Hans Krüger ist ein MMA-Kämpfer (Mixed Martial Arts) von der Gladiator Fight Academy Halle. Krüger trat bei We Love MMA gegen Lukas Roszak (Randori Pro Berlin) an.
Krügers Kampf gegen Lukas Roszak bei We Love MMA
Bei We Love MMA trafen Halle und Berlin aufeinander, als Hans Krüger (Gladiator Fight Academy Halle) gegen Lukas Roszak (Randori Pro Berlin) kämpfte. Die ersten drei Minuten des Kampfes fanden hauptsächlich am Boden statt. Dann landete Lukas massive Fäuste beim Hallenser, die ihre Wirkung zeigten.
Lukas versuchte, Hans zu Boden zu bringen, aber dieser zeigte sich standhaft. Dann flogen die Fäuste mit Vorteilen für Krüger. Der Kampf ging in den finalen drei Minuten weiter, was zu einer Split Decision führte.
Die Ringrichter sahen den Berliner mit 2:1 Stimmen vor dem Hallenser. Trotz der Niederlage zeigte Krüger eine starke Leistung und bewies sein Können im MMA.
Weitere Kämpfe bei We Love MMA
Die Berliner und Brandenburger Kampfsportfans konnten sich an 14 knallharten Mixed Martial Arts Fights im Käfig erfreuen.
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Los ging es mit einem Berliner Duell im Federgewicht zwischen Matty Uhlich vom Spikes Gym Berlin und Arbi Khamzatox vom Boxtempel Berlin. Es entwickelte sich ein spannender Kampf im Stand mit fliegenden Fäusten und Tritten, bis Arbi ein Knie bei Matty am Körper landete. Danach ging es auf den Boden mit Arbi in der Guard Position. In der zweiten Runde landete Arbi ein Paar harte Fäuste und Knie bei Matty, die das Blut aus der Nase sprießen ließ. So ging es auch in der dritten Runde weiter bis Arbi seinen Gegner zu Boden brachte und ihn mit Schlagsalven eindeckte.
Im Leichtgewicht duellierten sich Krystian Jakowicz von der Akademia Sportow Walki Wlanow und Nikodem Miastkowski von Spitfire Berlin. Der Pole startet aggressiv und treibt den Berliner durch den Ring. Dabei platzierte er einige Punches. Zum Ende der Runde kann Nikodem den Polen auf die Matte bringen. In Runde zwei geht es schneller zu Boden, wo sich der Berliner versucht die Guard Position zu sichern.
84 Kilogramm brachten die beiden Mittelgewichtler Ayndi Israpilov (Spikes Gym Berlin) und Paul Supplies (Modern Martial Arts Group Berlin) auf die Waage. Es sollte der schnellste Kampf des Abends werden.
Der vierte Kampf wurde im Weltergewicht zwischen Paul Klein (Combat and Sports Club Düsseldorf) und Oneel Agbanama (Spitfire Berlin) ausgetragen. Der Düsseldorfer spielt seine Längenvorteile bei einigen Kicks aus, aber der Berliner kommt immer wieder mit Fäusten durch die Deckung und setzt auch noch einen Takedown. In Runde zwei rutscht der Berliner bei einem Konter aus und kommt in Bedrängnis. Dadurch entwickelt sich ein abwechslungsreicher Kampf am Boden. Erst kann der Berliner ein Paar Treffer landen, dann findet er sich im Rear Naked Choke vom Düsseldorfer, aus dem er sich aber rauswinden kann. So geht es in die dritte Runde. Erst jubeln die Zuschauer bei einem Goundandpound von Oneel, doch Paul kann vom Boden einen massiven Kick am Kopf des Berliner landen.
Aus Karlsruhe kam Stephan Robert Mandity vom Bulldog Gym angereist. Er nahm es mit Mehmet Keceli vom Spitfire Berlin auf. In der ersten Runde klammern beide Kämpfer und tastet sich noch ab. In der zweiten Runde entwickelt sich der Berliner Kämpfer, wie schon Hallensprecher Michael „Gonzo“ Behrendt prophezeite, zum giftigen Kerlchen. Erst landet er ein paar schnelle Treffer, dann treibt er Mandity am Boden über die Matte. Zum Auftakt der dritten Runde umarmen sich beide Kämpfer erst einmal respektvoll. Doch dann ließen sie krachen. Schließlich ging der Kampf am Boden mit Keceli in der Guard Position zu Ende.
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Ein weiteres Derby stand zu Kampf Nr. 7 an: Jenzen Buckminster (Boxtempel Berlin) vs. Paul Friedrich (Spikes Gym Berlin). „Bucky“ landet direkt einen Fuß am Kopf von Paul. Aber der weiß mit einem massiver Roundhouse Kick zum Kopf von Buckminster zu kontern, der ihn zum Taumeln bringt. Friedrich setzt sofort nach, aber die Glocke rettet „Bucky“ in die zweite Runde. Hier will Friedrich die Entscheidung und platziert massive Treffer. Doch Buckminster übersteht auch das und schafft ein Groundandpound. Als Paul einen Wurf ansetzen will, der aber zu nah am Käfig ist, bringt er sich selbst in Bedrängnis.
