Kerim Engizek hat sich einen bemerkenswerten Platz in der MMA-Welt erarbeitet und ist bekannt als Deutschlands bester Mittelgewichtler. Geboren am 13. Mai 1991 in Düsseldorf, hat sich Engizek als Deutschlands bester Mittelgewichtler etabliert und beeindruckt sowohl die Zuschauer in Frankfurt als auch die Fans der MMA-Welt.
Sein beeindruckendes Vermögen, das auf ca. 5 Millionen Euro geschätzt wird, ist ein klarer Beweis für seinen erfolgreichen Werdegang im Käfig. Diese Summe spiegelt nicht nur seine Erfolge im Ring, sondern auch sein bemerkenswertes finanzielles Wachstum wider. Mit einer makellosen Bilanz von 9 Jahren unbesiegt und zahlreichen Titeln in der MMA-Szene, ist Kerim Engizek nicht nur ein Athlet, sondern auch eine Inspiration für viele junge Kämpfer.
Die Anfänge und der Aufstieg von Kerim Engizek
Engizek begann seine Karriere im UFD Gym, wo er die Grundlagen des MMA erlernte und schnell zum unbesiegten Kämpfer wurde, der innerhalb von neun Jahren zahlreiche Siege und KOs erzielte. Sein Debüt feierte er in Juarez, wo er sein Talent und Durchhaltevermögen unter Beweis stellte. Mit jeder Herausforderung wuchs sein Ruhm, und er stellte sich in verschiedenen Gewichtsklassen, darunter als GMC Champion im Weltergewicht und später als Mittelgewichts-Champion bei OKTAGON 62.
Engizek trainiert im renommierten UFD Gym, seinem Heimatverein, wo er unermüdlich daran arbeitet, seine Fähigkeiten zu perfektionieren. Diese Hingabe hat nicht nur zu seinem Ruhm beigetragen, sondern auch dazu, dass er als einer der gefürchtetsten Kämpfer im Mittelgewicht gilt. Seine Erfolge in der Vergangenheit und die kontinuierliche Verbesserung seines Könnens lassen die MMA-Community gespannt auf zukünftige Kämpfe warten.
Einkommensquellen von Kerim Engizek
Als Champion der German MMA Championship und als GMC Champion hat Engizek bedeutende Titel errungen, die heute einen wichtigen Teil seines Vermögens ausmachen. Mit einem geschätzten Gehalt von über 1 Million Euro, zuzüglich Kampfpreisgelder, Leistungsprämien und Antrittsgelder, gehört er zu den bestbezahlten Kämpfern im deutschen MMA. Zusätzlich zu den Kampfgewinnen kann Engizek auch von lukrativen Sponsoring-Deals profitieren, die sein Vermögen weiter steigern.
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Neben seinen sportlichen Aktivitäten hat er ein starkes Personal Branding aufgebaut, das ihm die Türen zu verschiedenen Geschäftsgelegenheiten öffnet. Engizek ist nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb eine Marke, die in der MMA-Community und darüber hinaus anerkannt ist.
Kerim Engizek: Mehr als nur ein Kämpfer
Auf seinem Weg hat Engizek nicht nur beeindruckende sportliche Erfolge gefeiert, sondern auch positive Akzente gesetzt. Er unterstützt ein Kinderheim in Düsseldorf, was seine Verbindung zu seiner Heimatstadt zeigt. Seine Disziplin und Hingabe sind maßgebliche Faktoren für seinen kontinuierlichen Erfolg, denn Engizek hat hart dafür gearbeitet, um die Spitze zu erreichen. Einblick in seine Motivation und Denkweise erhält man auch durch sein Podcast-Interview, in dem er über seine Karriere und den Weg zu den reichsten Deutschen im Sport spricht.
