Einzelkämpferabzeichen der Luftwaffe: Voraussetzungen und Änderungen

Die Bundeswehr beabsichtigt die Sonderabzeichen für das erfolgreiche Bestehen der Einzelkämpferlehrgänge 1 und 2 zu ändern.

Voraussetzungen für den Einzelkämpferlehrgang

Früher war der EKL mal Pflicht für Heeresoffiziere. Wenn sich nicht jüngst etwas geändert hat, gehört der EKL 1 zum Ausbildungsgang der OA und Fw TrDst der Infanterie, PzGren und HAufklTr.

Snake, das war schon beim "alten" EKL nicht der Fall, dass alle OA ihn bestehen mussten, um zum Offz befördert werden zu können. Auch zu der Zeit mussten lediglich OA und Fw der Kampftruppen sowie Angehörige der Kampfschwimmerkompanie den EKL besuchen (aber nicht bestehen). Dann erhielten sie eben nicht das Einzelkämpferabzeichen (alt). Und wenn sie - zum Beispiel, weil sie die Leistungen der Vorausbildung nicht schafften oder keinen 90/5er bekamen, besuchten sie den "Ersatzlehrgang "Überleben und Durchschlagen".

Offiziere anderer Truppengattungen, von Luftwaffe und Marine konnten auch zu diesem Zeitpunkt nur im Rahmen freier Kapazitäten den EK besuchen. In der Regel erfolgte das dann während des Studiums an den UniBw. Insofern ist es also mehr als konsequent, wenn dies beim "neuen EKL" oder dem Lg Überleben Einsatz nicht anders umgesetzt wird als zuvor und dies als "Pflichtausbildung" genau den Führern zukommt, die in erster Linie die Kenntnisse auch einsetzen können. Diese rein wirtschaftliche Betrachtung von Lehrgangskosten und -nutzen ist aus meiner Sicht auch überhaupt nicht zu kritisieren.

Bist du denn fuer den Lehrgang vorgesehen, also ist das Bestandteil deiner Ausbildung? Wieso die Frage nach dem Alter? Wenn du den DP bekommen hast, bist du dafuer auch tauglich.

Lesen Sie auch: Auszeichnung für Panzerzerstörung

Änderungen beim Einzelkämpferabzeichen

Bisherige Träger des Abzeichens „Führer einer auf sich gestellten Gruppe“ erhalten mit Anpassung des Einzelkämpferlehrganges und Überführung des Verfahrens durch das Zentrum Innere Führung in die Vorschrift (Anzugsarten) ohne gesonderten Antrag die Trageberechtigung für das neue Sonderabzeichen „Einzelkämpfer“.

Das Abzeichen ist im Aussehen identisch zum derzeitigen Abzeichen „Führer eines Jagdkommandos“.

Dem Vernehmen nach wird ab 2022 die Qualifikation „Einzelkämpfer“ bei personellen Auswahlverfahren und Entscheidungen über den Einsatz der Offiziere im Truppendienst (Werdegang Kampf, teilweise Unterstützung und Militärisches Nachrichtenwesen), sowie für Feldwebel des Truppendienstes, wieder Bedarfsträgerforderung. Bei den Dienstposten bezieht sich das vor allem auf die Bereiche Zug- und Einheitsführer.

Die Änderung des Einzelkämpferabzeichens ist ein Schritt zurück zur alten Praxis. Absolventen des seit 1965 eingeführten vierwöchigen Einzelkämpferlehrganges haben ebenfalls das Sonderabzeichen mit zwei Eichenlaubblättern erhalten.

Ausführungen des Sonderabzeichens

  • Sonderabzeichen „Einzelkämpfer“ - Ausführung Heer bzw. Luftwaffe: Die Heeres-/Luftwaffenvariante des Abzeichens zeigt zwei silberfarbene Eichenlaubblätter mit Eichel auf grüner Unterlage mit silberfarbener Eichenlaubumrandung auf grauem/blauem, ovalem Grundtuch.
  • Die Version für Marineuniformträger zwei goldfarbene Eichenlaubblätter mit Eichel auf grüner Unterlage mit goldfarbener Eichenlaubumrandung auf dunkelblauem, ovalem Grundtuch bzw.

