Training sehr abwechslungsreich und fordert den gesamten Körper. Dennoch ist es ein System, das man in nahezu allen Altersklassen ausüben kann. Jiu Jitsu erwartet keine Akrobatik. Die notwendige Flexibilität und Fitness des Körpers wird im Laufe des Trainings erworben. Jeder körperlich nicht beeinträchtigte kann Jiu Jitsu ausüben. Jiu Jitsu ist dabei nicht gefährlicher als Sportarten wie Fußball oder Handball. Schwere Verletzungen sind äußerst selten.

Moderne Entwicklungen

Das heutige, europäische Jiu Jitsu versteht sich als adaptives System. Wir benutzen nicht nur traditionelle Techniken sondern haben auch Techniken aus anderen Systemen reimportiert. Dies ist kein Bruch der Tradition. Jiu Jitsu war auch in Japan nie ein geschlossenes System. Es gab dort immer unterschiedliche Stile und Schulen.

Jiu Jitsu ist eine relativ alte Kampfkunst, aus der einige andere Kampfkünste und Kampfsportarten hervorgegangen sind. Hier ist zunächst Judo zu nennen. Judo wurde von Jigoro Kano Ende des 19.Jahrhunderts entwickelt. Kano hatte selber einen Jiu Jitsu Stil erlernt. Während seiner Studienzeit entwickelte er aus diesem Stil eine Wettkampfsportart, indem er alle Techniken, die ihm als zu gefährlich für den Wettkampf erschienen, aus dem System entfernte, darunter insbesondere sämtliche Schläge und Tritte und einen Teil der Hebel.

Der Koreaner Choi Yong-Sul hatte während der japanischen Besatzung Koreas den gleichen Jiu Jitsu Stil wie Morihei Ueshiba erlernt. Er kombinierte diesen später mit Techniken der traditionell koreanischen Form Tae Kwon Do und schuf daraus Hapkido.

Ein modernes Derivat des Jiu Jitsu ist das besonders in den USA sehr populäre Gracie Ju Jitsu oder Brazilian Ju Jitsu.

In Deutschland gibt es als Besonderheit eine Unterscheidung zwischen Jiu Jitsu und Ju Jutsu. Jiu Jitsu ist am Anfang des 20.Jahrhunderts nach Deutschland gelangt. Ju Jutsu wurde 1969 eingeführt. Mehrere hohe Danträge hatten sich zusammengeschlossen, um ein modernes Verteidigungssystem aus „den wirkungsvollsten Techniken verschiedener Kampfsportarten“ zusammenzustellen. Ju Jutsu und Jiu Jitsu sind verschiedene Ausprachen der gleichen Kanji. Technisch ist Ju Jutsu dem Jiu Jitsu sehr ähnlich. Ju Jutsu hat sich völlig von seiner japanischen Herkunft gelöst, was sich zum Beispiel darin zeigt, dass dort nur deutsche Begriffe verwendet werden. Es beinhaltet anders als Jiu Jitsu Wettkämpfe, die allerdings stark einschränkenden Regeln folgen, um schwere Verletzungen zu vermeiden. Durch den Anspruch die „besten“ Techniken zusammengestellt zu haben, ist Ju Jutsu ein geschlossenes System geworden mit einer Reihe definierter Techniken. Dies zeigt sich auch in der starre Prüfungsordnung, in der die Techniken, die zu jedem Gürtel gezeigt werden müssen, eindeutig festgelegt sind. Jiu Jitsu ist in seinen Ausformungen vielseitiger. International gibt es eine entsprechende Trennung nicht.

Die Kanji-Schriftzeichen

Diese Zeichen stehen für Jiu Jitsu, oben Jiu, unten Jitsu. Die Japaner schreiben (hauptsächlich) in chinesischen Schriftzeichen, die in Japan Kanji genannt werden. Jedes Zeichen ist eine Art Bild und steht für einen Begriff. Anders als das europäische Silbenalphabet beinhalteten Kanji keinerlei Hinweise auf die Aussprache des Begriffes.

Die Japaner haben zwar Silbenalphabete entwickelt (Katakana, Hiragana), diese haben die Kanji aber nie verdrängen können. Als Japan im 19.Jahrhundert in größerem Maße mit Europa in Kontakt kam, wurden jedoch Transkriptionssysteme entwickelt, um japanische Begriffe in europäischer Silbenschrift darzustellen. So sollte Europäern das Erlernen der Sprache erleichtert werden. Durchgesetzt hat sich das System des englischen Missionars J. C. Hepburn. Die Umschriften japanischer Begriffe in lateinische Buchstaben sind also im Allgemeinen wie Englisch zu lesen. Dies ist relevant, da auch in den europäischen Sprachen gleiche Buchstaben nicht unbedingt für gleiche Laute stehen.