Christian Eckerlin: Ein weiterer erfolgreicher MMA-Kämpfer
Christian Eckerlin hat sich nicht nur als Mixed Martial Arts (MMA)-Kämpfer, sondern auch als erfolgreicher Unternehmer etabliert. In den letzten Jahren hat er ein beachtliches Vermögen aufgebaut, das seine entschlossene Karriere im MMA sowie kluge geschäftliche Entscheidungen widerspiegelt. Das geschätzte Vermögen von Christian Eckerlin wird auf rund 2 Millionen Euro taxiert. Diese Summe setzt sich aus verschiedenen Einnahmen zusammen, darunter Kampfgelder, Sponsorenverträge und lukrative geschäftliche Aktivitäten.
Als Kämpfer bei GMC verdient er beachtliche Summen, während er gleichzeitig durch clevere Investitionen und seine Geschäfte finanzielle Sicherheit aufgebaut hat. Sein Name in der Welt des Mixed Martial Arts ist mittlerweile fest etabliert, und dies hat ihm zahlreiche Türen geöffnet. Neben seiner aktiven Rolle im MMA hat Christian Eckerlin in verschiedene Geschäftsbereiche investiert. Seine Fitnessstudios sowie seine Investitionen in Immobilien tragen zu seinem beeindruckenden Vermögen bei. Durch die Zusammenarbeit mit Marken und Unternehmen sowie Sponsoring-Deals hat er sich ein stabiles finanzielles Polster geschaffen.
Christian Eckerlin: Sportliche Lage 2024 bis 2025
Sieg am 12. Oktober 2024 gegen Christian Jungwirth, Niederlage am 28. Juni 2025 gegen Robert Pukač, geplanter Kampf am 18. Oktober 2025 in Köln.
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MMA: Eine wachsende Sportart
Mixed Martial Arts oder kurz MMA ist eine relativ moderne Art des Vollkontaktwettkampfes. Populär geworden ist MMA durch die Vergleichskämpfe im Ultimate Fighting Championship (UFC) der frühen 1990er Jahre, bei dem Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten angewendet werden. Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken (Striking) des Boxens, Kickboxens, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken (Grappling) des brasilianischen Jiu-Jitsu, Ringens, Judo und Sambo.
Beim MMA kommt es im Gegensatz zum klassischen Ringkampf nicht darauf an, den Gegner mit beiden Schultern auf dem Boden zu fixieren. Selbst aus der Rückenlage heraus kann man den Gegner noch besiegen. Bei Wettkämpfen sind die Kämpfer in unterschiedliche Gewichtsklassen eingeteilt.
Verdienstmöglichkeiten im MMA
Das Gehalt eines MMA-Kämpfers hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Bekanntheitsgrad des Kämpfers, der Anzahl der Kämpfe, die er absolviert hat, der Organisation, für die er kämpft, und der Höhe der Eintrittsgelder und Werbeeinnahmen, die bei seinen Kämpfen generiert werden. In der Regel verdienen professionelle MMA-Kämpfer jedoch mehr als Amateurkämpfer. Einige professionelle Kämpfer verdienen Millionen von Dollar pro Kampf, während andere Kämpfer weniger verdienen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass viele MMA-Kämpfer auch außerhalb des Rings oder Käfigs Einkommensquellen haben, wie z.B. Sponsorenverträge, Merchandising-Verkäufe oder Einkommen aus der Trainer- oder Kommentatoren-Tätigkeit.
UFC Gagen und Gehälter
Die UFC Gagen liegen mittlerweile im Millionen-Bereich. Die Ultimate Fighting Championship UFC - sozusagen die „Königsklasse“ der furchtlosen Käfig-Kämpfer - ist in den letzten Jahren zu einem Milliarden-Imperium aufgestiegen. Grundsätzlich bestehen die UFC Gehälter aus einem Basis-Fixum. Wie hoch das ist, hängt vom Bekanntheitsgrad des Kämpfers und von seinen bisherigen Erfolgen ab.
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Ein Sieg bei einem UFC-Kampf bringt eine entsprechende Prämie ein, die vorab vertraglich vereinbart wurde. Zusätzlich gibt es noch das Prämiensystem von UFC-Ausrüster Reebok. Für bekanntesten Octagon-Gladiatoren sind diese Prämien aber nur ein kleines Taschengeld.