Trageberichtigte des Sonderabzeichens „Jagdkommando“ sind Lehrgangsteilnehmer, die den Jagdkampflehrgang (Einzelkämpferlehrgang Teil 2) mit Erfolg abgeschlossen haben. Das heißt in den zwei nicht ausgleichbaren Fächern „Führer bzw. Führerin eines Jagdkommandos/einer Teileinheit im Jagdkommando“, „Ausbilder bzw.

Lesen Sie auch: Einzelgängertum aus psychologischer Sicht

Das Sonderabzeichen „Jagdkommando“ zeigt zwei silberfarbene Eichenlaubblätter mit Eichel auf grüner Unterlage mit silberfarbener Eichenlaubumrandung auf grauem/blauem, ovalem Grundtuch und dem Schriftzug „Jagdkommando“.

Neben dem Einzelkämpferlehrgang 2 gibt es als nächst höhere Stufe das ähnlich zum neuen Sonderabzeichen „Einzelkämpfer“ (ehemals Einzelkämpfer Teil 2) aussehende Abzeichen mit goldener Umrandung für die spezialisierten Kräfte des Heeres mit erweiterter Grundbefähigung (EGB).

Auch dieses Abzeichen wurde bereits in der Vergangenheit verliehen. Absolventen des Lehrganges „Führer im Fallschirmjägerspezialeinsatz“ - von 1990 bis 1994 ein Lehrgang für die Kommandoführer der Kommandokompanien der drei Luftlandebrigaden der 1.

Heutige Trageberichtigte sind Soldaten, die das Abzeichen nach erfolgreichem Absolvieren der EGB-Ausbildung durch den Leiter des Ausbildungszentrums Spezielle Operationen bzw. seinen Stellvertreter verliehen bekommen haben.

Soldaten die die EGB-Ausbildung vor 2017 absolviert haben, können die nachträgliche Verleihung durch den Kommandeur der Luftlandebrigade 1 bzw. beim Kommandeur Division Schnelle Kräfte, wenn sie keine Angehörige der Luftlandebrigade 1 sind, beantragen.

Lesen Sie auch: Das Einzelkämpfer Abzeichen der Wehrmacht

Das Kommando Spezialkräfte (KSK)

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) ist der Kern des Spezialkräfteverbundes der Bundeswehr und wurde 1996 zur weltweiten Ausübung von Spezialeinsätzen aufgestellt. Das KSK ist für besondere Aufgaben, die von strategischen Interesse sind, zusammengestellt und ausgebildet.

Die Spezialkräfte nehmen weltweit und unter allen klimatischen Bedingungen Aufträge wahr und führen Operationen kontrolliert und stets begrenzbar durch. Dabei handelt das KSK der Bundeswehr jederzeit verdeckt in einem gefährlichen Umfeld, deren Eingriff der Geheimhaltung unterliegt.

Die Bewerbung für das Kommando Spezialkräfte (KSK) kann von Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaftssoldaten unabhängig von ihrer militärischen Laufbahn und Verwendung eingereicht werden.

Die Bewerbung für eine Verwendung als Kommandosoldat beim KSK erfolgt für Soldaten auf dem Dienstweg über den Zugführer (ZgFhr) und Kompaniechef (KpChef), die zunächst eine Stellungnahme zum Gesuch protokollieren und den Antrag dann zum Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) nach Köln senden.

Die Bewerbung muss spätestens 8 Wochen vor Beginn an der Teilnahme am PFV beim BAPersBW eingegangen sein, damit sie sachgerecht bearbeitet werden kann. Ist der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen beim BAPers eingegangen und geprüft, erfolgt vorerst ein Schreiben aus Calw mit Einladung zu einer zweitägigen Infoveranstaltung.

Die Infoveranstaltung dient hauptsächlich dem Zweck der organisatorischen Sachen in Calw. Nach Eingang der Bewerbung erhalten die Bewerberinnen und Bewerber noch weitere Benachrichtigungen zum weiteren Vorgehen.

