Deutscher JKA-Karate Bund (DJKB)

Der Deutsche JKA-Karate Bund e.V. (DJKB) präsentiert sich heute als ein unabhängiger Verband von Einzelmitgliedern.

Diese fühlen sich einer gemeinsamen Idee, dem traditionellen, japanischen Karate, in besonderem Maße verbunden.

In über 450 Dojo und Vereinen trainieren heute mehr als 21.000 Mitglieder nach den Richtlinien und Regeln unseres Verbandes in freundschaftlicher, familiärer Atmosphäre.

Geschichte und Entwicklung

Gegen Ende des Jahres 1993 wurde der Deutsche JKA-Karate Bund e.V. gegründet.

Nachdem sich vor über 25 Jahren die Wege des Deutschen Karate Verbandes (DKV) und der Japan Karate Association getrennt hatten - weil diese den seinerzeit neu gegründeten Deutschen JKA-Karate Bund (DJKB) als Alleinvertreter für Deutschland anerkannt hatte -, hat die JKA gegenüber dem DKV nun schriftlich bestätigt, dass sie die DKV-Stilrichtung JKA Shokukai neben dem DJKB als offiziellen Repräsentanten für Deutschland als Branch, als Abteilung, offiziell anerkennt.

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Diese Bestätigung findet sich zudem auf der Homepage der JKA Japan und ist somit weltweit publik.

Die Rolle von Hideo Ochi

Mit einer Tasche und dem Karate-gi unter dem Arm - so fing Hideo Ochi, 30jähriger Instructor des Honbu-Dojo in Tokyo der Japan Karate Association JKA, im Frühsommer 1970 seine unvergleichliche Trainer-Tätigkeit in Deutschland an.

Nun, der damalige Bundestrainer des Deutschen Karate-Bundes DKB, der jetzige Großmeister Hirokazu Kanazawa, beendete seine Tätigkeit hier und bat die JKA im Auftrage des DKB um einen Nachfolger.

Der damalige Chief-Instructor der JKA, Masatoshi Nakayama, entschied sich für H. Ochi.

Damit begann eine Erfolgsgeschichte als Trainer, Instructor und National-Coach, die ihresgleichen sucht.

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Es wäre müßig, alle die Erfolge, die H. Ochi mit seinen Kader-Athletinnen und Athleten als National-Coach des DKB und später im Deutschen Karateverband DKV und jetzt im Deutschen JKA Karate- Bund DJKB errang, aufzuführen.

Diese Erfolge sind wichtig für den jeweiligen Verband und natürlich eine schöne Belohnung für die harte Arbeit der Karateka und des Trainers.

Aber sie verblassen im Laufe der Jahre, mittlerweile kann man ja schon sagen: im Laufe der Jahrzehnte.

Mit H. Ochis Namen sind die Wochenendlehrgänge, die großen Oster- und Pfingstlehrgänge, vor allem aber das Sommer-Gasshuku (Trainingslager) verbunden.

Seit nunmehr über 28 Jahren ist er jedes Wochenende in Deutschland und im europäischen Ausland (manchmal auch in Übersee) unterwegs, um als Trainer und Instructor „zum Anfassen“ die begeisterten Karateka vom Weißgurt bis zum hochgraduierten Danträger, vom sechsjährigen Kind bis zum achtzigjährigen Senioren zu unterrichten.

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Zu den Gasshuku lädt er hochrangige Meister aus Japan und anderen Kontinenten als Lehrer ein, damit die deutschen Karateka das ganze Spektrum des Shotokan-Karate kennenlernen können.

Viele deutsche und europäische Trainer in anderen Verbänden haben versucht, diese Art der Wochenendlehrgänge und Trainingslager nachzuahmen.

Es sind meistens eben nur Kopien geblieben.

H. Ochi ist seinem Karate, wie er es als Student der Takushoku-Universität und als Instructor der JKA gelernt hat, in seinen Grundzügen treu geblieben.

Natürlich differenziert er das Training nach dem Alters- und Leistungsvermögen seiner Schüler.

Aber sein Karate ist auf lange Zeit ausgelegt, d.h. die Karateka werden nicht mit artistischen Techniken überfordert, die ohnehin nur einige wenige wirklich ausführen können.