Beeindruckend war auch die UFC Gage für McGregor für sein Comeback im Januar 2020 gegen Donald „Cowboy“ Cerrone. 40 Sekunden braucht McGregor für seinen Sieg - 4,4 Millionen Dollar bekam vorab als Fixum. Damit ist McGregor mit Abstand der bestverdienende Käfig-Fighter aller Zeiten!
Der Topverdiener bei UFC 300 war Alex Pereira, der im Hauptkampf der Jubiläumsveranstaltung seinen Titel gegen Hill verteidigen konnte. 2,8 Millionen US-Dollar beträgt die UFC Gage für Pereira, der für diesen Verdienst nur 3:14 Minuten brauchte, da er in Runde 1 durch TKO gewonnen hat.
Auch Islam Makhachev - neuer Champion in der Leichtgewicht-Division - kommt bei weitem nicht an die millionenschweren UFC Gagen eines Conor McGregor oder Khabib heran. Der Dagestaner verdient dabei natürlich nicht nur als Kämpfer, sondern auch darüber hinaus als Werbefigur.
Dana White: Der Mann im Hintergrund
Der UFC-Boss verdient schätzungsweise rund 20 Millionen US-Dollar pro Jahr. 2001 kaufte White gemeinsam mit den Fertitta-Brüdern die MMA Organisation für 2 Millionen Dollar. Unter seiner Führung wurde die UFC zu einem Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen und er selbst hielt dabei 9% der Anteile.
MMA in Deutschland
Nein, MMA ist in Deutschland nicht verboten, sondern legal. Es gibt jedoch bestimmte Regeln und Einschränkungen, die in Deutschland für MMA-Kämpfe gelten. Beispielsweise dürfen in Deutschland keine Schläge auf den Hinterkopf, in die Kehle oder in den Genitalbereich ausgeführt werden. Auch Ellenbogenschläge auf den Kopf sind in Deutschland nicht erlaubt.
Des Weiteren müssen MMA-Kämpfer in Deutschland eine spezielle Lizenz erwerben und bestimmte medizinische Tests bestehen, um an offiziellen MMA-Kämpfen teilnehmen zu können. Es gibt in Deutschland auch verschiedene Organisationen, die MMA-Kämpfe veranstalten, wie z.B. die German MMA Championship (GMC) oder die International Mix Fight Association (IMFA).
Bekannte MMA-Kämpferinnen
Katharina Dalisda ist professionelle MMA-Fighterin. Von den insgesamt 13 Profikämpfen, die sie bisher hatte, gewann sie zehn. Im September gewann sie als erste Deutsche den “Oktagon MMA”-Titel im Strohgewicht, bis 52,2 Kilogramm.
Tatsächlich bin ich in der Wettkämpfer-Gruppe meines Studios die einzige Frau. Ich trainiere also nur mit Männern. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass es im Kampfsport so wenige Frauen gibt. Ich glaube, viele haben eine Hemmschwelle, weil sie wissen, dass es nur wenige Frauen hier gibt und man zu einem männlichen Trainingspartner viel Vertrauen braucht. Man weiß, der ist einem körperlich überlegen. Von Monat zu Monat werden es aber mehr Frauen, die sich hier im Studio anmelden und auf verschiedenen Niveaus trainieren. Meistens machen die aber kein MMA, sondern Kickboxen. Ich denke, weil die körperliche Hürde geringer ist. Beim Ringen muss man zum Beispiel oft das Gewicht des Trainingspartners heben und man hat mehr Körperkontakt.
Fazit
Ein Blick auf die Karrieren von Kerim Engizek und Christian Eckerlin zeigt eindrucksvoll, wie disziplinierter Einsatz und Durchhaltevermögen einen unbesiegten Weg im professionellen Mixed-Martial-Arts-Sport ebnen können. Ihre Erfolge sind ein Beweis dafür, dass man mit harter Arbeit und strategischem Denken sowohl im Ring als auch im Geschäftsleben erfolgreich sein kann.