Die Soldaten des Kommando Spezialkräfte werden speziell ausgewählt und ausgebildet und sind mit ihren Fähigkeiten einzigartig in der Bundeswehr. Bewerberinnen und Bewerber müssen daher bestimmte Eigenschaften und Voraussetzungen mitbringen, um den hohen Anforderungen des KSK gerecht zu werden. Kommandosoldaten sind Einzelkämpfer, Fallschirmspringer, Sprengstoffexperten und verfügen darüber hinaus über weitere wesentliche Spezialfähigkeiten für ihren Auftrag.

Voraussetzung für KSK Bewerbende ist bei der Anreise zum Potentialfeststellungsverfahren eine Konferenzbescheinigung mit Ermächtigung Geheim, Zutrittsberechtigung zu Sabotageschutzbereichen sowie die Zugangsberechtigung zu Kryptomitteln vorzuweisen. Des Weiteren muss spätestens mit Bewerbungseingang unmittelbar eine Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2-VS, sofern nicht bereits vorhanden, eingeleitet werden. Hier ist es zu empfehlen ein vorläufiges Ergebnis anzufordern und im Antrag den Hinweis auf eine geplante Verwendung im KSK anzugeben.

Als Zivilist ist eine Bewerbung beim KSK nicht möglich. Der Einstieg erfolgt zunächst über die Laufbahnen der Bundeswehr für Mannschaften, Unteroffiziere oder Offiziere. Grundsätzlich kann die Bewerbung zum KSK aus allen Bereichen erfolgen. Die Bundeswehr empfehlt jedoch eine Vorverwendung in der Infanterie (Heer)Teilnahme am Auswahlverfahren über das Karrierecenter

Je nach Laufbahn ist eine Bewerbung möglich: Als Mannschaftssoldat nach zwei Jahren Vordienstzeit, Unteroffiziere mit und ohne Portepee sowie Offiziere nach Abschluss der Laufbahnausbildung (ca.

Das Auswahlverfahren für das KSK

Das Auswahlverfahren für das Kommando Spezialkräfte (KSK) wurde im Jahr 2023 grundlegend umgestaltet und besteht nun aus einem mehrstufigen Einstellungstest. Die Bewerberinnen und Bewerber werden dabei sowohl psychisch als auch physisch extrem gefordert und müssen vielfältige Testsituationen meistern. Dies ermöglicht den erfahrenen Ausbildern und Psychologen, die Eignung der Soldaten systematisch zu beurteilen und nach dem Leistungsprinzip zu entscheiden.

Das sogenannte Potentialfeststellungsverfahren (PFV) ist in zwei Phasen unterteilt und findet zweimal jährlich, im April und Oktober, statt. Dadurch haben die Bewerbenden die Möglichkeit, ihren Teilnahmezeitpunkt optimal zu wählen und sich bestmöglich vorzubereiten.

Die Anforderungen an das KSK haben sich in den letzten drei Jahrzehnten seines Bestehens verändert. Auch der Einstellungstest wurde entsprechend angepasst und modernisiert. Das frühere zehnwöchige Vorbereitungsprogramm wurde abgeschafft; Die Soldaten sind nun selbst für ihre Vorbereitung verantwortlich. Ebenso wurde die „Höllenwoche“, die von langen Märschen, ständiger Belastung und minimalem Schlaf geprägt war, aus dem Auswahlprozess gestrichen.

Stattdessen konzentriert sich das neue Auswahlverfahren auf individuelle Tests, um die Leistungsfähigkeit der Soldaten präziser zu bewerten. Dieses System belohnt Leistung und minimiert Fehlverhalten. Zudem wird nun stärker auf die psychische Verfassung und den Charakter der Bewerbenden geachtet.

Der „Berserker“, der lange Zeit autark kämpfen und Hindernisse überwinden kann, ist nach wie vor gefragt. Im überarbeiteten Einstellungstest des KSK wird das Auswahlverfahren in zwei Abschnitte unterteilt, ähnlich dem früheren System.

Ein wesentlicher Teil der Umstrukturierung ist die verstärkte Betonung der kognitiven Fähigkeiten und der individuellen Leistung jedes einzelnen Bewerbers. Ebenso wird jetzt eine Rangliste, basierend auf den Ergebnissen in verschiedenen Disziplinen und Tests, erstellt, um die besten Kandidaten zu ermitteln. Ein weiterer intensivierender Aspekt des Auswahlprozesses ist die unbekannte Anzahl an verfügbaren Stellen.