Das Alter ist eben auch an H. Ochi nicht spurlos vorübergegangen, so legt er nun zunehmend Wert auf ein Karate, das dem jeweiligen Lebensabschnitt angemessen ist.

Aus der Karate-Politik hat sich H. Ochi herausgehalten.

Als sich seine Vorstellungen von seinem Karate im DKV nicht verwirklichen ließen, ist er ohne Streit und bittere Worte gegangen.

Beide Seiten haben in dieser Frage, bis auf ganz wenige Ausnahmen, eine noble Haltung an den Tag gelegt.

Das war und ist sicherlich das beste für das Karate in Deutschland.

Freie Menschen in einer freien Gesellschaft müssen sich selbst entscheiden, was für sie auf Dauer zuträglich ist.

H. Ochi fühlt sich mit seinen 20.000 Karateka im DJKB wohl wie in einer großen Familie - und seine Schüler und langjährigen Freunde mit ihm.

Ein wesentliches Element in diesem familiären Verband ist Frau Tomie Ochi, ebenfalls Karatelehrerin, die ihren Mann in seiner Arbeit unterstützt und von vielen Dingen den Rücken freihält.

JKA Shokukai Cup

Am 17. Mai 2025 findet in Lollar (Hessen) der JKA Shokukai Cup statt.

Zahlreiche Karateka aus ganz Deutschland werden erwartet, um sich in spannenden Wettkämpfen zu messen.

Dieses JKA Turnier bietet eine Plattform für herausragende Leistungen in Kata und Kumite.

Zuschauer können sich auf hochklassiges Karate und ein mitreißendes Event freuen.

Prüfungen

Am 30.03.2025 finden JKA Karate Kyu-Prüfungen in der Franz-Mett-Sporthalle in Mitte statt.

Die Japan Karate Association (JKA)

Die 1948 gegründete Japan Karate Association (JKA) wurde für ihre sozialen Aktivitäten hoch geschätzt und erhielt 1957 vom japanischen Bildungsministerium die Genehmigung als "General Incorporated Association".

Von damals bis heute hat sich die JKA bemüht, diese unersetzliche Kampfkunstkultur aus Japan zu erben und zu entwickeln.

Daher wurde die JKA am 21.

Die Japan Karate Association zielt darauf ab, die Verbesserung ihrer Fähigkeiten und Selbstdisziplin durch Forschung und Lehre von Karatedo zu fördern, um so zur Verbesserung des Wohlbefindens der Menschen beizutragen und einen gesunden Kampfkunstgeist zu pflegen.

Um diese Ziele zu erreichen, führt die JKA die folgenden Aktivitäten durch:Die JKA hat Karatedo seit seiner Gründung 1948 konsequent unterrichtet und gefördert.

Die pädagogische Philosophie von Martial Arts, die versucht, ihre eigene Persönlichkeit durch tägliches hartes Training zu entwickeln, erhält hohe Wertschätzung und Vertrauen.

Die Japan Karate Association verfügt über das beste Techniksystem und Ausbildungssystem.

Es gibt etwa 30 spezialisierte Instruktoren, die für die Unterweisung japanischer und ausländischer Praktizierender aus der ganzen Welt zuständig sind.

Karate ist keine einfache Kunst.

Aber es ist eine Kunst.

Und wie jede Kunst, je mehr du in sie steckst, desto mehr wirst du gewinnen.

Karate bereichert dich körperlich, geistig und mental - und entwickelt deinen Körper, deinen Geist und deinen Charakter.

Weil die JKA der Hüter der höchsten Tradition des Karate ist.

Unser Karate ist das stärkste und traditionellste Karate, das es gibt.

Wir sehen es nicht als Sport, sondern als eine ganze Lebensweise.

Und das ist immer unser Schwerpunkt: das Gesamtbild.

Ziele der JKA

  • Verbesserung der Fähigkeiten und Selbstdisziplin durch Forschung und Lehre von Karatedo.
  • Beitrag zur Verbesserung des Wohlbefindens der Menschen.
  • Pflege eines gesunden Kampfkunstgeistes.