In der Welt des Kampfsports kursieren viele Mythen und Missverständnisse, die zur Verwirrung und Fehlinformationen führen und dem Kampfsport teilweise ein schlechtes Image verpassen. Deshalb möchten wir auf die gängigsten Mythen eingehen und dir klare, informative Einblicke bieten, um Missverständnisse und Vorurteile auszuräumen.
Mythen und Realitäten im Kampfsport
Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass Kampfsport Aggressivität fördert. Die Realität sieht jedoch anders aus: In allen Kursen, besonders im Kindertraining, legen wir großen Wert auf die Vermittlung von Werten wie Respekt und Disziplin. Ein weiterer häufiger Mythos ist, dass Kampfsport nur etwas für Männer ist. Dieser weit verbreitete Mythos könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Kampfsportschulen mögen zwar noch männlich dominierte Räume sein, in unserer Schule legen wir allerdings großen Wert darauf, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der auch Frauen* und Mädchen* Empowerment und Selbstverteidigung lernen können.
Kampsportlerinnen wie Rose Namajunas, Joanna Jedrzejczyk, Valentina Shevchenko oder Amanda Nunes - um nur einige Beispiele zu nennen - kämpfen in der UFC und stehen von ihren Fähigkeiten den männlichen Kämpfern in Nichts nach.
Viele Menschen zögern, mit Kampfsport zu beginnen, weil sie glauben, sie seien nicht in der richtigen körperlichen Verfassung dafür. Unsere Klassen im BJJ, Ringen und Kickboxen sind so konzipiert, dass sie auf jedem Fitnesslevel begonnen werden können. Sie bieten eine hervorragende Möglichkeit, Fitness, Flexibilität und Ausdauer zu verbessern.
Vorteile des Kampfsports
Kampfsportart bietet eine ganze Menge an Vorteilen, die für jeden Menschen relevant sind. Kampfsport bietet Kindern zahlreiche Vorteile, darunter die Förderung von Disziplin, Selbstvertrauen und körperlicher Fitness. Kinder lernen, Herausforderungen zu meistern, was sich positiv auf ihre Entwicklung und ihr Selbstwertgefühl auswirkt.
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Das Training hilft Kindern beim Abbau von Aggressionen und stärkt sie in Auseinandersetzungen jeder Art. Auch die körperliche Fitness profitiert vom Sport, denn in der Regel werden Muskeln in allen Bereichen des Körpers gefordert. Auf der psychischen Ebene verbessert das Kampftraining Achtsamkeit und Konzentration.
Die Welt des Kampfsports ist reich an Traditionen, Disziplin und einer Vielzahl von Vorteilen für Körper und Geist.
Kampfsportarten für Kinder
Der kindlichen Lust am spielerischen Kräftemessen bietet das Kampfsporttraining einen idealen Raum. „Das beste Einstiegsalter dafür ist mit fünf, sechs Jahren“, sagt Kampfsporttrainerin Ana Yagües. Das hängt aber stark von den Voraussetzungen des Kindes ab. „Es gibt Kids, die mit fünf Jahren schon recht groß und kräftig sind. Andererseits sind manche auch mit sechs Jahren noch eher klein und zierlich. Es kann auch sein, dass ein Kind im Alter von sechs Jahren noch sehr zurückhaltend und schüchtern ist, ein Fünfjähriges hingegen schon sehr forsch und mutig agiert.“
„Karate und Taekwondo sind für Schüchterne ein guter Anfang. Beides ist weniger körperlich.“Ana YagüesKampfsporttrainerin in Hamburg Für Kinder ab dem vierten Lebensjahr sei Budo-Turnen ein guter Einstieg. „Dabei lernen die Kleinen viel über Körperkontrolle, beispielsweise, wie man sich richtig nach vorn oder hinten abrollt und fällt, ohne sich wehzutun.
Einige Beispiele für geeignete Kampfsportarten für Kinder:
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- Judo: Siegen durch Nachgeben.
- Brazilian Jiu-Jitsu: Kontrolle des Gegners ohne Verletzung.
