333 Gold Karat Umrechnung: Alles Wissenswerte über Goldlegierungen

Gold ist nicht gleich Gold! Beim Schmuck werden dem Feingold Zusatzmetalle wie Silber und Kupfer zugefügt, sodass Goldlegierungen entstehen. Eine Goldlegierung besteht aus mehreren Metallen. Der Preis von Zahngold, Anlagegold, Schmuckstücken und Münzen wird zudem durch die Goldlegierung bestimmt.

Zur Wertbestimmung mit aktuellem Goldkurs geben Sie Ihre Legierung und das Gewicht im Goldrechner ein. Goldgehalt, zusätzliche Metalle, Schmuckdesign, Verarbeitung, Marktwert, Nachfrage, Angebot und Verfügbarkeit bilden dabei den Wert der Legierung ab.

Was bedeutet 333 Gold?

Die eingeprägte Zahl 750 bedeute, dass es sich um 18-Karat-Gold handle. 750 von 1000 Teilen - oder 75 Prozent - bestünden aus Gold. Für Goldschmuck würden immer Legierungen verwendet. Reines Gold wäre zu weich. Bei Gelbgold besteht der Rest aus Silber und Kupfer - bei 18-Karat-Gold sind das 25 Prozent.

Am weitesten verbreitet ist die Zahl 750. Sie bedeutet, dass 750 von 1000 Teilen aus Gold bestehen (also 75%). Man spricht auch von 18 Karat Gold. Ebenfalls häufig kommen 14 Karat (Stempel 585) und 8 Karat (Stempel 333 oder GAM) vor.

Steht auf Ihrem Goldring "585", so sind 585 von 1000 Teilen im Ring aus reinem Gold. Bei den restlichen Teilen handelt es sich um andere Legierungsanteile. Ist Ihr Schmuckstück schon etwas älter oder aus dem Ausland, könnte die Punze auch mit Karat wie zum Beispiel 8 k betitelt sein. Der höchste Feingehalt 999 beträgt 24 k. Bei Umrechnung würde 8 k also einen Feingehalt von 333 bedeuten.

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Seit einigen Jahren ist auch bei Schmuck die Angabe der Legierung in Tausenderteilen gebräuchlich.

Um den Wert des Schmucks zu berechnen, muss man ihn zunächst wägen. Dann das Gewicht am besten auf den Gehalt Feingold umrechnen. Beispiel: 100 Gramm 18-karätiges Gold (Stempel 750) ergibt 75 Gramm Feingold (24 Karat). Nun mit dem aktuellen Goldpreis pro Gramm multiplizieren. 75 Gramm Feingold haben demnach rund 3750 Franken an Wert.

Goldlegierungen und ihre Bedeutung

Für Goldschmuck würden immer Legierungen verwendet. Reines Gold wäre zu weich. Bei Gelbgold besteht der Rest aus Silber und Kupfer - bei 18-Karat-Gold sind das 25 Prozent.

Die in der Schweiz hergestellten oder importierten Produkte aus Edelmetallen werden regelmässigen Kontrollen durch anerkannte Prüfer unterzogen. Dabei werden die Stücke insbesondere auf ihre Echtheit kontrolliert, um einen unlauteren Wettbewerb zu unterbinden und Konsumenten vor Fälschungen zu schützen. Überdies wird geprüft, ob die angegebenen Feingehalte der Realität entsprechen. Dazu werden Muster der Münzen, Barren oder Schmuckstücke gewogen, geröntgt, in einem Abtrennverfahren kupelliert oder müssen einen Säuretest bestehen.

Goldrechner für Münzen, Barren und Schmuck

Geben Sie das Gewicht und den Feinheitsgrades Ihres Goldes im Goldrechner ein. Sie erhalten den aktuellen Goldpreis in EUR und USD.

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Auch für eine Wertanalyse als Altgoldrechner zu verwenden. Wir berechnen, mit der von Ihnen angegebenen Feinheit, den Wert des angegebenen Edelmetalls.

  • Alte Münzen und Restgold: Auch für eine Wertanalyse als Altgoldrechner zu verwenden.
  • Goldmünzen oder Barren: Wir geben Ihnen den aktuellen Goldkurs und Wert Ihres Schatzes durch und helfen Ihnen beim Goldankauf.

Der Goldrechner befindet sich auf unsere Homepage und ist rund um die Uhr für Sie verfügbar. Die Preise sind immer aktuell: aktueller Goldpreis, aktueller Silberpreis.

Wie man den Feingehalt von Goldschmuck erkennt

Um sie zu verkaufen, empfehlen wir Ihnen auf den Feingehaltsstempel bzw. die Punzierung zu achten. Diese besteht meistens aus drei Ziffern und gibt den Anteil des höchstwertigen Edelmetalls in einer Legierung an. Beispiel: Steht auf Ihrem Goldring "585", so sind 585 von 1000 Teilen im Ring aus reinem Gold. Bei den restlichen Teilen handelt es sich um andere Legierungsanteile.

Wo befindet sich die Feingehaltsangabe auf dem Schmuckstück?

  • Bei Ringen: auf der Innenseite
  • Bei Ketten: am Verschlussteil
  • Bei Besteck/ Dekorationselementen: auf der Unterseite

Aktueller Goldpreis und Wertentwicklung

Der Goldpreis steht aktuell bei CHF 2'672.95 und schwankte in den letzten 12 Monaten zwischen einem Preis von CHF 1'998.51 bis CHF 2'828.72 pro Unze.

