Gjogsul der Nationalen Volksarmee (NVA)

Selbstverteidigung, Zweikampf, Nahkampf, Kampfsport, Polizeivollzugsdienst - egal wie immer man es bezeichnet, ein Ziel bleibt allen gemeinsam: Angriffe auf Leben und Gesundheit erfolgreich abwehren zu können.

Frank Pelny stellt in seinem Buch die auf dem koreanischen Gjogsul basierende Nahkampfausbildung der NVA vor. Der Autor stellt mit diesem Buch erst mal das Gjogsul der breiten Öffentlichkeit vor.

Dieses, aus Nordkorea stammende, Nahkampfsystem wird hier in der Form dargestellt, wie es von den Fallschirmjägern, Aufklärern und Spezialisten der Nationalen Volksarmee (NVA) der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) trainiert wurde.

Gleichzeitig ließ der Autor seine langjährige Kampfsporterfahrung und Ausbilderpraxis mit einfließen. Diese neue Fibel für alle Angehörigen des Sicherheitsgewerbes, von Armee und Polizei, aber auch für jeden Bürger zum Erlernen wirksamer Selbstverteidigung, bietet Theorie und Praxis im waffenlosen Kampf, im Messerkampf, in der Abwehr von Bedrohungen mit einer Pistole, im Gewehrkampf und Kenntnisse über spezielle Techniken.

Frank Pelny war selbst 10 Jahre als Offizier in verschiedenen Spezialeinheiten der NVA tätig.

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Ursprünge und Entwicklung des Gjogsul

Als offizeller Entstehungszeitpunkt für Gjogsul wird das Jahr 1926 benannt. Um Gjogsul rankt sich die Legende, dass es 1926 von Kim Il-sung zum Kampf gegen die Japaner entwickelt wurde. Gjogsul wurde weiterentwickelt zum Kampf gegen die muskulöseren, größeren Amerikaner im Koreakrieg 1950-1953.

Es gab Graduierungsprüfungen bis zum Blaugurt. Die Millitärsportart MNK entstand offiziell 1986.

Lehrgang der befreundeten Vereine

Am Wochenende vom 23. und 24. Oktober 2021 fand wieder einmal der jährliche Lehrgang der beiden befreundeten Vereine OSC Löbau (Abt. Kempo) und Karate-Dojo Hirschberg/Saale e.V. statt. Doch bevor es losging, wurde der Lehrgangsleiter Ronald Schricker aufgrund seiner außergewöhnlichen Verdienste für die Entwicklung des Vereinssports und der Kampfkünste zum Ehrenmitglied der Abteilung Kempo des Oberlausitzer Sportclubs Löbau e.V. ernannt.

Zur Erwärmung stand die Gewöhnung an die Waffe. Dafür wurden nach einer kurzen intensiven Erwärmung vorerst die einzelnen Angriffs- und Blocktechniken mit dem Gewehr trainiert. Darauf aufbauend konnten die Teilnehmer dann den Prüfungskomplex-II mit Gewehr üben und die Handhabung der Waffe weiter verbessern.

Im Anschluss wurde den Teilnehmern der Nahkampf mit dem Gewehr anhand von Paraden vermittelt. Auch die waffenlose Abwehr gegen Gewehrangriffe wurde ausführlich trainiert.

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Als krönender Abschluss des ersten Trainingstages bestanden zwei Teilnehmer ihre Prüfungen im German-Gjogsul-Combat-System (GGCS). Herzlichen Glückwunsch an Matthias Heinze (7. Kyu) und Thomas Kretschmer (1. DAN). Beide absolvierten ihre Prüfungen mit großem Kampfgeist und Durchhaltevermögen.

Am zweiten Tag des Lehrgangs wurden vor allem die Partnerübungen mit Gewehr weiter vertieft. Insbesondere die zahlreichen Block- und Konterserien standen hier im Fokus.

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