Der Unterschied zwischen 14 Karat und 18 Karat Gold

Seit Jahrtausenden übt Gold eine große Faszination auf uns Menschen aus. Das Edelmetall mit dem satten, warmen Schimmer wurde erstmals in der Jungsteinzeit zu Schmuck verarbeitet und bis heute hat es nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt. Heute wird Gold in der Schmuckherstellung immer als Legierung verwendet, um seine Eigenschaften zu optimieren, aber auch seine Farbe zu verändern.

Die verschiedenen Goldlegierungen werden mit einem Prägestempel, der Punze, versehen, um damit den Feingehalt an Gold zu kennzeichnen. Dabei gibt es die in Europa gebräuchlichen Angaben des Feingehalts in Teilen von 1000 und die Karat-Angaben, die in Teilen von 24 angegeben werden.

Eine Goldlegierung für Schmuckstücke sollte das Beste aus zwei Welten vereinen: Als Edelmetall reagiert Gold nur sehr träge und nur mit wenigen Stoffen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass es getragen werden kann, ohne anzulaufen und auf die Haut abzufärben. Allerdings ist reines Gold ein sehr weiches Metall und deshalb ohne weitere Beimischungen nicht für die Schmuckfertigung geeignet - der Goldschmuck würde leicht verbiegen und schon von geringen Belastungen Kratzer und Dellen davontragen.

Für Schmuckstücke liegt in unserem Kulturkreis dieser „Mittelweg“ bei einem Legierungsanteil zwischen 375er und 750er Gold. 375er Gold eignet sich aufgrund der höheren Härte sehr gut für Alltagsschmuck, der tagtäglich getragen wird. Allerdings sollte hier beachtet werden, dass wegen des verhältnismäßig geringen Feingoldgehaltes der Schmuck minimal nachdunkeln kann. 585er Gold ist ein guter Mittelweg, wenn man ein wertvolles Stück besitzen möchte, aber dieses auch regelmäßig tragen möchte. Gerade für Eheringe bietet sich diese Legierung an. 750er Gold ist eine sehr hochwertige Goldlegierung, die feine Schmuckstücke ergibt und edle Brillanten und Farbsteine und Goldschmiedekunst vervollkommnet, dabei aber noch widerstandfähig genug gegen übliche Belastungen bleibt. Noch höhere Legierungen werden hauptsächlich in außer-europäischen Kulturkreisen getragen, vornehmlich als Statussymbol.

Woraus besteht Gold?

Gold ist zunächst einmal ein Element, das in der Natur auch in Reinform vorkommt. Das Edelmetall mit der satt-orangegelben Farbe ist in purer Form allerdings sehr weich - zu weich, um es als Schmuck zu verwenden, denn es würde rasch verformen und durch Kratzer und Abdrücke unansehnlich werden. Deshalb wird Gold für Schmuckstücke immer mit anderen Metallen in einer Schmelze gemischt, um seine Eigenschaften zu optimieren.

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Goldlegierungen und ihre Farben

  • Gelbgold: Hier wird das Feingold mit Silber und Kupfer vermengt, um die gelbe Farbe beizubehalten, aber eine höhere Härte und bessere Bearbeitbarkeit zu erreichen.
  • Roségold: Bei Roségold wird der Anteil von Silber zugunsten des Kupfers verringert. Die größere Beimengung von Kupfer gibt dem Gold eine zarte, pastellige rosenfarbene Tönung.
  • Rotgold: Rotgold enthält nur sehr wenig oder gar kein Silber mehr. Die Beimengung von Kupfer gibt der Legierung eine kräftig rötliche Färbung.
  • Weißgold: Weißgold enthält kein Kupfer, stattdessen wird das Feingold mit Silber, Palladium und geringen Mengen Zink legiert. Oft wird Weißgoldschmuck rhodiniert, also mit einer dünnen Schicht Rhodium überzogen, um einen noch strahlenderen weißen Glanz zu erreichen.
  • Graugold: Graugold ist eine Legierung aus Feingold und Palladium und Silber. Der Verzicht auf Zink verschiebt die Farbe durch den hohen Palladium-Anteil deutlich ins Graue.

Auch innerhalb einer Goldfarbe wie Gelbgold und Roségold gibt es feine, aber sichtbare Unterschiede im Goldton. Allerdings ist jede Legierung eine eigene Rezeptur des Herstellers, da lediglich der Goldgehalt festgeschrieben ist, nicht jedoch das Verhältnis der anderen Materialien. Daher sind die Färbungen der Goldlegierungen auch nicht einheitlich. Lediglich eine Tendenz lässt sich erkennen: Ein höherer Feingoldanteil in der Mischung ergibt eine deutlichere Gelbtönung. Der dunkel-orangegelbe Farbton gediegenen Goldes ist bei den Metallen einzigartig und beeinflusst die Farbe der Legierung umso deutlicher, je mehr davon beigemischt wird. So erkennt man beispielsweise eine Farbunterschied zwischen 585er Gold zu 750er, wenn man beide Goldlegierungen direkt nebeneinander betrachtet. Das 750er Gold ist etwas satter gelb, weil der Goldanteil hierin höher ist.