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Gold ist im Prinzip lediglich ein normales Handelsgut, das heißt der Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

In Krisenzeiten setzen Anleger vermehrt auf Anlageformen, die inflations-resistent sind. Der Goldpreis ist heute nicht abhängig von finanzpolitischen Entscheidungen, denn die Währungen von einzelnen Ländern sind nicht mehr an die Goldreserven der Notenbanken gekoppelt.

Tipps für den Goldverkauf

Wer seinen alten Goldschmuck verkaufen will, sollte sich gut überlegen, ob er bei einem Ankäufer in einem Restaurant an der richtigen Stelle ist. Auf Flyern werben Goldankäufer mit «Spezieller Tag», «Höchstpreise» und «Tageshöchstpreise». Weshalb der Tag so speziell sein soll, wird nicht klar. Auch «Höchstpreise» bedeutet nichts. Von welchen Höchstpreisen ist die Rede? Anpreisungen wie «seriös - kompetent - professionell» sollten eher die Alarmglocken läuten lassen. Genauso ist Vorsicht geboten, wenn man auf einem Flyer lediglich eine Handynummer vorfindet.

Wer sich trotzdem auf ein Geschäft mit fliegenden Goldhändlern einlassen will, sollte sich vorgängig über die folgenden Punkte informieren:

  • Aktueller Goldpreis: Den aktuell gültigen Preis findet man im Internet.
  • Art des Schmucks: Goldschmuck enthält einen Prägestempel.
  • Wert berechnen: Um den Wert des Schmucks zu berechnen, muss man ihn zunächst wägen.
  • Vorsicht bei Edelsteinen: Viele Goldankäufer werden für die Edelsteine nichts bezahlen.

Wer Wert auf eine erweiterte Liquidität seiner Barren oder Münzen liegt, sollte sich die Angebote von OrSuisse genauer anschauen. Der private Lagerspezialist bietet seinen Kunden international handelbare Lagerscheine für die in Einzelverwahrung hinterlegten Edelmetalle.

LBMA-Zertifizierung und Good Delivery Standard

Hersteller, die heutzutage ihre Edelmetallbarren oder -münzen in den Handel bringen möchten, benötigen idealerweise aber nicht zwingend eine Zertifizierung. Sie dient in erster Linie dazu, Vertrauen für Anleger hinsichtlich der Rohstoffherkunft, der Reinheit und der Echtheit zu schaffen. Der grösste ausserbörsliche Handelsplatz ist die London Bullion Market Association (LBMA).

Die produzierten Gold- oder Silberbarren müssen dem sogenannten Good Delivery Standard entsprechen. Dieser definiert Spezifikationen wie Gewicht, Feinheit und Abmessungen. Überdies sind Markierungen zur eindeutigen Identifizierung erforderlich.

Echtheit von Edelmetallen überprüfen

Von entscheidender Bedeutung bei der Anschaffung von Edelmetallen jeder Art ist ihre Echtheit. Dabei ist es selbst für erfahrene Käufer oder Sammler gar nicht so leicht, Echtes von Falschem zu unterscheiden. Aufwendig erstellte Fälschungen sind heutzutage oft täuschend real gefertigt und halten sogar ersten Prüfungen stand. Das betrifft gleichermassen Schmuckstücke oder Luxusuhren, wie Goldmünzen oder Silberbarren.

Experten raten dringend von solchen Käufen ab. Denn die Ware besitzt praktisch keinen Wert und lässt sich nicht mehr verkaufen. Mehr noch, Besitzer machen sich strafbar, wenn sie versuchen, Fälschungen zu veräussern. Stattdessen sollten Sie Ihre Edelmetalle grundsätzlich nur im Edelmetallfachhandel oder bei Juwelieren und Goldschmieden kaufen.

Die Geschichte des Goldpreis-Fixings

Der Goldpreis wird seit dem 17. Jahrhundert am London Bullion Market bestimmt. Durch das beschriebene Goldfixing, das seit dem 12. September 1919 betrieben wird, ist eine Marktstruktur entstanden, die bis in die Gegenwart existiert.

Am 3. September 1939, kurz nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges schloss der Londoner Goldmarkt. Der letzte Fixpreis betrug 8,05 Pfund Sterling je Feinunze.

Nach 15 Jahren, am 22. März 1954 fand erstmals wieder ein Goldfixing statt. Dabei wurde ein Eröffnungspreis von 12, 42 Pfund Sterling ermittelt, was in etwa 35,00 US-Dollar pro Feinunze entsprach.

Anlage in Gold: Physisch oder Wertpapiere

Die Investition in das Edelmetall erfolgt entweder durch einen physischen Kauf oder durch Wertpapierhandel. Der physische Erwerb von Gold erfolgt bei Edelmetall- und Münzhändlern oder bei Bankhäusern.

Goldreserven weltweit

Momentan sind die globalen Goldvorräte so hoch wie noch nie zuvor in der Weltgeschichte. Mit 8133 Tonnen/ 287 Millionen Unzen besitzen die USA die größten Reserven an Gold. Deutschland folgt mit 3417 Tonnen/120 Millionen Unzen und die Sonderorganisation der Vereinten Nationen, dem Internationalen Währungsfonds 3217 Tonnen/113 Millionen Unzen. Frankreich liegt mit 2586 Tonnen/91 Millionen Unzen auf dem vierten Platz.