Das 'J' in Jiu Jitsu ist nicht weich wie im deutschen 'Jeder' oder "Jubel" zu sprechen, sondern scharf wie im englischen 'Juice' oder ‚Join’ oder im eingedeutschten ‚Dschungel’. Das einfache ‚s’ ist bei Hepburn wie ein deutsches ‚ss’ zu sprechen. Erschwerend kommt hinzu, dass im japanischen An- und Ablaute weit verbreitet sind, Vokale werden häufig unbetont gesprochen. ‚Jiu Jitsu’ spricht sich also in etwa ‚Dschiu Dschitssu’, wobei das ‚i’ im Jiu nur im Anlaut erklingt.

Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ)

BJJ (Brazilian Jiu Jitsu ) ist eine Kampfsportart, die in den letzten Jahren weltweit an Popularität gewonnen hat. Es ist eine Kampfsportart, die sich auf das Greifen und den Bodenkampf konzentriert, mit dem Ziel, eine dominante Position zu erlangen und den Gegner durch verschiedene Hebel und Würgegriffe zu unterwerfen.

Die Geschichte des brasilianischen Jiu Jitsu lässt sich bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückverfolgen, als Mitsuyo Maeda, ein japanischer Kampfsportler, nach Brasilien auswanderte. Maeda war ein Schüler von Jigoro Kano, dem Begründer des Judo, und brachte sein Wissen über die Kampfkünste mit nach Brasilien.

Carlos Gracie und seine Brüder Helio, George und Oswaldo begannen, die Judotechniken für ihre Bedürfnisse zu verfeinern. Sie konzentrierten sich auf den Bodenkampf und nutzten Hebelwirkung und Technik, um größere Gegner zu besiegen. Sie entwickelten ihren eigenen Judo-Stil, den sie „Gracie Jiu Jitsu“ nannten.

BJJ Techniken

Das Brasilianische Jiu-Jitsu hat seine eigene einzigartige Reihe von Techniken, darunter Sweeps, Unterwerfungen und Guard Passing. Die Guard-Position, bei der ein Kämpfer auf dem Rücken und der andere auf dem Kopf liegt, ist ein Markenzeichen des BJJ. Das BJJ ist auch für sein Gürtelsystem bekannt geworden, mit dem die Kämpfer je nach ihrem Können eingestuft werden. Das Gürtelsystem beginnt mit dem weißen Gürtel, gefolgt von blau, violett, braun und schwarz.

Heute wird BJJ auf der ganzen Welt praktiziert, mit Schulen und Wettkämpfen in fast jedem Land.

Einer der Gründe für den Erfolg des BJJ ist seine Anpassungsfähigkeit. BJJ-Techniken können in einer Vielzahl von Situationen eingesetzt werden, sei es in einem Wettkampf, in einem Selbstverteidigungsszenario oder in einem MMA-Kampf (Mixed Martial Arts). Ein weiterer Grund für die Beliebtheit des BJJ ist die Tatsache, dass der Schwerpunkt auf Technik und nicht auf Kraft liegt.

Moderne BJJ-Entwicklung

In den letzten Jahren hat sich BJJ immer weiter entwickelt, und es werden ständig neue Techniken und Varianten entwickelt. Der Sport ist auch leichter zugänglich geworden, und überall auf der Welt gibt es Schulen und Wettkämpfe.

Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) ist eine Kampfsportart, die aufgrund ihrer Effektivität beim Grappling und Bodenkampf weltweite Popularität erlangt hat. Das BJJ konzentriert sich auf das Konzept der Hebelwirkung und der Technik, um einen Gegner zu besiegen, unabhängig von seiner Größe oder Stärke.

BJJ Training

Das Training im BJJ erfordert Disziplin, Hingabe und die Bereitschaft zu lernen und sich zu verbessern. Im BJJ gibt es verschiedene Trainingsmethoden, um die Fähigkeiten und Techniken zu entwickeln, die notwendig sind, um den Sport zu beherrschen.

Der Drill ist eine Trainingsmethode, die zur Perfektionierung von Techniken und Bewegungen eingesetzt wird. Die Teilnehmer wiederholen dieselbe Technik oder Bewegung mehrmals und konzentrieren sich dabei auf die Details und Feinheiten der Technik.