Phase 1 des Potentialfeststellungsverfahrens

In Phase 1 des Potentialfeststellungsverfahrens werden sowohl psychologische Tests als auch körperliche Leistungstests durchgeführt. Diese Phase erstreckt sich über eine Woche und evaluiert die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber für die Ausbildung und den Einsatz als Kommandosoldat im KSK. Das Ziel dieser Phase ist es, den „stillen Profi“ zu identifizieren.

Das KSK sucht Soldaten, die nicht nur körperlich, sondern auch geistig robust, fit und aufmerksam sind. Die Stationen und Tests konzentrieren sich daher auf die kognitive Eigenständigkeit, Grundfitness, Teamfähigkeit sowie Lernbereitschaft und -fähigkeit. Diese Prüfungen werden vom psychologischen Dienst des KSK durchgeführt.

Um den idealen Kommandosoldaten zu finden, stehen kognitive Fähigkeiten, Psyche und Charakter mehr denn je im Mittelpunkt. Dabei spielen Computertests wie der CAT-Test, psychologische Auswahltests (Fragebögen, Persönlichkeitstests, Gruppensituationsverfahren) und Gespräche eine zentrale Rolle. Für Offiziere gelten höhere Anforderungen an die kognitive Leistung in Computertests als für Mannschaftssoldaten und Unteroffiziere.

Der CAT-Test muss bestanden werden, um am weiteren Auswahlverfahren teilnehmen zu dürfen. Die Mindestanforderungen in Phase 1 des KSK-Auswahlverfahrens wurden erhöht, um sicherzustellen, dass Bewerbende, die diese Phase erfolgreich abschließen, auch realistische Chancen haben, die folgenden Phasen zu meistern.

Das 10-Wochen-Qualifizierungsprogramm (10WQP)

Nach erfolgreichen bestehen des ersten Teil des Potentialfeststellungsverfahrens schließt sich das 10-Wochen-Qualifizierungsprogramm (10WQP) an. Das Programm setzt sich inhaltlich aus vier Hauptbereichen zusammen: Verbesserung der Marschleistung, sportliches Training zur Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Vermittlung von technisch‐taktischen und mentalen Grundfertigkeiten sowie Teamentwicklungsmaßnahmen.

Die Teilnehmer werden durch die Ausbilder, bestehend aus Kommandokräften und Sportlehrer KSK, über einen Zeitraum von zehn Wochen, mental und physisch auf das Potentialfeststellungsverfahren Teil 2 vorbereitet.

Phase 2 des Potentialfeststellungsverfahrens

Die Phase 2 des Potentialfeststellungsverfahrens, früher bekannt als „Höllenwoche“, stellt die größte Herausforderung für angehende Kommandoanwärter dar und bringt sie an ihre physischen und mentalen Grenzen. Diese Phase kombiniert körperliche Belastung, wenig Nahrung und Schlafentzug über mehrere Tage hinweg, und kann nur durch außergewöhnliche körperliche Leistungsfähigkeit und absoluten Willen gemeistert werden. Neben einem trainierten und belastbaren Körper spielen Marschhärte, Grundlagenausdauer, Laktattoleranz und Kraftausdauer eine entscheidende Rolle.

In der zweiten Phase des Potentialfeststellungsverfahrens müssen die Soldatinnen und Soldaten unter hoher körperlicher Belastung, Schlafentzug und ständigem Wettbewerb, verschiedene Stationen und Tests absolvieren. Dies geschieht immer unter Beobachtung erfahrener Ausbilder und Ärzte und erstreckt sich über eine Woche, ohne dass die Mindestanforderungen bekannt sind.

Eine wesentliche Neuerung gegenüber der alten „Höllenwoche“ ist der Wechsel zwischen physische und psychische Belastung. Dies bedeutet, dass die Soldatinnen und Soldaten direkt nach einer körperlichen Belastung, wie einem Eilmarsch oder einem 5.000 Meter Geländelauf, psychologische Tests unter Vorbelastung absolvieren müssen.