- Taekwondo: Schnelligkeit, Dynamik und Beintechniken.
- Kickboxen: Kombination verschiedener Kampfelemente.
- WingTsun: Analyse und Wahrnehmung von Bedrohungssituationen.
- Karate: Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit.
Verletzungsrisiken im Kampfsport
Sicherheit steht in unserer Kampfsportschule an oberster Stelle. Durch professionelle Anleitung, korrekte Techniken und die Verwendung geeigneter Schutzausrüstung wird das Verletzungsrisiko minimiert. Kampfsportarten wie Karate, Taekwondo und Judo können Fitness, motorische Fähigkeiten, emotionale Entwicklung und das Selbstbewusstsein verbessern, sind aber auch mit einem erhöhten Risiko für Verletzungen verbunden.
Einige Kampfsportarten sind riskanter als andere, davor warnen amerikanische Kinder- und Jugendärzte (American Academy of Pediatrics - AAP). "Es gibt so viele verschiedene Arten von Kampfsport für Familien zu berücksichtigen. In Bezug auf das Verletzungsrisiko muss vor allem zwischen den verschiedenen berührungslosen Kampfkünsten und solchen mit Körperkontakt unterschieden werden", verdeutlicht Autor Dr. Chris Koutures in einer Pressemitteilung der AAP.
Manche Vereine fördern Wettkämpfe, andere nicht. Prellungen und Verstauchungen sind die häufigsten Verletzungen, die sich bei der Ausübung eines Kampfsports ereignen. Gemischte Kampfkünste (Mixed Martial Arts - kurz MMA) mit Vollkontakt zum Beispiel bergen ein besonders hohes Risiko für Gehirnerschütterung, Wirbelsäulenschäden, Gefäß- oder Kopf-Hals-Verletzungen, so die Gesellschaft der amerikanischen Kinder- und Jugendärzte.
Bei gemischten Kampfkünsten bedienen sich die Kämpfer der Techniken von verschiedenen Kampfsportarten. So verwenden sie beispielsweise Schlag- und Tritttechniken des Boxens, Kickboxens und des Taekwondo sowie Elemente des Boden- und Ringkampfs. Besonders verletzungsträchtige Bewegungsmuster sind direkte oder wiederholte Schläge auf den Kopf sowie der Kontakt des Kopfes mit dem Boden. Bei Techniken, die für Atemnot sorgen, drohe teilweise Erstickungsgefahr, warnte die AAP.
Die Verletzungsraten reichen von 41 bis 133 Verletzungen pro 1.000 Kämpfen, je nach Art der Kampfkunst, so schätzt der pädiatrische Verband. „Praktiken und Regeln können die Sicherheit eines Teilnehmers stark beeinflussen", so Koutures weiter.
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Die Gesellschaft empfiehlt folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Jugendliche sollten erst an Wettkämpfen und an einer Kampfsportart mit Körperkontakt teilnehmen, wenn sie eine ausreichende körperliche und emotionale Reife aufweisen und genügend Grundlagentraining ohne Körperkontakt erhalten haben.
- Eltern sollten bedenken, dass Kopf- und Mundschutz Kinder nicht vollständig vor einer Gehirnerschütterung schützen kann, auch wenn sie Verletzungen im Gesichtsbereich reduzieren.
- Ratsam ist die Wahl eines Trainings, bei dem ein Kind vorrangig ein Sicherheitstraining mit Abwehrtechniken und Blockaden erhält.
- (Wettbewerbs-)Regeln müssen von der Sportschule streng eingehalten werden.
- Um das Verletzungsrisiko zu reduzieren, sollte ein Kind nicht zu viel trainieren. Mehr als drei Stunden pro Woche können u.U. zu einer Überlastung führen.
Die beliebtesten Kampfsportarten
Von Aikido und Kickboxen bis Taekwondo: Das Angebot an Kampfsportarten ist groß. Gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Wer heute Kampfsport ausübt, möchte oft außerdem die körperliche Fitness und das Selbstbewusstsein stärken.