Der Preis von Goldlegierungen

Der verschieden hohe Goldanteil beeinflusst auch den Preis von Goldlegierungen. Für reines Feingold gibt es tagesaktuelle Ankaufspreise (an der Börse gelten hierbei andere Preise als für den Goldschmied) und von diesen abhängig ist dann auch der Preis der daraus gefertigten Goldlegierung: Je mehr Feingold enthalten ist, desto teurer ist auch die Legierung. So sind Schmuckstücke aus 375er Gold auf das Goldgewicht gerechnet günstiger als Schmuck aus 750er Gold, das durch die größere Goldmenge das hochwertigere Material ist. Dennoch eignet sich das 375er Gold gerade aufgrund der hohen Beimischungen anderer Legierungsmetalle hervorragend für Alltagschmuck: Da das Gold sehr hart ist, kann es Tag für Tag getragen werden und ist dabei verhältnismäßig unempfindlich, durch den relativ niedrigen Anschaffungspreis ist auch ein neues Trend-Piece absolut erschwinglich und durch geschickte Legierungstechniken strahlt auch dieser Goldschmuck wunderschön und edel. Die Legierungen mit deutlich höherem Goldanteil bis zu 750er Gold sind deutlich teurer und werden häufig für zeitlose Klassiker, die auch in etlichen Jahren noch stilvoll und edel wirken sollen, verwendet. Am wichtigsten ist aber immer die persönliche Bedeutung und der ideelle Wert, die dein Lieblingsschmuckstück für dich haben.

Der Karat Unterschied bei Gold

Wie macht sich bei Gold der Karat Unterschied bemerkbar und was hat Edelmetall mit den Kernen des Johannisbrotbaumes zu tun? Ganz einfach: Bereits in der Antike stellte man fest, dass die Kerne des Johannisbrotbaumes ein nahezu einheitliches Gewicht von je 0,2 Gramm besitzen. Heute gibt es andere Messmethoden, doch der Begriff hat sich erhalten. Karat wird abgekürzt mit kt oder C und bezeichnet den Goldanteil in einer Legierung, umgerechnet in Vierundzwanzigstel des Gewichtsanteils. Demnach wird reines Gold mit 24 Karat deklariert, während ein Goldstück mit 16 Karat nur zu zwei Dritteln aus dem Edelmetall besteht. 1 Karat entspricht demnach 1/24 des Gewichtes beziehungsweise etwa 4,167 Prozent. Der Gold Karat Unterschied sagt also sehr viel über den jeweiligen Wert aus.

Der Unterschied 14 und 18 Karat Gold kann sehr exakt benannt werden. Der Unterschied 14k und 18k Gold zeigt also den Unterschied im Goldanteil auf. Gleiches gilt für die übliche Punzierung, die den Goldanteil in Tausendstel angibt. Bei 14 kt Gold kommt man also beispielsweise auf einen Goldanteil von rund 58,5 %, daher spricht man auch von 585er Gold. 18 kt entsprächen demnach 750er Gold. Der Gold Karat Unterschied ist also durchaus nennenswert.

Die traditionelle Gewichtsangabe in Karat (k, kt oder C) ist heute nur noch beim Schmuck Kaufen gebräuchlich. Anderswo hat die Punzierung in Tausendstel des Gewichtsanteils diesen abgelöst. Trotz seines Wertes findet reines Gold in der Schmuckherstellung keine Anwendung, da es ein vergleichsweise weiches Metall ist. Indem man andere Metalle zusetzt, können die materialspezifischen Eigenschaften von Gold verändert werden. Der Gold Karat Unterschied ist also nicht nur beim Wert, sondern auch bei der Festigkeit und der Optik relevant. Reines Gold ist mit 24 kt oder 999 deklariert. Liegen die angegebenen Werte darunter, handelt es sich stets um eine Legierung.

