Fersentritt Kampfsport Techniken

Im Kampfsport spielen Fersentritttechniken eine wichtige Rolle. Sie können sowohl in der Selbstverteidigung als auch im sportlichen Wettkampf eingesetzt werden. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte von Fersentritten, einschließlich ihrer Anwendung, Variationen und der Terminologie, die in verschiedenen Kampfkünsten verwendet wird.

Jun Do Hapkido

Jun Do Hapkido ist ein modernes Selbstverteidigungssystem, welches durch langjährige Erfahrung von Großmeister Cho, Seong-Ha, entwickelt und modifiziert wurde und sich im Besonderen durch seine effizienten Techniken auszeichnet. Die Grundprinzipien des Hapkido werden nicht geändert, lediglich wird im Jun Do Hapkido ein zusätzliches Prinzip auf Um & Yang (Yin & Yang) entsprechend hinzugefügt, sodass sich harte und weiche Elemente gegenseitig ergänzen.

Das Jun Do Hapkido verzichtet überwiegend auf starre Abwehrtechniken, die in vielen Kampfkünsten vorkommen und setzt stattdessen auf Techniken, die in "natürlicher" Art und Weise eingesetzt werden. Im Jun Do Hapkido wird darauf Wert gelegt, dass die Techniken eine maximale Effektivität erzielen. Somit liegt der Schwerpunkt des Jun Do Hapkido in der Widerspiegelung realer Selbstverteidigungssituationen, deren Beherrschung für jede Frau und jeden Mann leicht und problemlos ist.

Jun Do Hapkido ist insbesonders durch spezielle Programme zur Ausbildung von Security Personal, Polizei und Bundesgrenzschutz geeignet. Am Anfang wird im Jun Do Hapkido auf die Ertüchtigung des Körpers eingegangen, d. h., Konstitution, Kondition, Gleichgewichtssinn und Agilität werden verbessert und gesteigert. Zur Reifung der Physis wird im Jun Do Hapkido großen Wert auf das Mentaltraining gelegt. Der Jun Do Hapkidoin sollte durch längjähriges Training in der Lage sein, sein Ego zu beherrschen.

Die Ziele im Jun Do Hapkido:

Lesen Sie auch: Was ist erlaubt im Judo?

  1. Äußere Ziele
    • Käftigung der Muskulatur
    • Ausdauer
    • Gelenkigkeit
    • Flinkheit
    • Steigerung des Gleichgewichtssinns
    • Anpassungsfähigkeit
    • Geschicklichkeit
    • Selbstverteidigung
  2. Innere Ziele
    • Geduld
    • Gerechtigkeit
    • Mut/Tapferkeit
    • Führungsfähigkeit
    • Gemeinschaftssinn
    • Gemütsbewegungsschulung
    • Wahrnehmungsschulung
    • Intellektschulung

„Um einen Gegner zu besiegen, benötigt man die körperliche Stärke; um sich selbst zu besiegen, benötigt man die geistige Stärke". (Laotse)

Terminologie

Die Terminologie im Kampfsport ist vielfältig und kann je nach Disziplin variieren. Hier sind einige wichtige koreanische Begriffe, die im Kampfsport vorkommen:

  • Ap chuk: Fußballen
  • Dy gum chi: Ferse
  • Dy gum chi cha dol li gi: Fersendrehtritt nach unten
  • Dy gum chi dol lyo chagi: Fersendrehtritt nach oben
  • Dy gum chi cha ne ri gi: Fersentritt nach unten
  • Dy gum chi cha ol ligi: Fersentritt nach oben

Diese Begriffe sind wichtig, um die Techniken korrekt auszuführen und zu verstehen.

Die Rolle der Gurte im Training

Die farbigen Gurte der Schüler geben einen Überblick über die zu erwartenden Fähigkeiten des einzelnen Schülers. Dies erleichtert auf Lehrgängen und im Training die Partnerzuweisung. Des Weiteren dienen die Gurtfarben als Motivation für den Schüler, fleissig zu bleiben um die nächste Stufe zu erreichen. Der begehrte Schwarzgurt lässt sich schließlich nur durch kontinuierliches Training über einen langen Zeitraum erreichen.

Um nun Stufe für Stufe weiterzukommen und den entsprechenden Gurt tragen zu dürfen, muss der Schüler das erforderliche Können in einer Gürtelprüfung präsentieren können. Die Zeitabstände zwischen den einzelnen Prüfungen betragen je nach Stufe zwischen drei Monate und mehrere Jahre. Das Gurtsystem ist unterteilt in KUP-Grade (die 10 Farbgurtstufen) und DAN-Grade (Schwarzgurtränge).

Lesen Sie auch: Was ist der Unterschied?

Die KUP-Grade werden von 10 bis 1 rückwärts nummeriert, die DAN-Grade vorwärts gezählt. Der ersten Gurt ist der Weißgurt (10. Kup). Er wird beim Eintritt in die Schule verliehen, der Lehrer gibt dem neuen Schüler damit einen "Vertrauensvorschuss". Mit der Prüfung zum weiß-gelben Gurt (9.

Nach etwas über einem Jahr regelmäßigen Trainings steht man mit der Prüfung zum grün-blauen Gurt (5. KUP) an der Schwelle zu den Fortgeschrittenen. Auch hier gibt es bis zum rot-schwarzen Gurt (1.