Wer auch Phase 2 des Potentialfeststellungsverfahrens erfolgreich meistert und als Kommandosoldat geeignet erscheint, durchläuft zunächst eine dreimonatige Grundausbildung, die ebenfalls als weitere Probezeit dient. Sollte das PFV oder die Probezeit nicht bestanden werden, kehrt der Soldat in seinen ursprünglichen Truppenteil zurück. Es ist wichtig zu beachten, dass im Falle eines Nichtbestehens das gesamte Auswahlverfahren erneut durchlaufen werden muss.

Die Bestandteile von Phase 2 werden regelmäßig angepasst, um die Aussagekraft der Tests sicherzustellen. Es gibt strenge Regeln: Zieht ein Teilnehmer die rote Karte, um aufzugeben, erhält er eine zweijährige Sperre.

Das KSK-Auswahlverfahren bringt alle Bewerberinnen und Bewerber in Extremsituationen, bei denen letztlich der mentale Zustand über den körperlichen und die Leidensfähigkeit entscheidet. Eine langfristige physische und mentale Vorbereitung ist daher unerlässlich und erhöht die Chancen, in extremen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Eine professionelle Einstellung und die richtige Ausrüstung sind ebenso wichtig wie ein individueller Trainingsplan, der auf die jeweilige Ausgangssituation abgestimmt ist. Eine gründliche Vorbereitung erfordert höchste Disziplin, Motivation und einen gut strukturierten Arbeits- und Trainingsalltag.

Das Auswahlverfahren des Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr gehört zu den härtesten und umfangreichsten in den Streitkräften. Von 100 Bewerberinnen und Bewerbern bestehen letztlich nur 20 bis 25 Prozent den intensiven Auswahlprozess. Diese erfolgreichen Kandidaten zeichnen sich nicht nur durch herausragende körperliche und mentale Stärke aus, sondern auch durch hohe Teamfähigkeit, Willensstärke und Anpassungsfähigkeit.

Der 7D-Test zur Vorbereitung

Bewerbende für das KSK können ihre Leistungsfähigkeit im Vorfeld mithilfe des 7D-Tests überprüfen. Dieser Sporttest besteht aus sieben Teildisziplinen, die alle wesentlichen konditionellen Merkmale einzeln überprüfen und nach Berechnung der Punktsumme ein Gesamtbild der persönlichen Leistungsfähigkeit zeigen. Das Absolvieren oder „Bestehen“ des 7D-Tests ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am KSK-Potentialfeststellungsverfahren. Der 7D-Test dient lediglich als Orientierungshilfe, um die eigene körperliche Leistungsfähigkeit im Vorfeld von Phase 1 des PFV einschätzen zu können.

Leistungsniveau A: unter 9 Sek. = 1 PunktLeistungsniveau B: 9 bis 9,9 Sek. = 3 PunkteLeistungsniveau C: länger als 10 Sek.

Leistungsniveau A: mehr als 20 Wdh. = 1 PunktLeistungsniveau B: 10 bis 20 Wdh. = 3 PunkteLeistungsniveau C: weniger als 10 Wdh.

Leistungsniveau A: mehr als 12 Wdh. = 1 PunktLeistungsniveau B: 5 bis 12 Wdh. = 3 PunkteLeistungsniveau C: weniger als 5 Wdh.

Leistungsniveau A: mehr als 20 Wdh. = 1 PunktLeistungsniveau B: 12 bis 20 Wdh. = 3 PunkteLeistungsniveau C: weniger als 12 Wdh.

Alle erbrachten Leistungen aus den 7 Disziplinen werden summiert und ergeben eine Gesamtpunktzahl. Der erreichte Wert kann dann anhand der Leistungstabelle einer der drei Leistungsgruppen zugeordnet werden. Bei einem Punktewert zwischen 7 und 14 Punkten ist das Leistungsniveau erreicht, um das Potentialfeststellungsverfahren wie geplant in Angriff zu nehmen. Wenn die körperliche individuelle Ausgangssituation aus der Leistungsgruppe A nicht erreicht wird, sollte ggf.

Abgesehen von der Sportbekleidung für jede Wetterlage, sind folgende sportliche Ausrüstungsgegenstände für die Vorbereitung zu empfehlen: