Blinder UFC Kämpfer Liste

Die Diskussion über die Herkunft und den Bildungshintergrund von UFC-Kämpfern ist vielschichtig. Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob es gerechtfertigt ist, solche Aspekte aufzuzählen. Einige argumentieren, dass es notwendig ist, um Scheinargumente gegen MMA mit Fakten zu entkräften.

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass Rauhe Typen gleich asoziale oder Schläger sein müssen. Das Training und die Kämpfe finden in einem abgegrenzten Bereich (Gym, Ring) und unter kontrollierten Bedingungen statt. Alle Teilnehmer sind mit den dortigen Verhaltensweisen einverstanden.

Bildungshintergrund von Kämpfern

Man darf nicht studiert mit klug und nicht studiert mit dumm gleichsetzen. Es gibt Studierte, die sind dumm wie Brot, aber eine gewisse Lerndisziplin in einem bestimmten Fach bewiesen haben. Andererseits gibt es reichlich nicht Studierte, die klug und lebenserfahren sind, aber einfach nicht die Chance hatten oder aus irgendeinem unglücklichen Grund am Studium gescheitert sind.

Ein Studium sagt nur aus, dass man in einem sehr eingegrenzten Bereich eine gewisse Bildung durchlaufen und dann bewiesen hat, dass man den Stoff beherrscht. Ein BA in den USA ist in etwa mit dem Abitur in Deutschland zu vergleichen. Uniabschlüsse, in denen man mehr ankreuzen muss als eigene Leistungen zu produzieren und dann einen Text von rund 20-30 Seiten als Abschluss präsentieren, ist aus meiner Sicht keine echte akademische Leistung. Da ist ein deutsches Vordiplom ja schwieriger, und das gilt nicht als abgeschlossenes Studium.

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Außerdem kann ein Kämpfer von mir aus überhaupt nichts wissen und nur gerade so seinen Weg ins Gym finden. Das reicht vollkommen. Der Trainer muss enormes Wissen haben! Zu viel Wissen und Nachdenken kann für einen Kämpfer sogar hinderlich sein. Für einen Trainer ist es oft besser, der Sportler folgt blind den Anweisungen. Dann kann der Trainier seinen Ausbildungsplan ohne große Diskussion durchziehen und keiner kommt ihm dabei in die Quere.

Doping im MMA

Man möchte gar nicht wissen, was beim Vollkontakt (einschließlich MMA) im Amateurbereich schon läuft. Dann vergeht einem sämtliche Lust am Training und am Wettkampf sowieso. Dass es bei den Profis nicht anders geht, sollte jedem klar sein! Ist ja freiwillig, also im Prinzip nichts dagegen einzuwenden. Die Gruppe der cleanen Kämpfer ist wahrscheinlich mehr als überschaubar.

Das Problem beginnt jedoch schon bei den Amateuren. Wie soll da einer hoch kommen, wenn schon dort gestofft wird wie blöd, man selbst aber weder Zugang dazu hat oder sich nicht aus dem Hinterhof versorgen will. Bei den Profis sollte alles geregelt sein, inkl. Und eins der größten Probleme ist die generelle Wirkung auf die Leistung. Wer bei den Amateuren einmal gepackt worden ist oder eine Stoff Historie hat, sollte im Prinzip nicht mehr als Amateur starten dürfen. Da hat man als cleaner Sportler schon vor der ersten Runde einen schwer aufholbaren Nachteil, den man nur mit total überlegener Technik ausgleichen kann, wenn das dann überhaupt noch was nutzt.

Es sollte keine Marketingaktion werden in dem Sinne, MMA Sportler haben grundsätzlich einen Dr. Das wäre doch mal tatsächlich ein bisschen Aufwand wert, der eine Ist-Analyse der deutschen MMA Gemeinde 2009 ermöglichen würde in Hinsicht auf den Bildungsgrad.

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Internationale MMA-Szene

Einige Länder und ihre MMA-Kämpfer:

  • Irland: Conor McGregor, Joseph Duffy, Kiefer Crosbie, Karl Moore, Paul Redmond, Brian Moore, James Gallagher, Chris Fields, Dylan Tuke.
  • Finnland: Teemu Packalen, Makwan Amirkhani, Kuivanen, Salmi.
  • Schottland: Paul Craig, Danny Henry, Stevie Ray, Calderwood, Robert Whiteford.
  • Spanien: Daniel Barez, Enrique Marin, Aridane Romero.
  • Estland: Denis Smoldarev.
  • Portugal: Manel Kape, Pedro Carvalho, Andre Fialho.
  • Deutschland: Jonas Billstein

Irland hat einige interessante Kämpfer. Vorneweg dieser nicht ganz unbekannte Conor McGregor, der ja praktischerweise auch noch für mehrere Gewichtsklassen in Frage kommt, von daher könnte Joseph Duffy als Lightweight auch reinrutschen. Dann fällt mir noch Kiefer Crosbie ein, der mir durch seine Siege bei BAMMA aufgefallen ist - wäre vielleicht ein Kandidat fürs Welterweight. Dann könnte noch Karl Moore als ehemaliger Cage Warriors Light Heavyweight Champion Chancen haben und Paul Redmond, der ja inzwischen auch bei Bellator sein dürfte.

