Die heutige Kampfkunst Karate Do, also der "Weg der leeren Hand", entwickelte sich über verschiedenste Formen auf dem asiatischen Festland, veränderte sich auf Okinawa und gelangte Anfang des 20. Jahrhunderts nach Japan.
Nach dem 2. Weltkrieg verbreitete sich Karate in den verschiedensten Stilrichtungen auf der ganzen Welt.
Wir betreiben die Stilrichtung Shotokan, sind eine Abteilung des Turnverein Niederndorf und intensiv mit der Chiemgau Karate Akademie Rosenheim verbunden.
Was ist Karate?
Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken.
- Schlagtechniken
- Stoßtechniken
- Tritttechniken
- Blocktechniken
- Fußfegetechniken
Warum Karate trainieren?
In unserem Training werden alle Muskelgruppen gleichmäßig beansprucht, man trainiert nie nur eine Schokoladenseite.
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Durch das ständige Üben steigert sich die Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft und Schnelligkeit.
Karate ist gesundes Ganzkörpertraining und kann in allen Altersgruppen betrieben werden.
Durch das auch teilweise gleichzeitige Bewegen aller Gliedmaßen, sowie des Oberkörpers werden nachweislich auch die verschiedenen Hirnhälften besser verknüpft.
Körperliche Fitness hilft, ist jedoch keine Grundvoraussetzung, um mit dem Training zu beginnen.
Die Gesundheit steht bei uns an erster Stelle.
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Karate kann auch als Ausgleichstraining und Zusatztraining für andere Sportarten betrieben werden.
Karate für Jeden
Bei uns im Turnverein Niederndorf kann jeder nach seiner eigenen Individualität Karate üben!
Ob als ausgleichender Breitensport, als Schulung für Geist und Körper, als effiziente Selbstverteidigung auch für Mädchen und Frauen oder als Wettkämpfer für die Jüngeren, jeder ist sein eigener Meister.
Jeder "Karateka", also Karateschüler, kann eigene Wünsche formulieren.
Niemand, der sich für Karate interessiert, muss sich vor Blessuren, Tritten und Faustschlägen fürchten.
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Kindertraining in der Chiemgau Karate Akademie
Am frühen Morgen des 28. Januars 2012 machten wir drei Kindertrainer uns auf in Richtung Berge. Unser Ziel war die Chiemgau-Akademie in Rosenheim.
Auf dem Plan für diesen Samstag standen jeweils zwei Theorieeinheiten, sowie zwei praktische Teile.
Marié gab uns einen Einblick in die Grundlagen der allgemeinen Trainingslehre.
Trainingskontrolle wurden beleuchtet und deren Bedeutung erläutert.
Erich erklärte Gesetzmäßigkeiten, die wichtig sind, um ein effektives Training entwickeln zu können.
Das neue Thema war Aufwärmen im Kindertraining und Aufwärmspiele.
Marié brachte uns schnell auf Trab mit ihren kleinen und gut durchdachten Spielen, immer mit einem direkten Bezug zum Trainingsziel.
Marié hatte wirklich sehr gute Tipps auf Lager, wie man Kinder motivieren kann, auch anstrengende Übungen mit Freude durchzuführen.
Im zweiten Teil versammelten sich wieder alle um Erich, um seinen Ausführungen über Anatomie und Physiologie des Kindes zu lauschen.
Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern müssen unbedingt berücksichtigt werden.
Das Kindertraining müsse unbedingt an diese Unterschiede angepasst werden, um ein Optimum zu erreichen und Schaden zu vermeiden.
Erich sprach ausführlich über die während unterschiedlichen Entwicklungsphasen auftretenden Veränderungen in den Körpern der kleinen Kämpfer und zeigte, wie man diese nutzen kann.
Nach einer kurzen Stärkung bei Kaffee und Kuchen rundete Marié mit ihrer Praxiseinheit zu Methodik und Didaktik den Unterrichtstag ab.
Mae-Geri.
Nach acht interessanten Stunden endete das Seminar.
Wir waren alle sehr begeistert von den tollen Ideen und freuen uns auf den 2.