Hier ist eine Tabelle mit einigen beliebten Kampfsportarten und ihren Schwerpunkten:
| Kampfsportart | Schwerpunkte |
|---|---|
| Aikido | Defensive, Ableitung der Bewegungsenergie |
| Boxen | Schläge auf Kopf und Oberkörper |
| Capoeira | Kampf, Musik und Tanz |
| Jiu Jitsu | Ausweichen und Nutzung der gegnerischen Kraft |
| Judo | Griffe, Hebel und Würfe |
| Karate | Stoß-, Schlag- und Tritttechniken |
| Kickboxen | Schlagtechniken des Boxens mit Tritttechniken aus Karate und Taekwondo |
| Krav Maga | Selbstverteidigungssystem, intuitive Reaktionen |
| Ringen | Gegner auf die Matte bringen oder Punkte sammeln |
| Taekwondo | Fußtechniken, Tritte, Drehungen und Sprünge |
| Wing Chun | Ableitung der gegnerischen Kraft |
Kampfsport und Gesundheit
Menschen verfolgen mit Kampfsport in der Regel zwei Ziele: Sie möchten ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung steigern und ihre körperliche Fitness verbessern. Tatsächlich trainieren die meisten Kampfsportarten körperliche Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Kondition. Studien haben positive Effekte von regelmäßigem Kampfsporttraining auf die körperliche Fitness nachgewiesen.
Außerdem scheinen die Bewegungsabläufe bei asiatischen Kampfkünsten die Knochengesundheit besonders gut zu fördern. Studien haben zum Beispiel eine verbesserte Knochendichte bei jungen Menschen nachgewiesen, die Judo, Karate und Taekwondo ausüben. Als Gesundheitssport für Menschen über 60 Jahre sind vor allem „weiche“ Kampfsportarten gut geeignet.
Kampfsport kann sich zudem günstig auf die psychische Gesundheit auswirken. Die Rituale für Achtsamkeit, die Teil traditioneller asiatischen Kampfkünste sind, fördern die Selbstachtung und die Wertschätzung des Gegenübers. Eine neuere Studie liefert Hinweise darauf, dass Menschen, die japanische Kampfkünste über einen längeren Zeitraum regelmäßig ausüben, zufriedener und weniger anfällig für psychische Erkrankungen sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Außerdem lassen sich mit Kampfsportarten Aggressionen zielgerichtet abbauen. Und schließlich verleiht Kampfsport Sicherheit. Das Wissen, sich bei Gefahr angemessen verteidigen zu können fördert die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein.
Verletzungen im Kampfsport
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist das Risiko, sich im Kampfsportbetrieb zu verletzen, gering. In aller Regel sind lediglich oberflächliche Hautverletzungen wie Riss- und Schürfwunden im Gesichtsbereich zu beklagen. Nur selten werden ernstzunehmende Zwischenfälle bekannt. Dennoch sollten die Verantwortlichen in den Vereinen und die Betreiber von Kampfsportschulen vorbeugen. Denn schneller als man denkt, blutet eine Nase oder kommt es im Bereich der Augenbrauen zu Cuts.
Von Turnieren und Verbandstaschen: Ein Notfallkoffer, der die internationalen Standards und DIN-Normen erfüllt, ist damit quasi Pflicht. Auch zu Turnieren sollten die Trainer und Wettkampfbetreuer ihre eigene Verbandstasche oder besser noch einen kleinen Notfallrucksack mitnehmen. Denn in einer fremden Halle ist im Fall der Fälle das benötigte Verbandsmaterial nicht immer zur Hand.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass gerade im Breitensportbetrieb Verletzungen äußerst selten sind. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele traditionelle Kampfkünste kontaktlos trainiert werden. Zudem gelten Aspekte wie die Rücksichtnahme gegenüber dem Trainingspartner als wesentlicher Bestandteil der fernöstlichen Philosophie.