Finnland wird dann schon wieder schwieriger. Als UFC-Fighter gibt es natürlich Teemu Packalen und Makwan Amirkhani, aber dann hört es schon auf.

Schottland wird dann schon wieder interessanter. Paul Craig im Light Heavyweight, Danny Henry im Featherweight und Stevie Ray im Lightweight fallen mir als erstes ein. Ich glaub das sind dann aber auch schon alle UFC-Kämpfer und abseits davon fallen mir tatsächlich nicht so viel Schotten ein. Auch in englischen Ligen, die ich inzwischen ein wenig intensiver verfolge, gibt es da jetzt niemand, der mir sofort in den Kopf kommt. Also nach den drei Genannten ist bei mir tatsächlich Ende, hätte ich nicht gedacht. Alex, erleuchte mich!

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Spanien, Libanon, Estland und Kasachstan wird jetzt verrückt. Bei Spanien fällt mir BAMMA Flyweight Champion Daniel Daniel Barez ein, aber sonst...Denis Smoldarev noch für Estland im Schwergewicht. Ansonsten werden gerade Estland und Kasachstan bei M-1, ACB und Co.

Nun haben sich die ersten Nationen qualifiziert und ihre Mannschaft aufgestellt. Der Kickbox-Sport ist in Kroatien seit vielen Jahrzehnten verwurzelt und seitdem der MMA-Sport erfunden wurde hat der eine oder ander kroatische Kickboxer den Wechsel gewagt. Kroaten kämpfen in den regionalen Szene in fast ganz Europa. Auch im hat die Lage des Landes dazu geholfen viele Kämpfer für den Sport zu begeistern. Dänische Kämpfer findet man vor allem in England, Deutschland und Skandinavien. Bis vor zwei Jahren war Belgien im Bezug auf MMA nur durch Tarec Saffiedine bekannt, doch in den letzten Jahren hat sich in Belgien eine gute MMA-Szene entwickelt. Sogar Cage Warriors hat schon Events in Belgien durchgeführt und einige belgische Top-Kämpfer. Das westeuropäische Land ist nicht unbedingt für MMA bekannt, dennoch gibt es einige Talente. Genau wie auch schon die Philippinen hat auch Malaysia vom Aufstieg von ONE Championship profitiert. Auch aus Litauen kommt der eine oder ander gute Kämpfer. Sie beginnen ihre Karrieren meist in Polen oder Russland. Auch in Moldawien gibt es gute Kämpfer, die oft in Russland antreten.

Die Niederlande ist bekannt für Kampfsport, jedoch handelt es sich dabei vor allem um das Kickboxen. Mit Peter Aerts, Semmy Schilt und Ernesto Hoost kommen einige der besten und bekanntesten Kickboxer aller Zeiten aus dem Land. Bis heute sind die meisten MMA-Kämpfer aus Holland ehemalige Kickboxer oder haben da zumindest ihre Basis.

Auch die meisten Kämpfer aus Weißrussland kämpfen Dank der regionalen Nähe in R...

Alina Dalaslan

Alina Dalaslan fällt auf, wenn sie die Matte betritt. In der zwölfköpfigen Trainingsgruppe ist sie die einzige, die sich zunächst einmal ihre langen, schwarzen Haare zu einem Dutt binden muss, bevor es losgehen kann. Bis auf sie und den Trainer tragen alle anderen Athleten Kurzhaarfrisur. Alina Dalaslan ist die einzige Frau in der Gruppe. "Das ist natürlich ein bisschen schade", findet sie. Aber es habe auch Vorteile. Ihre Gegnerinnen erscheinen ihr regelmäßig eher schwach. Schließlich sei sie es gewohnt mit Männern zu kämpfen.

Consultant Controlling steht in ihrem Berufsprofil. Ein Duales Studium im Rechnungswesen hat sie vor drei Jahren abgeschlossen, mittlerweile arbeitet sie für einen großen schwäbischen Automobilkonzern. "Klassische Buchhaltung", erklärt sie lächelnd im SWR-Interview. Auf den ersten Blick sieht man ihr das Hobby nicht an, das sie ab sofort professionell betreiben wird.

Mixed Martial Arts, kurz MMA, ist momentan eine der am schnellsten wachsenden Sportarten in Europa. Zehntausende kommen zu den Events, erst im Oktober stellte die Veranstaltung OKTAGON 62 einen Zuschauerrekord auf: Über 59.000 Zuschauer kamen zum Kampf zwischen Christian Jungwirth und Christian Eckerlin ins Frankfurter Fußballstadion. Kein Wunder, denn der Sport ist spektakulär, spannend und blutig.

