18 Karat: Die Bedeutung von Gold in Rap, Clans und im Alltag

Der Begriff "18 Karat" begegnet uns in verschiedenen Zusammenhängen, von Schmuck über Musik bis hin zu juristischen Auseinandersetzungen. Doch was bedeutet "18 Karat" eigentlich, und welche Bedeutung hat es in den jeweiligen Kontexten?

18 Karat Gold: Was bedeutet das?

18 Karat bezieht sich auf den Goldgehalt eines Schmuckstücks oder Gegenstands. Reines Gold hat 24 Karat. 18 Karat bedeutet, dass der Gegenstand zu 75% aus Gold besteht, die restlichen 25% sind andere Metalle.

Auf meiner Kette steht 18KRGP. 18K steht für 18 Karat . Die Kette ist also mit 750er Gold überzogen. Es ist jedenfalls nicht massiv Gold, normal wäre Gold, 18 Kt. mit 750 gestempelt. Das heißt voll durch und durch Gold, nicht nur oben drauf. Heutzutage wird oft von plated gesprochen, was wohl eigentlich nur eine Auflage ist. Und so eine Auflage ist sehr dünn.

Übrigens der Unterschied zwischen Goldbeschichtung und Vergoldung ist dieser: Bei Goldbeschichtung wird auf eine unedle Unterlage, meist Kupfer, reines Gold aufgewalzt (daher manchmal der Ausdruck: Walzgolddoublé), war sehr haltbar, über einige Jahrzehnte. Vergoldungen werden galvanisch aufgebracht und sind meist nur hauchdünn.

Gold und Luxus im Rap

Im Deutschrap spielt Gold oft eine wichtige Rolle, besonders im Gangsta-Rap. Es symbolisiert Erfolg, Reichtum und Macht. Rapper wie 18 Karat, der sich nur mit Goldmaske zeigt, nutzen Gold als zentrales Element ihres Images.

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Instagram-Bilder zeigen sowohl Kay One, Farid Bang als auch den Rapper 18 Karat vertraut in Kreisen des Miri-Clans. 18 Karat, der sich nur mit Goldmaske zeigt, gilt als Star der Szene. Er steht bei Farid Bang unter Vertrag, soll mit den Miris eng verwoben sein.

Die Symbiose zwischen Rap und Clan-Kultur erscheint inhaltlich ideal. In ihren Songs huldigen die Musiker dem Leben der Straße: Knarren, Koks, dicke Autos, „Schlampen“, die nichts als einen „Blowjob“ im Sinn haben. Und es geht um all die „Hurensöhne“, die nicht auf die Idee kommen sollten, sie verbal zu „ficken“.

Gold vor Gericht: Hausratversicherung und Wertsachen

In einem Fall vor dem OLG Frankfurt ging es um die Frage, ob eine Rolex Herrenuhr YachtMaster II aus massivem 18 Karat Weißgold und Platin sowie eine mit Brillanten besetzte Damenarmbanduhr aus Gelbgold als Wertsachen im Sinne einer Hausratversicherung gelten.

Dem Kläger wurden in seinem Haus von zwei Tätern unter Androhung von Gewalt unter anderem eine Rolex Herrenuhr YachtMaster II aus massivem 18 Karat Weißgold und Platin sowie eine mit Brillanten besetzte Damenarmbanduhr aus Gelbgold entwendet. Die Uhren befanden sich nicht in einem Tresor.

Die Beklagte zahlte an den Kläger 20.000 Euro für den Verlust der Uhren. Mit seiner Klage begehrte der Kläger eine weitergehende Entschädigung in Höhe des aktuellen Wiederbeschaffungswertes der Uhren von rund 80.000 Euro. Er vertrat die Ansicht, dass es sich bei den Uhren nicht um Wertsachen, sondern um Hausrat handele. Hauptzweck der Uhren sei nicht das "Schmücken des Trägers, sondern das Zeitmessen".