Demgegenüber sind Sportarten, die viele Laien zunächst gar nicht „auf dem Radar“ haben, in Sachen Verletzungsrisiko besonders prekär. Dazu zählen Wettkampfsportarten wie Handball und Fußball, aber auch Skifahren und Skaten, da hierbei Sturzrisiko und Geschwindigkeit eine unheilvolle Liaison eingehen. Auch im Kampfsportbereich nehmen gerade im Wettkampfbetrieb die Fallzahlen zu. Protektoren und Handschuhe können das Risiko zwar senken, jedoch nicht völlig ausschließen. Bei großen Turnieren sind daher in aller Regel Notfallsanitäter zugegen und können eingreifen, wenn Not am Mann ist. Dennoch bringen umsichtige Trainer ihr eigenes Verbandsmaterial mit.
Selbst Krankenkassen haben die Faszination der fernöstlichen Kampfkünste erkannt. Unter anderem geht die Techniker-Krankenkasse davon aus, dass gerade beim Kampfsport sämtliche Muskelgruppen trainiert werden.
Hinzu kommen ein hoher Spaßfaktor und die Chance, sich im Ernstfall effektiv vor rechtswidrigen Angriffen schützen zu können. Nicht zuletzt werden Kondition, Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermögen im Kampfsporttraining besonders geschult. Dennoch weist die Krankenkasse auch auf mögliche Risiken wie Verletzungen der Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln - zum Beispiel durch Muskelfaserrisse - hin. Kälte-Sofortkompressen dürfen daher in keiner Notfalltasche fehlen.
Natürlich hängt das Risiko für ernstzunehmende Verletzungen nicht unerheblich davon ab, ob kontaktlos oder mit Kontakt trainiert wird. Viele asiatische Kampfkünste, wie das traditionelle Taekwondo oder das klassische Karate, stoppen ihre Kicks und Faustschläge wenige Zentimeter vor dem Übungspartner ab. Selbst im Sparring und bei Wettkämpfen sind Treffer oder gar Knockouts verpönt.
Allerdings liegt auch im Amateurboxen die Verletzungshäufigkeit im unteren Drittel aller Sportarten, da schwere Zwischenfälle durch die Einführung eines Kopfschutzes und spezielle, schlagabsorbierende Handschuhe drastisch minimiert wurden. Selbst Zahnschäden sind dank Mundschutz rückläufig. Dennoch werden gerade bei den Vollkontaktsportarten immer wieder Schädelhirntraumen unterschiedlicher Schwere diagnostiziert.
Im Umkehrschluss besitzen Kampfsportler aber häufig mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen als Personen, die keinen oder einen anderen Sport ausüben. Zudem werden gerade in den Vereinen auch ethische Normen wie Durchhaltevermögen, Disziplin und Respekt vermittelt. Nicht zuletzt wird die Höflichkeit gegenüber dem Trainer und älteren Übungspartnern groß geschrieben - Werte also, die gerade Kindern und Heranwachsenden gut tun.
Kampfsport per se als gefährlich zu bezeichnen, wäre also völlig verkehrt. Eher das Gegenteil ist der Fall. Viele Kampfkünste werden kontaktlos trainiert und sind, wie zum Beispiel Aikido, für ihren defensiven Charakter bekannt. Wenn es zu Verletzungen kommt, sind häufig Unaufmerksamkeit oder auch übertriebener Ehrgeiz im Spiel. Je konzentrierter geübt wird, desto sicherer ist der Sport.
Im Fall einer akuten Erkrankung sollte eine Pause eingelegt werden. Nicht zuletzt kommt es zu (vermeidbaren) Verletzungen, weil sich Sportlerinnen und Sportler nicht ausreichend aufgewärmt und gedehnt haben. Elastische Verbände, um einen umgeknickten Fuß zu stabilisieren, aber auch Einmal-Kühlkompressen müssen daher stets zur Hand sein. Auch Pflaster und Tape sollten in keiner Notfalltasche fehlen.
In der eigenen Sportschule oder auf dem eigenen Vereinsgelände kann sogar über die Anschaffung eines robusten und abschließbaren Notfallschranks nachgedacht werden. Schließlich zählt im Ernstfall jede Sekunde und sind in speziellen Erste-Hilfe-Boxen alle wichtigen Utensilien übersichtlich untergebracht. Ein Griff genügt.
Wie gefährlich ist Boxen wirklich?
