Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert.
Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider.
Das Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter.
Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst.
Das UFC-Ranking ist ein komplexes System, das die Leistungen der Kämpfer bewertet.
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Ein ausgewähltes Medien-Panel ist für die Erstellung des UFC-Rankings verantwortlich.
Journalisten bewerten die Kämpfer basierend auf ihren jüngsten Leistungen.
Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse.
Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking.
Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions.
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UFC Gewichtsklassen
Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen.
Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports.
Im Gründungsjahr 1993 der Ultimate Fighting Championship (UFC) gab es keine Gewichtsklassen.
Zunächst gab es aber nur zwei UFC Gewichtsklassen - das Schwergewicht mit allen Kämpfern ab 91 kg (200 Pfund) und das Leichtgewicht mit allen Akteuren bis 90 kg (199 Pfund).
Im Jahr 2001 stieg die Gesamtzahl der UFC Ranglisten auf fünf Gewichtsklassen an: Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht.
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Bei den Frauen wurden nach und nach auch eigene Ranglisten erstellt.
Begonnen hat es mit der Bantamgewicht-Division.
Es folgten danach das Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Fliegengewicht.
Die Champions
Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions: Jon Jones (Schwergewicht), Alex Pereira (Halbschwergewicht), Dricus du Plessis (Mittelgewicht), Leon Edwards (Weltergewicht), Islam Makhachev (Leichtgewicht), Ilia Topuria (Federgewicht), Sean O’Malley (Bantamgewicht) und Alexandre Pantoja (Fliegengewicht).
Jon Jones ist seit dem 4.
Zehn Mal kam es in der UFC-Geschichte bislang vor, dass eine Person zwei Titel in unterschiedlichen Gewichtsklassen gewonnen hat.
Randy Couture war der erste Titelträger in zwei verschiedenen Gewichtsklassen.
In der jüngeren Vergangenheit kürten sich Alex Pereira und Ilia Topuria zu UFC Champions in zwei Gewichtsklassen.
Die UFC-Champions beeindrucken mit ihren Leistungen.
Islam Makhachev verteidigte seinen Titel im Leichtgewicht bereits dreimal.
Raquel Pennington wird ihren Bantamgewichts-Titel gegen Julianna Peña bei UFC 307 verteidigen.
Alex Pereira bereitet sich auf seine nächste Titelverteidigung bei UFC 303 vor.
Bedeutende Kämpfer
Die UFC beherbergt einige der talentiertesten Kämpfer der Welt.
- Conor McGregor, geboren am 14. Juli 1988 in Irland, ist einer der bekanntesten UFC-Kämpfer aller Zeiten.
- Jon “Bones” Jones, geboren am 19. Juli 1987 in den USA, ist ein herausragender UFC-Kämpfer und gilt als einer der besten MMA-Athleten aller Zeiten.
- Khabib Nurmagomedov, geboren am 20. September 1988 in Russland, beendete seine Karriere ungeschlagen mit einer perfekten Bilanz von 29 Siegen.
- Georges St-Pierre, geboren am 19. Mai 1981 in Kanada, ist einer der angesehensten MMA-Kämpfer aller Zeiten.
- Anderson Silva, geboren am 14. April 1975 in Brasilien, ist eine Legende im MMA. Der Brasilianer dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg und hielt den Titel für die längste Zeit in der UFC-Geschichte.
- Ronda Rousey, geboren am 1. Februar 1987 in den USA, war die erste weibliche Champion in der UFC und ein Pionier des Frauen-MMA.
- Amanda Nunes, geboren am 30. Mai 1988 in Brasilien, ist eine der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der UFC.
- Daniel “DC” Cormier, geboren am 20. März 1979 in den USA, ist einer der erfolgreichsten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
- Stipe Miocic, geboren am 19. August 1982 in den USA, ist ein außergewöhnlicher Schwergewichtskämpfer und hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Schwergewichtsklasse.
- José Aldo, geboren am 9. September 1986 in Brasilien, dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
Zu den erfolgreichsten UFC-Kämpfern aller Zeiten gehören Anderson Silva, Demetrious Johnson, Georges St-Pierre, Jon Jones und Jose Aldo.
UFC 321: Rakić gegen Murzakanov
Am 25. Oktober 2025 richtet sich der Blick der MMA-Welt auf Abu Dhabi.
In der Etihad Arena steigt im Rahmen der UFC 321 ein mit Spannung erwarteter Kampf im Light Heavyweight zwischen Aleksandar Rakić und Azamat Murzakanov.
Aleksandar Rakić ist das Sinnbild für Entschlossenheit, Kontrolle und strategische Brillanz im Oktagon.
Sein Debüt in der UFC gab er 2017 gegen Francimar Barroso - ein Kampf, den er durch einstimmige Entscheidung gewann.
Mit seinem präzisen, kontrollierten Kampfstil sicherte sich Rakić Siege gegen zwei ehemalige Titelanwärter: den Brasilianer Thiago Santos (via einstimmiger Entscheidung) und den Amerikaner Anthony Smith (via einstimmiger Entscheidung).
Rakić ist derzeit auf Platz 7 der UFC-Rangliste im Halbschwergewicht.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Oktagons steht am 25. Oktober der gefährliche Azamat "The Professional" Murzakanov, aktuell Platz 11 im UFC-Ranking.
Auch gegen den zähen Amerikaner Devin Clark zeigte Murzakanov seine Qualitäten.
Beide Kämpfer stehen an einem Scheideweg ihrer Karrieren.
Ein Sieg katapultiert sie in unmittelbare Titelgespräche.
Aleksandar Rakić steht nicht nur für sportliche Exzellenz, sondern auch für Werte, die Phantom Athletics seit jeher verkörpert: Disziplin, Kontrolle, mentale Stärke und ständige Weiterentwicklung.
Die Fight-Matrix-Weltrangliste
Die Weltrangliste der Mixed Martial Arts lässt die letzten beiden Faktoren außen vor, bezieht dafür viele andere mit ein - Fight Matrix legt anhand Berechnungen fest, wer derzeit wirklich der beste Kämpfer auf dem Planeten ist.
Das Grundmodell funktioniert wie im Tennis.
Wer gewinnt, sammelt Punkte und klettert die Rangliste nach oben.
Was beim Tennis die großen Turniere wie Grand Slams oder die Masters-Serie sind, sind in Mixed Martial Arts die großen Organisationen wie UFC, PFL oder KSW.
In diesen "Big Leagues" gibt es mehr Punkte zu holen als auf regionalen Veranstaltungen.
Dazu werden auf Fight Matrix relevante Faktoren einbezogen, wie die Gewichtsklassen und die sportliche Vita.
Es spielt eine gewisse Rolle, ob Kämpfer aus einer Siegesserie kommen oder gegen welche Gegner sie vorher gekämpft haben.
"Die Berechnungen sind nicht sehr komplex, aber es gibt eine große Anzahl von Berechnungen", erklärt Jason, einer der Gründer von Fight Matrix gegenüber ntv/RTL.
"Außerdem ist das System nicht auf Mathematik beschränkt. Es besteht zum Teil aus Mathematik und zum Teil aus bedingter Logik (wenn, dann, sonst)."
Für ihn sei es daher mehr eine Software statt einer Ansammlung von Formeln.
Auch Inaktivität führe dazu, dass man im Ranking absteigt.