Mindestens fünf Jahre aktive Trainingszeit sind die Regel für die Prüfung Schwarzgurt, dem I. DAN. Dieser stellt den Eintritt in die Meisterklasse dar, die ebenfalls in fünf Stufen bis zum V.

Um mit dem 5. DAN die letzte Stufe technischen Könnens zu erreichen, muss man mindestens 25 Jahre aktiv trainiert haben. Das erreichen dieses Grades markiert den offiziellen Abschluß der Ausbildung unter dem seinem Lehrmeister. Diese letzte Prüfung markiert den Übergang zur Meisterschaft. 10.

der zweite Weißgurt, oder auch der weiß-gelbe Gurt genannt, bestätigt dem Träger, dass er seinen Gurt nicht ohne Grund trägt. Da er den Gürtel mit der Anmeldung in der Schule ohne Prüfung überreicht bekommen hat, beweist er nun, dass er würdig ist, ihn auch zu tragen. Im Taekwon-Do bekommt man nichts "geschenkt" sondern erarbeitet sich alles - also auch den Weißgurt.

Lesen Sie auch: Die Unterschiede zwischen Taekwondo und Kung Fu

Gürtelfarben

1965 gab es im Taekwon-Do nur vier Gürtelfarben: weiß, blau, rot (braun) und schwarz. Diese Farben spiegelten die südkoreanische Flagge und Aristokratie wieder. Um 1972 wurden die Schülerfarben schließlich um gelb und grün ergänzt.

Die Graduierungs- beziehungsweise Gürtelsysteme der Kampfsportarten sind erst im 19. Jahrhundert entstanden und wurden erstmals vom Kanō Jigorō, dem Begründer des Judo eingeführt.

Das sichtbar zur Schautragen des Ranges ist nur vordergründig der Sinn der Gurte ("Ty") im Unterricht. Viel wichtiger ist der funktionelle, gesundheitliche Aspekt des Gurttragens: zwei fingerbreit unter dem Bauchnabel liegt der Körperschwerpunkt, in den asiatischen Quellen "Hara" (jap.) bzw. "Ha bog bu" genannt. Nach der Auffassung der Traditonellen Chinesischen Medizin (TCM) und vergleichbarer Lehren wird dort die Lebenskraft (Chi) erneuert und sozusagen gespeichert. An dieser Stelle und mit dem richtigem Druck gebunden, hilft der Gürtel dabei, den gesamten Körper blitzartig anzuspannen - um zum Beispiel einen Tritt gezielt auszuführen oder um einen Treffer „einzustecken“.

Hier eine Übersicht über die Bedeutung der einzelnen Gürtelfarben:

  • Der gelbe Gürtel: Steht für fruchtbaren Erdboden, auf dem Wissen und Können gedeihen sollen.
  • Der grüne Gurt: Steht für den Sproß, die dem bestellten Boden entspringt und Richtung Sonne zur Pflanze heranwächst.
  • Der blaue Gürtel: Steht für den Himmel und somit sinnbildlich für eine Grenze.
  • Der rote Gürtel: Repräsentiert die Sonne, von der schon eine große Kraft ausgeht, dient dem Schüler aber auch als Signal.
  • Schwarz: Schwarz ist die Farbe der Meister und im Training diesen vorbehalten.

Fußfeger

Die Trapping oder Clinch Distanz scheint mir am besten für Feger zu sein. Aus der weiten Distanz braucht man, glaube ich, einen sehr schlechten Gegner. Ich denke, der Schlüssel ist das Gefühl für die Körperstruktur des Gegners.

Ist der nicht ganz stabil, dann kann man sofort zu fegen anfangen - aber am besten immer in Kombinationen mit anderen Techniken. Da wo das Gewicht ist zeigt ein Feger Wirkung. Schlag auf seinen Kopf, Schulter, ... Ich Clinch bin ich da bös auf dem Bart gefallen, weil als Echo auf meine Feger ein Konter-Feger kam, den ich gleichgewichtsmäßig nicht mehr wechseln konnte.

Schließlich gibt der Ashi-Barai beispielsweise dem Gegenüber einen impuls, um z.B. den Feger auf ein unbelastetes Bein kann schon Wirkung bringen, wenn dein Gegenüber schlecht steht. Aber ein unbelastetes Bein das gefegt wird fordert mich doch direkt im Gegenzug auf zu kontern und zeigt auch keine wirkliche Wirkung.

Für die Kickdistanz gibt es ein paar brauchbare Techniken, um das Standbein des Gegners wegzutreten bzw. Runde Beintechniken halte ich grundsätzlich in der SV für problematisch. Wie du es so schön ausdrückst: Eine runde Beintechnik - darunter kann aber durchaus ein low-kick gehören. Halte ich doch für äußerst sinnvoll in SV und absolut machbar in der Kickdistanz.

Jau... Du hast schon recht, daß man bsp.weise einen gedrehten Fersentritt ("Hakentritt") schon im Ansatz erkennt, allerdings kann man meist nicht sehen, wo genau die Ferse ankommen wird, -ob am Boden (Feger), in Knie-, Hüft-, oder Kopf-Höhe.