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Das OLG urteilte, dass die Uhren aufgrund ihres hohen Goldanteils als Wertsachen gelten und somit unter die Entschädigungsgrenze der Versicherung fallen.

Für einen durchschnittlichen Versicherungsnehmer sei jedoch erkennbar, dass hierunter Sachen zu verstehen seien, bei denen wesentliche Teile des Gegenstandes zumindest überwiegend aus Gold bestünden. Da beide Uhren aus massivem Gold hergestellt worden seien, würden sie unzweifelhaft dem Tatbestandsmerkmal einer "Sache aus Gold" unterfallen, so das OLG.

"Über sieben Brücken musst du gehen": Eine Analyse

Das Gedicht „Über sieben Brücken musst du gehen“ von Karat aus dem Jahre 1978 thematisiert die Überbrückung schlechter Phasen im Leben eines jenen Menschen. Die sieben Brücken oder die sieben dunklen Jahre stehen für die schlechten Zeiten, die Jeder von uns überwinden muss.

Das Gedicht enthält eine Vielzahl von Substantiven, die eine wichtige Rolle bei der Beschreibung des Gesamtbildes und der Emotionen spielen. Dazu gehören Wörter wie "Brücken", "Türen", "Straße", "Schein", "Uhr", "Glücksstern", "Asche" und "Trost". Die Substantive repräsentieren Schwierigkeiten, Chancen, die Reise oder Hoffnung. Insgesamt erzeugen die Substantive im Gedicht eine bildhafte Sprache und vermitteln die Botschaft des Textes auf symbolische und poetische Weise.

Adjektive werden verwendet, um die Substantive näher zu beschreiben und die Atmosphäre im Gedicht zu verstärken. Beispiele für Adjektive in diesem Gedicht sind "dunkel", "kalt", "heiß", "hell" und "still". Diese Adjektive tragen zur Schaffung einer bestimmten Stimmung bei und unterstützen die bildliche Darstellung.

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In dem Gedicht wird das lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase im Leben beschrieben (V.1-9), welche jeder Mensch irgendwann mal erlebt und welche man auch überstehen muss. Das lyrische Ich lebt sein Leben manchmal ohne wirkliches Ziel (V.1), ist manchmal sehr unruhig und erschöpft (V.3), ist manchmal heiß und kalt (V.5), ist manchmal schon am Morgen müde (V.7). Auch erzählt das lyrische Ich davon, dass es manchmal so scheint, als würde nichts im Leben wirklich vorwärtsgehen (V. 13-14).

Insgesamt handelt das Gedicht von einem Lebensweg indem das lyrische Ich immer wieder Problemen und Schwierigkeiten gegenübersteht. Die „sieben Brücken“ repräsentieren dabei die Hürden und Herausforderungen die es zu überwinden gilt. Das Gedicht wirkt etwas bedrückend aber auch hoffnungsvoll. Es regt dazu an sich auf den Weg zu machen, obwohl man weiß, dass er nicht einfach wird.

Die Verflechtung von Rap, Clans und Kriminalität

Die neuen Allianzen werden vom LKA beobachtet: „Durch die offensive Nutzung sozialer Medien erlangt das Rapper-Milieu und die damit verbundene Rapper-Subkultur besondere Bedeutung für das Selbstbild türkisch-arabischstämmiger Großfamilien“, so die Behörde.

Für die Clans ist das Millionen-Business „Gangsta-Rap“ offenbar eine ideale Ergänzung des Portfolios, das sonst vom wenig glamourösen Drogenhandel oder dem Betreiben von Shisha-Bars beherrscht wird.

Die Verflechtungen zwischen Rappern und Clans sind komplex und vielschichtig. Sie reichen von geschäftlichen Beziehungen über Freundschaften bis hin zu kriminellen Aktivitäten. Die Rolle von Gold als Symbol für Macht und Reichtum spielt dabei eine wichtige Rolle.