Sparring ist eine weitere Trainingsmethode im BJJ. Beim Sparring simulieren zwei Teilnehmer einen Kampf und wenden die erlernten Techniken in einer kontrollierten Umgebung an. Beim Sparring können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten und Techniken gegen einen widerstandsfähigen Gegner testen.

Der Wettkampf ist der ultimative Test für BJJ Praktizierende. Bei BJJ Turnieren können sie ihre Fähigkeiten und Techniken gegen Gegner mit ähnlichem Leistungsniveau anwenden.

BJJ Techniken im Detail

Das BJJ verfügt über eine breite Palette von Techniken, die in verschiedenen Situationen eingesetzt werden können.

  • Submissions (Unterwerfungen) sind das Hauptziel des BJJ. Eine Submission ist eine Technik, die dazu führt, dass der Gegner aufgibt, was bedeutet, dass er zu große Schmerzen hat oder eine Verletzung droht.
  • Würgegriffe sind eine Art der Submission, die die Blutzufuhr zum Gehirn einschränkt, wodurch der Gegner ohnmächtig wird. Es gibt zwei Haupttypen von Würgegriffen, die im BJJ verwendet werden: der hintere Nacken Würgegriff und der Guillotine Choke. Der Nacktenwürgegriff wird in der Rückenlage ausgeführt, wobei ein Arm um den Hals des Gegners gelegt wird und der andere Arm den Würgegriff sichert.
  • Gelenkblockaden sind eine Art der Submission, die auf ein Gelenk abzielt, in der Regel auf den Ellbogen oder das Knie. Gelenkblockaden können starke Schmerzen verursachen und zu Verletzungen führen, wenn sie nicht korrekt ausgeführt werden.
  • Compression Locks sind eine Art der Unterwerfung, die auf den Hals oder die Wirbelsäule abzielt. Compression Locks können starke Schmerzen verursachen und zu Verletzungen führen, wenn sie nicht richtig angewendet werden.
  • Sweeps sind Techniken, die verwendet werden, um einen Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und eine dominante Position zu erlangen. Sweeps werden typischerweise eingesetzt, wenn sich der Ausübende in der unteren Position und der Gegner in der oberen Position befindet. Sweeps sind ein effektiver Weg, um von einer defensiven Position in eine offensive Position zu wechseln.
  • Takedowns sind Techniken, die dazu dienen, den Gegner zu Boden zu bringen. Takedowns werden in der Regel angewendet, wenn sich der Kämpfer in der stehenden Position befindet und der Gegner in der stehenden Position. Takedowns sind ein wirksames Mittel, um eine dominante Position zu erlangen und den Kampf zu kontrollieren.
  • Guard Passing (das Passieren der Deckung) ist eine Technik, die dazu dient, die Deckung des Gegners zu überwinden und eine dominante Position einzunehmen. Die Deckung ist eine Verteidigungsposition, die der Gegner einnimmt, um den Kämpfer daran zu hindern, die Deckung zu überwinden und eine dominante Position einzunehmen. Das Guard Passing erfordert eine Kombination aus Geschwindigkeit, Technik und Timing.

Körperliches und geistiges Training

Das Training für BJJ erfordert eine Kombination aus körperlichem und geistigem Training. Das körperliche Training umfasst Kraft und Kondition, Flexibilität und Ausdauer. Kraft und Kondition sind für BJJ-Ausübende unerlässlich. Kraft- und Konditionstraining sollte sich auf die Entwicklung von Explosivkraft, Ausdauer und Flexibilität konzentrieren. Auch die Beweglichkeit ist für BJJ-Sportler entscheidend. Das Beweglichkeitstraining sollte sich auf die Verbesserung des Bewegungsumfangs und die Vermeidung von Verletzungen konzentrieren. Die Ausdauer ist für BJJ-Praktizierende notwendig. Das Ausdauertraining sollte sich auf die Entwicklung der kardialen und muskulären Ausdauer konzentrieren.

Mentales Training ist für BJJ Kämpfer ebenfalls wichtig. Mentales Training umfasst Visualisierung, Konzentration und Strategie. Bei der Visualisierung werden die BJJ-Techniken und -Bewegungen mental geprobt. Konzentration ist für BJJ Praktizierende notwendig. Das Konzentrationstraining sollte sich darauf konzentrieren, mentale Stärke zu entwickeln und die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben. Strategie ist für BJJ-Ausübende unerlässlich. Das Strategietraining sollte sich darauf konzentrieren, einen Spielplan zu entwickeln und die Fähigkeit, sich an verschiedene Situationen anzupassen.