Regelmäßig fallen Shotokan-Gürtelprüfungen an, mit denen das Fortschreiten der Schüler dokumentiert werden soll.
An Gürtelprüfungen kann man sehr schnell die Seriosität eines Budo-Vereins oder einer Kampfkunstschule erkennen.
Das Thema Gürtelprüfungen ist nicht das Wichtigste.
Wer fleißig ist und regelmäßig trainiert, macht garantiert genug Prüfungen.
Die Teilnahme an Prüfungen ist freiwillig, fördert aber die Motivation und Weiterentwicklung eines Karateka.
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Die Prüfungsordnung
Seit Januar 2023 gab es eine neue Shotokan-Prüfungsordnung des DKV. Dann wurde sie noch redaktionell am 20.03.2024 geändert.
Die Prüfungsordnung ist in vier Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe werden besondere Schwerpunkte in der Ausbildung gesetzt:
- Unterstufe 9. - 7. Kyu (weiß - orange)
- Mittelstufe 6. - 4. Kyu (grün - violett/2. braun)
- Oberstufe 3. - 1. Kyu (braun)
- Meistergrade (Dan)
In der Prüfungsordnung wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit auf das Hinzufügen von weiblichen Endungen verzichtet.
Die Unterstufe (9. - 7. Kyu)
In der Unterstufe erlernt der Prüfling die Grundform der einzelnen Techniken.
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Den Abschluss der Unterstufe bildet der 7.Kyu, der den Übergang zur Mittelstufe vorbereiten soll.
Mit diesem Gürtel erreicht der Karateka das Ende der Unterstufe.
Prüfung zum 7. Kyu (Orange Gurt)
Orange ist die Farbe der Wärme und des Feuers. Sie ist fruchtbar.” Der Schüler hat nun schon einiges von seinem Trainer gelernt und kann vieles ertragreich umsetzen.
In der Prüfung zum orangen Gürtel muss ein Karateka zusätzlich die Kata “Heian Nidan” und eine erste Kombination beherrschen.
Prüfer und Prüfling achten vor allem auf sichere Stände, korrekte Techniken und Ausholbewegungen.
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Die aufrechte Haltung des Oberkörpers ist ein wichtiges Merkmal.
Die Prüflinge zum 7. Kyu müssen bereits gute Ansätze von innerer und äußerer Spannung zeigen.
Im Kumite ist die kontrollierte Ausführung der Techniken und die richtige Distanz beider Partner besonders zu beachten.
In der Kata sind sowohl korrekte Abläufe, die beim 7. Kyu geprüft werden, als auch in der Flüssigkeit ( Rhythmus ) des Vortrages zeigen.
Die Selbstverteidigung ist ein natürlicher Bestandteil des Karate.
Das Erlernen der Kampfkunst soll den Karateka zur Selbstbehauptung und zur Selbstverteidigung befähigen.
Die Mittelstufe (6. - 4. Kyu)
Die Grundtechniken, die jetzt häufig in Kombinationen gezeigt werden, sollen sich von der Grundform zur Feinform entwickeln.
Ausführung der Kombinationen ist wichtig, dass sich die Qualität der Einzeltechnik nicht verschlechtern darf.
Kontrolle ausdrücken.
Die Oberstufe (3. - 1. Kyu)
Die Grundschule der Oberstufe zeichnet sich durch eine Vielzahl schwieriger Kombinationen aus.
Einzeltechniken, Rhythmus in den Verbindungen, Standfestigkeit und nicht zuletzt Ausdauer zu zeigen.
geprüft.
Beides stellt höchste Anforderungen an den Prüfling.
Anforderungen.
In Kata und im Bunkai muss der Prüfling ein fortgeschrittenes Verständnis des Zusam-menhangs von Kata und sinnvollen Anwendungen zeigen können.
Bezogen auf die innere Reife, die sich auch in den Techniken ausdrückt, führt der Prüfling seine Ausbildung fort.
Vorbereitung auf die Prüfung
Es gibt keine spezielle Prüfungsvorbereitung.
Training.
Damit tut sich keiner einen Gefallen.
Karate lebt von der Regelmäßigkeit.
Verbesserungen im Training werden durch Kontinuität erreicht.
Deshalb ist es für den Großteil der Mitglieder vollkommen ausreichend immer zum Training zu kommen, dann kann man auch seine Prüfung schaffen.
Der sich noch unsicher fühlt, die Möglichkeit, sich selbst vorzubereiten.
Z. B. vor oder nach einer Trainingsstunde oder in einem freien Training.
Die Vorbereitungszeit ist individuell, aber für Kyu unter 14 Jahren wird in der Regel eine Mindestvorbereitungszeit von 5 Monaten mit 2 Trainings pro Woche angesetzt, ab 14 Jahren mindestens 3 Monate mit 2 Trainings pro Woche.
Kyu-Prüfungen im VereinWir bereiten unsere Karateschüler passend auf Prüfungen vor, so dass alle Inhalte und Formalitäten bei vereinsinternen Prüfungen berücksichtigt werden.
Zur Prüfung muss der Karatepass mit gültiger Jahresmarke mitgebracht werden!
Kosten: 13 Euro für Prüfungsmarke, Urkunde und Eintragung beim Dachverband (extern ggf. zzgl.
Die Rolle des Trainers
Die Trainer des Shotokan Karate Stade e. V. fördern und fordern ihre Schüler gewissenhaft und konsequent.
Aber auch Stärken berücksichtigt.
Einige wenige sind so talentiert, dass sie nach kurzer Zeit alles verstehen und sofort umsetzen können.
Voraussetzungen - dafür können sich die Karateschüler durch andere Möglichkeiten, wie z. B. Trainingsfleiß auszeichnen.
Es ist ein Unterschied, ob man einmal oder dreimal die Woche trainiert.
Schlimmer noch - des Prüfers.
Ein guter Trainer ist auch immer gleichzeitig Coach seiner Schützlinge.
Zwischenziel erreicht haben.