Nach der Pause ging es im Halbschwergewicht zwischen Chris Fischer (Renzo Gracie Villingen) und Khadiz Dadaev (Spitfire Berlin) weiter. Fischer ließ es ordentlich krachen. Harte Punches und Kicks zum Kopf von Dadaev, die das Blut spritzen lassen. Einer der Treffer bringt den Berliner zu Boden, doch er rappelte sich wieder auf. So sollte es auch in der zweiten Runde weitergehen. Harte Treffer von Fischer bringen Dadaev zu Boden, der sich nicht mehr verteidigen kann.
Nach diesem brachialen Kampf nahmen es im Mittelgewicht Marcus Kronberger (MMA Dresden) und Paul Kulze (Trigoon Berlin) miteinander auf. Eisern Berlin riefen die Köpenicker Fans von Paul Kulze, der den Dresdner zuerst am Boden dominiert. Doch in der zweiten Runde lässt Kronberger die Fäuste auf Kulze einprasseln, der gezeichnet durch den Ring taumelt und sich nur schwer in die dritte Runde retten kann.
Kassel gegen Berlin stand im Anschluss auf dem Programm: Daniel Binzari (Phoenix Sport Akademie Kassel) vs. Mansur Kovraev (Spitfire Berlin). Nachdem beiden Kämpfer sich erst beklammern, kann Mansur einen harten Takedown setzen und versucht mit Groundandpound den Kampf zu beenden.
Mit Igor Potereanu vom Bulldog Gym Karlsruhe und Sebastian Salaza von der Fightschool Hannover gingen die leichtesten Jungs des Abends in den Cage. Ein schnelles Duell im Catchweight bis 59 Kilogramm stand an. Es beginnt mit einem Abtasten, bis sich beide Kämpfer mit Kicks und Punches zum Ende der ersten fünf Minuten einiges einschenken.
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Das Dutzend Kämpfe machten Hamza Davlyatmirov (Uma Gym Lüne) und Irashka Khizriev (Spitfire Berlin) voll.
Das Co-Mainevent bestritten Max Behrbalk vom Streetcombatsystem Germany Halle und Josif Amoev von Sayyato Berlin. Josif beginnt mit vielen Treffern im Stand und zeigt auch am Boden ein gutes Groundandpound.
Im Mainevent kehrte Kevin Hangs von Kampfgeist Reilingen zurück zu We Love MMA. Der Heidelberger traf in der Mercedes-Benz Arena auf den erfahrenen Bulgare Veselin Dimitrov vom Buddys Gym St. Gallen. Nach dem Glockenschlag stürmt Dimitrov direkt auf Hangs zu und landet eine krachende Rechte. Dann ringen beide Fighter um die Oberhand, bis Kevin einen Takedown setzt. In der zweiten Runde startet Dimitrov wieder furios und bringt Hangs auf die Matte.
Damit ist das We Love MMA Jahr 2023 spektakulär zu Ende gegangen. Für „Deutschlands härteste Lige“ geht es am 09. März 2024 in München weiter. Die Berliner können sich auf die nächste We Love MMA „Weihnachtsfeier“ am 21. Dezember 2024 in der Mercedes-Benz Arena freuen, für die es schon jetzt Karten mit einem 15%-Earlybird-Rabatt gibt auf www.welovemma.de gibt.
Ergebnisse von We Love MMA
Hier ist eine Übersicht der Sieger der Kämpfe bei We Love MMA:
- Sieger: Kevin Hangs (Kampfgeist Reilingen) vs. Veselin Dimitrov (Buddy Gym St. Gallen)
- Sieger: Max Behrbalk (Streetcombatsystem Germany Halle) vs. Josif Amoev (Sayyato Berlin)
- Hamza Davlyatmirov (Uma Gym Lüne) vs. Irashka Khizriev (Spitfire Berlin)
- Igor Potereanu (Bulldog Gym Karlsruhe) vs. Sebastian Salaza (Fightschool Hannover)
- Daniel Binzari (Phoenix Sport Akademie Kassel) vs. Mansur Kovraev (Spitfire Berlin)
- Sieger: Marcus Kronberger (MMA Dresden) vs. Paul Kulze (Trigoon Berlin)
- Sieger: Chris Fischer (Renzo Gracie Villingen) vs. Khadiz Dadaev (Spitfire Berlin)
- Sieger: Jenzen Buckminster (Boxtempel Berlin) vs. Paul Friedrich (Spikes Gym Berlin)
- Stephan Robert Mandity (Bulldog Gym Karlsruhe) vs. Mehmet Keceli (Spitfire Berlin)
- Lukas Roszak (Randori Pro Berlin) vs. Hans Krüger (Gladiator Fight Academy Halle)
- Paul Klein (Combat and Sports Club Düsseldorf) vs. Oneel Agbanama (Spitfire Berlin)
- Sieger: Ayndi Israpilov (Spikes Gym Berlin) vs. Paul Supplies (Modern Martial Arts Group Berlin)
- Krystian Jakowicz (Akademia Sportow Walki Wlanow) vs. Nikodem Miastkowski (Spitfire Berlin)
- Sieger: Arbi Khamzatox (Boxtempel Berlin) vs. Matty Uhlich vom Spikes Gym Berlin