Ich denke, dass jeder von uns das traurige Schicksal des Greatest of all Time, Muhammad Ali, kennt. Alle wissen, dass er Parkinson hatte und glauben, dass das nur durch Boxen entstanden ist. Diese Behauptung wurde allerdings nie zu 100 Prozent bewiesen. Ärzte wissen jedoch, dass es eine Form von Parkinson gibt, welches sich Chronisch-Traumatische Enzephalopathie oder auch kurz CTE nennt.
CTE kann man bekommen, indem man immer wiederkehrende Schläge auf den Kopf bekommt. Diese Form nennt sich auch Boxer Enzephalopathie oder anders genannt „Boxerdemenz“. Zu den Symptomen von CTE gehören Gedächtnisverlust, sinkendes Urteilsvermögen, Verschlechterung der Koordination, Depression, Angstzustände, Parkinson und die fortschreitende Demenz. Diese Symptome beginnen schon oft Jahre oder Jahrzehnte nach dem letzten Hirntrauma, das man am Ende seiner aktiven Karriere hatte. Somit zählt die Boxerdemenz zu den möglichen Langzeitschäden im Profi- und Amateurboxen.
Zahlreiche Profiboxer leiden unter den anhaltenden Belastungen, die mit CTE einhergehen. Oft hört man sofort einen Unterschied, wie die Boxer vorher und nachher gesprochen haben. Manchmal können sie sich nicht mehr an bestimmte Personen erinnern oder hören nicht mehr richtig. Vereinfacht kann man sich das so vorstellen, dass das Gehirn durch den ständigen Reparaturprozess irgendwann ermüdet und dann einfach „peng“ macht und die Sicherung durchbrennt.
Wie Du Dich vor Hirnschäden im Boxen schützen kannst
Zu den besten Schutzmaßnahmen zählt der offensichtlichste Tipp, den ich Dir geben kann: Lass Dich nicht treffen. Das schaffst Du entweder dadurch, indem Du gar nicht erst Sparring oder Wettkämpfe bestreitest. Falls Du Dir das jetzt aber überlegt hast und Du willst es immer noch, obwohl Du weißt, dass es gewisse Gefahren gibt, so werden Dir die folgenden acht Tipps weiterhelfen.
- Deckung hoch: Du brauchst eine verdammt gute Deckung, um den direkten Treffer zu vermeiden.
- Reaktion und Reflexe verbessern: Des Weiteren kannst Du Schläge zum Kopf vermeiden, indem Du Deine Reaktion und Reflexe trainierst.
- Beinarbeit verbessern: Der einfachste Weg nicht getroffen zu werden, ist der, dass Du Dich wegbewegst, sodass Dein Gegner gar nicht erst an Dich herankommt.
- Auswahl des richtigen Trainingspartners: Wenn Du Sparring machst, ist die Auswahl des richtigen Trainingspartners unheimlich wichtig.
- Bedingtes Sparring: Bedingtes Sparring bedeutet, dass man sich gegenseitig Aufgaben zuteilt.
- Mund- und Kopfschutz benutzen: Das Du einen Mundschutz benutzen musst, damit Du Deine Zähne vor möglichen Schäden bewahrst, ist selbstverständlich. Doch was ist mit einem Kopfschutz?
- Je weniger Ausdauer, desto gefährlicher: Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn Du weißt, dass Du Dich eigentlich bewegen oder die Hände oben halten musst, es aber aufgrund der Müdigkeit nicht mehr kannst.
- Weniger ist mehr: Und hier gibt es geteilte Meinungen. Die Einen sagen, dass man unbedingt alle zwei Tage Sparring machen muss, um sich an die Belastungen und die Schläge zu gewöhnen.
Fazit
Ja, Boxkämpfe können äußerst gesundheitsschädlich sein. Machen sie Dich dumm? Ganz klares NEIN. Boxen macht Dich nicht dümmer. Ganz im Gegenteil, es kann sich sogar positiv auf Dein Gehirn auswirken. Allerdings gilt das nur für das reine Boxtraining, also ohne Sparring und Wettkämpfe.
