Der Dortmunder Rapper 18 Karat ist bekannt für seine extravaganten Goldmasken. Was als Markenzeichen begann, hat sich zu einem Symbol für seinen Aufstieg und seinen Hang zum Luxus entwickelt.
Die Evolution der 18 Karat Goldmasken
Seit 2015 ist der Rapper 18 Karat in der Rap-Szene präsent. Über seine Herkunft und seinen echten Namen ist wenig bekannt. Sein besonderes Merkmal ist die Goldmaske, ohne die er sich nie in der Öffentlichkeit zeigt. Er begründet dies mit seiner Vergangenheit auf der Straße, die er noch nicht ganz hinter sich gelassen habe.
Seine erste Goldmaske soll mit echtem Blattgold verziert gewesen sein und einen Wert von etwa 3.500 Euro gehabt haben. Der Name 18 Karat bezieht sich auf die Maßeinheit für den Feingehalt von Gold.
Der Junge 18 Karat von der Straße hatte seine erste Maske mit Blattgold veredelt, da er schon damals wusste, sein Weg wird ihn in die Luxus führen.
Die "Maske 3.0": Ein neues Level an Luxus
Big Flex à la 18 Karat: Der Dortmunder Rapper hat sich eine neue Maske anfertigen lassen. Das hat er schon öfter. Doch die neueste Version stellt in puncto Luxus seine Vorgänger in den Schatten. Die "Maske 3.0" ist komplett mit Diamanten besetzt.
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18 Karats neue Maske ist ein Symbol für den Aufstieg. Die funkelnde Neuanschaffung bildet demnach seinen Karriereweg "von der Straße in die Champions League" ab. Das Statement zum Einzug in die Königsklasse hat er sich laut Hinweis in seiner Insta-Story 400.000 Euro kosten lassen.
Jemand, der ganz genau auf dem Schirm hat, wie viel Arbeit und Material in das Einzelstück gesteckt wurden, ist der Gründer von Aporro Jewelry Alex Song. Sein Label hat das Piece angefertigt.
Ebenfalls via Instagram teilt er ein paar Insides zum Fertigungsprozess. So habe man insgesamt 435 Arbeitsstunden in die Herstellung investiert. 12467 Diamanten seien dafür benötigt worden. Das Gewicht beläuft sich auf über 360 Karat.
Details zur "Maske 3.0":
- Kosten: 400.000 Euro
- Arbeitsstunden: 435
- Diamanten: 12.467
- Gewicht: über 360 Karat
Kontroversen und kriminelle Aktivitäten
Neben seinem musikalischen Erfolg und seinem luxuriösen Lebensstil geriet 18 Karat auch immer wieder in die Schlagzeilen wegen krimineller Aktivitäten. Im Jahr 2022 wurde er wegen Drogenhandels zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.
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Der Gangster-Rapper soll mindestens 48 Kilo Marihuana von Amsterdam nach Dortmund gebracht und dort weiterverkauft haben. Wert: 203 000 Euro! Ein weiterer Vorwurf: „In seiner Wohnung fanden die Ermittler eine Plantage mit 69 Marihuana-Pflanzen“, so der Staatsanwalt.
Trotz seiner Inhaftierung bleibt 18 Karat in der Öffentlichkeit präsent, auch dank seiner Frau, die in den sozialen Medien als "Mrs. 18 Karat" agiert und Einblicke in sein Leben hinter Gittern gibt.
Musikalische Karriere
Zu Anfang erschien 18 Karat im YouTube-Kanal des Labels Supremos Records. Hier veröffentliche er zunächst mehrere Musikvideos. Der eigentliche Erfolg kam dann Anfang 2016. Mit seinem Debutalbum „Brutal“ machte er mehr und mehr auf sich aufmerksam. Bereits Mitte des Jahres 2016 wurde er mit seinen Texten vom Düsseldorfer Musik Label Banger Musik unter Vertrag genommen.
Im April 2017 erschien sein nächstes Album "Pusha", das genau da weitermacht, wo "FSK18 Brutal" aufgehört hat. Harter Straßenrap auf ebenso harten Produktionen von KD-Beatz, NIZA oder Gorex. Neue Zusammenarbeiten mit bekannten Producern wie Juh-Dee oder Young Mesh (der, der die 808 macht!) sowie Features mit KC Rebell, Farid Bang und AK Ausserkontrolle haben dazu beigetragen, dass 18 Karat mit seinem Banger Musik-Debüt auf Platz 4 der deutschen Album-Charts landen konnte.
2018 und 2019 hat er mit "Geld Gold Gras" und "Je m’appelle Kriminell" je ein Album veröffentlicht, das sich in den deutschen Album-Charts eine respektable Drittplatzierung verdienen konnte.
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