Häufig als "moderne Gladiatoren" bezeichnet, ist den MMA-Kämpfern im Käfig fast alles erlaubt - nur Tiefschläge, Schläge auf Rücken und Hinterkopf, Kratzen, Beißen sowie Stechen in Körperöffnungen ist verboten. Wer am Boden liegt, darf weiter geschlagen werden. Tritte zum Kopf sind dann aber nicht mehr erlaubt.

Der Sport vereint die besten Techniken aller bekannten Kampfsport-Disziplinen. Alina Dalaslan kann all das. Zumindest die besten Tricks dieser Sportarten. Auch wenn sie selbst am liebsten im Stand kämpft, wie sie erzählt.

"Ich komme aus dem Kickboxen", erklärt sie am Rande der Trainingseinheit. Schwitzend und glücklich steht sie nach dem anstrengenden Athletik-Training in der Balinger Kampfsportschule "Planet Eater" vor der Kamera. Dann schnürt sie sich die dünnen, fingerfreien Handschuhe, um noch ein kurzes Sparring einzuschieben. "Ich werde niemals müde", lacht sie und beweist das auch gleich im Pratzentraining. Trainer Mert Özyildirim bestätigt das: "Schaut mal, die Jungs sind schon alle in der Umkleidekabine. Die sind platt.

Dass Alina Dalaslan als eines der größten weiblichen MMA-Talente in Deutschland gilt, liegt auch an ihrer kurzen, aber erfolgreichen Amateur-Karriere, die im Stallion Gym in Stuttgart beginnt. Ihren ersten Kampf im September 2023 gewinnt Dalaslan gegen die Österreicherin Narges Mohseni auf der Veranstaltung "Savage 1" im österreichischen Korneuburg. "Als ich sie damals beim Aufwärmen gesehen habe, wusste ich sofort, dass sie ein riesiges Potenzial hat", erinnert sich Veranstalter Marjan Macic zurück.

Wenig später wird Alina Dalaslan bereits für die Weltmeisterschaft nominiert, darf für Deutschland antreten: "Es war so eine geile Erfahrung gegen richtig gute Kämpferinnen", erzählt Dalaslan. Am Ende darf sie sich über den Titel freuen: Weltmeisterin der IMMAF (International Mixed Martial Arts Federation). "Mit dem Gürtel nach Hause zu kommen war natürlich der Hammer", sagt sie und freut sich über das Lob aus der Szene.

"Sie hat wirklich die größte Chance, irgendwann in die UFC zu kommen und einen Titel zu holen", sagt Mert Özyildirim. Die UFC ist die größte und wichtigste MMA-Organisation der Welt.

Auch am Abend, beim Ringertraining, steht Dalaslan als einzige Frau auf der Matte. Wieder muss sie ausschließlich gegen Männer ran. "Es wäre schon schön, wenn es mehr Frauen in unserem Sport gäbe", gibt sie im Interview zu. Vor allem in Deutschland ist der MMA-Sport noch immer eher eine Männerangelegenheit. Bezeichnend daher, dass sie für ihren ersten Profikampf in Stuttgart auf eine Tschechin traf.

Mit Kamila Šimková bekam es Dalaslan mit der zweifachen tschechischen MMA-Meisterin zutun. Gleich beim Debüt also eine sehr erfahrene Gegnerin - die sie souverän besiegt. Alina Dalaslan ist bereit für den nächsten Schritt.

Felix Sturm Boxkampf

Der Halbschwergewicht-Boxkampf mit Sturm vs. Blindert findet am Samstag, den 15. Februar 2025, statt. Austragungsort ist die ratiopharm-Arena in Neu-Ulm. Der Fight von Sturm vs. Blindert soll ab 22:00 Uhr beginnen. Insgesamt stehen gleich zwölf Boxkämpfe aus unterschiedlichen Gewichtsklassen auf dem Programm.

Wer den Boxkampf von Felix Sturm gegen Benjamin Blindert am Samstag sehen möchte, wird beim kostenpflichtigen Sport-Streamingdienst DAZN fündig. Die DAZN-Übertragung zum Sturm vs. Blindert Boxkampf beginnt um 17:30 Uhr, sodass auch sämtliche Vorkämpfe live übertragen werden. Der Kommentator ist Mark Bergmann.

Der 38-jährige Benjamin Blindert aus Euskirchen (liegt im Städtedreieck Köln, Bonn und Aachen) wird am Samstag aber nicht das willfährige Opfer geben. Blindert hat 14 seiner bisherigen 17 Kämpfe gewonnen, davon 10 durch Knockout. Diese Bilanz macht ihn durchaus zu einem ernstzunehmenden Herausforderer für Altmeister Sturm.