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Die Bandbreite der zugesetzten Materialien ist recht groß: Sie reicht von Kupfer über Zink, Nickel und Silber bis hin zu Palladium. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Fachleute sind zwar in der Lage, eine Goldlegierung mit bloßem Auge zu erkennen. Gold Karat Unterschiede kennen die Expertinnen und Experten aus ihrer Erfahrung. Allerdings ist Gold zu wertvoll, um den Goldgehalt nicht noch einmal zu überprüfen. Hierfür gibt es verschiedene Methoden wie die Verwendung von Königswasser oder die Messung per Ultraschall. Im vertrauenswürdigen Goldankauf und -handel ist das angebotene Gold immer gepunzt. Dies ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, sodass man als Käufer mit dem Basiswissen über den Gold Karat Unterschied auskommt.

14K vs. 18K Vergoldung

Wenn es um vergoldeten Schmuck geht, sind Begriffe wie 14K und 18K Goldbeschichtung allgegenwärtig. Bei vergoldetem Schmuck handelt es sich nicht um massives Gold, sondern um Schmuckstücke aus einem Metall (z. B. Edelstahl oder Silber), die mit einer dünnen Schicht (Legierung) echten Golds überzogen sind. Bei vergoldetem Schmuck spielen sowohl die Karatzahl als auch die Dicke der Goldbeschichtung (z. B. in Mikron oder bei „Gold Vermeil“) eine wichtige Rolle für Qualität und Haltbarkeit.

  • 14K Gold hat eine dezente, leicht kühlere Goldfarbe, die oft als moderner oder natürlicher empfunden wird.
  • 18K Gold vergoldeter Schmuck punktet durch seinen luxuriösen Glanz.

Ob Du die helle, moderne Optik von 14K Gold bevorzugst oder den warmen, luxuriösen Schimmer von 18K Gelbgold liebst - beide Varianten erfüllen höchste Ansprüche an Qualität und Design. Wenn Du Dich fragst, ob Deine Schmuckstücke in 18 Karat zum neuen Schmuck im helleren 14-Karat-Goldton passen, sagen wir ganz klar: Ja! Der etwas kühlere, natürliche Goldton unserer 14K vergoldeten Schmuckstücke wirkt sehr harmonisch neben dem warmen Glanz von 18K Gold - ganz ohne Stilbruch. Plus: Gerade weil der 14K-Goldton dezent und unaufdringlich ist, passt er auch hervorragend zu Schmuckstücken aus Echtgold - etwa zu Eheringen oder Erbstücken.

Carat oder Karat?

Häufig kommt es vor, dass die zwei Einheiten Carat und Karat verwechselt werden. Die meisten machen hierbei von Beginn an keinen Unterschied. Ist ja auch kein Wunder, da sich die zwei Begriffe genau gleich anhören. Lediglich die Anfangsbuchstaben C und K verändern die Bedeutung. Carat ist eine Maßeinheit von Edelsteinen und 1 Carat entspricht 0,2 Gramm. Folglich gilt: Je schwerer und größer der Edelstein, desto wertvoller ist dieser auch. Ein stolzer Fünfkaräter wiegt 1 Gramm. Das scheint nicht viel aber solch ein Diamant ist sehr wertvoll. Diese entstand vor vielen Jahren vom Kern der Johannisbrotfrucht.

Was bedeutet nun der Begriff Karat mit K? Karat gibt den Reinheitsgrad von Gold an. Schmuck aus reinem Gold, dem nichts beigemischt wurde, wird als 24-karätiger Goldschmuck bezeichnet. 24-karätiges Gold wird auch 999er Gold genannt und besteht zumindest theoretisch aus 99,9 % reinem Gold. Gebräuchlich in der Schmuckherstellung sind dann eher 585er (14 Karat) und 750er (18 Karat) Gold.

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Tabelle: Goldlegierungen im Überblick

Karat (kt) Feingehalt (Tausendstel) Goldanteil (%) Verwendung
24 kt 999 99,9 % Feingold, wird selten für Schmuck verwendet
18 kt 750 75 % Hochwertiger Schmuck, edle Steine
14 kt 585 58,5 % Alltagsschmuck, Eheringe
9 kt 375 37,5 % Alltagsschmuck, preisgünstiger

Zwischen 14k oder 18k gibt es aber kaum so große Unterschiede. Hier ist eher die Form bzw. die Abmaße der Kette entscheidend. Sowohl 585er (14k) als auch 750er (18k) halten gleich lang. Die Härte hängt dann letztendlich von der speziellen Legierung ab. Es gibt also mehr als z.B. nur eine 585er Legierung. Bei Weißgold immer darauf achten, dass diese nicht Rhodiniert sind! Dies Schicht trägt sich schnell wieder ab und dann sieht die Kette fleckig aus!

Fazit: Je nach Legierung kann eine 585er (14k) oder eine 750er (18k) Kette härter und damit Verschleißresistenter sein. Prinzipiell ist eine 750er Kette natürlich höherwertiger. 14 oder 18 Karat ist nur der Goldanteil verschieden.